Der Beginn meiner Sucht

9

anhören

Sucht Maßlosigkeit Ignoranz

Ich (w) bin im Examensstress und verfalle Kaffee, Energydrinks und Zigaretten, um mich durch den Alltag zu bringen. Mein Freund hat Verständnis, will aber, dass ich danach sofort damit aufhöre - was ich mir nicht vorstellen kann. Das Zuckerwasser gehört zu meinem Alltag, sonst überstehe ich den Tag mit drei Stunden Schlaf nicht, und ohne die Kippen will ich mir nicht vorstellen, was meine Nervosität mit mir anstellen würde.


Ich weiß, er meint es nur gut, aber ich kann mir nicht vorstellen, sofort mit allem gleichzeitig von 100 auf 0 zu gehen. Er hat selbst einiges mit Drogen durchgemacht, und will nicht, dass ich mich an Stärkerem vergreife oder sogar schon mit so "Kleinigkeiten" Probleme bekomme. Der Leistungsdruck meiner Eltern bringt mich dazu, Nächte mit meinen Notizen durchzumachen und ohne meine kleinen Helfer würde ich das nie schaffen. Ich bitte um Verzeihung, dass ich seine Vorschläge so kompromisslos abgelehnt habe und mich dies auch in Zukunft tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00037559 vom 08.02.2016 um 23:57:49 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Ausrede für meine Zwangsstörung

15

anhören

Manie Sucht Lügen Falschheit

Ich (w/18) beichte, dass ich mein fast schon neurotisches Aufräum- und Saubermachverhalten als OCD entschuldige, obwohl ich sicher nicht daran leide und sowieso keine Diagnose vorweisen kann. Es geht mir jedoch auf den Keks, dass alle mich deswegen komisch ansehen und nicht verstehen können, dass Unordnung mich einfach anwidert und alles genau geordnet sein muss. Ich kann nicht vernünftig arbeiten, wenn die Stifte nicht gespitzt und sortiert sind, die Fensterblenden im richtigen Winkel für den Sonneneinfall stehen und meine Füße genau parallel stehen. Liegt ein Papier neben dem anderen nicht parallel, muss ich mich stark konzentrieren, um es auszublenden, aber das klappt meist genauso gut wie mit dieser einen Person im Bus, die mit dem Fuß wippt oder mit den Schlüsseln rumspielt.


Ich weiß, dumme Sache mit der OCD-Ausrede, aber das kapiert sowieso kaum jemand in meinem Umfeld, da so etwas ja Tabuthemen sind und totgeschwiegen werden müssen. Also entschuldige ich mich hiermit bei allen Menschen, die damit ernste Probleme haben und im Alltag verhindert sind, dass ich mich dieser läppischen und unnötigen Ausrede bediene, um mein seltsames Verhalten und zeitaufwendiges und sinnloses Hobby mit ihrer Krankheit entschuldige, damit die Leute aufhören zu fragen und eventuell besser nachvollziehen können, wieso ich so handle. Ich arbeite an meinem Verhalten und übe Selbstdisziplin, um die Sachen lockerer zu sehen, was aber selten klappt.

Beichthaus.com Beichte #00037549 vom 07.02.2016 um 08:22:43 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich shoppe gegen den Stress!

12

anhören

Sucht Habgier Dummheit Studentenleben

Ich (w) beichte, dass ich vermutlich so eine Art Kaufrausch oder Kaufsucht als Kompensation für nicht bestandene Klausuren an der Uni entwickelt habe. Ich studiere Jura und da liegen die Durchfallquoten teils bei 60 Prozent, und sogar wenn man sehr fleißig und viel lernt, kann es passieren, dass man den Fall in der Klausur dann einfach verhaut, weil man in der Aufregung einen Schwerpunkt zu kurz anspricht oder Ähnliches. Im ersten Semester sah es für mich echt finster aus, und ich begann, zur Ablenkung einfach immer etwas zu kaufen. Schuhe, einen Mantel, eine Uhr. Jetzt nicht so, wie man das von den kaufsüchtigen Omas kennt, die beim Teleshopping anrufen, sondern halt so ein, zwei Mal im Monat. Nur mag ich es qualitativ hochwertig und die Sachen haben meistens ihren Preis. Wenn ich das Teil der Begierde im Netz gesichtet habe, kreisen alle Gedanken nur noch darum - nicht um die schreckliche Wahrheit, dass ich ja noch so und so viele Klausuren bestehen muss. Ich weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00037465 vom 24.01.2016 um 11:43:38 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich bin ein abhängiger Zocker!

12

anhören

Sucht Verzweiflung Partnerschaft Games

Ich (m/20) beichte, ein abhängiger Zocker, der dem Onlinezwang grenzenlos verfallen ist, zu sein. Allerdings bin ich kein Nerd! Das Leben hatte es gut mit mir gemeint, denn ich hatte eine Freundin und einen gewöhnlichen Freundeskreis. Beides stand stark im Konflikt zu meiner Leidenschaft. Meine Freundin hat mich vor vier Tagen verlassen, weil sie das Ausmaß zu extrem fand. Nachts bin ich heimlich an den PC, wenn sie schläft, ich hätte keine Zeit für angebliche Hausarbeiten, sechs Stunden am Tag seien einfach zu viel und vieles mehr, ihrer Meinung nach. Meine Freunde wendeten sich mit der Zeit von mir ab, wegen mangelhaften Kontakts. Nun stehe ich alleine da! Ich finde es nicht schlimm, eher als positiven Nebeneffekt, da noch mehr Zeit zum Zocken verbleibt. Ich beichte, dass ich meine 2-jährige Beziehung beendet habe. Meine Freundin stellte mich vor eine grausame Wahl, entweder sie löscht meinen geliebten Account, oder sie ist für immer weg. Meine geistige Waage musste nun eine Entscheidung fällen. Nun ja, aus dem Kontext heraus wisst ihr sicherlich, was mehr ins Gewicht gefallen ist. Ich bin süchtig und werde mir Hilfe holen!

Beichthaus.com Beichte #00037304 vom 29.12.2015 um 15:24:49 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Muss die Sucht einen erst zerstören?

9

anhören

Sucht Verschwendung Verzweiflung Zorn

Ich habe seit Jahren ein Problem mit Spielautomaten. Ich verbrenne mein Geld. Und, was noch viel schlimmer ist, ich verliere meine Selbstachtung. Ich habe auch schon längere Zeit nicht gespielt, mich gut gefühlt aber irgendwann wieder den Weg in die Spielhalle gefunden. Bin seit mehreren Jahren in einer Beziehung und habe ein zweijähriges Kind. Auch unter diesem Hintergrund ist es einfach nur krank. Ich halte alles auch schön geheim, Gelegenheit macht Diebe. Habe ich eine Möglichkeit, unbemerkt spielen zu gehen, reize ich sie aus. Finanziell ruiniert habe ich mich zwar nicht, aber wenn ich überlege, was ich schon verloren habe, fasse ich mir an den Kopf.


Natürlich wäre eine Therapie oder Selbsthilfegruppe der logische Vorschlag, ich kann mich meiner kleinen Familie aber nicht öffnen. Da würde jegliches Verständnis und Fingerspitzengefühl fehlen. Dass ich krankhaft spiele, und mir das in vollem Bewusstsein sogar egal ist, wenn ich Druck habe, ist mir klar. Wenn man spielen will, gibt es immer einen Weg, wenn man es nicht mehr will, dann leider nur von begrenzter Dauer. Muss man wirklich erst ganz unten sein, um sich oder etwas zu ändern?

Beichthaus.com Beichte #00037284 vom 23.12.2015 um 20:41:02 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge