Die ersten sexuellen Erfahrungen im Studium

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Peinlichkeit Ekel Begehrlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich (w/20) hatte vor Kurzem mein erstes sexuelles Erlebnis. Es ist nicht so, dass ich schlecht aussehe oder dumm bin und deshalb keinen Partner finde. Ich habe einfach nur keine Lust, etwas mit einem Kerl anzufangen, der nur seinen Trieb abreagieren will und dem ich als Mensch an und für sich nichts bedeute. Auch wenn man online Jungs kennenlernt, kommen nach kürzester Zeit eindeutige Aufforderungen und das kotzt mich an. Dementsprechend blieb es seit meiner Jugend beim Küssen und Fummeln - mehr aber auch nicht. Ich fürchte, ich werde als eiserne Jungfrau sterben müssen. Nun aber zu meiner eigentlichen Beichte: Mein erstes sexuelles Erlebnis fand im Studium statt. Man muss dazu sagen, dass ich Veterinärmedizin studiere.


Nun sollte unsere Gruppe einem Zuchthund eine Samenprobe entnehmen und ich wurde, warum auch immer, aus einer Gruppe von elf Personen dazu auserkoren. Mein erstes sexuelles Erlebnis lief also darauf hinaus, dass ich einem Rüden in medizinischem Umfeld mit Latexhandschuhen unter den Blicken meiner Kommilitonen und unseres Professors einen runtergeholt habe. Das ist nichts, worauf ich stolz bin, und es tut mir leid, dass ich nichts Interessanteres zu beichten habe, aber ich kann über so etwas mit niemandem sprechen und musste mir das einfach von der Seele reden. Ich hoffe, dass ich noch beizeiten einen netten jungen Mann kennenlerne, mit dem ich eine Beziehung eingehen, ihn heiraten und eine Familie gründen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036677 vom 21.09.2015 um 08:08:14 Uhr (31 Kommentare).

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Verrückte Liebe auf den ersten Blick

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Begehrlichkeit Fremdgehen Verzweiflung

Ich bin seit fünf Jahren in einer Beziehung mit meinem unglaublich, perfekten, liebevollen und gut aussehenden Freund. Ich kann mir weder vorstellen, ohne ihn zu leben, noch ohne ihn aufzuwachen, weil ich glücklich bin, wenn er morgens wie ein warmer Ofen neben mir schlummert und leise grunzt. Allerdings muss ich zugeben, dass wir komplett unterschiedlich aufgewachsen sind, und so unsere Differenzen haben. Seit geraumer Zeit gibt es einen anderen Mann, der mir furchtbar den Kopf verdreht. Ich habe sozusagen die unfassbare Liebe auf den ersten Blick erlebt, und kann an nichts anderes mehr denken. Er hat mich sogar todesmutig nach meiner Telefonnummer gefragt, und ich habe sie rausgegeben und verschwiegen, wie fest ich eigentlich schon gebunden bin.


Nun möchte die verrückte Liebe auf den ersten Blick mit mir essen gehen und ich habe sogar schon die Angewohnheit mein Handy mit ins Bad zu nehmen, damit mein Freund keine Nachrichten sieht, die ihn nicht unbedingt freuen würden. Ich komme mir furchtbar schlecht vor, ihn so zu hintergehen, aber ich werde mich mit dieser Einschlag-Blick-Liebe auf einen Kaffee treffen. Es tut mir jetzt schon leid. Ich hoffe, er ist ein Analphabet ohne Tischmanieren, wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00036661 vom 18.09.2015 um 12:28:16 Uhr (20 Kommentare).

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Die schönste Jahreszeit

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Ignoranz

Ich möchte beichten, dass ich den Frühling und den Sommer nicht leiden kann. Eben gerade, weil da viel zu sehr die Sonne vom Himmel brennt und es so heiß ist, dass man kurze Klamotten anziehen muss, was ich auch nicht mag. Ich bedecke mich lieber, keine Ahnung warum. Außerdem gibt es im Frühjahr zu viele Pollen (Heuschnupfen). Ich kann die Leute nicht verstehen, die total ausflippen und happy sind, sobald die Sonne unerbittlich vom Himmel strahlt. Sie rennen dann sofort raus und braten sich stundenlang, in der Hoffnung, eine "gesunde Bräune" zu erhalten oder machen den ganzen Tag draußen Sport. Das ist doch nervig. Ich begegne solchen Leuten mit viel Skepsis, weil sie oft behaupten, durch die Sonne Energie zu erhalten und andere Leute, die nicht den ganzen Tag draußen rumrennen werden dann als langweilig abgestempelt. Irgendwie ist mir das alles unheimlich.


