Schleife binden

58

anhören

Dummheit Peinlichkeit

Schleife binden
Ich bin 18 und kann immer noch keine Schleife binden. Als ich im Kindergarten war, hat meine Mutter mir das aus irgendeinem Grund nie beigebracht. Ich hab sie natürlich auch nicht danach gefragt. Später, als ich in der Grundschule war, war mir das eigentlich ziemlich egal. Wozu gab es denn Klettverschlussschuhe? Und mit dreizehn, vierzehn Jahren ist es ja wirklich zu peinlich, irgendjemanden zu fragen, ob er einem mal zeigt, wie eine Schleife geht. Einmal, Im Tenniscamp, mussten wir für so eine Tennishalle extra bereitgestellte Tennisschuhe anziehen. Die hatten natürlich alle Schnürsenkel, und ich bin dauernd darüber gestolpert, bis sich meine Tennislehrerin erbarmte und mir die Schnürsenkel band. Später haben noch zwei oder drei Bekannte das rausgefunden, als sie mich baten, mal ein Geschenk zu verpacken. Sie haben die Sache nie wieder erwähnt, aber ich bin sicher, dass sie es nicht vergessen haben.

Beichthaus.com Beichte #00026914 vom 28.08.2009 um 14:05:31 Uhr (58 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der gefundene Rucksack

62

anhören

Habgier Stolz Bahn & Co.

Vor 4 Wochen fand ich einen Rucksack in der S-Bahn und nahm ihn, da ich allein im Vierer saß, auch mit nach Hause. Er war ziemlich schwer, und als ich ihn zu hause öffnete, traf mich der Schlag, zumindest fast: Das Ding war bis obenhin mit extrem teurer Hardware vollgestopft. Da waren: Ein Handy (Wert: 700 Euro), ein Player (Wert: 400 Euro), eine originalverpackte Grafikkarte (Wert: 300 Euro), eine Blu-Ray-Brenner (Wert: 250 Euro) und eine Handkonsole im Wert von 200 Euro. Dazu noch einige Kleinteile mit nochmal 500 Euro Wert, wie ein Prozessor, Kopfhörer, und dazu einen Kassenzettel mit allen Sachen, sowie Zubehör. Nachdem ich jetzt 4 Wochen Ausschau nach einem Zettel, einer Anzeige in den Zeitungen usw. gehalten habe, habe ich die Sachen nun selbst in Verwendung.

Beichthaus.com Beichte #00026913 vom 28.08.2009 um 13:32:54 Uhr (62 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Falsches Portfolio

27

anhören

Falschheit Verrat Arbeit

Ich hatte vor ein paar Jahren mit einem Kumpel zusammen eine Agentur. Leider habe ich ihm blind vertraut und das Geschäft auf meinen Namen angemeldet. Nach zwei Jahren ließ er mich mit knapp 60.000 Euro Schulden sitzen. Mittlerweile ist er in der Nachbarstadt mit einem anderen Typen und betreibt weiterhin die Agentur. Auf seiner Homepage brüstet er sich mit großen Firmen, für die er angeblich schon gearbeitet hat. Das hat er aber nachweislich nie. Nicht nur, dass er die Firmen erwähnt, nein, er präsentiert gleich sämtliche Firmenlogos. Von D*imler Chrysl*r, über B*W, bis hin zu VW. Als mir mal langweilig war, habe ich alle Firmen angeschrieben, auf den Sachverhalt hingewiesen und die Homepage genannt. Mittlerweile schmücken seine Kundenliste nur noch ein paar kleine Tante-Emma-Lädchen.

Beichthaus.com Beichte #00026912 vom 27.08.2009 um 18:26:22 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Frankreich?

27

anhören

Dummheit Falschheit Ignoranz Partnerschaft

Vor 2 Jahren war ich (m/24) schon mit meiner Freundin zusammen. Und da ich kein wirklich guter Zuhörer bin, habe ich nicht mitbekommen, dass sie für zwei Wochen nach Frankreich mit ihren Freundinnen fliegt. Die ersten zwei Tage ist es mir nicht aufgefallen, ich habe einfach gedacht, dass sie zu müde ist zum telefonieren (zwei Wohnungen). Am dritten Tag habe ich mehrmals versucht, sie auf dem Handy zu erreichen, doch das war ausgeschaltet. Da wir uns aber auch immer Emails schreiben, bin ich dazu übergegangen. Am fünften Tag wurde ich stutzig und habe ihre Eltern angerufen. Leider waren die derzeit auch verreist (Anrufbeantworter). Da ich auch keine Telefonnummern von ihren Freundinnen hatte, habe ich sie immer wieder in der Email gefragt, wo sie doch ist. Am 7. Tag habe ich gedacht, dass sie einfach mit mir Schluss machen will und deswegen nicht mehr antwortet. Ich habe ihr Emails mit Beleidigungen geschrieben. Das alles niemals ernst war und ich sie mehrmals betrogen hab. Stimmte zwar alles nicht, sollte sie aber treffen. So ging das immer weiter und ich war wütend und traurig zugleich. Ich wollte nie wieder, etwas mit der Frau zu tun haben!<br /> Am 11. Tag bekam ich einen Anruf ihrer Eltern und sie fragten, ob sich meine Freundin schon aus Frankreich gemeldet hat. Frankreich? Was? Wie? Wo? Wann? Ich ließ mir alles erklären (tat natürlich so, als ob ich es wüsste und habe es spielerisch fragend herausbekommen). Mmh, ja Frankreich hat sie mal erwähnt. Aber 2 Wochen? Was? Erleichtert stellte ich dann fest, dass sie immer noch meine Freundin ist.<br /> Doch dann kam der Schock - die Emails! Ich kramte ihren Zweitschlüssel raus, ging an ihren PC, zum Glück hatte sie den Benutzernamen und das Passwort abgespeichert und ich löschte alle Emails und hinterließ noch ein paar, wie es ihr ginge etc.. Leider war ich so blöd und habe die Emails nicht im Papierkorb gelöscht.<br /> Meine Freundin kam wieder, alles in Butter und sie hat die gelöschten Emails alle gefunden. Ich erklärte ihr dann, dass dies ein Arbeitskollege war (den ich kein Stück ausstehen kann), der mein Email-Passwort rausgefunden hat. Das sie das geglaubt hat, war wirklich genial und die Frage nach dem Papierkorb kam auch nicht.<br /> Meine Freundin hat herumerzählt, was dieser Arbeitskollege getan hat (den sie übrigens auch kennt und nicht mag). Sein ansehen ist ruiniert und meine Liebe gerettet. Dafür schäme ich mich ein bisschen.

Beichthaus.com Beichte #00026910 vom 26.08.2009 um 22:42:07 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Trillerpfeife

28

anhören

Rache Zorn Arbeit Telefon

Während meines Studiums habe ich kurz in einem Call-Center gearbeitet. Meine Aufgabe war es Fragen und Probleme mit Abrechnungen zu klären. Das heißt, dass die Leute dort selbst angerufen haben, weil sie etwas wissen wollten und nicht unfreiwillig genervt wurden. Trotzdem wurden die Anrufer oft unangenehm. Wenn es um Geld geht hört der Spaß auf. Wutanfälle, Drohungen und Beleidigungen, wenn auch meistens nicht persönlich gemeint, gehörten zum Job. Ein Anrufer war eines Tages besonders fies und unverschämt. Ihr müsst wissen, dass es den Mitarbeitern dieses Call-Centers verboten war das Gespräch mit Kunden selbst zu beenden. Auflegen war also nur in Ausnahmesituationen gestattet und wurde mitgezählt, was sich wiederum auf das Gehalt auswirkte, also keine Lösung. Ich fühlte mich den verbalen Attacken dieses Mannes regelrecht ausgeliefert. Meine Wut war so groß, dass ich mir seine Telefonnummer, die übermittelt wurde, notiert habe und ihn ein paar Tage später von zu Hause angerufen habe. Der Typ war auch sofort dran. Anfangs habe ich immer aufgelegt. Ungefähr nach dem vierten Mal, er schrie und schimpfte bereits, nahm ich eine Trillerpfeife und trillerte mit aller Kraft in den Hörer. Ein wütender Wut- bzw. Schmerzschrei und dann legte er auf. Wahrscheinlich wusste der Typ nicht wofür das war, aber ich fühlte mich besser. Seit ich selbst im Call-Center gearbeitet habe, bin ich zu allen Anrufern, auch denen, die mir etwas andrehen wollen, immer nett und freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026908 vom 26.08.2009 um 21:51:21 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht