Hygiene nach dem Toilettenbesuch

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Unreinlichkeit Verschwendung Falschheit WG Offenbach am Main

Ich (m/25) wohne mit drei Frauen und einem Mann in einer WG. Ich halte es für komplette Zeitverschwendung, sich nach bloßem Pinkeln die Hände zu waschen. Meine Nudel ist vermutlich eh das reinlichste Objekt hier im Haus. Was glauben Frauen - dass wir uns systematisch über die Hände strullen? Absurd. Dafür kommen meine Mitbewohnerinnen auch mitten in der Erkältungssaison nach Hause, haben schön im Bus alles angefasst und schreiten direkt zum Kühlschrank. Das ist widerlich, aber sozial akzeptiert. Nun wohnt die größte Sagrotaneule direkt im Zimmer neben dem Bad und hört nach, was man da so treibt. Um dieses System der Unterdrückung und Absurdität zu umgehen, drehe ich also nach dem Spülen den Wasserhahn auf und puste in den Strahl, damit es nach Waschen klingt. Zudem bleibt beim Pinkeln die schwere Holzklobrille als Schalldämpfer unten, was die Geräuschkulisse dem Sitzpinkeln ähnlich werden lässt. Offensichtlich erkennt man es ja doch nicht an irgendwelchen Verschmutzungen. In der WG gelte ich als der hygienischste Mitbewohner und die Pingeltanten lieben mich. Ich beichte somit, dass ich unnötigen Aufwand und Wasserverschwendung betreibe, um mich einem offenen Konflikt mit meinen pseudoreinlichen Mitbewohnerinnen zu entziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035838 vom 01.06.2015 um 21:11:32 Uhr in 63069 Offenbach am Main (Starkenburgring) (12 Kommentare).

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Ist Aussehen doch nicht alles?

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Eitelkeit Selbstsucht Hochmut Meschede

Ich (w/21) war schon immer ziemlich oberflächlich, was mir aber nie wirklich bewusst war. Ich fand es einfach normal, mir viele Gedanken um mein Aussehen zu machen und auch bei anderen Menschen sehr aufs Äußere zu achten. Ich habe immer auf meine Ernährung geachtet, nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern um meine schlanke Linie zu halten. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, nicht, weil es mir Spaß macht, sondern um eine noch attraktivere Figur zu bekommen. Ich gehe nicht ohne Schminke aus dem Haus, habe immer schön gestylte Haare, gehe regelmäßig shoppen und ziehe mich immer attraktiv an. Ich habe mich immer nur mit gut aussehenden, attraktiven Menschen umgeben. Ich bin auch immer davon ausgegangen, dass sich jeder seinen Partner nach dem Aussehen aussucht und die, die weniger attraktive Partner haben, nur nichts Besseres abbekommen haben. Diese Meinung war ziemlich verfestigt, bis ich vor zwei Wochen herausgefunden habe, dass mein Freund mich mit einem übergewichtigen Mädchen betrogen hat.


Ich war so dermaßen geschockt – hauptsächlich wegen ihres weniger attraktiven Aussehens – dass ich gar nicht richtig sauer sein konnte. Ich fiel einfach aus allen Wolken und verstand die Welt nicht mehr. Mir war es unerklärlich, wie ein Typ, der mich hatte, freiwillig mit so einer ins Bett ging. Da ich das Ganze so kurios fand, habe ich weder meinen Freund noch Fat Amy zur Rede gestellt. Für meinen Freund empfand ich einfach nur Mitleid, denn wie fertig muss man sein, wenn man mit so einer freiwillig ins Bett geht? Ich wollte dann einfach weitermachen wie bisher, fremdgehen mit so einer Hässlichen zählte für mich nicht als richtiges Fremdgehen, denn sie war ja mit ihren geschätzten 70 kg auf 1,65 m keine Konkurrenz für mich. Tja, denkste! Mein Weltgefüge brach dann endgültig zusammen, als mein Freund mir eröffnete, dass mit uns Schluss sei und er jetzt mit seiner 70-Kilo-Braut zusammen sei. Seit dieser Erfahrung habe ich begonnen, mir Gedanken über meine Einstellung zu machen und meine Ansichten zu überdenken. Langsam fällt mir meine bisherige Oberflächlichkeit wie Schuppen vor Augen. Ich beichte, dass ich ein extrem oberflächlicher Mensch war, und gelobe Besserung.

Beichthaus.com Beichte #00035834 vom 01.06.2015 um 15:42:22 Uhr in Meschede (37 Kommentare).

