Ende des Films verraten

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Dummheit Ungerechtigkeit Verrat Medien

Als ich mal ins Kino ging, musste ich während des Films aufs Klo. Ich ging also raus und auf dem Rückweg hörte ich die Titelmusik zu einem Film, den ich bereits gesehen hatte. Er fing in einem anderen Kinoraum gerade an. Ich öffnete die Tür einen Spalt und blickte hinein, um mich zu vergewissern, dass es wirklich dieser Film war. Ich weiß nicht mehr, wie viele Leute genau da saßen. Es waren bestimmt mehr als fünfzig. Als ich sie so erwartungsvoll da sitzen sah, konnte ich es einfach nicht lassen, die Tür ein Stück weiter zu öffnen und ganz laut, sodass es jeder gehört hat, durch den Saal zu brüllen, wer am Ende stirbt. Danach bin ich sofort abgehauen, noch bevor jemand reagieren konnte. Niemand hat mich erwischt. Heute tut es mir ein wenig Leid, den Zuschauern den Film versaut zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00027229 vom 18.11.2009 um 13:53:20 Uhr (29 Kommentare).

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Katzenklo

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Unreinlichkeit Ekel Ungerechtigkeit Tiere

Katzenklo
Ich beichte, dass ich als Kind mal ins Katzenklo gekackt habe und meine Mutter sich über den ungewöhnlich großen Haufen unserer Mietzekatze gewundert hat. Das arme Tier musste daraufhin einen Tag fasten aber ich habe sie heimlich gefüttert, sie war ja unschuldig.

Beichthaus.com Beichte #00027178 vom 04.11.2009 um 17:07:19 Uhr (59 Kommentare).

Gebeichtet von RiseAgainst
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“35.000

“Folge

Kleines türkisches Mädchen in der Vorschule

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Ungerechtigkeit Misstrauen Zwietracht Kindergarten

Ich möchte jetzt auch mal etwas beichten, dass mich heute noch beschäftigt. Als ich in der Vorschule war, wohnten wir noch in Berlin-Kreuzberg. Weil meine Vorschule aber katholisch war und dort fast nur deutsche Kinder angemeldet waren, waren wir alle dementsprechend überfordert, als eines Tages ein türkisches, kleines Mädchen von ihrem Vater angemeldet wurde. Die Kleine hatte kurzgeschnitte Haare und wie das bei Kindern häufiger mal der Fall ist, konnte man sie nicht sofort einem Geschlecht zuordnen.
Da der Vater nur Türkisch sprach und nur die Kleine deutsch konnte, glaubten ihr die Erzieherinnen und auch die Kinder nicht, dass sie ein Mädchen ist. Der Vater war total verzweifelt, da keiner seiner Tochter glauben wollte. Sie versicherte immer wieder ein Mädchen zu sein und doch wurde sie immer gezwungen bei Gruppenteilung in der Jungengruppe zu bleiben. Alle hatten irgendwann Zweifel, nur ich war mir sicher einen Jungen vor mir zu haben und bekräftigte dies immer wieder mit allen möglichen Argumenten (ich konnte schon immer überzeugende Reden führen - nichts worüber ich stolz bin).
Eines Tages ging das kleine Mädchen dann auf die Mädchentoilette und ich verpetzte sie bei einer der Erzieherinnen. Diese war total aufgebracht, schimpfte die Kleine aus und brummte ihr alles mögliche auf. Natürlich unterstützte ich kleines Monster sie dabei. Die Kleine war so verzweifelt, verletzt und fühlte sich so hilflos, dass sie weinend in den Aufenthaltsraum rannte und ihre Hose herunterlies. Von diesem Tag an war klar, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Danach hatte sie allerdings eine Menge Ärger mit ihrer Familie, da sie die Familie beleidigt hatte mit ihrer Entblößung. Ich weiß nicht was genau die Folgen waren, da ich damals noch zu klein war, um alles zu erfassen. Aber noch bis heute bereue ich unglaublich Mitschuld daran zu haben, dass ein kleines Mädchen so gelitten hat und so viel erdulden musste!

Beichthaus.com Beichte #00027111 vom 15.10.2009 um 10:19:03 Uhr (27 Kommentare).

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Das Aufzugsschild

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Nachbarn

Ich (m/21) wohne in einem mehrstöckigen Wohnkomplex mit mehreren Wohnungen, Kellergeschoss und einem Geschoss mit Eingang in einem im selben Gebäude liegenden Laden. Um die Etagen alle schnell und barrierefrei zu erreichen, gibt es dort selbstverständlich auch einen Aufzug. Natürlich muss so ein Aufzug auch ab und an gewartet werden. Die Mitarbeiter der Aufzugsfirma hängen dabei an die Metalltüre des Aufzugs ein kleines magnetisches Schild an dass der Aufzug momentan aufgrund einer Revision außer Betrieb sei und dass sie um das Verständnis der Leute dafür bitten. Bei der letzten Revision habe ich in einem unbemerkten Augenblick eines dieser Magnetschilder mitgenommen, dieses hänge ich seitdem in unregelmäßigen Abständen je nach belieben im Erdgeschoss an die Aufzugstüre um zu beobachten wie sich die Leute ärgern dass der Aufzug gerade jetzt gewartet werden muss (oder schon wieder wenn es Leute sind die hier im Haus wohnen) und dann widerwillig die Treppe nehmen. Ich beichte hiermit dass mir einerseits zumindest manche der Leute zwar teilweise schon Leid tun, besonders wenn sie nicht gut zu Fuß sind, ich es aber andererseits auch irgendwie einfach nicht lassen kann das Schildchen nach Feierabend ab und an mal hin zu hängen und die Leute zu beobachten wenn ich gerade mal nichts besseres zu tun hab. Um mir das ganze schön zu reden sage ich mir einfach, dass die Leute ja selbst schuld sind wenn sie darauf blind hereinfallen nur weil da irgendwas an der Aufzugstüre klebt, sie müssten ja nur mal auf das Knöpfchen drücken, könnte ja schließlich jeder einen Zettel mit der Aufschrift "Defekt" dorthin kleben.

Beichthaus.com Beichte #00027081 vom 07.10.2009 um 00:15:05 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Körbe geben

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Manie Engherzigkeit Ungerechtigkeit

Ich (m/29) bin seit 3 Jahren unglücklicher Single. Es ist nicht so das sich Frauen nicht für mich interessieren würden, ich habe einfach nur eine unglaubliche Freude daran ihnen einen Korb zu geben. Ich hätte gerne wieder eine Beziehung, nur kann ich mich nie zusammenreißen, wenn eine Frau mit mir flirtet. Ich muss ihnen einfach heimzahlen, dass ich in Jugendjahren (klein, dick, hässlich) von dem weiblichen Geschlecht einfach ignoriert oder aufgezogen wurde.
Sobald ich sie habe abblitzen lassen bereue ich dies jedes mal.

Beichthaus.com Beichte #00027054 vom 01.10.2009 um 12:32:52 Uhr (31 Kommentare).

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