Die Klagen unserer Horrornachbarn

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Zorn Hass Engherzigkeit Nachbarn

Als ich noch ein Jugendlicher war, zog ein älteres Ehepaar in unser Nachbarhaus ein. Vorher hatte eine nette alte Dame darin gewohnt, die leider ziemlich plötzlich verstorben war. Schon am Tag des Einzuges kam die Frau klingeln, und erzählte meinen Eltern, dass unser Gartenhäuschen zu nahe am Zaun stand, und auch die Äste irgendeines Baumes angeblich kurz davor waren, über besagten Zaun zu ragen. Sie setzte uns in herrischem Tonfall eine Frist, bis wann wir das beides behoben haben sollten. Mein Vater maß nach, und stellte fest, dass das Gartenhaus tatsächlich, je nachdem wie man den Zollstock ansetzte, zwei bis drei Millimeter zu nahe am Zaun stand, allerdings hätten die Nachbarn, um das derart korrekt nachmessen zu können, verbotenerweise unser Grundstück betreten müssen, und diese paar Millimeter waren auf den vorgeschriebenen zwei Metern Abstand vernachlässigbar. Wir begannen also, nur den Baum zu verschneiden, was sie murrend zur Kenntnis nahmen. Einige Wochen später beobachtete ich den Mann, wie er mit einem Maßband und einer Wasserwaage in unserer Einfahrt herumrannte, dachte mir aber nicht viel dabei. Anschließend bekamen wir jedoch Post vom Anwalt, in der wir beschuldigt wurden, unsere Entwässerung auf das Nachbargrundstück zu leiten.


Es begann ein langwieriges Gezerre mit einem Haufen Gutachtern, die uns allerdings irgendwann eine korrekte Entwässerung attestierten. Wiederum einige Zeit später, wir grillten abends im Garten, kam die Polizei vorbei, und sagte, gegen uns läge eine Anzeige vor, und wir sollten uns leiser verhalten. Das ältere Ehepaar stand indessen provokativ in ihrem Garten und beobachtete uns, wie wir angesäuert den Grill wegräumten und uns von der Terrasse verzogen. Wir bekamen im Anschluss mit, dass sie auch andere Nachbarn regelrecht terrorisierten und sich irgendwelche eingebildeten Vergehen notierten, um anschließend entweder ihren Anwalt, oder direkt die Polizei zu informieren. Als Lieblingsopfer hatten sie sich jedoch einen Hundehalter von schräg gegenüber auserkoren, der ihnen schon alleine wegen des Hundes suspekt war. Am Anfang war im Schnitt zwei Mal in der Woche die Polizei bei dem Ärmsten, wegen Ruhestörungen, Ordnungswidrigkeiten, etc. Selbst die Polizei merkte aber recht bald, dass es sich bei dem älteren Ehepaar um klassisches Denunziantentum handelte, und so wurden deren Beschwerden glücklicherweise nicht mehr wirklich ernst genommen.


Eines Tages flexte der Mann in der Einfahrt Steine, als ihm die Scheibe der Flex brach, und ihm ein Stück seines Fingers abtrennte. Es blutete schlimm und mein Vater war der Ersthelfer. Er sammelte das Stück Finger auf, verband die Hand, und fuhr mit dem Nachbarn ins Krankenhaus, wo ihn die Ärzte wieder zusammenflickten. Zwei Wochen später bekam mein Vater eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Er hätte korrekterweise den Krankenwagen rufen sollen und er wurde des angeblich falschen Anlegens des Verbandes bezichtigt. Außerdem habe er das Stück Finger nicht geeist. Natürlich verlor der Nachbar sang- und klanglos die Schmerzensgeldklage, aber mein Vater war daraufhin stinkwütend und sagte unserem Nachbarn unverhohlen ins Gesicht, dass er beim nächsten Mal keinen Finger krumm machen würde, um ihm zu helfen, und wenn er sich das komplette Bein abflexen würde. Wie es der Zufall wollte, passierte dem Nachbarn etwa eineinhalb Jahre später ein weiteres übles Missgeschick. Er rammte sich beim Reparieren der Dachrinne einen riesigen Schraubenzieher ins Auge. Ich war im Garten und sah es direkt mit an. Anstatt zu helfen, ging ich jedoch schnell ins Haus. Er schrie, heulte erbärmlich und wand sich vor Schmerz, doch ganz plötzlich war niemand von den Nachbarn mehr draußen. Seine Frau hörte ihn offensichtlich nicht, und so lag er bestimmt zehn Minuten winselnd mit dem Schraubenzieher im Auge in seinem Garten herum, bis seine Frau ihn schließlich fand. Dummerweise machte sie aus Unwissenheit auch noch das Schlimmste, was man machen kann, und entfernte ihm den Schraubenzieher.