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Seitensprung vs. Seitensprung

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Fremdgehen Aggression Schamlosigkeit Partnerschaft

Meine Freundin und ich stecken in einer tiefen Beziehungskrise. Vor einem halben Jahr betrog ich meine Freundin innerhalb von drei Tagen zwei Mal. Es war zugegeben sehr dumm von mir und ich sah das auch nach einiger Zeit ein. Als aber mein bester Freund seiner Freundin von meinen One-Night-Stands erzählte, die wiederum meiner Freundin alles erzählte, fing der ganze Schnee an zu schmelzen. Und ist der Schnee erst einmal weg, sieht man die Kacke. Meine Freundin war bitter enttäuscht von mir, zumal ich von außen hin immer den Traummann spielte. Sie war wirklich kurz davor, mich zu verlassen, bis ich ihr Zugeständnisse gemacht habe. Um meine beiden Fehltritte zu entschuldigen, bot ich ihr zwei Fremdgehereien für lau an. Das heißt, sie durfte zwei Mal mit irgendwelchen Männern schlafen, ohne meine Zustimmung einzuholen. Beim ersten Mal bekam ich es nicht mit, da sie es mit einem Arbeitskollegen während der Arbeitszeit trieb. Jedoch beim zweiten Mal flogen gewaltig die Fetzen.


Ich war samstags zu Hause und schaute mir genüsslich um sieben Uhr ein Bundesligaspiel an. Meine Freundin brachte dann so einen dahergelaufenen Afrikaner mit, der klischeehafterweise einen Monsterdödel besaß. Sie gingen zunächst ins Schlafzimmer, weshalb ich Böses ahnte. Ich aber hoffte auf die Vernunft meiner Lebensgefährtin, ihr Fremdgehen nicht in meinem Dasein einzulösen. Es passierte wirklich eine Zeit lang nichts, was mich froh stimmte. Irgendwann, es war wohl inzwischen acht Uhr, meine Lieblingsmannschaft lag mal wieder zurück und ich schaltete den Fernseher aus, wohl wissend, dass das Spiel noch nicht vorbei war. Ich ging dann in die Küche, von wo ich auch ein Stöhnen vernahm. Aus einer Mischung von Eifersucht und Fremdenhass ging ich ins Schlafzimmer. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sie einen Schwanz reiten sah, der meinem um Längen überlegen war. Plötzlich war es durch mit mir, sodass ich laut "Weg von meiner Freundin, du beschissener Neger!" schrie. Auch meine Freundin bekam einige unschöne Wörter an den Kopf geschmissen. Der Stecher verließ dann schnell und wortlos die Wohnung. Meine Freundin und ich stritten stundenlang, bis wir müde wurden.


Am nächsten Morgen war sie plötzlich nicht mehr da, auch ihre Kleidung nicht. Eine Nachricht brachte schließlich Aufklärung. Sie verließ mich und wollte die nächsten Tage bei ihrer Freundin verbringen. Seitdem sind einige mit Gewissensbisse geplagten Wochen vorüber. Ich vermisse sie schon richtig und würde es auch wieder gut machen, nur dieses Mal mit einem vernünftigen Vorschlag. Bitte vergebt mir meine One-Night-Stands und vor allem meinen Rassismus.

Beichthaus.com Beichte #00035822 vom 30.05.2015 um 13:21:35 Uhr (42 Kommentare).

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Der Teufel in Kindergestalt

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Hass Zorn Aggression Verzweiflung Kinder

Der Teufel in Kindergestalt
Ich (m/38) hasse den Sohn meiner Lebensgefährtin (31). Der Fratz ist jetzt fünf Jahre alt, extrem hyperaktiv, verzogen, bösartig, und ja, er hat jetzt schon deutlich erkennbare, sozial gestörte und perverse Ansätze. Und bevor jetzt das Gutmenschengeheul losgeht: Ich hatte schon viele feste Freundinnen mit Kindern, auch in meinem Freundeskreis gibt es Unmengen an Kindern. Ich liebe Kinder und Kinder mögen mich auch, weil ich nicht mit ihnen umgehe, als wären sie kleine Idioten, sondern, natürlich verbal angemessen, genauso mit ihnen spreche, wie mit Erwachsenen, also was Tonfall und Stimmlage angeht.

