Inspiriert von Barney Stinson

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Falschheit Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen

Ich (m/27) beichte, dass ich mir hnlich wie Barney Stinson eine zweite Identitt wie Lorenzo von Matterhorn angelegt habe. Sagen wir so, es existiert eine von mir selbst erstellte Webseite bzw. ein kleines Webseiten Netzwerk, das mich unter meinem Tarnnamen quasi als superreichen und erfolgreichen Mann darstellt, sogar mir Querverweisen, Telefonnummer, Firmennamen, die es wirklich gibt, und vielem mehr. Nur wer wirklich intensiv tiefer nachforschen wrde, wrde aufdecken knnen, dass alles ein Schwindel ist. <br /> <br /> Nun gehe ich immer mit einer bekannten Dating-App auf Frauenfang, und wenn es dann so weit ist, dass man die Namen austauschen mchte, druckse ich immer etwas rum, dass ich meinen vollen Namen eigentlich nicht an Fremde weitergeben kann - wegen meines Jobs und aus anderen Grnden. Das macht die Damen dann natrlich extrem neugierig. Nach etwas Show gebe ich meinen Namen natrlich weiter. Mein Profil bei einem bekannten sozialen Netzwerk weit dann schon etwas drauf hin, dass ich wohlhabender sein knnte, und wenn die Damen mich dann googeln, finden sie meinen ganzen Schwindel. In 7 von 10 Fllen klappt es, dass es auch zum Sex mit den Damen kommt. Mit den meisten kann ich nur ein paar Mal schlafen, bis sie langsam misstrauisch werden, weil ich keine Geschenke mache oder sie bemerken, dass sie immer noch nicht mit in meine Luxusvilla kommen konnten. <br /> <br /> Oder dass ich immer noch mit meinem &quot;normalen&quot; BMW komme und nicht mit meinem Audi R8 um sie mal mitzunehmen. Wenn es so weit kommt, breche ich einfach jeden Kontakt ab und blocke sie berall. Ich betreibe diese Praxis seit gut einem Jahr in dieser Form und habe seitdem so viel Sex wie nie zuvor. Ich danke Barney Stinson!

Beichthaus.com Beichte #00034165 vom 23.10.2014 um 01:10:05 Uhr (14 Kommentare).

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Scheinheiligkeit bei den Wahlen

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Falschheit Morallosigkeit Ignoranz Politik Rodewald

Ich beichte meine Scheinheiligkeit. Bei der diesjhrigen Europawahl habe ich allen Freunden, Verwandten und Bekannten gepredigt, wie wichtig es sei, zur Wahl zu gehen. Mit Menschen, die sich offen als Nichtwhler outeten, fing ich hitzige Diskussionen an und versuchte, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Als dann der Tag gekommen war, fand ich meine Wahlbenachrichtigung nicht mehr, hatte keine Lust zu suchen und fand es zu Hause, mit einer Packung Kekse und meiner Lieblingsserie pltzlich doch viel gemtlicher. Zum ersten Mal, seit ich volljhrig geworden war, schwnzte ich eine Wahl. Ich entschuldige mich fr mein scheinheiliges Verhalten und meine Faulheit, wegen der ich meiner demokratischen Pflicht nicht nachgekommen bin. Ich bitte um Absolution, denn wenigstens habe ich andere Menschen zum Whlen motiviert!

Beichthaus.com Beichte #00034164 vom 23.10.2014 um 00:42:55 Uhr in Rodewald (6 Kommentare).

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“Beichte

Wir sind alle Egoisten!

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Selbstsucht Falschheit Lügen

