Betrug mit einem Gutschein

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Geiz Betrug Lügen Falschheit Shopping Borken

Ich (w/19) habe vor knapp fünf Jahren einen Gutschein im Wert von 15 Euro bekommen. Diesen habe ich dann irgendwann auch genutzt und mir davon etwas gekauft. Das Produkt hat allerdings nicht genau 15 Euro gekostet, weshalb noch ein Restbetrag von vielleicht zwei oder drei Euro auf dem Gutschein war. Nach einiger Zeit ging ich wieder in das Geschäft und benutzte den Gutschein mit dem restlichen Geld. Der Artikel, den ich gekauft habe, war eindeutig teurer als das Guthaben auf dem Gutschein, aber trotzdem musste ich nichts dazuzahlen. Offensichtlich hatte die Verkäuferin den Fehler gemacht, nicht nur den Restbetrag abzuziehen, sondern die kompletten 15 Euro gutzuschreiben. Das war mein Glückstag, denn ich habe die Verkäuferin nicht darauf hingewiesen und meinen Einkauf somit umsonst bekommen. Inzwischen tut es mir leid, dass ich nichts gesagt habe, da sie den Betrag wahrscheinlich aus eigener Tasche bezahlen musste. Allerdings kann ich ja auch nichts dafür, dass die Verkäuferin offenbar nur Stroh im Kopf hatte. Trotzdem tut es mir leid und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031990 vom 03.10.2013 um 17:09:59 Uhr in 46325 Borken (14 Kommentare).

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Pornosammlung mit meinen Bekannten

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Masturbation Lügen Falschheit Partnerschaft Mannheim

Ich (m/25) habe schon seit der Pubertät eine riesige Sammlung von Fotos von guten Freundinnen und weiblichen Bekannten auf meinem PC und auf Festplatten. Es sind unzählige Gigabyte - unter anderem sind dort auch Bilder von Frauen, auf die ich wirklich mal stand, aber ich grase auch immer wieder die Internet-Profile attraktiver Freundinnen ab, auf deren Fotos ich zugreifen kann. Die Fotos, die mir gefallen, speichere ich dann ab. Das sind keine pornografischen Bilder, sondern höchstens mal ein Partybild oder Ähnliches, auf dem ein bisschen mehr Haut zu sehen ist. Meistens sind es aber nur die Gesichter - die Freundin eines Kumpels ist zum Beispiel so hübsch, dass ich all ihre Bilder sammele. Ebenso wie ich Bikinibilder meiner besten Freundin besitze, die ich von ihrer Festplatte kopiert habe, als sie mir diese einmal ausgeliehen hatte. Viele dieser Frauen kenne ich schon seit vielen Jahren oder sogar seit meiner Kindheit.


Wofür ich die Bilder nutze, kann man sich denken - ich habe zwar auch eine normale Pornosammlung, aber diese Bilder sind der wichtigste Teil davon. Es ist fast schon zwanghaft, dass ich diese Bilder immer wieder suche und brauche, aber für mich gehört das inzwischen zu meiner natürlichen Sexualität. Das Problem ist, dass ich seit einem Jahr eine Freundin habe, die ich sehr liebe. Sie hat auch mal meine Pornosammlung gefunden, aber ich konnte sie damit beschwichtigen, dass es ja keine "realen" Personen sind, zu denen ich mich befriedige, sondern nur unbekannte Darstellerinnen. Daher wären sie ja keine Konkurrenz für sie. Das konnte sie dann auch einigermaßen akzeptieren, aber so richtig glücklich war sie mit dem Gedanken, dass ich andere Frauen geil finde, dann doch nicht. Ich schäme mich dafür, dass diese Beschwichtigung in Wirklichkeit eine glatte Lüge war. Schließlich macht mich nichts mehr an, als die Bildersammlung meiner Bekannten - auch wenn ich sie seit Beginn der Beziehung nicht mehr ganz so regelmäßig erweitere. Meine Freundin darf das nie erfahren, denn sie könnte nicht verstehen, dass ich auch innerhalb einer festen und sexuell erfüllten Beziehung weiterhin von Bekannten und Freundinnen unglaublich angezogen werde. Speziell von denen, in die ich mal verschossen war - und dass es zum natürlichen Ausleben sexueller Bedürfnisse gehört, das so umzusetzen, wie ich es tue. Ich finde das ziemlich normal, denn ich gehe ja nicht fremd. Aber meine Lüge liegt mir trotzdem schwer im Magen, und ich habe ständig Angst, dass sie die Sammlung finden könnte und dann mit mir Schluss macht. Es tut mir jetzt schon leid, denn löschen will ich die Sammlung einfach nicht. Da ich ihr nicht die Wahrheit sagen kann, obwohl ich das so gerne würde, beichte ich hier.

