Nackt in der Kabine

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Waghalsigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Shopping

Heute habe ich mich absichtlich nackt gezeigt. In einem Bekleidungsgeschäft nahm ich mir zwei Pullover und zwei Hosen mit in die Umkleide. Als ich bemerkte, dass man zwischen den Holzbalken - die Umkleide war in Strand-Optik - in die andere Kabine gucken konnte, turnte mich dies schon ein wenig an. Aber als dann auch noch eine ungefähr 1,90m große, gut aussehende Frau ihrer Tochter immer wieder neue Klamotten in die Nachbarkabine brachte, bemerkte ich, wie die Dame immer leicht oben über die Kabine schielte. Irgendwann habe ich dann die Badehose anprobieren wollen und musste mich dementsprechend meiner Hose entledigen. Als die Frau just in diesem Moment erneut in meine Kabine schaute und mein bestes Stück erblickte, drehte sie sich demonstrativ in die andere Richtung und tat so, als wäre nichts gewesen. Vielleicht war es auch nur Einbildung, aber ein geiles Erlebnis war es trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00033422 vom 08.06.2014 um 23:45:48 Uhr (13 Kommentare).

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Ein programmierender Freak

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Peinlichkeit Feigheit

Ich (w) habe vor etwa einem Jahr damit angefangen, zu programmieren. Mittlerweile kann ich eine Programmiersprache und bin gerade dabei, noch eine weitere zu lernen. Es ist einfach so unglaublich interessant, zu sehen, was hinter einem Programm oder einer Website steckt und wie kompliziert und umfangreich so etwas sein kann. Manchmal stecken hinter zwei Zeilen im Programm zehn oder mehr Zeilen Programmierung. Ich will später mal etwas mit Computern machen, vielleicht Softwareentwicklerin oder Mediendesignerin, weil es mir einfach unglaublich viel Spaß macht. Aber meine eigentliche Beichte ist, dass niemand davon weiß. Die meisten Leute stellen sich unter Programmierern einfach ungepflegte Menschen vor, die den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und keine anderen Hobbys haben. Ich habe einfach Angst, als Freak hingestellt zu werden. Das ist aber keinesfalls so, ich bin gut in der Schule, dusche täglich und mache nebenbei viel Sport. Daher würde man das wohl auch niemals von mir erwarten. Ich bewahre die Bücher, mit denen ich es mir beibringe, in einer Schublade auf, in die sowieso keiner reinschaut. Und da meine Mutter sowieso nie an den Computer geht, wird es wohl auch mein Geheimnis bleiben. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033421 vom 08.06.2014 um 18:00:57 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Ein Leben mit reichen Eltern

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Maßlosigkeit Trägheit Faulheit Geld Studentenleben

Ich (24) studiere nun im zehnten Semester und werde mir noch so viel Zeit wie möglich lassen. Mit der Zeit stellt man schließlich fest, welche Summen man für ein angenehmes Leben braucht und da meine Eltern beide leitende Positionen innehaben, verdienen sie mehr Geld, als man jemals sinnvoll ausgeben könnte, wovon natürlich auch ich profitiere. Wichtig ist mir aber, dass ich es ganz genau damit nehme, niemanden aufgrund seiner finanziellen Lage zu beurteilen. Dennoch kann ich, wenn ich manchmal von den finanziellen Problemen meiner Freunde höre, nur wie ein Auto in die Luft gucken und versuchen, verständnisvoll zu nicken. Jedenfalls bitte ich um Vergebung dafür, dass ich mir extra viel Zeit lasse und mir noch so lange wie möglich 2.000 Eier pro Monat in den Arsch blasen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033420 vom 07.06.2014 um 23:13:51 Uhr (16 Kommentare).

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Geheimer Lotto-Gewinn

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Lügen Falschheit Partnerschaft Geld

Vor ungefähr zehn Jahren, und ziemlich genau einen Monat vor meiner Hochzeit, habe ich eine große Summe im Lotto gewonnen. Ich möchte beichten, dass ich nie jemandem davon erzählt habe. Weder meiner Frau noch Freunden oder Bekannten. Meine Frau hat also keine Ahnung, dass wir beide kündigen könnten und nie wieder arbeiten müssten. Aber ich werde es ihr auch nicht sagen, denn ich glaube, dass das Geld sie verändern würde.

Beichthaus.com Beichte #00033419 vom 08.06.2014 um 16:41:54 Uhr (26 Kommentare).

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“Folge

Ungeliebte Spätschicht

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Falschheit Morallosigkeit Faulheit Arbeit

Mein Chef versucht ständig, mich für den Spätdienst einzuteilen, obwohl ich nur für den Frühdienst eingestellt wurde. Da ich diese Schicht nicht machen will, erfinde ich jedes Mal Ausreden, um nicht antreten zu müssen. Wenn ich weiß, dass er versucht mich zu erreichen, schalte ich mein Handy aus, logge mich aus sozialen Netzwerken und all den anderen Seiten, über die ich erreichbar bin, aus, und sage meinen Eltern, dass ich nicht daheim bin, wenn jemand für mich anruft. Bis jetzt ist es mir immer gelungen, dem Ganzen aus dem Weg zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00033418 vom 07.06.2014 um 21:58:30 Uhr (6 Kommentare).

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