Schnitzeljagd fr Penner

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Diebstahl Lügen Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Brohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschften, Bros und Wohnraum durchmischt. Seit einiger Zeit tummeln sich einige Obdachlose, Punks und Sufer um unser Gebude, dieses besteht nur aus Geschftsrumen. Alle Mieter sind genervt von den herumlungernden Leuten, beklagen sich ber wilde bernachtungen in der Garage und im Treppenhaus, sowie ber die regelmigen Penner-Picknicks samt extremen Saufereien. Schuld daran bin zu einem groen Teil ich, denn ich lasse die Jungs indirekt rein, indem ich die Tr offen lasse. Ich verteile auch Kleingeld im Treppenhaus, was mittlerweile zu einer tollen Penner-Schnitzeljagd fhrt. Idealerweise wird das Geld direkt fr Schnaps und Toastbrot ausgegeben, herrlich. Ich entwende also Geld aus der Firma, versorge die Jungs und Mdels mit allerlei Dingen zum Essen, lege aber auch Pfandflaschen aus. Ich bin ein Penner-Weihnachtsmann, der heulen knnte vor Glck, wenn ich die entsetzten Gesichter meiner Kollegen sehe, weil meine unbekannten Helden es mal wieder richtig haben krachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034170 vom 23.10.2014 um 10:19:14 Uhr (10 Kommentare).

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Ohne Licht im Klassenzimmer

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Engherzigkeit Verschwendung Schule

Ich (m) mchte eine Jugendsnde beichten. Zur Tatzeit ging ich in die Mittelstufe (etwa 8. Klasse) meines Gymnasiums. Nach der Schule traf ich mich bei einem Kumpel, um mit ihm zusammen Hausaufgaben zu machen. Als wir fertig waren, stromerten wir noch etwas durch die Gegend. Dabei kam uns die Idee, zurck in unsere Schule zu gehen. Das hatten wir in der Vergangenheit schon mal hin und wieder getan, denn es gab einen speziellen Aufenthaltsraum nur fr Oberstufenschler, in dem auch ein Kicker stand und wenn wir nett waren, durften wir mitspielen. Allerdings war der Aufenthaltsraum abgesperrt. So gingen wir durch die verlassenen Flure, da nachmittags nur die Oberstufe Unterricht hatte, war dementsprechend nicht viel los. Wir wanderten ziellos umher, wollten schon gelangweilt wieder gehen, als wir an unserem Klassenzimmer vorbeikamen. <br /> <br /> <br /> Etwas fiel uns dabei auf: Die Tr war nicht wie gewhnlich abgeschlossen, sondern einen Spalt weit geffnet. Wir schlpften hinein, schlossen die Tr und berlegten, ob wir nicht einen Streich oder irgendetwas machen knnten. Uns fiel natrlich gleich das Typische ein: Tafel verschmieren, Unordnung veranstalten. Allerdings erschien uns das total kindisch, zumal einer von uns beiden Tafeldienst hatte und wir uns somit ein Eigentor schieen wrden. Dann hatte einer von uns die &quot;geniale&quot; Idee: In unserem Klassenraum gab es lngliche Neonrhren als Beleuchtung. Wir stellten einen Stuhl auf den Tisch, krabbelten hinauf und drehten jede Rhre etwas weiter, sodass sie nicht mehr angingen und auch nicht flackerten, wenn man den Lichtschalter bettigte. Danach gingen wir, machten allerdings die Tr zu. Auf dem Heimweg freuten wir uns schon auf den nchsten Morgen. Es stand eine Doppelstunde Mathe an und die Lehrerin hatte eine Andeutung fr einen Test gemacht. Am nchsten Morgen - es war Herbst oder Winter zu der Zeit und dunkel - gingen wir ins Klassenzimmer und setzten uns. Die Anderen waren schon am Diskutieren, dass wohl eine Sicherung kaputt wre, denn nur in unserem Klassenzimmer ginge das Licht nicht, im Flur und den anderen Rumen sei alles in Ordnung. Unsere Lehrerin kam und fragte, warum wir denn im Dunkeln sitzen wrden und drckte auf den Lichtschalter. Nichts geschah. Die logische Schlussfolgerung auch von ihr: Da stimmt etwas nicht mit der Sicherung. Also jemanden losgeschickt den Hausmeister suchen. Dabei muss ich erwhnen, dass dieser kurz vor dem Ruhestand stand und faul war wie noch etwas, wenn man von dem Verkauf des Essens in den Pausen absah. <br /> <br /> <br /> Nach knapp 20 Minuten tauchte der Gute dann auf. Drckte natrlich auch auf dem Lichtschalter herum. Anschlieend ging er zum Sicherungskasten. Auch alles in Ordnung. Er kam zurck und meinte, dass er sich das nicht erklren knne. Vielleicht stimme etwas nicht mit dem Lichtschalter, aber um das zu untersuchen, msse er zuerst sein Werkzeug holen und das knne dann schon etwas dauern. Mein Kumpel und ich mussten uns dabei zusammenreien, damit wir nicht lachen mussten, denn wir fanden es zu komisch. Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten aufgrund des Raummangels die ersten beiden Stunden frei und durften in den Aufenthaltsraum gehen. Danach hatten wir sowieso Bio und Chemie im Fachsaal und zum Schluss Sport. Am nchsten Tag funktionierte das Licht wieder, allerdings kam auch der Schuldirektor zu uns. Er erklrte uns, dass jemand die Rhren verdreht habe und deshalb das Licht nicht funktioniert htte. Dabei musste er lachen und beglckwnschte denjenigen fr den tollen Scherz, wer auch immer das gewesen sei. Allerdings htte der Streich auch Unkosten verursacht. Der Hausmeister habe wohl den Schalter berprft - htte jedoch nichts an der Sicherung berprfen drfen. Daraufhin wurde ein Elektriker geholt, der dann auf die Lsung gekommen sei. Dann meinte mein Schulleiter, dass er den oder die Schuldigen nicht blostellen will und er htte ein Sckchen, das er durch die Klasse gehen lassen wrde und der Schuldige sollte doch etwas Geld hineintun. <br /> <br /> <br /> Am Ende der Stunde wrde er dann wieder kommen und es abholen. Mein Kumpel und ich hatten nicht viel Taschengeld zur Verfgung, daher landete gar nichts in dem Sckchen. Ich bereue meinen Scherz nicht, allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen, da die Allgemeinheit fr die Kosten des Elektrikers aufkommen musste. Es tut mir leid. brigens war der Mathetest dann in der nchsten Stunde fllig, denn: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Beichthaus.com Beichte #00034169 vom 23.10.2014 um 10:04:10 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Effizienz am Arbeitsplatz

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Stolz Engherzigkeit Eitelkeit Verschwendung Arbeit

Ich (m/24) bin technischer Zeichner und beichte, dass ich whrend meiner Arbeitszeit eine Excel-Mappe erstellt habe, die Sudokus lst. Ich htte auch weitere Makros fr unser Zeichenprogramm erstellen knnen, aber da das bisher nicht einmal mit einem Dankeschn quittiert wurde, obwohl ich die Qualifikation zu Hause in Eigenarbeit erworben habe, war die Motivation sehr gering. Ich habe es meinen Chefs also wegen meines verletzen Stolzes nicht gegnnt, ein paar Tausend Euro an Programmierkosten oder Lohn durch effizientere Arbeitsweisen zu sparen. Um meine Ex-Arbeitskollegen tut es mir leid, die immer noch umstndlich arbeiten mssen. Ich bin im Juni Techniker, die Makros habe ich mittlerweile auch fertiggestellt, werde sie ihnen aber nicht zukommen lassen und zu der Firma natrlich auch nicht mehr gehen.

Beichthaus.com Beichte #00034168 vom 23.10.2014 um 09:46:03 Uhr (3 Kommentare).

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Morgenmuffel im Bus

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Selbstsucht Bahn & Co. Studentenleben

Wenn ich morgens mit dem Bus zur Uni fahre, steige ich immer bewusst mit geradem Blick zum ersten Fensterplatz ein, damit ich meinen befreundeten Kommilitonen nicht versehentlich in die Augen schaue und dann gezwungen bin, mit ihnen zu quatschen. Ich bin ein Morgenmuffel und hasse es, morgens schon reden zu mssen. Ich will einfach nur meinen Kopf an der Fensterscheibe absttzen und vertrumt meine Musik genieen.

Beichthaus.com Beichte #00034167 vom 23.10.2014 um 02:09:04 Uhr (10 Kommentare).

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Anzeige wegen sexueller Belstigung

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Verzweiflung Zorn Lügen Falschheit

Der Ex-Freund meiner Mutter war ein wahres Ekelpaket. Am Liebsten htte er uns zu Hause angekettet. Er hat uns mit seiner Eifersucht und seinem Kontrollwahn tyrannisiert, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine Mutter war ihm quasi hrig und hatte zuletzt auch keine Freunde mehr. Ich erstattete dann flschlicherweise Anzeige wegen sexueller Belstigung, sodass es bei meiner Mutter Klick machte und sie den Typen in hohem Bogen rausgeworfen hat. Die Anzeige habe ich danach zurckgezogen. Ich wei, dass ich mich damit strafbar gemacht habe, doch ich wusste mir nicht anders zu helfen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034166 vom 23.10.2014 um 01:56:46 Uhr (12 Kommentare).

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