Kleine Shows im Internet

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Eifersucht Selbstsucht Schamlosigkeit Internet Blankenförde

Ich (w/21) mache seit einiger Zeit Cam-Shows im Internet. Meinem Freund gefällt es nicht so, er ist eifersüchtig darauf. Dabei hat er mir die Seite gezeigt und fand es anfangs geil. Ich muss zugeben, dass ich nicht damit aufhören will, weil es mich so geil macht, und weil man echt philosophische Gespräche führen kann. Mein Freund ist ein bisschen sauer, aber ich hoffe, er beruhigt sich wieder. Ich bitte um Absolution, weil ich momentan meine eigene Geilheit über die Gefühle von meinem Freund stelle.

Beichthaus.com Beichte #00036754 vom 02.10.2015 um 20:22:48 Uhr in Blankenförde (16 Kommentare).

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Neue Freundschaften

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Falschheit Lügen Selbstsucht Basthorst

Meine Freundin und ich wollen gerne aus unserem kleinen Städtchen in ein größeres ziehen, so weit, so gut. Bis auf Arbeitgeber und Kollegen wissen auch alle Bescheid. Nur leider haben wir in den letzten Monaten ein anderes Pärchen, die ein Kind im gleichen Alter unseres Sohnes haben, sehr gut kennen und mögen gelernt und wir verbringen viel Zeit miteinander. Nun ist es jedoch so, dass die Mutter der Frau dieses besagten Pärchens auch eine Arbeitskollegin von mir ist. Als wir das Pärchen kennengelernt haben, haben wir denen natürlich nichts von unserem Wunsch erzählt, da das sonst auf der Arbeit hätte herauskommen können und wir wussten zu dem Zeitpunkt auch noch nicht, dass wir eine so enge und wirklich gute Beziehung zu denen aufbauen würden.


Mittlerweile hatte ich schon zwei Vorstellungsgespräche in der neuen Stadt und der Umzug kann sehr plötzlich sehr konkret werden und unsere guten Freunde wissen aufgrund der Verbindung zu meiner Arbeit immer noch nicht Bescheid. Wirklich alle anderen Freunde und Familie wissen schon seit über einem Jahr davon, dass es uns in die Ferne treibt, nur eben dieses Pärchen nicht. Die aber grade drauf und dran sind, momentan den Status unserer fast engsten Freunde einzunehmen. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen deshalb. Ich glaube, sie würden es verstehen, aber sicher bin ich mir nicht. Zumal man ja sehr viel Zeit in eine aufkommende Freundschaft steckt, die dann durch den Umzug dann wieder ganz schön auf die Probe gestellt wird bzw. der bisherige Kontakt ja nicht auf gleicher Ebene aufrechterhalten werden kann. Ich hoffe, sie werden uns verstehen und verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00036752 vom 02.10.2015 um 10:38:12 Uhr in Basthorst (4 Kommentare).

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Verschwundene Postkarten

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Trägheit Faulheit Engherzigkeit

Ich (w/24) beichte, dass ich seit drei Jahren fremde Postkarten in meiner Wohnung liegen habe. Das Ganze passierte so: Bis vor drei Jahren arbeitete ich als Rezeptionistin in einem internationalen Hotel. Um den Gästen einen gewissen Service zu bieten und ihnen den beschwerlichen Weg zur Post zu ersparen, brachten wir ihre Postkarten - gegen ein kleines Entgelt für Briefmarken und Service - zur Post. In der Zeit, in der ich in dem Hotel gearbeitet habe, war das irgendwie zu meiner Aufgabe geworden. So kam es auch, dass sich in meiner letzten Arbeitswoche wieder ein kleiner Stapel angesammelt hatte. Leider siedelte ich zu dem Zeitpunkt um und hatte nicht viel Zeit. Und so verschob sich der Gang zur Post immer weiter nach hinten. Wie es sein musste, sind die Postkarten irgendwann in den Umzugskartons verschwunden. Heute habe ich sie beim Aufräumen gefunden. Ich werde mich sofort auf den Weg zur Post machen. Da sich mittlerweile die Preise für Briefmarken geändert haben, werde ich natürlich alles bezahlen. Ich bitte um Vergebung und hoffe, dass die Empfänger sich umso mehr über die Postkarten freuen.

Beichthaus.com Beichte #00036747 vom 01.10.2015 um 12:10:56 Uhr (11 Kommentare).