Beichthaus.com Beichte #00031982 vom 01.10.2013 um 19:31:45 Uhr in 68165 Mannheim (Moltkestraße) (15 Kommentare).

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Ich kann es ihr nicht sagen...

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Falschheit Eifersucht Lügen

Ich habe mich in meine beste Freundin verliebt. Da ich mir ziemlich sicher bin, dass sie für mich nicht dasselbe empfindet, habe ich es ihr nicht gesagt und werde das auch in Zukunft nicht tun. Trotzdem fragte sie mich vor ein paar Wochen, ob ich in sie verliebt wäre, da ich mich ihr gegenüber anscheinend anders verhielt. Ich sagte ihr daraufhin, dass dies auf keinen Fall so wäre. Da es mir aber so schien, dass sie mich danach insgeheim immer noch verdächtigte, in sie verliebt zu sein, verhielt ich mich ihr gegenüber teilweise absichtlich rücksichtslos und machte Andeutungen, dass ich sie nicht sonderlich attraktiv fände. Das hat sie wohl sehr verletzt, dabei ist sie für mich in Wahrheit die schönste Frau der Welt. Ich hasse es, ihr das nicht sagen zu können. Ich hasse es, wenn andere Typen ihr Komplimente wegen ihres Aussehens oder ihrer unvergleichlichen Art machen. Ich hasse es, ihr nicht mitteilen zu können, dass sie der tollste Mensch der Welt ist. Aber sie darf nicht wissen, dass ich in sie verliebt bin, da ich sie auf keinen Fall verlieren möchte und befürchte, dass es unserer Freundschaft nachhaltig schaden würde. Ich beichte also, dass ich meine beste Freundin nicht nur angelogen, sondern auch sehr verletzt habe. Und das tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00031978 vom 01.10.2013 um 14:19:42 Uhr (24 Kommentare).

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Ein Leben aus Lügen

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Lügen Falschheit Zwang

Ich möchte beichten, dass ich perfekt lügen kann und das auch nutze. Schon als kleines Kind habe ich gelernt, dass man viel Ärger verhindern kann und Strafen entgeht, wenn man nicht die Wahrheit sagt. Wurde ich beim Lügen erwischt, war das für mich kein Grund, damit aufzuhören, sondern ein Ansporn, das Lügen zu verbessern. In der Pubertät war ich quantitativ auf dem Lügen-Zenit - ich ersparte mir damit jede Menge Hausarrest und Diskussionen. Wirklich schlimme Dinge habe ich nicht getan, die üblichen Teenager-Eskapaden halt, aber warum mit Mama über die falschen Freunde und den Alkohol- und Zigarettenkonsum diskutieren, wenn man dies ebenso verheimlichen kann? Wieso von Papa Ärger bekommen, weil man zu spät nach Hause kommt? Ein platter Reifen durch einen Nagel in der letzten Kurve vor dem Haus war doch Erklärung genug. Leider wurde ich immer noch ab und an beim Lügen erwischt. Als junger Erwachsener habe ich das Lügen dann perfektioniert. Ich recherchierte die physiologischen Abläufe und trainierte mir diese ab - häufiges Blinzeln, bestimmte Handbewegungen etc. Die Dinge, die man nicht beeinflussen kann, wie vermehrtes Schwitzen an den Händen und leichtes Erröten, wurden mit der Zeit weniger, da ich abgeklärter wurde.

