Kann ich nicht bei einem Unfall sterben?

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Verzweiflung Feigheit Selbstverletzung Tod Unfall

Ich wünsche mir jeden Tag aufs Neue, dass ich in einem unglaublich heftigen Umfall verwickelt werde und sterbe, ohne etwas zu merken, weil ich zu feige bin, um meinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Ich weiß, solche Gedanken werden oft als übertrieben gewertet, aber ich bin wirklich vom wohlhabenden Gymnasiasten zum Hartz-IV-Schlucker geworden, der all seine sozialen Kontakte gegen Drogen getauscht hat. Seit diesem Absturz fahre ich min. zwei Stunden am Tag Auto und hoffe, dass ich dabei tragisch umkomme und jeder um mich trauert. Allerdings reicht das Geld für Sprit, Versicherung und Co. nicht mehr lange, weswegen das Ganze in absehbarer Zeit passieren sollte. Übrigens tue ich nach außen hin so, als ob alles in Ordnung wäre und ich bald einen Job finden würde, damit keiner meiner Freunde merkt, was für ein Versager ich wirklich bin.

Beichthaus.com Beichte #00022608 vom 30.08.2007 um 01:35:53 Uhr (5 Kommentare).

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Streit mit dem Schwager

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Trunksucht Zorn Familie Unfall

An Altweiberfastnacht im letzten Jahr habe ich im leicht angetrunkenen Zustand versucht, meinem Schwager mittels einer geliehenen Schere, die Krawatte abzuschneiden. Ich erwischte jedoch auch sein Seidenhemd und einen kleinen Teil seines Revers. Er flippte total aus und scheuerte mir eine. Daraufhin rauften wir eine Weile bis wir das Gleichgewicht verloren und gemeinsam einen kleinen Abhang herunterkugelten. Durch Geschwindigkeit und Rotation bedingt, trennten wir uns unterwegs und kugelten kurz alleine weiter. Ich blieb an einem jungen Apfelbaum hängen und zog mir eine schwere Knieprellung zu. Mein Schwager nahm den nächsten Baum etwas weiter unten rittlinks, so wie man es immer in den Filmen sieht, wenn man im Stehen Fahrrad fährt und dann die Kette reißt. Er prellte sich die Hoden. Meine Familie war total sauer auf mich, besonders meine Schwester, weil der Prellbock des Bocks geprellt war. Das schlimmste aber war, dass wir im Krankenhaus Bettnachbarn waren. Ich entschuldige mich hiermit bei meinen Zimmergenossen und beim Krankenhauspersonal für die vielen, derben Streitgespräche.

Beichthaus.com Beichte #00021687 vom 06.05.2007 um 20:41:17 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Wie bei Jackass

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Last Night Unfall Flensburg

An einem Abend im Oktober 2002 traf ich mich mit ein paar Kumpels für lustige Saufspiele Videos und Kiffen. Nach etlichen Gläsern und ein paar Köpfen später kamen wir auf die Idee zu trichtern. Da mir Bier nur in kleinen Mengen schmeckt war ich jedoch schon vor stunden auf Wodka umgestiegen. Trotzdem musste ich genauso viel trichtern wie der Rest. Im späteren Verlauf des Abends schauten wir Jackass, das zu dieser Zeit ja noch Brandneu war. Und da ein Kollege gerade seine Digicam dabei hatte, dachten wir uns, das können wir ja auch. In folge dessen sind wir dann rotzevoll durch die Gegend gezogen, haben Mülltonnen umgetreten, uns in Büsche und Vorbeete geschmissen und sonst noch so einigen Scheiß gemacht. Zur Krönung des ganzen bin ich dann mit einem Kollegen von einem ca. 2m hohen Holzzaun in einen Strauch gesprungen. Leider war der Strauch erst vor kurzem geschnitten worden, was man aber bei der Dunkelheit nicht sehen konnte, so dass ich recht unglücklich auf einem dicken Astende landete bin. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt schon weitab von Gut und Böse war, hielt sich der Schmerz in Grenzen und ich machte einfach weiter. Das Böse Erwachen kam am nächsten Tag. Neben einigen Kratzern und Beulen hatte ich einen Handtellergroßen Bluterguss an der Innenseite meines Oberschenkels. Nach 3 Tagen war mein rechter Oberschenkel von der Leiste bis zum Knie ein einziger Bluterguss und Laufen konnte ich auch nicht mehr. Im Krankenhaus sagte mir man dann, das ein Muskel gerissen sei und ein mittlerweile Tischtennisball großer Blutklumpen die Muskeln im Oberschenkel immer weiter auseinanderdrücken würde. Nach vier Wochen Uniklinik, die mich fast die Abizulassung gekostet hätten, etlichen Behandlungen und Medikamenten hab ich dann eine Rechnung von knapp 69500€ von Krankenhaus erhalten, die ich dann an meine Krankenkasse weitergeleitet habe. Für die Krankenkasse und meine Eltern ist das bis heute ein Unglücklicher Radunfall gewesen und sollte das jemals bekannt werden wird ich wohl mächtig Ärger mit der Krankenkasse bekommen. Das Einzige was ich Bereute ist, das wir meinen heldenhaften Sprung leider nur sehr undeutlich auf Video haben. Noch mal machen würde ich es allerdings auch nicht. Seitdem war ich übrigens auch erst einmal wieder wegen Verletzungen unter Alkohol in stationärer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00021400 vom 08.04.2007 um 01:55:51 Uhr in Flensburg (4 Kommentare).

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Mein Leben ist schon ruiniert

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Verzweiflung Tod Unfall Büchen

Ich fühle mich gerade sehr mies. Mein Leben ist eine einzige Achterbahn, eine Achterbahn die schon immer kurz davor war einzustürzen. Vor 1,5 Jahren habe ich einen sehr guten Freund bei einem Verkehrsunfall verloren, ich bin bis heute nicht darüber hinweggekommen. Vor einiger Zeit habe ich einen wunderbaren Menschen kennengelernt, dieser Mensch ist das Beste, was mir in meinem ganzen Leben passiert ist, doch bin ich so etwas von unehrlich zu ihr, dass ich mich wirklich schäme. Dieser Mensch hat vor einigen Jahren auch eine sehr nahe Bezugsperson verloren, ich habe durch Zufall herausbekommen, dass es die Person ist, die damals gestorben ist, als mein verstorbener Freund (sie sind beim gleichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen!) ihr damals mit voller Wucht in ihren Roller raste. Ich hätte die ganze Sache damals ganz simpel verhindern können, habe dies aber zu spät gemerkt. Ich denke, wenn dieser Mensch das wüsste, will er ganz bestimmt nichts mehr mit mir zu tun haben. Kann ich auch verstehen - immerhin hat dieser Mensch durch mich die große Liebe verloren. Verdammt! Ich bin doch erst 15 Jahre alt und ich will nicht mehr leben!

Beichthaus.com Beichte #00019517 vom 11.12.2006 um 23:50:40 Uhr in Büchen (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zwischen den Rädern

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Unfall

Ich habe vor Kurzem mit meinem Fahrrad einen kleinen Grundschüler überfahren. Es war sehr nass und er kam von rechts einen kleinen Berg hinunter, ist ausgerutscht und von der Seite genau zwischen Vorder- und Hinterrad gerutscht. Um ihn nicht zu verletzen, habe ich nicht gebremst (ich wollte ihn nicht mitschleifen). Ich war total schockiert. Der Junge fand das total cool.

Beichthaus.com Beichte #00018587 vom 28.10.2006 um 00:32:06 Uhr (1 Kommentare).

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