Strafzettel in Australien

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Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Urlaub Australien

Als ich (m/27) im Alter von 23 Jahren mit einem sehr guten Freund einen Sprachaufenthalt in Australien machte, haben wir Strafzettel im Wert von ungefähr 700 Dollar gesammelt, die von uns nie beglichen wurden. Es fing alles damit an, dass wir die English-School, die wir besuchten, spontan um die Hälfte der Zeit kürzten, um mehr Zeit für unseren Roadtrip zur Verfügung zu haben. So weit nichts zu beichten, wir haben Anreise, Schule, Unterkunft, etc. alles aus eigener Tasche bezahlt. Der Plan stand, von der Westküste über die Südküste bis hin zur Ostküste zu fahren und ab da zu schauen, wie viel Zeit noch übrig ist. Alles klar, wir haben uns also ausgerechnet, ob es günstiger ist, ein altes Auto zu kaufen oder eines zu mieten. Es lagen wirklich nur wenige Dollar dazwischen und der Komfort eines eigenen Wagens darf nicht unterschätzt werden.

Nun gut, wir machten uns auf die Suche, fanden ziemlich schnell einen günstigen Ford - 300.000 Kilometer, überall Rost, 4L Motor, gefühlte 100 PS. Aber egal, er lief und hatte Platz für zwei Personen im Kofferraum. Ebenfalls war ein komplettes Camping-EQ im Auto, wie perfekt für unseren Trip. Wir kauften den Wagen einem sehr netten, jungen französischen Pärchen ab, welche den spiegelverkehrten Roadtrip hinter sich hatten. Und hier beginnt die Beichte. Wir kamen wirklich gut mit den Franzosen aus, sie vertrauten uns sogar so weit, dass sie uns den Wagen mitsamt noch zwei Monate gültigen Papieren, welche natürlich auf ihre Namen liefen, übergeben haben. Mit der Bitte, dies schnellstmöglich umzuschreiben. Wollten wir eigentlich auch machen. Doch einen Tag später fuhren wir mit dem Wagen zum Strand und mussten feststellen, dass Parkplätze dort wirklich Mangelware sind. Aber naja - da gibt es ja noch die besonderen Parkplätze, direkt neben dem Zugang zum Strand, reserviert für was auch immer. Uns wurde klar, solange das Auto nicht abgeschleppt wird, können wir doch überall gratis parken. Um es ab hier kurz zu machen: Wir haben von diesem Zeitpunkt die ganzen zwei Monate lang nicht ein Mal für einen Parkplatz bezahlt und somit in jeder größeren Stadt Australiens insgesamt Strafzettel im Wert von 700 Dollar gesammelt.

Als unser Trip dann endete, brachten wir es nicht übers Herz, das Auto an einen Unwissenden zu verkaufen, weil wir genau wussten, dass dieser mitunter arge Probleme bekommt, sollte ihn die Polizei anhalten. So haben wir beschlossen, uns die Taxifahrt zum Flughafen zu sparen, sind mit unserem Auto los, ließen es mit gestecktem Schlüssel auf dem Flughafenparkplatz stehen und hofften darauf, dass das Schicksal entscheiden solle, wer diesen Wagen bekommt. Die Beichte? Es tut mir leid, gerade in einem so friedlichen Land, welches einen ganzen Kontinent einnimmt, als Ausländer einen Scheiß auf deren Regel gegeben zu haben. Okay, wir haben niemandem direkt geschadet, jedoch sicherlich indirekt!

Beichthaus.com Beichte #00034980 vom 29.01.2015 um 13:42:44 Uhr in Australien (Sydney) (12 Kommentare).

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Die Hinterlassenschaften des Freundeskreises

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Ekel Rache Zorn

Einer meiner Kumpels (20) ist manchmal richtig eklig. Da er eine ziemlich seltene Lebensmittelallergie und dadurch auch einen etwas "sonderbaren Stuhl" hat, begibt er sich sehr oft auf seinen Porzellanthron und verrichtet dort über mehrere Minuten lang seine Geschäfte. Da er in einer kleinen Wohnung mit dünnen Wänden wohnt, hört man auch sein Gestöhne, wenn er sich gerade wieder einen Lehmklumpen aus dem Kreuz drückt. Oft meinte er auch, wenn keiner aus meinem Freundeskreis bei ihm zu Besuch ist, uns beim "Geschäft" anrufen oder uns Sprachnachrichten schicken zu müssen, wo man sein Gestöhne hört und Satzbrocken wie "Ach du..." oder "Hui, jetzt geht es los..." zu vernehmen sind, gefolgt von einfach nur ekligen Geräuschen des "Vorgangs". Und nicht nur mir und meinen Freunden schickte er so etwas als Privatnachrichten, auch in unsere Chat-Gruppen schickte er diese Sprachnachrichten. Letztens erreichte er allerdings den Zenit, als er mir nachts um halb vier verschiedene Bilder seiner Hinterlassenschaften schickte und wissen wollte, was ich dazu sage. Auch auf meine mehrfachen Hinweise, dass mich seine Geschäfte nicht im Geringsten interessieren, ging er nicht ein und machte munter weiter.