Man liest oder hrt ja fters von Studien, die besagen, dass jeder Mensch mehrmals am Tag, zumeist unbewusst, lgt. Ich beichte, dass ich vllig bewusst und absichtlich jeden Tag die gleiche Lge erzhle: &quot;Mir geht es super, alles luft toll.&quot; Dabei kann es einem nicht jeden Tag super gehen und immer alles toll laufen. Das ist nicht mglich. Ich lge die Menschen jedoch bewusst an. Warum? Weil sie es nicht anders wollen. Seien wir mal ehrlich, niemand hrt sich gerne die Probleme anderer Leute an. Wenn einer fragt &quot;Wie geht es dir?&quot; wollen nur die wenigsten Menschen die Wahrheit hren. Stattdessen kreist jeder irgendwie um sich. Stndig hre ich mir das Gejammer anderer an. Dabei geht es hufig um solche Lappalien, dass ich ein Schmunzeln nur mhsam unterdrcken kann. Ich mache dann auf verstndnisvoll, hre zu, trste, gebe Ratschlge, bemitleide. Je nachdem, was gerade passt. Ich selber lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Es ist mir einfach zu albern, mich ber Dinge wie das Wetter, ein Zwicken im Rcken oder einen Pickel im Gesicht knstlich aufzuregen. Fr so etwas will ich keine Aufmerksamkeit.<br /> <br /> <br /> Mittlerweile habe ich das Spiel jedoch so weit getrieben, dass ich nicht einmal Dinge erzhle, die mich tatschlich belasten. Zum Beispiel, dass meine Eltern mich stets kaltherzig behandelt haben und sich auch heute kaum fr mein Leben interessieren. Dass meine engste Bezugsperson gestorben ist, als ich gerade zehn Jahre alt war. Dass meine Familie komplett zerrissen ist und ich den Groteil meiner Verwandtschaft noch nie oder seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Dass ich fnf Jahre lang unter Bulimie litt. Dass ich in der Schule so gemobbt wurde, dass ich nicht mehr gesprochen habe. Dass ich niemanden wirklich nah an mich heranlasse und nur oberflchliche Freundschaften fhre. All das bemerkt niemand, weil ich mich inzwischen zu einer richtig guten Schauspielerin entwickelt habe. Abitur, sehr guter Uniabschluss, Doktorandin, augenscheinlich ein guter Freundeskreis, angeblich ein gutes Aussehen, Charisma und Humor. Meine Errungenschaften, die auch gleichzeitig zur Tarnung dienen.<br /> <br /> <br /> Natrlich wre es besser, die Wahrheit einmal auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht wrde ich mich befreit fhlen. Vielleicht wrde es Menschen, die stndig mit ihrem Leben unzufrieden sind, aufrtteln. Aber leider muss ich gestehen, dass ich daran nicht wirklich glaube. Auch die nettesten, warmherzigsten Leute, die ich bisher kennengelernt habe, sind in ihrem tiefsten Inneren Egoisten. So wie ich auch. So wie wir alle. Wahrscheinlich ist das nur natrlich, ein angeborener berlebensinstinkt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel weiter zu spielen. Ich denke, wir spielen es alle, auf unterschiedlichen Leveln. Ich beichte also, dass ich weiterhin Lgen erzhlen werde und meine wahren Gedanken fr mich behalte. Und ich bitte um Vergebung dafr, dass ich nicht glaube, dass ein Mensch wirklich aufhren kann, sich um sich selbst zu drehen.

Beichthaus.com Beichte #00034163 vom 22.10.2014 um 23:36:31 Uhr (9 Kommentare).

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Stehpinkler mit schchterner Blase

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Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m) missachte grundlos und mit voller Absicht die auf ffentlichen Herren-Toiletten etablierte Abstandsnorm von einem freien Pissoir. Mgen mir alle Stehpinkler mit schchterner Blase verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00034162 vom 22.10.2014 um 23:15:14 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Rivalin aus der Arbeiterklasse

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Eifersucht Boshaftigkeit Morallosigkeit Hochmut Rees

