Meine homoerotische Vergangenheit

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Sex Schamlosigkeit Masturbation Olching

Es ist mir nicht möglich, meiner Frau alle Dinge anzuvertrauen - vor allem verschiedene Dinge aus meinem anderen Leben. Sie würde beispielsweise nie verstehen, dass ich als Kind (mit 11 Jahren schon) meine ersten sexuellen Erfahrungen mit anderen Jungs gemacht habe. Anfänglich war es nur anfassen, dann später aneinander reiben. Irgendwann sind wir dazu übergegangen uns aufeinender zu legen, weil die Reibung dann noch intensiver war. Bei einem Nachbarsjungen konnte ich das immer ausleben, wenn seine Mutter nicht da war, denn er mochte das genauso gern. Leider hat das Ganze dann aufgehört, nachdem ich das erste Mal dabei einen Orgasmus hatte. Ich hatte das Gefühl pinkeln zu müssen und es nicht mehr zurückhalten zu können. Auch er dachte, ich hätte ihn angepinkelt, weshalb diese geile Romanze leider seit diesem Zeitpunkt beendet war. Wir waren eben zu jung und unaufgeklärt.

Aber auch später hat mich das dann nicht mehr losgelassen. Ich habe beispielsweise die Trunkenheit eines Vereinskameraden ausgenutzt. Dieser hatte anscheinend auch schwule Vorstellungen, denn wir alberten in der Hütte in der Schlafstätte zuerst ein wenig herum, wo er dann später begann, sich auf mich zu legen und "Beischlafbewegungen" zu machen. Dass das ein großer Gemeinschaftsraum war, in dem all unsere anderen Vereinskameraden auch schliefen, hat uns da nicht wirklich interessiert. Erst habe ich so getan, als würde ich das nicht wollen, aber später habe ich dann nach hinten gefasst und seinen harten Penis in die Hand genommen. Das gefiel ihm, weshalb er sich von mir herunterrollte und mich gewähren ließ. Da er eh schon keine Hose mehr anhatte, weil wir ja eigentlich schlafen wollten, war es nicht schwierig, seinen Penis aus der Unterhose zu befreien. Ich begann erst, sanft ihn zu blasen. Anscheinend war ihm das aber zu sanft und er half mit seiner Hand nach. Er wollte mich wegstoßen und es sich selbst machen, ich jedoch endlich einmal Sperma schmecken. Also habe ich immer wieder meine Zunge und meinen offenen Mund an seinen harten Penis gehalten. Als er dann abspritzte, habe ich kurz vorher wieder seinen kompletten Penis mit dem Mund umschlossen, um keinen Tropfen zu verlieren. Anscheinend hatte er schon lange keinen Sex mehr, denn die Ladung kam gewaltig und es war sehr viel. Ich muss dazu sagen, dass ich ein wahnsinniges Glück hatte, dass er mein Erster war, bei dem ich das Sperma schlucken konnte, denn er schmeckte sehr gut. Am nächsten Tag tat er jedoch so, als hätte er keine Erinnerung mehr daran. Das war schade, denn ich hätte mir noch öfter homoerotische Veranstaltungen mit ihm vorstellen können. Zu dem Zeitpunkt war ich ja Single. Später ließen mir diese Erlebnisse keine Ruhe. Deshalb habe ich mir Annoncen angesehen. Ich wusste, dass ich bald einen Kurs an einem anderen Ort belegen würde, und habe speziell von diesem Ort dann Männer angeschrieben, die bestimmte Merkmale haben. Sexuelle Lust auf Männer, um es mal auszuprobieren, war eines davon. Weiterhin sollten sie nur wenig wechselnde Sexpartner gehabt haben, wegen der Gefahr von Krankheiten. Daher kamen eher unattraktive Männer in Frage. So fand ich auch Stefan. Er war mollig, aber laut seiner eigenen Beschreibung sauber und gepflegt.