Also haben ich und ein paar meiner Kumpels uns zusammengetan, einen Karton und verschließbare Plastikbeutel besorgt und wir haben alle einen feuchtfröhlichen braunen Bob in die Tüten abgeseilt. Anschließend haben wir noch einen Brief dazugelegt, in dem steht, dass er es endlich mal lassen soll. Da er nicht genau weiß, wer ihm das Paket vor die Tür gestellt hat, erhielten wir letzte Woche in all unseren Chat-Gruppen die Nachricht "Welch Spross einer im horizontalen Gewerbe arbeitenden Dirne hatte die Dreistigkeit, mir ein Paket mit etwas fragwürdigem Inhalt zu senden?" von ihm, natürlich die nicht jugendfreie Version des eben gelesenen. Da nur ich und meine drei Kumpels Bescheid wussten, war die Verwirrung natürlich groß und es wurde heftigst darüber gelacht und so ziemlich jeder trug einen Witz über Fäkalien dazu bei. Auch wenn er bis heute nicht weiß, wer ihm das Paket vor die Tür gestellt hat, scheint es bei ihm Klick gemacht zu haben und wir haben seit über einer Woche keine Bilder oder Sprachnachrichten mehr von ihm gekriegt, während er gerade ein halbes Kind herauspresst. Trotzdem tut es mir etwas leid, dass wir uns auf sein Niveau herabgelassen haben, allerdings mussten wir ihm endlich mal zeigen, wie es ist, wenn man unverhofft mit den Hinterlassenschaften anderer konfrontiert wird.

Beichthaus.com Beichte #00034906 vom 19.01.2015 um 17:01:13 Uhr (6 Kommentare).

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Meine peinlichen Fotos in Whatsapp

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Peinlichkeit Verzweiflung Internet Schule

Gestern ist mir etwas extrem Peinliches passiert. Vor vier Wochen habe ich (m/16) ein nettes Mädchen über ein Forum kennengelernt. Wir haben uns auch schon mehrere Male getroffen, sie ist sehr schön, gefällt mir und hat einen tollen Charakter. Nun ist es über die Weihnachtsfeiertage so gekommen, dass wir uns leider nicht sehen konnten, da sie mit ihrer Familie bei ihren Verwandten in Nordrhein-Westfalen war. So haben wir also Fernweh bzw. Sehnsucht bekommen und sie schlug vor, dass wir uns Fotos via Whatsapp senden. Ich fand die Idee am Anfang ziemlich blöd, aber nach langem Flehen und Bitten sandten wir uns also am ersten Weihnachtsfeiertag die ersten Bilder. Sie von ihrer Vagina und ich von meinem Penis inklusive Hodensack. Langsam fand ich also auch Gefallen daran. Es wurden am zweiten Weihnachtsfeiertag immer mehr Bilder, bis sie abends von mir forderte, ich solle doch einmal meinen Penis bei der Ejakulation fotografieren. Ich fand die Idee gut. Ich onanierte also (mit ihren Bildern) und zückte prompt mein Smartphone und knipste ein paar Bilder von meinem Penis und dem Ejakulat, welches herunterlief. Dann klickte ich auf "Teilen" - und nun geschah das Übel. Anstatt es meiner Freundin zu senden, veröffentlichte ich es in dem Klassenchat unserer Schule. Ich achtete gar nicht darauf, doch als ich merkte, dass der Chat-Verlauf über dem Bild von Latein-Hausaufgaben handelte, wurde ich stutzig und plötzlich rutschte mir mein Herz in die Hose - ich hatte doch tatsächlich das Bild von meinem ejakulierenden Glied mit all meinen Klassenkameraden geteilt. Ich schaute auf das Häkchen, doch das Bild war schon längst in den Unweiten der Server und des Internets gelandet. Ich lief rot an, meine ganzen Muskeln zogen sich zusammen und ich begann zu zittern. Ich sah schon das erste "schreibt..." in der oberen Textzeile.