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Der feuchte Traum eines Mobbingopfers

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Rache Engherzigkeit Ungerechtigkeit Calden-Westuffeln

Damals, während meiner Schulzeit, hatte ich sehr übel unter einer Mitschülerin und ihren Freunden zu leiden. Neben den üblichen Beschimpfungen, weil ich gute Noten hatte, musste ich zahlreiche Beleidigungen über mich ergehen lassen, weil ich aufgrund der finanziellen Situation meiner Eltern unmodische Kleidung tragen musste. Aufgrund meiner trotz aller Schwierigkeiten stabilen und liebevollen familiären Lage, konnte ich das alles ertragen. Leider eskalierte ihr Verhalten proportional zu meiner Geduld: Die Bande verfolgte mich auf dem Nachhauseweg, sie sperrten mich auf dem Mädchenklo ein, bespuckten mich, machten bei mir Scherzanrufe, bewarfen mich auf dem Schulhof mit Steinen und im Sportunterricht mit Bällen und misshandelten mich, wo es nur ging. Immer allen voran als treibende Kraft besagte Mitschülerin. Am Ende musste ich sogar wegziehen und die Schule wechseln, weil meine Eltern es nicht mehr ertragen konnten und die Lehrer an der Schule nichts taten, außer die Lage nur immer weiter zu verschlimmern. Der Versuch, das mit ihren Eltern zu klären, scheiterte kläglich. Jeder, der in der Schulzeit gemobbt wurde, weiß, wovon ich spreche.


Jetzt, etwa zwanzig Jahre später, habe ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen, bin verlobt und seit etwa einem halben Jahr Juniorpartnerin in einer gut laufenden Kanzlei. Mit anderen Worten, es geht mir gut. Vor ein paar Wochen habe ich eingeleitet, dass mir ein Assistent zur Seite gestellt wird. Drei Mal dürft ihr raten, wessen Bewerbung mir da in die Hände fiel. Obwohl ich denkbar wenig Lust hatte, dieser Person einen Job zu geben und sie jeden Tag zu sehen, habe ich sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Als sie mir dann gestern gegenüber saß, war das ein sehr merkwürdiges Gefühl. Sie erkannte mich sofort und nicht nur das, sie besaß sogar die Frechheit, mich auf unsere gemeinsame Schulzeit anzusprechen und auch noch darauf anzuspielen, wie viel Zeit wir miteinander verbracht hatten. Sie wollte unsere Vergangenheit tatsächlich zu ihrem Vorteil als Vitamin B ausnutzen. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel und ließ sie in dem Glauben, wir seien praktisch beste Freundinnen gewesen.


Morgen treffe ich die nächste Bewerberin. Ich möchte beichten, dass wenn diese sich nicht als absoluter Glücksgriff herausstellt, ich meine ehemalige Mobberin einstellen und nach Ablauf der Probezeit wieder entlassen werde. Da sie bei ihrer Bewerbung an mehreren Stellen gelogen hat, werde ich daraus auch noch etwas machen. Alles in einem legalen Rahmen versteht sich. Ihr habe ich zudem weniger als die Hälfte des Gehalts, das die anderen Bewerber bekommen hätten, zugesagt. Ich schäme mich für mein Verhalten, aber diese Chance bekommt man nur einmal im Leben und es ist einfach wie der feuchte Traum eines jeden Mobbingopfers.

Beichthaus.com Beichte #00036729 vom 28.09.2015 um 17:59:00 Uhr in Calden-Westuffeln (26 Kommentare).

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Schwangere Studentinnen

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Boshaftigkeit Falschheit Schwangerschaft Studentenleben

Als ich (w/22) vor ein paar Tagen unterwegs war, habe ich ein Mädchen aus meinem Semester gesehen, das gerade gemeinsam mit ihrem vermeintlichen Freund aus einer Apotheke kam. Mit einem Schwangerschaftstest in der Hand! Dazu muss ich sagen, dass ich eher spät zu studieren begonnen habe und die meisten anderen, eben auch dieses Mädel, jünger sind als ich. Zur Beichte: Ich habe mich gefreut, da sie in den Vorlesungen mit ihren Hiphopper-Ghettofreunden immer rumlärmt, quasselt und es damit unmöglich macht, in den Vorlesungen richtig zuzuhören. Wenn sie eventuell in ein paar Monaten in Mutterschaftsurlaub geht, ist vielleicht Ruhe. Außerdem habe ich null Verständnis für Leute, die mitten im Studium, ohne irgendwelche relevanten Prüfungen bestanden zu haben, schwanger werden. Die meisten "Unfälle" lassen sich immerhin durch Verhütung vermeiden und die bekommt man nicht erst seit gestern schon in der Schule nahegelegt. Sollte das Mädel wirklich schwanger sein und das Baby ein wirklicher Unfall sein, hoffe ich allerdings, dass es gesund zur Welt kommt - wenn es gewollt ist, natürlich auch, aber immer mit dieser gewissen Schadenfreude.

Beichthaus.com Beichte #00036708 vom 25.09.2015 um 21:45:40 Uhr (11 Kommentare).

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