Nach weiteren zehn Minuten traf der Notarzt ein, und der Mann landete im Krankenhaus, wo er wegen der Verletzung irgendeines Gefäßes gleich noch einen leichten Schlaganfall erlitt. Die beiden zeigten daraufhin wahllos uns Nachbarn wegen unterlassener Hilfeleistung an, aber hatten natürlich keinen Erfolg, da sie nicht nachweisen konnten, dass wir das Ganze überhaupt mitbekommen hatten. Der Mann war danach auf einem Auge blind und konnte keine Treppen mehr steigen, also zogen sie gezwungenermaßen wieder aus ihrem Haus aus, natürlich erst, nachdem sie den behandelnden Arzt wegen angeblicher Kunstfehler zivilrechtlich belangt, und wieder einmal verloren hatten. Das Tragische daran ist, dass, hätte die Frau den Schraubenzieher nicht entfernt, er wohl weder den Schlaganfall gehabt, noch sein Augenlicht eingebüßt hätte. Wirklich ausnahmslos jeder im Wohngebiet hätte das gewusst, und der hundebesitzende Lieblingsfeind des Ehepaares war sogar Augenarzt. Er selber kann zwar von dem Unfall wegen der Lage seines Hauses nicht viel mitbekommen haben, aber es gab sicherlich noch einige Nachbarn außer mir, die das Unglück gesehen haben, und ihn hätten alarmieren können. Andererseits denke ich, dass ihm dadurch an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Kunstfehler-Prozess erspart geblieben ist. Heute tut mir der Mann leid, denn ich vermute, dass er selbst ziemlich unter dem Pantoffel seiner Frau stand, denn die eigentliche Meckerzicke war wohl sie.

Beichthaus.com Beichte #00035590 vom 29.04.2015 um 15:50:06 Uhr (15 Kommentare).

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Der Lückenbüßer

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Feigheit Selbstsucht Ex Partnerschaft

Ich (w/28) möchte etwas beichten, das ich sehr bereue. Es war ungefähr vor zehn Jahren, als ich einen meiner besten Kumpels kennenlernte. Jedoch offenbarte er mir sehr schnell seine Gefühle für mich, die ich aber nicht erwidern konnte, da ich zu der Zeit einen Freund hatte. Es vergingen Jahre, wir waren aber trotzdem immer noch befreundet. Als ich 23 Jahre alt war, trennte ich mich von meinem Freund, da wir uns beide auseinander gelebt hatten. Mein Kumpel nahm sich deshalb immer die Zeit, um mit mir was zu unternehmen, wofür ich ihm sehr dankbar war. Jedoch kam es so, wie es kommen musste, wir küssten uns und landeten im Bett. Er war überglücklich und wollte sofort eine Beziehung mit mir. Wir kamen zusammen und ich wusste nicht, was ich angestellt hatte. Ich hatte noch sehr viele Gefühle für meinen Ex-Freund und auch für meinen Kumpel. Eigentlich wollte ich niemanden enttäuschen, aber das war nicht möglich. Ich verabredete mich immer öfter mit meinem Ex-Freund, sodass wir miteinander reden konnten. Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte. Also trennte ich mich nach zwei Monaten von meinem Kumpel und kam wieder mit meinem Ex zusammen. Ich erzählte ihm alles. Wir sind immer noch glücklich zusammen. Meinen Kumpel habe ich nie wieder gesehen. Es tut mir unendlich leid, dass ich ihn so verletzt habe. Ich bitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035570 vom 27.04.2015 um 12:08:49 Uhr (10 Kommentare).

