Baguette-Diebstahl im Krankenhaus

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Diebstahl Völlerei Maßlosigkeit Last Night Arbeit

Baguette-Diebstahl im Krankenhaus
Ich bin Krankenpfleger und habe bei meiner letzten Arbeitsstelle in einem, an das Krankenhaus angeschlossene, Wohnheim gewohnt. Da ich meine Ausbildung recht früh abgeschlossen habe, fand ich dort schnell Anschluss an die Schwesternschüler und -Schülerinnen, und wir feierten recht oft und heftig, nicht nur mit Alkohol, sie vergriffen sich gerne auch mal an den Medikamenten, die sie eigentlich entsorgen sollten. Zur Erklärung: Tropfen und offene Tablettenschachteln werden in vielen Krankenhäusern aus Hygienegründen vernichtet. Allerdings hielt ich mich da eher zurück, ich rauche lieber mal etwas. Eines Abends ging uns das Bier aus, doch am, baulich bedingten, offenen Kaffee des Krankenhauses befindet sich ein Getränke-Automat. Auf dem Weg dorthin stellten wir fest, dass wir Hunger hatten, doch um vier Uhr morgens findet sich in einer Provinzstadt kein Lieferservice, auf Wurstbrote hatten wir keinen Bock, um richtig zu kochen waren wir zu stramm und der nächste Fast-Food-Tempel wäre nur per Auto erreichbar gewesen, da wir aber nicht die Seiten wechseln wollten, sprich Patienten oder Schlimmeres sein wollten, kam das absolut nicht infrage, von der Gefährdung anderer mal abgesehen. Naja, als wir uns in der Cafeteria umsahen, entdeckten wie den Kühlschrank, in dem sich eine große Menge Pizzabaguettes und Ähnliches befanden. Wir dachten nicht groß nach, sondern packten das Zeug und machten uns mit vollen Armen wieder davon. Im Wohnheim angekommen heizten wir den Herd an und futterten so viel wir konnten, den Rest teilten wir auf.

Allerdings begegnete ich am nächsten Tag der Chefin der Cafeteria, welche einen sehr traurigen Eindruck machte. Als ich sie fragte, was los sei, sagte sie, dass irgendwer ihr Waren im Wert von 200 Euro gestohlen habe, und da sie als Pächterin selbst einkaufen müsse, bliebe sie auf dem Schaden sitzen. Und alles nur, weil sie vergessen hatte, den Kühlschrank abzusperren. Da das Geschäft auch nicht gut läuft, könnte ihr diese Summe das Genick brechen. Denn den Ersatz der Ware konnte sie sich wohl einfach nicht leisten. Ich war ziemlich geschockt, was wir da aus Blödsinn angestellt haben und redete mit den anderen Beteiligten. Wir beschlossen dann, zusammenzulegen und ihr einen Brief mit 250 Euro darin zu schreiben, natürlich anonym. Den Mehrwert als Entschuldigung für den Stress. Sie war sichtlich verwundert, als sie ihn erhielt, aber auch sehr erleichtert. Obwohl ziemlich schnell Gerüchte aufkamen, wer die Diebe wohl gewesen sein müssen, bekamen wir aufgrund dieser Geste keinerlei Ärger, und wenn ich seitdem feiere, stelle ich vorher sicher, dass ich alles habe, das ich vielleicht brauchen könnte. Bevor ich wieder einmal aus Ignoranz und Dummheit anderen schade oder gar wieder fast eine Existenz zerstöre, passe ich lieber auf.

Beichthaus.com Beichte #00031659 vom 28.07.2013 um 05:00:12 Uhr (14 Kommentare).

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Fremdgehen mit dem besten Freund

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Fremdgehen Falschheit Lügen Selbstsucht Morallosigkeit

Ich (w/26) bin seit knapp zwei Jahren mit meinem Partner liiert, wir haben einen kleinen Sohn und alles lief bestens. Da er vor mir noch nie eine Freundin hatte und noch Jungfrau war, hat er dementsprechend im Bett nicht gerade das Zeug, um zu begeistern. Da mir Sex nie sonderlich wichtig war, konnte ich immer gut darüber hinwegsehen. Ich kann gar nicht genau sagen, wann es dann doch anfing, mich anzukotzen, das ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist die Tatsache, dass es mich irgendwann störte. Ich habe auch nie einen Gedanken an Fremdgehen verschwendet, da ich nicht der Typ dafür bin. An dieser Stelle kommt allerdings einer meiner besten Freunde ins Spiel. Ich kenne ihn seit etwa vier Jahren und er war für mich immer einer meiner "A-sexuellen" Freunde. Ich habe ihn also nie auch nur ansatzweise als Sexualpartner in Betracht gezogen. Wir hatten ein Jahr lang nahezu keinen Kontakt, weil er selbst in einer Beziehung war und dass mit einer, sagen wir mal, sehr besitzergreifenden und eifersüchtigen Frau. Irgendwann haben wir dann wieder Kontakt aufgenommen und uns, gegen Ende des letzten Jahres, auch wieder getroffen. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen und es hat nicht lange gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich kaum den Blick von ihm lassen kann, obwohl mein Freund auch dabei war. Ich konnte und kann mir das nicht erklären, da er eigentlich gar nicht mein Typ ist. Und ab hier kommt meine Bösartigkeit und mein Egoismus ins Spiel, was ich ein wenig bereue, denn, da ich wusste, dass er immer leises Interesse an mir hatte und er sich über seine Beziehung beklagt hatte, nutzte ich dies aus und schlussendlich schliefen wir miteinander.