Schnell verließ ich die Gruppe und schaltete das Handy aus. Ich legte es in die hinterste Ecke meines Zimmers, legte mich auf mein Bett und begann fürchterlich wie ein Schlosshund zu heulen. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf... Jetzt waren zum Glück noch Ferien... Aber was würde wohl am ersten Schultag sein? Würden mich alle blöd anschauen, auslachen oder gar mobben? Ich bin in einer Klasse, welche in typische Gruppen bzw. Cliquen unterteilt ist: Die Schminktussen, die "Coolen", die "Außenseiter" und die "Streber". Wahrscheinlich werde ich das Gespött der ganzen Schule sein. Mein Plan wäre jetzt eigentlich, mich krank zustellen, aber irgendwann müssen meine Eltern ja nachfragen... Und was soll ich ihnen dann sagen? "Nein, ich kann leider nicht zur Schule, weil ich ein Bild meines abspritzenden Geschlechtsorganes mit der gesamten Schule geteilt habe..." Jetzt warte ich also und hoffe, dass mir alle verzeihen bzw. alle vergessen. Denn ich bin ein Mensch, der mit Scham und Getuschel überhaupt nicht auskommt und für den das Folter gleicht. Ich überlege sogar, die Schule zu wechseln. Mein Appell an euch: Tauscht nie, egal, unter welchem Druck ihr steht, private oder intime Bilder von euch aus. Egal mit wem! Die Folgen können ungeahnt sein...

Beichthaus.com Beichte #00034704 vom 27.12.2014 um 12:08:02 Uhr (42 Kommentare).

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Schnelles Geld durch Glücksspiel

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Diebstahl Verschwendung Verzweiflung Sucht Geld

Ich (m/30) bin nach dem Verlust von mehreren Zehntausenden von Euro nach einem Pokerspiel im Casino Baden-Baden der Verzweiflung nahe. Ich dachte immer, es muss doch etwas gehen, irgendwann kommt die Serie, aber es wurde nichts. Jetzt stehe ich mit leeren Händen da. Das Problem ist, dass meine Frau nicht ahnt, dass ich im Casino war. Aber zur Vorgeschichte: Ich gehe jetzt schon seit zwei Jahren immer wieder heimlich ins Casino. Unser Haus war zur Hälfte abbezahlt, jetzt haben wir noch mehr Schulden. Als ich von der Bank nichts mehr erhielt, habe ich mich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet und dort einen Schnellkredit in Anspruch genommen. Die Zinsen waren horrend, allerdings dachte ich ans schnelle Geld durch das Glücksspiel und somit auch wieder eine schnelle Ablösung. Ich habe alles verloren. Um diesen unseriösen Kredit abzuzahlen, habe ich von meinem Arbeitgeber ein zinsloses Darlehen erhalten. Ich musste bei mir im Geschäft keine Angaben bezüglich des Kreditzwecks machen, die Rückzahlung wird monatlich mit dem Gehalt erledigt.


Wenn meine Pechsträhne so weiter geht, werde ich viele der Mahnungen nicht mehr bezahlen können. Glücklicherweise konnte ich alle Mahnungen von meiner Frau fernhalten. Ich arbeite im Baugewerbe. Dort geht sehr viel Geld über den Tresen, welches nirgends verbucht wird. Sei es für große Bauvorhaben oder auch für Aufträge in den östlichen Nachbarstaaten. Mein Chef hat deswegen eine sogenannte schwarze Kasse, in der immer Bargeld liegt. Für dieses Geld war ich als langjähriger Mitarbeiter verantwortlich. In diese Kasse hineinzugreifen war für mich immer ein Tabu. Bis vor einigen Tagen, da war ich so verzweifelt angesichts meiner angehäuften Schulden, dass ich mir 20.000 Euro herausnahm, und bin jetzt mit diesem Geld im Casino gewesen. Wie anfangs beschrieben, bin ich blank. Wenn das herauskommt, bin ich so gut wie gekündigt. Wo soll das alles noch hinführen? Wer schreibt, ich sei spielsüchtig, der täuscht sich. Ich kann locker einmal vier Wochen nicht spielen. Ich kann meiner Frau nicht davon erzählen, sie wird ausrasten, deshalb wende ich mich an die Beichthausgemeinde. Es geht nicht um Ratschläge, sondern um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034678 vom 23.12.2014 um 18:58:27 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Meine sexuell unterworfene Frau

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Sex Zwang Partnerschaft

Meine sexuell unterworfene Frau
Ich (m/34) habe hier in letzter Zeit einige Beichten von Frauen gelesen, die sich einen Kopf darüber machen, dass sie ihren Freund nicht richtig befriedigen können, weil sie zum Beispiel Analsex ablehnen. Bei meiner Frau und mir ist es umgekehrt. Wir sind seit acht […]
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Beichthaus.com Beichte #00034652 vom 20.12.2014 um 11:08:53 Uhr (35 Kommentare).

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