Ich will nichts mit Transsexuellen zu tun haben!

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Ekel Vorurteile Zorn Partnerschaft

Meine Freundin arbeitet nebenher im Sonnenstudio. Nicht um Geld zu verdienen, sondern weil die Eigentümerin, ihre Cousine, gelegentlich zuverlässige Hilfe benötigt. Wir sind beide Mitte 20, kennen uns bereits seit fast fünf Jahren und sind immer noch sehr verliebt. Jetzt kommt aber ein kleines Problem, das mit dem Nebenjob meiner Freundin zu tun hat. Vor einiger Zeit erzählte mir mein Schatz von einer wirklich tollen netten Kollegin, die seit einigen Monaten auch im Sonnenstudio, allerdings Vollzeit, arbeitet. Mit dieser Freundin kann sie über alles sprechen, man sei sich sehr nahe und hätte mittlerweile ein sehr enges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Ich habe sie auch schon gelegentlich im Studio abgeholt und konnte dann auch immer sehen, wie die beiden sich umarmten und ein Abschiedsküsschen gaben. Ist ja nichts dabei. Nein, es ist sogar super, wenn man jemanden zum Reden hat, außerhalb der Beziehung. Ich fand die Situation wirklich sehr erfreulich, da meine Freundin in den letzten Jahren immer weniger persönliche Freundschaftsbeziehungen pflegte.

Mein Darling macht mittlerweile auch viel in der Freizeit mit der Kollegin, was ich auch förderte. Jetzt hat mir ein Kumpel etwas berichtet, das mir den Hals zuschnürte und mich zutiefst schockierte. Diese angebliche Freundin ist eigentlich gar keine Frau, sondern kam als Mann zur Welt, das erklärt auch die Größe, trotz des sehr filigranen Körperbaus. Dann wurde mir erzählt, dass eine komplette Operation die Sache dann eben in Richtung Frau geändert hat. Ich konnte und wollte das nicht glauben, da ich mit Homosexuellen bzw. Transsexuellen oder Ähnlichem wirklich allergrößte Probleme habe. Niemand darf mich hier deswegen verurteilen, ich will mit solchen Personen nichts zu tun haben, ich bringe es einfach nicht fertig, mit solchen Menschen umzugehen, ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ich habe meine Freundin darauf angesprochen und sie bestätigte die Geschichte. Ihre Gefühle für diese Person haben aber nichts mit dem Geschlecht zu tun, versicherte sie mir. Meine Freundin kennt meine Probleme mit Berührungsängsten solchen Gestalten gegenüber und hat mir deshalb natürlich nichts davon gesagt. Ich schaffe es aber einfach nicht, über meinen Schatten zu springen.

Wir wohnen seit einem Jahr zusammen und ich bin jetzt in unser geplantes Kinderzimmer gezogen. Ich kann sie nicht mehr berühren, schaffe es einfach nicht, wenn der Gedanke an ihre Nähe zu dieser Person wieder aufkommt. Ich küsse sie nicht mehr, schlafe nicht mehr mit ihr und meide Zärtlichkeiten. Sie ist traurig deswegen, will aber ihre Bekanntschaft auch nicht aufgeben und verlangt von mir, dass ich offener werde. Ich bin dazu aber nicht im Geringsten in der Lage und vor allem auch nicht bereit. Ich werde jetzt von ihr verlangen, sich zwischen der Bekanntschaft zu dieser Person oder einem Leben mit mir zu entscheiden. Es gibt keine Alternative. Sie kann gerne weiterhin im Sonnenstudio mit dieser Person arbeiten, aber sich umarmen bzw. küssen zu lassen kann ich nicht akzeptieren. Ich bin auch zur Trennung von meiner großen Liebe bereit, auch wenn viele denken, das wäre doch völlig überzogen. Ich lüge nicht und bin immer offen und ehrlich zu ihr, es tut mir furchtbar leid, dass ich sie so unter Druck setzen muss. Daher habe ich mich hier ausgelassen, ich musste einfach mein Herz erleichtern.

Beichthaus.com Beichte #00037290 vom 26.12.2015 um 16:11:48 Uhr (48 Kommentare).

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Weihnachten sollte auch den Armen Freude bereiten!

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Verschwendung Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich Weihnachten eigentlich nie wirklich leiden konnte. Jedes Jahr macht mich mein schlechtes Gewissen, für das ich eigentlich nichts kann, fertig. Wieso übertreiben es so viele Menschen in den reicheren Ländern mit Geschenken, anstatt den Armen zu spenden? Ich persönlich kaufe auch Jahr für Jahr Geschenke ein, und freue mich auf der einen Seite auf die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden, aber anderseits könnte ich mich schon wieder übergeben, wenn ich an die vielen Menschen denke, die Weihnachten alleine oder unter einer Brücke verbringen. Trotzdem allen hier schöne Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00037285 vom 23.12.2015 um 22:14:20 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Wenn die lieben Kollegen ihr wahres Gesicht zeigen

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Zwietracht Rache Kollegen Ungerechtigkeit Arbeit

Ich weiß nicht weshalb, aber gerade eben ist mir (w) ein Erlebnis eingefallen, welches schon viele Jahre zurückliegt. Mir wurde eine Ungerechtigkeit zuteil. Damals bekam ich eine befristete Stelle in einem kleinen Laden, der sozial tätig war. Ich arbeitete zwar nur halbtags, jedoch verdiente ich sehr gut. Das Arbeitsklima war von Freundlichkeit geprägt, man konnte mit jedem normal reden, Scherze machen und auch ernstere Themen besprechen. Dort waren einige, die Sozialstunden abarbeiteten, und auch Ehrenamtliche. Wochen und Monate vergingen, mir gefiel diese Arbeit immer mehr. Mit einer Ehrenamtlichen kam ich immer öfter in Gespräche, die manchmal auch privat waren. Aber das störte mich nicht, ich redete gerne mit ihr.