Viele der Kinder haben zum Teil schon Schlimmes erlebt, Scheidungen, schlagende Väter, drogenabhängige Eltern, Säufer. Aber mit allen kann man umgehen, wenn man weiß, wie. Ich habe eine pflegerische Ausbildung und kann daher sehr gut mit Kindern umgehen, doch dieser kleine Bengel ist kein normales Kind, es ist der Teufel in einem Kinderkörper. Außerdem kommt er leider nach seinem Erzeuger und ist daher auch noch abgrundtief hässlich. Kreuzt den kleinen Lukas aus der Supernanny mit Nelson von den Simpsons, stopft da noch eine Horde Gremlins rein, steckt es in einen Mixer und multipliziert es mit 100. Ungefähre Vorstellung? Nein, denn selbst das Ergebnis daraus wäre noch niedlich gegen das hier gemeinte Kind. Beispiele gefällig?

Er wirft mit Spielsachen nach seiner Mutter und mir. Aber nicht mit Wattebällchen. Sondern mit Metallautos und Holzklötzen. Und nicht sanft. Normale Reaktion? Man sperrt die Spielsachen, die als Wurfgeschosse benutzt werden, einige Tage weg und redet dann mit dem Kind. Wenn man das bei ihm macht, rennt er absichtlich so lange mit dem Kopf gegen die Türe des Schrankes oder Zimmers, bit man ihn wegzerren muss, sonst macht er es, bis er blutüberströmt umfällt. Als er einmal fünf Minuten wegen eines Notfalls alleine war, ist genau das passiert. Den Notarzt hat er dann gebissen. Ich habe außerdem einen Kater, superlieb und gut erzogen, brav und freundlich. Das Kind nahm ihn hoch und hat dem Kater lachend so fest in den Bauch gebissen, dass wir ihn danach beim Tierarzt nähen lassen durften. Mein Kleiner hat sich nicht mal gewehrt, auch nicht aus Reflex, nur geschrien. Seitdem vertraut der arme Charlie keinen Kindern mehr. Nebenbei, er hat die dreckigste, ekelhafteste Lache, die ich je bei einem Kind gehört habe. Und er lacht auch noch dreimal so schnell wie normal und es klingt grässlich verzerrt. Und er lacht so gut wie immer. Aber nicht fröhlich.

Das Kind zieht sich auch bei jeder Gelegenheit aus. Komplett. Und nicht nur mir ist dabei schon aufgefallen, dass er eine Dauererektion hat. Ja, in dem Alter sind Kinder in einer Forschungsphase, aber gegen die Aktionen, die er bringt, ist selbst Shin-Chan, falls den wer kennt, harmlos. Er reibt sich bei Frauen an den Beinen und lacht dabei sein ekliges Lachen. Außerdem hat er wohl gemerkt, dass sich mit Ständer weit pinkeln lässt. Sein bevorzugtes Opfer bin natürlich ich. Aber auch andere. Außerdem lasse ich ihn inzwischen nicht mehr weiter als zwei Meter ran. Auf mein "Ab!" reagiert er allerdings. Noch. Auch hat er meine Seite des Bettes mal von unterm Kopfkissen bis zum Fußende vollgeschissen und vollgepisst. Ich habe es nicht mehr ganz rechtzeitig bemerkt und mich reingesetzt. Außerdem hat er mir nachts schon ins Gesicht geschlagen. Mit ordentlichem Bums für sein Alter, ich hatte ein blaues Auge. Seitdem ist nachts die Tür zum Schlafzimmer abgesperrt. Dann scheißt er aber vor die Tür.

Einmal hatten wir einen gemeinsamen Freund zu Gast. Wir saßen so im Wohnzimmer, als ich hinter ihm etwas aufblitzen sah, und man nur noch ein *PLONK* hörte. Der Mistfratz hatte sich in der Küche eine Bratpfanne besorgt und sie unserem Freund von hinten auf den Kopf geschlagen, nachdem er sich in der Deckung des Sessels an ihn heranschlich. Auch er musste mit vier Stichen genäht werden und betritt seitdem diese Wohnung nicht mehr. Das Jugendamt ist informiert und völlig ratlos. Der dortigen Familienhelferin hat er das Zimmer genauso demoliert wie einer Ergotherapeutin, welche er auch noch mit einer Kinderschere verletzt hat. Einen Kinderpsychologen hat er blutig gebissen. Körperlich ist er völlig gesund, alles, was es gibt, ist getestet. Für Medikamente ist er zu jung. Allgemein liebt er jede Form von Gewalt. Stärkere Kinder, die ihn schlagen, grinst er an wie der Teufel persönlich und rächt sich auf hinterhältige Art an ihnen, mit Stöcken oder Steinen - von hinten bevorzugt. Schmerz scheint ihn nur anzuspornen, und wenn er weint, dann nur vor Wut. Fröhlichkeit, Trauer, Angst – so etwas scheint er nicht zu kennen. Er spricht nicht, er schreit nur. Essen wird regelrecht zermatscht, zerfetzt und im Umkreis von 10 Meter Fremden ins Gesicht gespuckt. Tiere sind nur zum Schlagen oder Treten da. Er tut nur freundlich, bis er sie zu fassen kriegt. Einem unbestätigten Verdacht nach hat er das Kaninchen seines Kindergartens erwürgt. Aus welchem er übrigens geflogen ist, denn er hat alle anderen Kinder ebenso misshandelt und versucht, eine der Erzieherinnen mit einer Schere zu erstechen, sich dauernd ausgezogen und einmal auf den Gruppentisch geschissen.

