Ach wie süß!

15

anhören

Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich beichte, dass ich als Frau im gebärfähigen Alter absolut keinen "Ach wie süß"-Reflex kriege, wenn ich mir Bilder von den Neugeborenen meiner Freunde anschauen oder sie herzlich zur Geburt beglückwünschen muss. Ich hasse Kinder nicht, aber ich denke mir dann immer nur: "Ja, okay, du hast jetzt ein Kind. Und es ist nichts Besonderes, es gibt Millionen davon auf der Welt. In zwei Monaten jammerst du sowieso nur, dass du keine Freizeit mehr hast und immer aufs Geld gucken musst."

Beichthaus.com Beichte #00033895 vom 06.09.2014 um 20:24:10 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Stress ohne Sex

23

Fremdgehen Prostitution Selbstsucht Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Freundin ist seit einiger Zeit beruflich sehr im Stress, allerdings war es bei ihr schon immer so, dass sie dann keine Lust auf Sex hat. Wenn sie entspannt ist, ist der Sex aber gut. Ich bin neulich also neben ihr aufgewacht, war heiß und habe sie zärtlich geküsst. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033894 vom 06.09.2014 um 14:44:42 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Das Recht des Stärkeren

19

anhören

Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Hochmut Kinder Sport Lambsheim

Früher traf ich mich regelmäßig nach der Schule mit meinen Kumpels zum Fußball auf einem kleinen Bolzplatz. Wir waren 14 bis 17, zu dieser Zeit war der Sport unser Zusammenhalt. Eltern, Schule, Zukunftsängste - das war alles ganz weit weg, wenn der Ball erst einmal rollte. Leider fanden wir eines Nachmittags zu unserem Missfallen ein paar kleine Kinder von knapp acht Jahren auf "unserem" Platz vor. Wir wollten ihnen gut zureden, aber sie waren frech und wollten den Platz nicht räumen. Also griffen wir zu radikalen Maßnahmen. Die Kids hatten Schokohörnchen dabei - mein bester Freund nahm sie ihnen weg und ich habe sie dann genüsslich gegessen. Ein anderer Teamkamerad nahm den Ball der Rasselbande und schoss ihn so weit weg, wie er konnte. Ihre Räder wurden schließlich in einem Bewässerungsgraben entsorgt, der mit einer stinkenden, abgestandenen Brühe gefüllt war. Die Kinder liefen flennend davon und wir spielten, wie üblich, auf unserem Platz. Das war sicher nicht besonders nett, aber auf so einem kleinen Dorfplatz gilt eben das Recht des Stärkeren. Auch wir mussten das früher erfahren, als wir von älteren Teams verjagt wurden, uns eine Tracht Prügel angedroht wurde und wir manchmal auch eine Backpfeife bekamen. Irgendwann ist man dann selber groß und sitzt am längeren Hebel. Immerhin haben wir unser Ziel erreicht, ohne direkt Gewalt anzuwenden. Und die Kinder haben fürs Leben gelernt: dass man Respekt vor Älteren haben sollte... Und dass Hörnchen keine gute Sportlernahrung sind!

Beichthaus.com Beichte #00033893 vom 06.09.2014 um 11:36:01 Uhr in 67245 Lambsheim (Bollwerkstraße) (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der geheime Schatz meiner Eltern

18

anhören

Neugier Morallosigkeit Familie Geld

Ich beichte, dass ich, als erwachsener Mensch, heimlich auf die Kontoauszüge meiner Eltern geschaut habe, obwohl mich das nichts angeht. Sie zahlen monatlich einen niedrigen dreistelligen Betrag für meine Versicherungen inkl. Krankenversicherung, weil ich so wenig verdiene, dass ich das nicht selbst bezahlen kann. Das Amt zahlt mir nichts, da ich ganz knapp über dieser bestimmten Grenze liege und nicht mal Wohngeld bekomme. Das alleine ist mir schon peinlich genug, da meine Eltern selbst nicht viel Geld haben. Dachte ich zumindest bisher! Als Student bekam ich sogar den Höchstsatz BAföG und dazu mussten meine Eltern Einkommensbescheide hinschicken. Wie erklärt es sich also, dass der aktuelle Kontostand meiner Eltern seit einem Jahr - und das war nur der Hefter, den ich finden konnte! - bei 18.000 Euro liegt, wenn sie doch immer noch das gleiche niedrige Einkommen haben, das die Kontoauszüge auch belegen? Ich versuche jetzt den älteren Kontoauszugshefter zu finden, um mir zu erklären, wie sie an so viel Geld kommen. Und vor allem, warum sie es auf dem Konto haben und nicht irgendwie vernünftig anlegen.

Beichthaus.com Beichte #00033892 vom 06.09.2014 um 10:31:17 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Der strebsame Deutsche

17

anhören

Faulheit Trägheit Selbstsucht Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich, auch wenn ich seit meinem 18. Lebensjahr alleine wohne, meinen Eltern immer noch Sorgen ohne Ende bereite. Der Grund dafür ist meine Faulheit. Ich sehe es einfach nicht ein, mich 40 Stunden pro Woche abzuarbeiten, um irgendeinem Firmenchef ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen. Stattdessen arbeite ich in verschiedenen Aushilfsjobs und das auch nur so viel, dass ich auf Hartz-IV Niveau komme. Wenn ich zu viel Geld verdient habe, nehme ich mir auch manchmal einen Monat davon frei. Ich bin damit vollkommen zufrieden und könnte auch den Rest meines Lebens so weitermachen. Meine Eltern sind jedoch das glatte Gegenteil davon. Mitte 50, Mutter mit Managerposten, Vater Informatiker, beide waren schon wegen Burn-out in einer Reha. Workaholics wie aus dem Bilderbuch. Aufgewachsen bin ich in relativem Reichtum, Spielzeug, das ich wollte, habe ich auch bekommen, Klamotten, Schulzeug und Ähnliches immer vom Feinsten.


Nach bestandenem Abitur mit 2er Schnitt - für meine Eltern natürlich ein Unding, da ich dafür absolut nichts getan habe und es auch eigentlich 0,x sein sollte - fing ich mit besagten Aushilfsarbeiten und einer kleinen, eigenen Wohnung an. Dort musste ich erstmals in - nach deutschen Maßstäben - Armut leben und mir fiel auf, dass mich das kein bisschen störte. Ganz im Gegenteil, ich bin mit meinem Leben weitaus glücklicher als jemals zuvor. Meine Beichte ist also letztendlich, dass ich absolut nicht dem Stereotyp des strebsamen Deutschen entspreche und stattdessen lieber faul bin und sich meine Eltern wahrscheinlich noch am Todesbett fragen werden, was sie bei mir falsch gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00033891 vom 06.09.2014 um 05:19:19 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht