Tiere sind mehr wert als Flüchtlinge!

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich selber nicht so recht verstehe. Ich bin eigentlich ein sehr beliebter Mensch, habe einen großen Freundeskreis, in dem ich geschätzt werde, und niemand muss mich um etwas zwei Mal bitten. Dazu kommt, dass ich die Natur sehr mag und in meinem großen Garten absolut fürsorglich zu Tieren bin. Dort gibt es Nistkästen für Vögel, Igelhäuser, wo Igel überwintern können, Eichhörnchen-Kobel, Futterstationen und ein Insektenhotel. All das habe ich in meiner Freizeit selber gebaut.


Was absolut nicht zu dieser Einstellung passt: Mir geht das Flüchtlingsthema so dermaßen auf den Keks, dass ich richtig Wut bekomme, wann immer das Thema aufkommt. Mittlerweile schalte ich die Nachrichten aus, wenn von 15 Minuten Tagesschau zehn Minuten lang nur über Flüchtlinge berichtet wird, mich regt das Fernsehen auf, wo in jeder Fernsehserie die Zuschauer "auf Kurs" gebracht werden sollen und die Menschen, die jubelnd an Bahnhöfen stehen und feierlich ihre Altkleider, die sie ohnehin entsorgen wollten, gönnerhaft übergeben, finde ich einfach nur lächerlich.
Es sind bestimmt eine Menge arme Schweine darunter, aber bei den Ausmaßen, die das Ganze angenommen hat, bin ich mir sicher, dass den Deutschen das Ganze noch gewaltig um die Ohren fliegen wird. Ich habe ein gutes Einkommen und von meinem Gehalt gehen für Steuern und Sozialversicherung fast 50 Prozent ab. Ich rege mich darüber auf, dass etliche Stadtteile verkommen, Schulen und öffentliche Gebäude verfallen, alles kaputt gespart wird und ich letztlich einen erheblichen Teil meiner Arbeitsleistung dafür erbringe, um Steuern zu zahlen, mit denen Zustände finanziert werden, die ich nicht haben will. Beichten möchte ich allerdings, dass mir die Wildvögel, Eichhörnchen und Igel in meinem Garten wichtiger sind, als die Menschen, die hierherkommen, und fühle mich irgendwie schlecht dabei. Aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00036782 vom 07.10.2015 um 10:24:21 Uhr (24 Kommentare).

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Habe ich dieses Leben noch verdient?

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Verzweiflung Faulheit Dummheit Drogen

Meine Beichte ist, dass ich mein Leben versaut habe. Ich (w/22) habe so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, und bin aus einem perfekten Leben in die Unterschicht gerutscht. Und das ist auch noch alles nur meine Schuld. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und mir hat es an nichts gefehlt. Ich war verdammt faul in der Schule, habe deswegen nur einen Quali geschafft, den allerdings locker mit 1,6. Dann ging es los zur Ausbildung als Kinderpflegerin. Dort lernte ich dann eine Freundin kennen, mit welcher ich dann das erste Mal Drogen ausprobierte. Erst Cannabis geraucht, dann auch mal Ecstasy und Koks probiert, bis ich eine Crystal-Sucht hatte. Die Ausbildung habe ich kurz vor Ende abgebrochen und durch mein ständiges Fehlen durfte ich die Prüfung auch im Nachhinein nicht mehr machen.


Als ich die Ausbildung verloren habe, bin ich zu Hause rausgeflogen, habe bei meinem Ex gelebt, der 11 Jahre älter als ich war. Ich habe langsam den Bezug zur Arbeitswelt verloren, habe zwar immer mal wieder über Zeitarbeit etwas gearbeitet, aber nie länger als ein paar Monate. Eine Ausbildung fand ich nicht mehr. Ich wurde depressiv, kam in die Klinik, Psychiatrie, was auch nicht wirklich half. Ich habe mich von dem Partner getrennt, bin in eine WG gezogen, beziehe inzwischen Harz-IV, muss jetzt aufgrund WG-Auflösung bis 1.11. eine neue Wohnung finden, sonst bin ich obdachlos. Als wäre das alles noch nicht genug, habe ich Schulden, über die ich schon lange keinen Überblick mehr habe. Ich bekomme schon seit knapp einem halben Jahr keine Post mehr, da mein Name nicht mit am Briefkasten steht, und habe schon eine Pfändung auf meinem Konto. Ich finde einfach keine Wohnung mit Harz-IV, Schufa-Einträgen und ohne Bürgen. Ich habe keine berufliche Perspektive und irgendwie auch keine richtigen Träume mehr. Irgendwie habe ich mir einfach alles gehörig versaut. Ich weiß natürlich nicht mehr weiter. Ich habe gehofft, dass mir die Beichte ein bisschen Schuld von den Schultern nimmt. Denn ich bereue viel und muss nun tagtäglich den Preis dafür zahlen. Anscheinend bin ich so jemand, den man normalerweise nur im Mittagsfernsehen zeigt. Ich weiß nicht einmal, ob ich dieses Leben noch verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00036777 vom 06.10.2015 um 04:39:02 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Die Tochter eines Asylbewerbers

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Lügen Falschheit Selbstsucht Missbrauch Schamlosigkeit Haundorf

Ich (m/32) beichte, dass ich meine Position als ehrenamtlicher Deutschlehrer in einem Asylbewerberheim ausnutze, um mit der Tochter eines Bewerbers zu schlafen. Sie genießt dadurch natürlich Vorteile wie beispielsweise ein großes, warmes Bett, gutes Essen und gelegentliche "Finanzspritzen" meinerseits. Ihr Vater, übrigens ein Albaner, weiß Bescheid, ihm habe ich erzählt, seine Chance, mit seiner Familie hier zu bleiben, erhöhe sich dadurch stark. Auf Details will ich gar nicht eingehen, aber da es sich um eine muslimische Familie handelt und seine Tochter bis jetzt Jungfrau war, gibt mir dieses "entehren" einfach einen besonderen Kick. Ich achte übrigens besonders auf die Verhütung! Ich hoffe, das geht noch eine Weile so gut.

Beichthaus.com Beichte #00036765 vom 04.10.2015 um 19:25:04 Uhr in Haundorf (40 Kommentare).

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Das Geheimnis meiner Affären

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Wollust Fremdgehen Selbstsucht Morallosigkeit

Als ich (w/34) meine Ausbildung mit 18 Jahren begann, wohnte ich in einer Ferienwohnung, die meiner Tante gehörte. Normalerweise wohnten dort nur im Sommer Gäste. Das Haus war zweigeteilt und es gab eine weitere Wohnung, die zunächst leer stand. Dann zog dort plötzlich ein Mann ein, der Eheprobleme hatte und vorerst getrennt von seiner Frau leben wollte. Er war 46 und hatte mit seiner Frau drei Kinder (damals 12, 9 und 3). Es ergab sich dann nach einer Weile, dass wir beide eine ziemlich intensive sexuelle Affäre hatten. Mich reizte es, mit einem viel älteren Mann zu schlafen (für sein Alter sah er auch recht gut aus, noch nichts grau und sportlich) und umgekehrt gefiel es ihm mit einer so jungen Frau zu schlafen, mal abgesehen davon, dass er sexuell völlig ausgehungert war. Nach etwa fünf Monaten hatte er sich jedoch mit seiner Frau vertragen und zog darum zurück. Seine Ehe zu retten war ihm auch stets wichtig und bei uns ging es nur um Sex. Als er sich von mir verabschiedete, bat ich ihn, noch einmal zum Abschied, mit mir zu schlafen. Er zögerte zunächst, konnte dann aber doch nicht widerstehen. Auch später, als er wieder bei seiner Frau lebte, kam er ungefähr alle drei Wochen für einen Abend vorbei, an dem wir es wieder miteinander trieben. Dies hörte erst auf, als ich anderthalb Jahre später meinen damaligen Freund kennenlernte. Dadurch brach der Kontakt ab.

Heute dagegen reizen mich ältere Männer überhaupt nicht mehr und ich tendiere zu gleichalt oder jünger als ich. Im Juni lernte ich beim Sport einen jungen Mann kennen. 19 Jahre alt, sehr hübsch und charmant. Mit ihm habe ich nun eine Affäre, die ich auch vorerst nicht missen möchte. Vorgestern, nach dem Sport, sagte er mir, dass er nun mit seinem Vater noch zum Friedhof fahren würde, um das Grab seiner Großeltern zu pflegen. Zum Glück sah ich den Vater nur von Weitem, denn es ist genau der Mann, mit dem ich damals, als ich 18 war, eben jene Affäre hatte. Ich beichte also, dass ich mit einem jungen Mann schlafe, mit dessen Vater ich schon schlief und der so seine Mutter betrogen hat. Und damals war der Sohn noch ein kleines Kind, als ich mich wollüstig immer wieder von seinem Vater durchnehmen ließ, während er nichts ahnend bei seiner Mutter war! Es tut mir leid, dass ich mit einem Mann schlief, der Frau und Kinder hatte. Ich werde dazu schweigen und dennoch weiterhin mit dem heute 19-jährigen Sohn schlafen. Er darf es nie erfahren. Seltsamerweise hatte ich bis auf diese beiden Affären auch niemals außerhalb einer Beziehung Sex. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036763 vom 04.10.2015 um 06:10:56 Uhr (10 Kommentare).

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Ich will meinen Ex zurück!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Ich (w/20) beichte, dass ich regelmäßig Sex mit meinem Ex habe. Wir sind jetzt einen Monat getrennt, aber ich liebe ihn immer noch. Es war eine lange Beziehung und er ist bisher auch der Einzige, mit dem ich geschlafen habe. Leider empfindet er nicht mehr dasselbe für mich, aber wenn ich bei ihm bin, habe ich oft das Gefühl, wir wären noch zusammen. Dadurch mache ich mir aber leider unnötige Hoffnungen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036761 vom 03.10.2015 um 22:46:53 Uhr (9 Kommentare).

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