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Camsex beim Chatroulette

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Masturbation Schamlosigkeit Fremdgehen Internet

Ich (m/24) lebe seit fast drei Jahren mit meiner Freundin in einer eigenen Wohnung. Unsere Beziehung lief lange Zeit sehr gut, aber so langsam wird der Sex weniger. Das hat mich irgendwie auf eine neue Sache gebracht: Ich gehe des Öfteren im Internet auf Seiten wie Chatroulette und Omegle, um mit anderen Frauen zu chatten. Normalerweise mache ich das, wenn meine Freundin außer Haus ist. Gestern hatte ich allerdings Camsex mit einer hübschen Portugiesin und meine Freundin war im Zimmer nebenan. Der Nervenkitzel war grandios. Was aber, wenn sie mich dabei erwischt?! Eigentlich ist es das Risiko, die Beziehung kaputtzumachen, nicht wert. Ich hoffe, wir bekommen wieder mehr Lust aufeinander und das Ganze erübrigt sich von selbst.

Beichthaus.com Beichte #00035569 vom 27.04.2015 um 08:13:11 Uhr (12 Kommentare).

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Ein Treffen mit der atemberaubenden Lehrerin

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Fremdgehen Schamlosigkeit Falschheit

Früher in der Schule hatten wir eine extrem hübsche Lehrerin. Jeder der Jungs war ab der 6. oder 7. Klasse scharf auf sie. Jede ihrer Bewegungen wurde aufgesogen. Teilweise sind wir ihr auch noch nach der Schule gefolgt und haben sie heimlich beobachtet. Sie war selbstverständlich unnahbar, aber Fantasie kennt keine Grenzen. Das liegt alles schon viele Jahre zurück. Ich (m/35) hatte meine damalige Lehrerin längst vergessen, bis ich ihre Freundschaftsanfrage über ein soziales Netzwerk bekam. Die Anfrage habe ich angenommen und sie schrieb mir sofort. Mein Name ist ihr im Gedächtnis geblieben, weil sie nach unserer Klasse die Schule verlassen hatte, denn sie bekam ein Kind. Ihre Ehe ist aber unlängst in die Brüche gegangen, ihr Sohn lebt beim Vater. Sie war wohl ziemlich einsam, wie aus ihren langen Nachrichten hervorging. Toll war, dass ich sie jetzt duzen durfte. Sie fragte an, ob ich noch in derselben Stadt wohne und ob wir uns treffen wollen, um ein bisschen über früher zu plaudern. Ich nahm das Treffen sehr gerne wahr und wir trafen uns im Cafe. Meiner Frau habe ich berichtet, dass ich meine frühere Lehrerin zum Kaffee einladen werde, sie fand die Sache sehr amüsant.


Das Treffen verlief absolut lustig, obwohl ich am Anfang erschrocken war, wie alt diese Frau geworden ist. Aber ihrem Charme konnte ich mich nicht entziehen. Ich erzählte auch, wie die Jungs damals reihenweise in sie verliebt waren und sie berichtete, dass sie das natürlich bemerkt hatte. Leider hatte sie nicht so viel Zeit und wir beschlossen ein weiteres Treffen, denn sie interessiert sich sehr dafür, was aus ihren ehemaligen Schülern geworden ist. Sie hat mich dann eingeladen, am Wochenende einen Kaffee bei ihr zu trinken. Dabei ist die Situation aus dem Ruder gelaufen und es passierte etwas, das ich eigentlich so gar nicht wollte. Wir saßen an ihrem Pool und tranken Kaffee, als wir uns wie aus Zufall berührten. Dann hatte ich auf einmal ihre Zunge im Hals und sie wurde extrem scharf. Auf ihr Drängen hin gingen wir in ihr Schlafzimmer und fielen übereinander her wie ausgehungerte Tiere. Die Frau ist einiges über 50, aber ich hatte immer noch das Bild der atemberaubenden Schönheit aus der Schule im Kopf.


