Die neue Freundin meines Vaters

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Hass Engherzigkeit Eifersucht Zwietracht Familie Schweitenkirchen

Ich (m) habe ein für mich persönlich sehr großes Problem. Und zwar haben sich meine Eltern schon vor vielen Jahren scheiden lassen, was ich sogar selber begrüßt habe, da ich und meine Schwester schon damals gemerkt haben das es zwischen unseren Eltern nicht mehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00029587 vom 03.12.2011 um 21:35:39 Uhr in Schweitenkirchen (21 Kommentare).

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Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstständigkeit

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Faulheit Ernährung Familie

Ich (w/30) bin dermaßen faul, dass ich meine nun neunjährige Tochter mit Süßigkeiten einlulle, damit sie für mich einkaufen geht und mir meine Suchtmittel wie Eistee und Schokolade mitbringt. Eigentlich dient es ja auch ihrer Selbstständigkeit. Dennoch fühle ich mich danach immer etwas schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00029548 vom 23.11.2011 um 22:35:55 Uhr (16 Kommentare).

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Das Geld meiner Oma

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Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

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Nur gut gemeint

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Zwietracht Zorn Familie

Ich (m/20) habe eine Schwester die ein Jahr jünger ist als ich und derzeit in Amerika für ein Auslandsjahr ist. Aber kurz zur Vorgeschichte. Ich bin mit meiner Schwester eigentlich immer recht gut ausgekommen. Wir hatten unserer Streitereien und haben auch mal Tagelang nicht mehr miteinander geredet, was Geschwister eben so machen. Ich habe seit meinem zweiten Lebensjahr eine unheilbare Krankheit, kann aber mein Leben normal führen wie jeder andere auch. Werde aber dennoch recht früh an ihr sterben, da ich jeden Tag Medikamente nehmen muss und diese meinen Organismus sehr belasten. Meiner Schwester hat dies nie etwas ausgemacht, sie war immer für mich da wie ich im Spital gelegen bin, hat mich täglich besucht oder hat sich um mich gekümmert wenn meine Eltern nicht zu Hause waren und ich vor lauter Schmerzen nicht aufstehen konnte.


Da ich beruflich in der IT tätig bin kenne ich mich demzufolge sehr gut mit PCs aus, meine Schwester hingegen hat davon keine Ahnung, was ja nichts macht. Immer wenn sie Probleme gehabt hat, hat sie natürlich mich gefragt ob ich ihr helfen kann. Ich habe sie aber immer nur angeschnauzt, warum sie nicht besser auf ihren PC aufpassen kann und sie solle das mal selber lernen. Sie wollte auch immer wissen wo ich hingehe und mit wem ich mich treffe.
Immer wenn ich von meinen weiblichen Bekanntschaften erzählt habe wollte sie alles bis ins letzte Detail wissen und hat mir manchmal sogar geraten mich bitte nicht mehr mit dieser Person zu treffen. Früher dachte ich mir sie will mir einen Strich durch die Rechnung machen, aber heute weiß ich, dass sie das alles nur gut gemeint hat und mich vor schlimmeren beschützen wollte. Sie hat immer gewusst wann man einem Menschen trauen kann und wann nicht, diese Gabe habe ich leider nicht. Für dieses Kontrollverhalten habe ich sie immer angeschrien und gesagt sie solle sich um ihren eigenen Kram kümmern. Das tut mir mittlerweile sehr sehr Leid, da sie das wirklich nicht verdient hat.
Sie ist ein herzensguter Mensch und war immer für mich da und ich habe nichts anderes getan als sie anzuschrein.
Sie war zwar immer recht böse wenn ich das getan habe, aber wir haben uns immer recht schnell wieder vertragen.
Wobei ich nicht weiß ob sie mir wirklich verziehen hat oder ob sie das nur gesagt hat. Wie sie noch zu Hause war und hat sich immer gefreut, wenn ich von der Arbeit heim gekommen bin oder wenn ich von einer 2-wöchigen Dienstreise wieder gekommen bin. Irgendwann ist mir das aber alles auf die Nerven gegangen und ich war froh wie sie weg war. Doch wie sie 2 Wochen weg war, hat sie mir wirklich sehr sehr gefehlt. Ich denke fast jeden Tag an sie und wir Skypen auch hin und wieder. Für meine Schreiereien habe ich mich nie wirklich bei ihr entschuldigt. Deswegen fliege ich zu Weihnachten nach Amerika und überrasche sie mit meinem Besuch und gebe ihr mein Weihnachtsgeschenk persönlich. Ich hoffe sie verzeiht mir meine bösen Ausbrüche.

Beichthaus.com Beichte #00029518 vom 14.11.2011 um 10:43:48 Uhr (15 Kommentare).

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