Es war der Wahnsinn und aus dem, was von mir als One-Night-Stand geplant war, ist eine Affäre geworden. Irgendwann ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich hoffnungslos in diesen Mann verliebt habe, was auf Gegenseitigkeit beruht. Nun haben wir ein großes Problem. Ich wohne zwar bald wieder in seiner Stadt, aber wir sind immer noch beide in unseren miserablen Beziehungen. Allerdings gibt es da diverse Probleme. Zum einen wäre da unser kleiner Sohn, dann ist mein Freund auch noch total besessen von mir und ich habe Angst, dass er meinem neuen Freund, also meiner jetzigen Affäre, etwas antun wird, wenn ich ihn verlasse. Mir tut meine Gewissenlosigkeit leid.

Beichthaus.com Beichte #00031651 vom 26.07.2013 um 15:48:25 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Der Joint am Abend

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Drogen Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Verzweiflung Soltau-Emmingen

Ich (m/21) bin Azubi, wohne in einer Ein-Zimmer-Wohnung und habe ein Drogenproblem. Irgendwie habe ich es verpasst, nach meinem Umzug in eine neue Stadt Freunde zu finden. Eigentlich lebe ich nur für den Job (IT Branche), den ich wirklich gerne mache und in dem ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031642 vom 23.07.2013 um 23:37:51 Uhr in Soltau-Emmingen (26 Kommentare).

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Sperrmüll für die Freier

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Habgier Vandalismus Last Night Freiburg

Sperrmüll für die Freier
Die Geschichte ist jetzt gute 20 Jahre her und trug sich im Südwesten der Republik zu. Ich arbeitete nebenher zwei bis drei Mal wöchentlich in einer Spielothek, meist in der Spätschicht bis zum Ladenschluss. In dem Gebäude gingen auch zwei Damen dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Da manche Freier schon Probleme hatten, den Eingang zu der besagten Wohnung zu finden, kamen diese in die Spielothek und fragten nach. Man hilft ja gerne. Eines schönen Abends, kurz vor Mitternacht und Feierabend - ein guter Freund war schon anwesend, wir wollten nach der Schließung noch ein Bier zischen gehen - kamen zwei Schweizer rein und meinten, dass von den Damen keine öffnen würde. Ich antwortete nur, dass sie vermutlich auch schon Feierabend haben. Auf die Frage, ob wir eine andere Örtlichkeit kennen würden, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es diese gibt, sich dieses Etablissement aber in einem ganz anderen Stadtteil befindet. Auf die Frage hin, ob wir sie hinführen könnten vereinbarten wir einen Unkostenbeitrag von 50 DM. Im Übrigen kann ich Schweizer überhaupt nicht leiden, aber zu unserer Überraschung willigten die Zwei ein.

Also stiegen wir mit denen in ihr Auto und ich lotste sie zum Ziel. Die parkten ihr Auto, ich verlangte das Geld. Als Antwort kam, dass sie erst am Ort des Geschehens wechseln müssten. Also warteten wir vor der Wohnung. Als nach ein paar Minuten nichts passierte, klingelten wir. Eine leicht bekleidete Dame öffnete und sagte, im Auftrag der Schweizer, wir sollen uns verpissen, es gäbe kein Geld. Im Hintergrund war dreckiges Lachen zu hören. Unsere Freude hingegen hat sich in Grenzen gehalten. Da in der besagten Straße wohl am nächsten Morgen Sperrmüll war, war die ganze Straße mit entsprechendem Zeug vollgestellt. Mein Freund und ich machten uns über zehn Minuten lang die Mühe, das Auto der Schweizer komplett mit Sperrmüll zu bedecken, achteten aber darauf, so weit das bei Dunkelheit möglich ist, keine Kratzer zu verursachen. Leidtat mir das nicht, allerdings hatte ich in den Folgetagen etwas die Sorge, dass sie wieder in die Spielothek kämen, um sich zu rächen. Das ist aber nicht passiert, hatten wohl selber Schiss.

Beichthaus.com Beichte #00031637 vom 22.07.2013 um 14:36:12 Uhr in 79100 Freiburg (Karthäuser Str.) (25 Kommentare).

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Das Karma ausgleichen

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Falschheit Ignoranz Hochmut

Ich gehe gerne gegen neun Uhr morgens einkaufen, weil dann auch viele Rentner ihre Einkäufe erledigen. Viele der älteren Damen kommen nicht an die hohen Fächer und ich helfe ihnen dann. Allerdings nicht uneigennützig, denn mit diesen Taten gleiche ich mein "Karma" wieder aus. Normalerweise laufe ich nämlich durch die Innenstadt und verarsche die Vegetarier und Öko-Faschisten.

Beichthaus.com Beichte #00031598 vom 15.07.2013 um 09:26:39 Uhr (16 Kommentare).

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