Wir unterhielten uns ein wenig, ich erfuhr seine Wünsche und so kam es, dass ich an einem Donnerstagabend zu ihm fuhr. Er öffnete die Tür und sah richtig kaputt aus. Also weit schlechter, als ich mir einen unattraktiven Mann gewünscht hatte. Glatze, 130kg, aber dafür groß. Er kam schon nur im Bademantel bekleidet zur Tür. Ich sagte da bereits im Affekt, dass ich nur wenig Zeit habe. Ich wollte es nicht länger werden lassen als unbedingt notwendig. Ihm war es recht. Jedoch vergaß er vor lauter Geilheit komplett die guten Manieren. Weder die Frage, ob ich erst einmal etwas essen oder trinken möchte, noch eine Konversation, bevor man anfängt. Ich musste ihn quasi erst noch einmal auf unsere Vereinbarung hinweisen, dass wir ein aktuelles, maximal zwei Wochen zurückliegendes Attest vorzeigen wollten, welches die Freiheit von irgendwelchen ansteckenden Krankheiten wie HIV und Hepatitis belegte. Er zeigte mir seins, ich ihm meins und für ihn war das dann ausreichend gelabert. Er setzte sich also breitbeinig auf sein vorbereitetes Schlafsofa, wobei da schon sein Penis unter dem Bademantel herausblitzte. Er schaltete einen ekelhaften 08/15-Porno wieder ein, den er für den Gang zur Tür kurz pausiert hatte. Es erregte ihn sichtlich, denn er wurde in seiner Leistenregion hart und wollte, dass ich auch gleich anfange ihn zu verwöhnen. Sehr lieblos gehalten das Ganze. Ich war jedoch zu aufgekratzt, zu geil, zu sehnsüchtig danach, endlich wieder einmal Sperma zu schlucken, sodass ich es nicht sofort beendete und stattdessen erst einmal anfing, mich auszuziehen. Schließlich hatten wir vereinbart, dass ich ihm zwar bis zum Schluss einen blasen kann und soll, aber er bestand auch darauf, endlich anal entjungfert zu werden.

Also wies ich ihn an, mich erst einmal hart zu bekommen. Aufgrund seiner Gestalt, seiner Art und seinem Porno, den allein ich schon so extrem abtörnend fand, war das jedoch sehr schwer für ihn. Er hatte sichtlich Mühe, mich blasend und onanierend hart zu bekommen. Nach circa einer Dreiviertelstunde jedoch war ich so weit gefestigt, dass ich es hätte probieren können, ihn zu nehmen. Ich bereitete ihn mit Gleitgel und Fingern langsam auf mich vor. Der Akt an sich musste dann jedoch ausfallen, weil er es extrem unangenehm fand. Ich dachte mir nur: "Auch recht, hätte mir sicher eh keinen Spaß gemacht!", und zog das Kondom wieder ab. Nach dem Aidstest und der Sicherheit ging es ja schließlich nur noch darum, dass man keine Bakterien und somit einen schönen Krankheitsherd am Penis hat, wenn man die Darmflora penetriert.

Also legte ich mich neben ihn und begann seinen Penis zu streicheln. Er war schon fast so weit abzuspritzen. Er meinte nur, dass er nicht so schnell kommen möchte und dass ich etwas langsamer machen sollte. Ich war wirklich genervt, denn schließlich konnte ja er sich nicht zurückhalten und hätte schon bei der ersten Berührung abschießen können. Also nahm ich die Hand wieder weg und wies ihn an, bei mir dann eben weiterzumachen, damit er sich wieder etwas akklimatisieren könne. Nach 10 Minuten sinnfreier Herumrubbelei an mir jedoch wurde es mir zu blöd. Ich entzog mich ihm, wies ihn an sich so auf die Couch zu legen, dass der Hintern auf derselben liegt, die Beine aber über die Kante hingen. Ich kniete mich zwischen seine Beine und nahm seinen Penis in den Mund. Sofort stöhnte er laut auf. Ich denke, das war der allererste Moment in seinem Leben, in welchem sein Schwengel in etwas Feuchtes, Glitschiges eindrang, welches nicht seine Sextoys oder seine Hand mit Massageöl war. Einmal, wirklich nur einmal war es mir möglich seinen harten Penis tief in den Mund zu nehmen, da explodierte er schon in meinem Mund und ein Schwall Sperma ergoss sich. Es schmeckte sehr nach Chlor und das war der Höhepunkt eines verkorksten Events. Ich hatte vor, ihn blastechnisch schön zu verwöhnen und es zu genießen, wie er nach und nach immer heißer wurde, um dann am Ende seinen Lohn zu empfangen. Dass es so schnell ging, machte mich wütend. Ihn übrigens auch und er meinte: "Ich sagte doch, ich will nicht so schnell kommen!". Es blieb mir nur ihn mitleidig anzusehen.

Ich dachte mir nur eins, nämlich dass ich nun auch noch zum Zug kommen wolle. Also gab ich Anweisungen, was er zu tun habe, damit ich kommen konnte. Also Licht aus, Film aus und alle abtörnenden Eindrücke somit ausblenden. Er hatte sich hinzulegen, sodass ich ihm meinen Penis kniend in den Mund schieben konnte. Ich bestimmte Geschwindigkeit und Intensität. Ich dirigierte seine Hände und wies ihn an, dass er es sich nebenbei noch einmal selbst machen solle. Er brauchte erneut nicht lange und auch ich war ziemlich zeitgleich mit ihm so weit. Da ich wusste, dass er kein Sperma im Mund haben wollte und solche Wünsche respektiere, habe ich meinen Penis kurz vorher herausgenommen und ihm meine Ladung über das Gesicht verteilt. Er war entsetzt darüber, aber nach seiner ganzen Aktion war mir das egal. Ich erklärte ihm, dass ich nun wieder gehen müsse, weil ich eh schon 20 Minuten zu spät dran wäre. In Wirklichkeit hätte ich sogar übernachten können, wenn es geil und passend gewesen wäre. Von unterwegs schrieb ich ihm dann, dass ich extrem enttäuscht war und warum und dass er mich bitte nie wieder anschreiben möge.

Im Nachhinein betrachtet wünsche ich mir ab und an noch einmal eine bessere Erfahrung und regelmäßige Blowjobtreffen. Ich möchte so gerne blasen und Sperma schlucken, weil ich das irgendwie genieße. Ich denke so oft daran, dass ich mein eigenes Sperma ja auch essen könnte, aber spätestens, wenn ich es sehe, verlässt mich der Mut. Ich lecke es genüsslich aus der Pussy meiner Frau, wenn es mal zum Geschlechtsverkehr kommt und ich sie mal lecken darf. Das passiert aber nur noch extrem selten. Keine Ahnung, warum sie das nicht mehr möchte, denn früher hat sie es genossen. Manchmal jedoch kann ich mich dazu durchringen die letzten Tropfen (die noch nachlaufen) von der Hand abzulecken oder ich onaniere in mein Getränk und trinke es dann aus. Da geht es dann. Das passiert aber auch maximal zweimal im Jahr. Wenn ich meiner Frau das erzählen würde, wäre ich sicher wieder Single. Ich bitte also um Nachsicht, dass ich aus Liebe zu meiner Frau lieber die Klappe halte und am liebsten trotzdem wieder homoerotische Spiele ausleben wollen würde.

Beichthaus.com Beichte #00035645 vom 06.05.2015 um 12:36:01 Uhr in Olching (31 Kommentare).

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Toilettenpapier-Geschosse in der Schule

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Trunksucht Ekel Engherzigkeit Schule

Immer, wenn wir Nachmittags-Unterricht hatten, verbrachten wir die Mittagszeit in der gegenüberliegenden Wirtschaft. Natürlich braucht man als Realschüler der neunten Klasse für den Nachmittag mindestens ein Bier, um den Tag durchzustehen. Oft, eigentlich immer, kamen wir nach dem Genuss des Alkohols auf Gedanken, die alles andere als gut und anständig waren. So öffneten wir an einem Nachmittag den Wandschrank in der Knaben-Toilette, nahmen sehr viele WC-Papierrollen heraus, tauchten sie in das Wasser und schmissen die nassen Rollen über die WC-Trennwand der Kabine, in der der ein Freund und Mitschüler gerade einen Neger abseilte. Der positive Effekt, die Sitzung des Kollegen zu verkürzen, wiegt allerdings weniger als der negative Effekt. Der Gute war nämlich über und über mit dem Scheißhauspapier versaut und die WC-Kabine sah aus, wie nach dem Einschlag einer Bombe mit DU-Munition - und wir waren alle so vom Lachen erledigt, dass der Nachmittagsunterricht schon als erledigt betrachtet werden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00035633 vom 04.05.2015 um 13:52:18 Uhr (15 Kommentare).

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Der Geldbeutel im Fast-Food-Restaurant

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Verzweiflung Geld

Ich möchte hier beichten, dass ich diesen Monat wegen meiner Ehrlichkeit wohl mal wieder extrem sparen muss. Leider habe ich jeden Monat nur sehr wenig Geld zur Verfügung und kann mir daher nur wenig leisten. Ich ging also mit meinen letzten Kröten, die ich noch im Portemonnaie hatte, zu einer Fast-Food-Kette, um mir nach monatelanger Abstinenz mal wieder Fast Food zu gönnen. Vor der Tür habe ich noch schnell die Preise gecheckt und das Geld gezählt, dann bin ich rein und habe meine Bestellung aufgegeben. Nachdem ich meine Bestellung bekommen hatte, suchte ich mir einen Platz. Am Platz angekommen, stellte ich fest, dass auf der Bank ein großer Geldbeutel liegt und weit und breit kein Besitzer in der Nähe ist. Ich habe das Portemonnaie dann an mich genommen und bin, ohne groß nachzudenken, zum Tresen gegangen und habe es dort abgegeben. Dabei hätte ich die Kohle wirklich gut gebrauchen können.

Beichthaus.com Beichte #00035605 vom 01.05.2015 um 02:30:18 Uhr (17 Kommentare).

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Hochbegabte Erzieherin

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Selbstsucht Zwang Lügen Familie

Ich (w/22) bin Erzieherin und habe durch meine Berufswahl meine Familie zerstört. Im Alter von drei Jahren ist bei mir eine Hochbegabung festgestellt worden, die sich dadurch äußerte, dass ich sowohl auf Drittklässler-Niveau lesen, als auch entsprechende Mathematik lösen konnte. Je älter ich wurde, desto mehr Test wurden gemacht und desto sicherer wurden die Ergebnisse. Mein genauer IQ spielt keine Rolle, doch aus finanziellen Gründen besuchte ich ein öffentliches Gymnasium und machte mein Einser-Abitur mit 15. Ich hätte durchaus studieren können, doch die nächste Universität lag mit Bus und Bahn gut zwei Stunden entfernt, somit einigte ich mich mit meinen Eltern darauf, dass ich auf ein Berufskolleg gehe. Lange Rede, kurzer Sinn - ich fing dann die Schulausbildung zur Sozialassistentin an. Ich ging drei Tage die Woche in die Schule, zwei Tage ins Praktikum in einer Kinderkrippe. Ich war das erste Mal in einer Klasse mit etwa Gleichaltrigen, was für mich völlig neu und aufregend war, aber auch die Arbeit mit Kindern machte mir total Spaß. Ich war das erste Mal zufrieden mit allem.


Die zwei Jahre waren schnell um und es stand wieder das Studium im Raum. Dazu muss man sagen, dass meine Eltern mich am Liebsten schon mit 16 aus der Ausbildung genommen und in eine betreute WG in meiner angedachten Studienstadt geschickt hätten. Ich wollte lieber die Erzieher-Ausbildung machen, doch meine Eltern überredeten mich zum Studium. Ich zog in die erwähnte WG um, ging studieren und war völlig unglücklich damit. Ich dachte erst, es läge am Studienfach, doch auch andere Vorlesungen sprachen mich nicht an und ich sehnte mich nach der Arbeit mit Kindern. Erst wollte ich Pädagogik oder Psychologie - um dann Kindertherapeutin zu werden - studieren. Ich sprach mit meiner Betreuerin in der WG darüber. Sie war selbst Erzieherin und bestärkte mich darin, meinem Wunsch zu folgen. Sie sagte: "Studieren kannst du später immer noch!"


Ich meldete mich also, mit gefälschter Unterschrift meiner Eltern, an dem örtlichen Berufskolleg zu der Ausbildung zu Erzieherin an. Bei Beginn war ich dann gerade 18 geworden und gestand es dann meinen Eltern. Da ich eh BAföG abhängig war, hatten sie nichts gegen mich in der Hand. Ich machte also meine Ausbildung und arbeite seither in einer Krippe. Damit bin ich sehr glücklich. Die Ehe meiner Eltern ist daran zerbrochen, denn mein Vater fing an, mich zu unterstützen, als er merkte, wie glücklich ich war. Meine Mutter erzählt immer noch allen, dass ich mit 15 mein Abi gemacht habe und jetzt an meiner Doktorarbeit sitze. Es tut mir leid, dass sie wegen mir zum Lügen verführt ist, aber ich sehe auch nicht ein, meinen Traumberuf wegen ihnen aufzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00035600 vom 30.04.2015 um 15:52:09 Uhr (18 Kommentare).