Er zündet alles an, was er in die Hände bekommt. Inzwischen bekommt er aber nichts mehr. Die Wohnung meiner Freundin sieht seltsam aus, denn alles, was sie hat, ist entweder festgeschraubt oder in einer Höhe von über 1,5 Metern angebracht. Darunter sind die Wände bis aufs Mauerwerk aufgerissen. Oh, er hat Unmengen an altersgerechten Spielsachen, aber er benutzt sie nur, um anderen wehzutun. Alleine kann er ungefähr zwei Minuten lang ruhig spielen. Freunde hat er keine, denn die versuchte er wohl auch alle zu beißen oder sonst etwas. All das tut er auch seiner Mutter an. Sie gestand mir unter Tränen, dass sie ihn liebt, aber sie kann ihn auch nicht mehr sehen. Jetzt ist anberaumt, dass er für sechs Wochen in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie kommt. Ohne Kontakt zu seiner Mutter, seinem leiblichen Vater oder gar mir. Viel Hoffnung habe ich nicht, ich lese schon die Schlagzeile: Kinderklinikum abgebrannt, 120 Tote, nacktes, lachendes Kind in Trümmern gefunden, es biss Feuerwehrleute und Rettungskräfte!

Das Kind ist einfach ein kleines, völlig gestörtes Monster und wird wahrscheinlich den Großteil seines Lebens in der Irrenanstalt zubringen, wenn es in seinem Kopf nicht bald klick macht. Oder er ist wirklich krank, was ich ehrlich gesagt vermute, aber das macht ihn mir auch nicht sympathischer. Und ehrlich, eine Frau, die ich nicht so extrem lieben würde, hätte ich schon früher verlassen. Aber so halte ich da Ganze, sich steigernd, seit 19 Monaten aus.

Beichthaus.com Beichte #00035797 vom 26.05.2015 um 22:46:31 Uhr (114 Kommentare).

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Mehr als Freundschaft?

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Neugier Begehrlichkeit Hannover

Ich besuche zurzeit meine beste Freundin, die leider letztes Jahr 200 Kilometer weit weggezogen ist. Ich sehe sie seitdem nicht mehr so oft. Das Pfingstwochenende verbringe ich aber endlich wieder bei ihr. Wir haben die Eigenart, dass wir uns öfter mal küssen, auf den Mund oder die Wange, aber das machen einige andere junge Mädels ja auch so. Allerdings - als ich sie dieses Wochenende geküsst habe, war es nicht nur ein kurzer lustiger Schmatzer auf den Mund, sondern ein langer und intensiver Kuss. Ohne Zunge, aber na ja, trotzdem irgendwie intensiv. Und ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Wir haben noch zusammen gekuschelt, auch die anderen Tage über. Auch heute standen wir Arm in Arm in der Öffentlichkeit rum. Und es fühlte sich einfach gut und richtig an. Aber bis jetzt stand ich mein Leben lang nur auf Jungs, nie auf irgendwelche Frauen. Schon gar nicht auf meine beste Freundin! Dachte ich, aber ich bin mir immer noch nicht sicher. Ist es, weil ich sie so vermisst habe? Oder weil ich mich nach Zärtlichkeit sehne? Ich weiß es nicht. Aber irgendwie finde ich die Vorstellung, etwas mit einem Mädchen zu haben echt interessant und ich glaube, ich würde sogar bis zum Sex gehen. Nur aus Neugier. Ich weiß zurzeit echt nicht, was mit mir los ist!

Beichthaus.com Beichte #00035783 vom 24.05.2015 um 17:49:05 Uhr in 30159 Hannover (Lavesplatz) (6 Kommentare).

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