Deshalb konnte ich auch nicht mehr aufhören und wir trieben es wie im Rausch. Selbst nach einer halben Stunde Pause und einem kleinen Happen zum Essen ging es im Bett weiter. Als es dann spät am Abend war, verabschiedete ich mich und ging nach Hause. Ich berichtete meiner Frau, dass wir uns über meine Mitschüler unterhalten hatten. Vermutlich hat sie nichts bemerkt und meinte, dass wir meine Lehrerin am nächsten Wochenende zum Grillen einladen sollten. Ich war dagegen, aber meine Frau hat darauf bestanden. Vier Tage ist das Ganze jetzt her und meine ehemalige Lehrerin schreibt völlig normale Nachrichten, als ob nichts gewesen sei, meint aber, dass sie mich so schnell wie möglich wieder sehen möchte. Es fällt mir aber sehr schwer, sie einzuladen, ich habe es bisher nicht fertiggebracht. Auch meiner Frau gegenüber habe ich sehr starke Gewissensbisse, insbesondere, weil der Sex eine ganz andere Dimension hatte, als der sonstige normale Geschlechtsverkehr mit meiner Frau. Ich beichte jetzt die ganze Sache hier und hoffe auf Vergebung und Ratschläge.

Beichthaus.com Beichte #00035564 vom 26.04.2015 um 11:34:04 Uhr (10 Kommentare).

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Eine Affäre unter der Woche

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Hamburg

Ich (w/21) bin Studentin, und bin seit einem Jahr und zwei Monaten in einer festen Beziehung. Mein Freund war aus Geschäftsgründen in einer anderen Stadt, abends lud mich ein Freund zu sich in die WG ein. Wir hatten vor einigen Monaten zusammen gekellnert und ich war schon öfter dort gewesen, weshalb ich von einem stinknormalen Abend ausging. Ich wusste zwar, dass er an mir interessiert war, und war ebenfalls an ihm interessiert, doch hätte ich nie gedacht, dass daraus irgendetwas werden würde. Wir schauten uns einen Film an, spielten etwas Gitarre, tranken dazu und plötzlich küsste er mich leidenschaftlich. Im ersten Moment war ich ziemlich schockiert, dann küsste ich ihn zurück. Und der Rest ergab sich so ziemlich von selbst: Wir landeten im Bett. Wie oft wir in dieser Nacht in welcher Position Sex hatten, weiß ich nicht mal mehr. Es war auf jeden Fall eine totale Überraschung. Er war einfach nur spitze im Bett. Beim Frühstück war ich etwas verlegen, weil ich seine Lippe etwas demoliert hatte, die Verlegenheit legte sich im Nachhinein aber wieder relativ schnell.

Morgen wollte ich eigentlich wieder zu ihm, doch sein Mitbewohner ist wieder da, wir kennen uns und auch er weiß über meine Beziehung Bescheid. Deswegen haben wir nun vor, uns nur noch an Tagen zu treffen, an denen sein Mitbewohner nicht anwesend ist. Er hat mir vorgeschlagen, unseren gemeinsamen Bekannten zu erzählen, dass wir ein Paar sind, damit keine Komplikationen auftauchen. Was an sich eigentlich auch funktionieren würde, da mein Freund sowieso einige Stunden entfernt wohnt und meinen Freundeskreis aus dem Cafe, in dem ich vorher kurze Zeit gekellnert habe, nicht kennt. Da wir uns aufgrund seiner Arbeit und meines Studiums unterhalb der Woche nicht oft sehen können, würde diese Affäre wahrscheinlich auch nicht ans Tageslicht gelangen.

Beichthaus.com Beichte #00035562 vom 26.04.2015 um 02:41:29 Uhr in 22607 Hamburg (Flottbeker Marktweg) (22 Kommentare).

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