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Ferienjob im Bauunternehmen

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Vandalismus Rache Arbeit Baumholder

Ich (m/20) beichte, dass ich mir jeden Abend richtig die Birne zukiffe! Ich gebe im Monat zwar nicht viel für Dope aus, aber da ich es immer vor dem Schlafen nehme, habe ich in den drei Jahren eine starke Schlafstörung entwickelt. Ich bin morgens total verknautscht und brauche knapp zwei Stunden zum Aufstehen. Ich habe deswegen auf der Arbeit schon zwei Abmahnungen bekommen. Ich sitze gerade übrigens auch auf der Arbeit und habe wieder keinen Bock zu arbeiten. Meine Eltern wissen nichts davon, eigentlich niemand aus meiner Familie und meinem Freundeskreis. Das Problem ist, dass ich gar keine Lust habe, aufzuhören. Ich habe Angst, dadurch mein wirklich tolles Leben und meine wahrscheinlich sehr gute Zukunft zu versauen.

Alles was ich jetzt schreibe, ist knapp vier Jahre her. Ich war damals auf der Realschule und es stand gerade ein Schuljahreswechsel von der 9. in die 10. Klasse bevor. Weil ich in den Sommerferien Geld brauchte, habe ich nebenbei bei meinem Onkel in der Firma gearbeitet. Seine Firma hat sich vor allem auf das Verputzen und Streichen von Häuserfassaden spezialisiert und gehört in der Branche zu den regional größten Betrieben. Ich fuhr immer bei seinem besten Kumpel und Arbeitskollegen (35) mit, da er nur zwei Häuser weiter wohnte. Er war ein richtig cooler Typ, mit dem man auch richtig Scheiße bauen konnte.

Eines Morgens waren wir unterwegs zu einem Kunden, bei dem wir die Fassade seines Hauses streichen sollten. Das Haus war sehr schön, aber die Fassade war recht alt und vergilbt. Wir gingen davon aus, dass wir es an dem Tag auch fertigstellen werden, was wir dem Kunden morgens auch sagten. Zu Feierabend hatten wir gerade mal zwei Drittel geschafft. Wir haben uns bei dem Kunden, einem Jung-Unternehmer, der alles geerbt hatte, natürlich entschuldigt und sagten ihm, dass am nächsten Morgen alles fertig sein würde. Darauf hin ist er total ausgerastet, hat uns als Drecksunternehmen beschimpft und uns sehr persönlich angegriffen, zum Glück nur verbal.

Wir sind entspannt geblieben, als wir jedoch im Sprinter der Firma saßen, haben wir Rachepläne geschmiedet. Mir fiel ein, dass mein Onkel eine Wasserbombenschleuder besitzt, mit der man ohne Probleme 200 Meter weit schießen kann. Wir haben sie ausgeborgt und mussten nur noch gute Ideen für eine Füllung haben. Unsere Wahl viel auf Urin, brauner Lack für Holzoberflächen und auf ein widerliches Hundekot-Wasser-Gemisch. Nachts war es dann so weit, wir fuhren in die ruhige Siedlung, wo der Kunde wohnte und dann ging es los. Wir feuerten circa sieben große Ballons auf die Fassade ab und machten schnell die Biege. Es sah alles nicht sehr schlimm aus, deswegen hatten wir auch kein schlechtes Gewissen. Am nächsten Morgen stand die Polizei schon mit dem Kunden auf dem Hof. Dieser war außer sich vor Wut und war kaum zu bändigen. Er hatte das Geschehen vom Vortag anscheinend vergessen, da er bei der Polizei einen Anderen beschuldigte.

Er beauftragte uns direkt mit dem Reinigen der Hauswand. Es war alles deutlich schlimmer als erwartet. Das Schlimmste war der Lack. Man konnte ihn nicht überstreichen, weil er richtig tief eingezogen war. Daraus ist dann ein Auftrag im fünfstelligen Bereich geworden, da die Fassade komplett neu verputzt werden musste. Als mein Onkel von der Sache mitbekommen hat, konnte er noch nicht ahnen, dass wir das waren. Ich habe es ihm im Vertrauen erzählt und er war zum Glück nicht sauer. Er hat sich tierisch über den guten Auftrag gefreut und mir noch 150 Euro Taschengeld extra gegeben. Im Nachhinein tut mir das leid, auch wenn die Versicherung den Großteil wahrscheinlich übernommen hat. So etwas ist normalerweise nicht meine Art, da ich fremdes Eigentum eigentlich sehr respektiere.

Beichthaus.com Beichte #00035549 vom 24.04.2015 um 14:19:09 Uhr in Baumholder (7 Kommentare).

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