Außerdem entwickelte ich ein System, um eine Lüge möglichst glaubwürdig rüberzubringen. Nah an der Wahrheit, eventuell leichte Eingeständnisse, aber nie haargenaue Erinnerungen. Auch die glaubwürdigste Reaktion ermittelte ich empirisch. Wann muss ich auf einen Vorwurf enttäuscht reagieren, wann eher aggressiv? Ich beobachtete Menschen, die mit falschen Vorwürfen konfrontiert wurden, und merkte mir deren Verhaltensweisen. Ich bin kein notorischer Lügner und kann auch zu meinen Fehlern stehen, aber oftmals sehe ich nach wie vor Vorteile im Lügen - und dann sage ich auch nicht die Wahrheit. Damit fahre ich seit vielen Jahren sehr gut und ich wurde seit Jahren nicht mehr beim Lügen erwischt, da ich mein System so verinnerlicht habe. Ich nutze mein Lügen meist für positive Dinge und vermeide somit Streit und unnötigen Ärger, auch für andere Personen. Mittlerweile ist das Lügen schon fast eine Art Zwang - ich überlege nicht mehr, ob ich besser die Wahrheit sage oder nicht, ich reagiere instinktiv, um meinen Arsch, oder den von Freunden, zu retten.

Meine Moralvorstellungen und Werte halten mich allerdings davon ab, in heiklen Situationen zu lügen. Zum Beispiel würde ich vor Gericht immer die Wahrheit sagen! Aber ich glaube, ich kann mittlerweile so perfekt lügen, dass selbst ein Psychologe nicht erkennen würde, dass ich nicht die Wahrheit sage. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich einen Lügendetektor austricksen kann, zumindest die Dinger, die in Talkshows verwendet werde. Einige wenige Freunde wissen, wie gut ich lügen kann, da ich es schon für sie eingesetzt habe - ich kann allerdings nicht verstehen, wieso sie mir überhaupt noch vertrauen und glauben. Manchmal glaube ich mir selbst nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00031967 vom 29.09.2013 um 03:24:05 Uhr (24 Kommentare).

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Meine Veganerscham

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Falschheit Lügen Hochmut Ernährung Gießen

Ich (m/29) beichte hiermit, dass ich seit meiner Kindheit Veganer bin. Ich versuche das jedoch, wann immer es mir möglich ist, mit abstrusen Ausreden zu verbergen. Damals fand ich es einfach nur peinlich, den Leuten Umstände zu machen, zum Beispiel wenn ich bei Kumpels nach der Schule Mittag gegessen habe. Und seit vor ein paar Jahren die Mode aufkam, dass alles und jeder zum Veganer wurde, schäme ich mich für meine Ernährungsgenossen. Dieses Moralapostelgelaber geht mir auf den Geist, zumal mir Massentierhaltung und Ähnliches völlig Latte sind - Fleisch, Käse und Milch schmecken mir einfach nicht, ich finde das Zeug eklig. Es ist wirklich ätzend, wie ein Großteil dieser Leute einem ihr Essverhalten auf die Nase bindet und ich möchte mit derlei Personal nicht über einen Kamm geschoren werden. Diese Verheimlichung führt im Alltagsleben oft zu Schwierigkeiten: Bei Grillabenden mit Kommilitonen führe ich immer an, keinen Hunger zu haben und ernähre mich von Bier und Zigaretten und die Eltern meiner Freundin sind seit zwei Jahren sauer auf mich, weil ich bei ihnen noch nie zu Mittag gegessen habe. Aber die kann ich eh nicht leiden. Ich werde jedoch innerlich fuchsteufelswild, wenn mich einer der wenigen Mitwisser "outet", obwohl diese nichts von meiner objektiv betrachtet völlig lächerlichen Veganerscham ahnen.

Beichthaus.com Beichte #00031965 vom 28.09.2013 um 20:25:46 Uhr in 35392 Gießen (Frankfurter Strasse) (20 Kommentare).

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