Ich mag es, wenn es draußen regnet, hagelt, schneit oder einfach nur bedeckt ist. Ich mag es, viel Stoff anzuziehen, der den ganzen Körper bedeckt. Mit mehr Stoff kann man sich modisch auch mehr austoben, ohne schlampig zu wirken. Ich mag es, blass zu sein. Ich mag die "hässlichen" Jahreszeiten. Übrigens werde ich auch im November heiraten. Kein Heuschnupfen, kein Schwitzen im dicken Hochzeitskleid.

Beichthaus.com Beichte #00036640 vom 15.09.2015 um 11:47:04 Uhr (16 Kommentare).

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Mein Lückenbüßer

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Fremdgehen Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w) möchte gerne beichten, dass ich seit mittlerweile über 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen bin. Wir hatten jedoch einmal einen recht heftigen Streit und trennten uns daraufhin. Nach zwei Wochen kamen wir dann aber wieder zusammen und alles ist eigentlich besser denn je. Unser Freundeskreis ist derselbe und während der Trennung war es immer etwas seltsam, da wir uns immer nur getrennt mit unseren Freunden trafen. Da ich prinzipiell mit Männern besser klarkomme als mit Frauen, habe ich mich nach der Trennung bei einem Freund ausgeheult, der auch der beste Freund von meinem damaligen Ex war. Ich hatte ihm nie Anzeichen gegeben, dass ich was von ihm wollen würde, im Gegenteil: Ich sagte ihm immer, wie sehr ich meinen Ex noch liebte, und erzählte ihm von jedem Gespräch und wie sehr ich hoffe, dass wir wieder zusammenkommen. An einem Abend war ich dann mit einem anderen Freund zusammen bei ihm und wir tranken etwas zu viel Alkohol.


Als der dritte Freund aufs Klo musste, um sich zu übergeben, waren wir allein und es kam zu der Szene, dass wir uns küssten. Er gestand mir daraufhin seine Gefühle, doch ich konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht erwidern. Ich brach ihm also das Herz und wir beichteten den Vorfall meinem Ex. Er war daraufhin wirklich sauer auf uns beide, doch das Thema wird jetzt einfach verschwiegen. Wie gesagt, ich bin mit ihm nun wieder zusammen und der Freund ist noch Single. Das Problem ist, das mir seine Gesellschaft und seine Nähe, wie während meiner Trennung, fehlen. Ich denke oft an ihn und manchmal auch, wie es wohl wäre, mit ihm zu schlafen, da das Sexleben mit meinem Freund nicht sehr aufregend ist. Ich hasse mich selbst für diese Gedanken und habe dieses komische Gefühl, dass ich meinen Freund betrüge, obwohl ich eigentlich nichts tue.

Beichthaus.com Beichte #00036638 vom 14.09.2015 um 19:48:54 Uhr (10 Kommentare).

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Vorurteile in Deutschland

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Ignoranz Vorurteile Verzweiflung Gesellschaft

Ich (w/25) möchte beichten, dass ich mich in Deutschland immer stärker unwohl fühle. Kurz zum Verständnis: ich habe einen Migrationshintergrund - meine Großeltern sind damals zum Arbeiten nach Deutschland gezogen, meine Eltern sind ganz normal hier aufgewachsen und sprechen einwandfrei Deutsch - ich bin Studentin im zweiten Semester und arbeite nebenbei in einem Wirtshaus um Geld zu verdienen. Meine Eltern arbeiten Vollzeit, wir haben vor 13 Jahren ein Haus gekauft, meine Geschwister machen ihre Ausbildungen bzw. gehen noch auf die Schule, aber trotzdem werden wir nicht akzeptiert. Ich werde jeden Tag auf meine Nationalität angesprochen, muss mir anhören, dass Ausländer Schmarotzer seien und nicht arbeiten gehen würden. Ich frage mich immer, über welche Ausländer die Leute reden, denn in meinem gesamten Bekanntenkreis gibt es keinen einzigen arbeitslosen Ausländer. Die Männer arbeiten alle Vollzeit und die Frauen Teilzeit bzw. gehen jeden Tag putzen, wenn sie nichts anderes finden.


Letztens, als ich arbeiten war, habe ich aufgeschnappt, wie ein Gast zum anderen meinte, dass man alle Ausländer rausschmeißen und einen Stacheldraht um Deutschland bauen sollte. Ich habe mir das sehr zu Herzen genommen und kann seitdem an nichts anderes mehr denken. Jedes Mal, wenn ich in der Stadt bin und mich jemand anguckt, denke ich, dass es wegen meiner Nationalität ist. Ich habe es langsam satt, jeden Tag diesen Stempel aufgedrückt zu bekommen, nur weil ich schwarze Haare und dunkle Augen habe. Ich hoffe, ihr versteht das.

Beichthaus.com Beichte #00036635 vom 14.09.2015 um 18:35:53 Uhr (37 Kommentare).

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