Totale Kontrolle der Fremdgeherin

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Fremdgehen Rache Neugier Partnerschaft Duisburg

Ich habe seit sechs Jahren eine Freundin - ich liebe sie über alles sie einfach perfekt, aber seit fünf Monaten geht das Luder fremd. Daraufhin habe ich ihren PC angezapft, ihr E-Mail-Postfach manipuliert und ihre Handyrechnung kann ich jetzt auf meinem PC anschauen. Wenn die wüsste! Was bringt das? Im Grunde nichts, nur innerliche Befriedigung und totale Kontrolle. So kann man aber sehen, wie es um die Ehrlichkeit des Partners steht. Bei mir steht es schlecht. Ich bin so stinksauer, ich würde ihr am liebsten Enthaarungscreme in ihre Haarpflegeprodukte tun, denn sie legt immer viel Wert auf ihre langen Haare.

Beichthaus.com Beichte #00025719 vom 20.02.2009 um 00:21:01 Uhr in Duisburg (41 Kommentare).

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Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

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Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

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“Folge

Der eisige Golf

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Vandalismus Trunksucht Auto & Co. Last Night

Der eisige Golf
Es war eine sehr kalte Winterwoche, noch nicht allzu lang her. Es hatte nachts gute 20 Minusgrade bei uns, was ja nicht oft passiert. Ich wollte mir mit ein paar Kumpels dann einen schönen Zocker-Abend machen, mit ein bisschen Gras und einem guten Tropfen. Als das Thermometer dann die Magischen -20°C unterschritt, sind wir mal rausgegangen, um "zu fühlen", wie kalt das ist. Einer hatte ein Bierglas mitgebracht, dass er mit Wasser gefüllt hatte, um zu testen, ob es in einer sichtbaren Geschwindigkeit friert. Nun - es fror nicht in der Luft, ehe es auf den Boden fiel, allerdings sofort, als es auf einem Golf landete, der in unserer Straße geparkt war. Als wir wieder im Warmen waren, wurde irgendwie gefordert, dass jeder, der beim Zocken verliert, rausgehen und ein Glas Wasser auf den Golf kippen muss. Im Laufe des Abends wurden die Anlässe dann immer nichtiger: Wer sein Bier zuletzt leer hatte, wer den Papierkorb beim Kronkorken schnippen nicht traf, und so weiter. Ich weiß nicht, wie viel Wasser im Lauf der nächsten Stunden auf dem Golf landete, aber das Ergebnis am nächsten Morgen war doch überraschend.

Der Besitzer (übrigens ein ganz netter Kerl, der gegenüber wohnt) ist in den nächsten Tagen nirgendwohin gefahren. Teilweise lagen zentimeterdicke Eispanzer über Türen, Scheiben und Reifen, dazu auf der Straße und dem Fußweg in unmittelbarer Nähe. Nach ein paar Tagen war das Auto weg, vermutlich zum Abtauen in eine Garage geschleppt, nachdem es mit dem Eispickel vom Untergrund gelöst wurde. Ob er die Polizei eingeschaltet hat, weiß ich auch nicht - aber ist es denn eigentlich illegal, Wasser auf ein Auto zu schütten? Im Nachhinein tut es mir leid, es ist sicher unangenehm am Morgen zu bemerken, dass man nicht mit seinem Auto fahren kann. Die Sache hat eine Eigendynamik gewonnen, der man sich an dem Abend nicht entziehen konnte. Wir sind alle Mitte 20, einige haben ein abgeschlossenes Studium. Verdächtigt wurden wir jedenfalls von niemandem.

Beichthaus.com Beichte #00025715 vom 18.02.2009 um 18:09:21 Uhr (28 Kommentare).

Gebeichtet von Andimator
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Geld vom Opa versaufen

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Diebstahl Betrug Morallosigkeit Trunksucht Familie

Jede Woche gehe ich für meinen Opa einkaufen weil er zu alt dafür ist.
An sich keine große Sache, aber ich bekomme jedes mal für das Einkaufen 15 Euro. Er gibt mir das Geld in dem Glauben ich würde es auf die Bank bringen und sparen. Meist treffe ich mich danach mit einem Kumpel und wir versaufen das Geld. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen aber wenn man erst mal nen paar getrunken hat vergisst man das schnell.

Beichthaus.com Beichte #00025714 vom 18.02.2009 um 16:00:11 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Eine Woche ohne Alkohol für einen Tag ohne Arbeit

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Faulheit Trägheit

Heute Morgen hatte ich mittelstarke Halsschmerzen und bin mit dieser Begründung im Bett geblieben statt - was durchaus machbar gewesen wäre - mit gutem Gewissen zur Arbeit zu fahren. Schlecht fühle ich mich jetzt schon. Aber nicht etwa aus Scham, sondern weil der nachmittägliche Arztbesuch folgende Resultate erbracht hat: Ein Knöllchen wegen vergessener Parkscheibe sowie Antibiotika für die nächsten sieben Tage, was eine Woche ohne Alkohol bedeutet. Über die Karnevalstage völlig undenkbar. Meine Mutter wirft allerdings ein wachsames Auge darauf, dass ich die Pillen brav nehme, also werde ich mir wohl etwas einfallen lassen müssen und habe dann vielleicht die Tage noch etwas Neues zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00025712 vom 17.02.2009 um 23:44:27 Uhr (26 Kommentare).

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