Ich (w/26) mchte beichten, dass ich in der Schulzeit ziemlich fies war. Ich komme aus einer relativ wohlhabenden Familie, habe liebe Eltern, die immer fr mich da sind und mich frdern, wo sie knnen. Vielleicht ging es mir auch etwas zu gut, ich musste nie um etwas kmpfen und bekam normalerweise, was ich wollte. Doch als ich dann in der fnften Klasse auf das Gymnasium kam, merkte ich zum ersten Mal, wie sich Neid anfhlt. Da gab es ein Mdchen, das in vielen Sachen das totale Gegenteil von mir war: Arbeiterkind, nicht besonders an Mode oder Schminke interessiert, eher etwas burschikos. Und es gab auch einen Jungen, auf den ich eigentlich schon seit Beginn der Fnften stand. Er kam auch aus hnlichen Verhltnissen wie ich. Ich befreundete mich mit besagtem Jungen und fand eines Tages heraus, dass er ausgerechnet auf das Mdchen aus der Arbeiterschicht stand. Ich wurde rasend eiferschtig und begann, meine &quot;Rivalin&quot; systematisch zu hnseln. Ich hetzte meine Freunde auf sie, die sie tglich beleidigten. Ich machte sie bei den anderen aus der Klasse und spter der ganzen Stufe schlecht, erzhlte Lgen, verbreitete Gerchte. Ich sorgte dafr, dass viele nichts mehr mit ihr zu tun haben wollten. Auch versuchte ich, ihr die Freunde auszuspannen, was mir aber nicht gelang. <br /> <br /> <br /> In der siebten Klasse kam ich mit meinem Schwarm zusammen, den ich auch gegen sie aufhetzte. Zu meinem Verdruss war das Mdchen ziemlich schlau und in manchen Schulfchern geradezu berragend. Deshalb rgerten wir sie so lange, bis sie sich nicht mehr im Unterricht meldete. Das war natrlich schlecht fr ihre Noten. &quot;Leider&quot; (fr mich damals) blieb sie nie sitzen. Auerdem war sie im Schulchor und engagierte sich noch irgendwo sozial, weswegen wir sie auch manchmal aufzogen. Was mich wirklich auf die Palme brachte, war aber ihre scheinbare Gleichgltigkeit, mit der sie alles ertrug. Zwar wurde sie verschlossener gegenber anderen, jedoch sah man sie nie weinen oder ausrasten. Auer in ein paar Situationen, in denen sie mal den Mund aufmachte, versuchte sie immer, uns zu ignorieren. Ich fand sie deshalb damals einfach nur arrogant, obwohl es natrlich reiner Selbstschutz war. <br /> <br /> <br /> Wie viel ihr das alles ausgemacht hat, kann ich schwer sagen. Sie hat mir gegenber immer ihre eisige Miene aufgesetzt. Ich kann daher nur erahnen, wie schwer die Schulzeit fr sie gewesen sein muss, in der sie sich fast tglich Beleidigungen anhren musste und oft von der Mehrheit ausgegrenzt wurde. Das Schlimme ist, dass ich mich nach dem Abitur kein Stck besserte. Wie der Zufall es wollte, studierten wir spter an der Uni dasselbe Fach und hatten gemeinsame Kurse. Und es kam wieder so: Ich lernte einen Typen kennen, auf den ich stand. Da ich mittlerweile versuchte, zu meinem einstigen Opfer netter zu sein, lernte mein Schwarm sie durch mich kennen. Er fragte mich auch kurz danach, ob sie Single sei und er wohl Chancen bei ihr htte. In mir kam wieder die alte Eifersucht hoch und ich erzhlte ihm, dass sie lesbisch sei. Damit sollte dann der Weg fr mich frei sein, was mir aber nichts ntzte. Er stand einfach nicht auf mich. Zwar wurden die beiden nie ein Paar und verloren sich aus den Augen, ich fhlte mich aber mal wieder in meiner Eitelkeit verletzt. Zu unser beider Glck wechselte ich aber bereits nach einem Semester das Studienfach und die Uni, was die Sache endgltig beendete. <br /> <br /> <br /> Ich habe sie seitdem nicht wiedergesehen. Manchmal statte ich jedoch ihrem Onlineprofil einen Besuch ab. Zu meinem Leidwesen stelle ich dabei fest, dass sie gut aussieht, einen guten Studienabschluss hat und gerade ihren Doktor macht. Einerseits knnte ich ja erleichtert sein, dass meine Attacken ihr Leben wohl nicht nachhaltig zerstrt haben. Andererseits muss ich zugeben: Wrde sie heute wieder in mein Leben treten, wrde ich wohl wieder da weitermachen, wo ich aufgehrt habe. Und obwohl es mir eigentlich leidtut, dass ich mich ihr gegenber so fies verhalten habe, bin ich mir sicher: Ich wrde es wieder tun. Und dafr schme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00034161 vom 22.10.2014 um 22:35:07 Uhr in 46459 Rees (Westring) (36 Kommentare).

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