Bis ungefähr zwei Wochen vor meinem letzten Tag. Es war ein Freitag, da war es üblich, dass immer abwechselnd eine vom Team etwas zur gemeinsamen Pause mitnimmt. Belegte Brote, was auch immer. Ich hörte besagte Ehrenamtliche schon herumfragen, wer was will. Nachdem sie dann unseren Abteilungschef fragte, was er sich wünschte, wollte sie schon losgehen. Aber er fragte dann, ob sie mich schon gefragt hat. Sie flüsterte ihm zu: "Nein, sie kriegt nichts, sie hat nie etwas mitgebracht." Ich habe sie sehr wohl gehört, ließ mir aber nichts anmerken. Als dann Pause war, ging ich in die Küche und sah am Tisch ein paar Sandwiches liegen. Schön im Korb hergerichtet, Teller standen bereit. Es saßen sie und zwei andere Ehrenamtliche schon am Tisch und tranken Kaffee. Ich setzte mich dazu und nach kurzem Zögern fragte ich, ob ich mir was nehmen darf. Die eine schaute mich nicht mal an und sagte eiskalt Nein. Auf meine Frage warum, sagte sie, dass ich nie etwas mitgebracht hätte.

Ich war zu perplex und zutiefst verletzt, also bin ich rausgegangen und habe eine geraucht. Eine kleine Rache musste her. Nichts abartiges, aber es sollte ihr einen kleinen Stoß versetzen. An einem Tag gegen 12 Uhr beendete ich meine geliebte Arbeit. Fast alle, denen ich etwas schenken wollte, waren da. Die Ehrenamtlichen hatten heute frei, aber das störte mich nicht. Ich schenkte den Kollegen eine kleine Schachtel Pralinen, wohlgemerkt eine vom höheren Preisniveau. Darauf klebte ich eine Schleife, soll ja nett aussehen. Kurz bevor ich ging, ging ich noch zum Abteilungschef und bat ihn, für diese Eine mein Abschiedsgeschenk zu überreichen. Das war etwas ganz Besonderes. Ich besorgte mir eine kleine Schachtel und ein Blanko-Lieferscheinbuch.

Dieses Buch legte ich in die Schachtel, dazu schrieb ich noch einen Zettel, auf dem stand: "Liebe Soundso, vielleicht hast du es nicht mitgekriegt, aber mit deiner Aktion mich auszuschließen, hast du mich sehr verletzt. Deshalb habe ich die ideale Lösung dafür gefunden. Mit dem beiliegenden Lieferscheinbuch kannst du dir jederzeit einen Charakter bestellen. Du musst nur unter Empfänger deinen Namen und Anschrift eintragen. Als Absender empfehle ich dir entweder deine Mutter oder einen Psychiater. Viel Erfolg!"

Unterschrieben legte ich den Zettel auf das Buch, sie sollte ihn ja zuerst lesen. Dann verpackte ich alles mit Glitzerpapier und einer überdimensionierten Schleife. Leider, oder auch zum Glück, weiß ich nicht, wie sie reagiert hat. Vielleicht war sie beleidigt, oder empört. Unterschwellig wusste ich, dass dies wohl keinen positiven Effekt auf sie haben wird. Denn zwischen diesem einen Freitag und meinem letzten Tag, ignorierte ich sie. An einem Morgen hat sie mich gegrüßt, ich aber sie nicht. Sie wunderte sich nur, warum ich keine Antwort gab. Ich weiß, kindisches Verhalten meinerseits. Aber mit solchen Leuten, die offenbar keinerlei Schuldgefühle besitzen, will ich nicht einmal mehr reden. Ganz besonders deswegen, weil es so plötzlich kam. Am Tag davor unterhielten wir uns noch ganz normal, so wie immer. Wie dem auch sei, ich habe mich gerächt. Und weil ich ja im Grunde nichts davon hatte, will ich das hier nun beichten. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037281 vom 23.12.2015 um 07:08:34 Uhr (20 Kommentare).

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Der Hausfrauen-Porno und die Grey-Master

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Hass Zorn Dummheit

Ich (m/38) möchte hiermit sagen, dass ich das Buch und den Film "50 Shades of Grey" hasse, wie nichts anderes. Warum? Ganz einfach, ich bin seit über 20 Jahren schon als Dominus in der SM-Szene unterwegs und das bislang auch stets überaus erfolgreich. Doch dann kam […]
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Beichthaus.com Beichte #00037278 vom 22.12.2015 um 17:40:08 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Überwachung meiner Freundin

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Eifersucht Selbstsucht Verrat Lügen Internet

Hiermit beichte ich, dass ich meine Freundin seit Monaten online überwache, weil sie einmal während unserer Beziehung erotische Bilder von sich verschickt hat. Ich kontrolliere ihre Mails, ihr Facebook, WhatsApp und andere Portale, auf denen sie aktiv ist. Wenn sie neue Menschen kennenlernt, die ich nicht mag, sorge ich dafür, dass ihr niemand antwortet, indem ich die Nachrichten so filtere, dass die Konversation ins Leere läuft. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037277 vom 22.12.2015 um 17:19:27 Uhr (16 Kommentare).

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