Die Dönerbowle

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Hannover

Wir trafen uns abends bei einem Klassenkameraden zur gemütlichen Feier im Partykeller. Jede Menge Bier und Schnaps für 16-jährige Halbstarke war natürlich auch dabei. Mit fortschreitender Stunde kam der Hunger und es wurde ordentlich Döner mit Rotkraut bestellt. Das schmeckte aber auch wieder zu gut. Da man im Delirium nicht gerne nach Hause fährt, hatte ich mir einen Schlafplatz bei meinem besten Kumpel im Zimmer auf der Couch reserviert. Ziemlich betrunken von Absinth, Whisky und Schädelpils sind wir irgendwann zu ihn zum Pennen.
Als ich schon in meinem Schlafsack dort lag, hatte er noch die glorreiche Idee, mir eine Probe Parfüm übers T-Shirt zu kippen. Es hat meinen Magen auf jeden Fall gereizt, dieser Geruch. Auch wenn das heute verleugnet wird, sehe ich dort die Schuld für alle folgenden Ereignisse. Das nächste, an was ich mich erinnern konnte, war wie ich auf allen Vieren kniend in der Mitte seines Zimmers aufgewacht bin, eine vollgekotzte Dönerbowle vor mir lag und ich japsend nach Luft um Hilfe winselte. Er rannte los, wie vom Blitz getroffen, um einen Eimer zu holen; mehr als ein wenig Magengalle kam zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr. Am nächsten Morgen kam dann das Böse erwachen. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Der Geruch hat es einem sofort gesagt. Der Vormittag war einer der peinlichsten meiner gesamten Jugend. Seine Eltern sollten ja nichts mitbekommen. Mein Kumpel holte so ziemlich alles zum Reinigen, was es gab, angefangen von einem Kehrblech für das Grobe bis Gardinenreiniger um den Fleck auf dem weißem Teppich zu neutralisieren. Seine Eltern kamen an dem Tag Gott sei Dank nicht ins Zimmer und ich konnte mich schnell mit dem Moped aus dem Staub machen. Christian, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Ich habe Dir 100 DM als Schadensersatz gegeben und du durftest beim Renovieren den Raumteiler wegschmeißen, der von unten immer noch voller Spritzer und Brocken war. Ein Hoch auf die Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00028981 vom 30.05.2011 um 14:09:43 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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Meine Nacht als Frau

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Fetisch Neugier Sex 50+ Hannover

Als Teenager, so 16 Jahre, bemerkte ich den Wunsch einmal wie eine Frau aus dem Haus gehen zu wollen, vor allem deswegen, um diese begehrenden Blicke zu ernten, die ich als Junge immer nur austeilen konnte. Mir hatten es immer besonders die etwas freizügigeren Mädels angetan und ich als pubertierender Junge wollte dann auch mal diese Blicke ernten. Ich bin dann ab und zu nachts raus und hab ein paar schicke Sachen meiner Schwester angehabt, sobald jemand kam, bin ich aber immer schnell abgehauen.

Nach mehreren Jahren ohne diesen Drang habe ich dann mal wieder so einen Schub bekommen. Diesmal besorgte ich mir neue günstige sexy Sachen (eng, teilweise durchsichtig und bauchfrei und hohe Schuhe), eine weibliche, glitzernde Mütze und etwas, das einen weiblichen Busen halbwegs gut ersetzen konnte. Der ganzen Sache kam auch noch zugute, dass ich eine eher weibliche Figur habe, die mir schon das ein oder andre mal etwas Häme einbrachte.
So gut ausgerüstet machte ich mich dann auf den Weg in Richtung eines kleinen öffentlichen Parks in der Dämmerung. Nach ein paar Parkrundgängen und einigen sehr gierigen Blicken/Pfiffen von männlichen Passanten, sah ich einen eher älteren Herrn (so 60 ) auf einer Bank sitzen. Schon recht angeturnt vom Rundgang, dachte ich mir, dass ich ihn aus sicherer Entfernung einfach etwas anmachen könnte. Ich dachte mir er würde eher lachen und dann weggehen. Aber er sah mir anscheinend gerne zu, wie ich von einem kleinen schützenden Gebüsch aus sehr laszive und eindeutige Bewegungen machte, die ihn dazu animierten herzukommen.


Nun, erst passierte eine ganze Weile gar nichts, er saß nur da und schaute mir zu. Nach gefühlten 15min stand er auf einmal auf und mir sackte fast das Herz in die Hose, als er wirklich auf mich zu kam. Ich ging dann aus dem Gebüsch raus, um etwas freier in der Bewegung zu sein. Er kam näher und schaute mich genauer an, erkannte aber wohl nicht, dass ich ein Mann war. Das turnte mich dann noch mehr an und meine recht enge Hose beulte sich schon ein wenig. Auch das sah er zum Glück nicht. Ich dachte noch die ganze Zeit 'Sprich mich nur nicht an', meine Stimme ist viel zu männlich zum Reden. Er ging nochmal um mich rum und fasste mich dann auf einmal, vom Bauch um den Rücken rum an, streichelte mich ein wenig und sagte dann "Na kleines soll ich dich vernaschen?" Ich war wie versteinert, wollte eigentlich abhauen, brachte aber nur ein leises "mmh" und ein zartes Nicken raus.

Er nahm mich an die Hand ins Gebüsch rein. Seine Hose war schon offen als ich ankam. Zu meinem Entsetzen hatte er ein nicht so kleines Teil. Ich guckte ihn nur doof an und er meinte nur "hier, nimm mal". Er nahm dann meine Hand und ich fing langsam an sie zu bewegen. Er grinste nur und stöhnte leise. Nach einer kleinen Weile taute ich etwas auf und fing an beide Hände zu nehmen. Da machte er auf einmal Anstalten mich auszuziehen und griff in Richtung Hose von mir. Ich dachte nur "Shit" jetzt entdeckt er meine Beule. Ich wehrte etwas hart seine Übergriffe ab und er wunderte sich unverständnisvoll. Ich wollte die Sache aber noch nicht beenden und zog ihm schnell die Hose ganz runter, wofür ich auf die Knie musste. Dazu sagte er nur schnell "ahaaa". Da registrierte ich dann, was ich ihm zu verstehen gab. Eigentlich war all das nicht geplant oder gewollt und ich dachte nur "scheiße, was machst du hier?" aber irgendwie war ich immer noch angeturnt. Ich überlegte gar nicht mehr viel, da befriedigte ich ihn schon oral. Mein erstes und bisher einziges Mal bei einem Mann. Er kam dann recht schnell und ich hätte mich fast übergeben, weil so viel raus kam und musste husten. Bekam dann zum Schluss aber noch ein kleines Lächeln raus. Alles geschah für mich so schnell und mit viel Adrenalin, so ein bisschen wie in Trance.
Er sagte nur knapp "danke, so liebe, leichte Mädels wie dich sollte es öfter geben". Ich wartete dann nicht bis er sich angezogen hatte. Denn sprechen konnte ich ja nicht mit ihm. Ich machte mich schnell sauber und lief dann weg. In den folgenden Jahren habe ich seltener dieses Verlangen gehabt. Komischerweise machen mich Männer oder ihre Körper auch nicht an. Es ist nur immer der Kick unerkannt als Frau gierige Männerblicke zu erhaschen und es bis aufs Äußerste auszureizen, weswegen wohl auch eine solche Situation nie wieder passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00028943 vom 18.05.2011 um 17:47:40 Uhr in Hannover (Georgengarten) (72 Kommentare).

Gebeichtet von wargreymon
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“Beichte

Lektion vom Radfahrer

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Aggression Zorn Vandalismus Auto & Co. Hannover

Als ich heute morgen gegen ein Uhr von der Spätschicht mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin, hat es wieder so ein Vollhonk geschafft, sein Auto genau vor der Ausfahrt des Radweges so abzustellen, dass man über den Bordstein fahren musste um über die Straße zu kommen. Da mich diese rücksichtslose Parkweise schon länger ankotzt und ich megamäßig deswegen angepisst war hab ich der Kiste zwei kräftige Tritte versetzt. Jetzt hat der Besitzer zwei unschöne Dellen in den rechten Türen. Dann bin ich abgehauen, da die Alarmanlage los ging. Ich parke mit meiner Karre auch immer so, dass keine Zufahrten und Gehwegabsenkungen blockiert werden und erwarte das auch von anderen. Deswegen hoffe ich, er Autobesitzer merkt sich das und parkt demnächst woanders und etwas rücksichtsvoller.

Beichthaus.com Beichte #00028752 vom 22.03.2011 um 20:41:47 Uhr in Hannover (43 Kommentare).

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Gesprächsnutte für eine Nacht

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Falschheit Lügen Habgier Prostitution Last Night Hannover

Ich möchte beichten, dass ich einem Mann im Sommer Geld abgezockt habe, indem ich ihm erzählt habe, ich wäre eine Prostituierte. Ich war feiern und hab dann später meine Freundin, die schon weg war, angerufen um zu fragen, ob sie gut zu hause angekommen wäre. Dabei stand ich in einem Hauseingang an einer Straßenecke. Als ich aufgelegt hatte, kam so ein Typ an, der fragte, wie viel ich denn will. Ich war total verwundert, weil ich nichts besonders aufreizendes anhatte; bloß meine Boots, einen normal langen Rock und ein Shirt - sogar ohne Ausschnitt. Also hab ich gedacht der will mich verarschen und meinte so: "Ach für 20 geht was klar." und ging weg. Der Typ kam mir stumpf hinterher und laberte mich voll, dass das ja unglaublich wäre, 20 Euro für so eine Hübsche wäre ja Unterdrückung, ob er mal fragen dürfte, warum ich so billig wäre.


Ich fand das Ganze im betrunkenen Kopf ziemlich witzig, und bin dann auch drauf eingestiegen. Hab ihm dann erzählt, ich bräuchte das Geld wegen des Studiums, das meine Eltern mir nicht bezahlen wollten und zum Einkaufen und weil ich nur Hartz IV bekommen würde (was zu dem Zeitpunkt nicht mal gelogen war). Der Kerl war so voll und irgendwie hässlich; ich hab nur gehofft, dass er das Ganze nicht besonders ernst nimmt, weil ich ja eben gar nicht die Absicht hatte, seinen vielleicht ungewaschenen oder krankheitsbefallenen, stinkenden Lümmel in den Mund zu nehmen. Er nahm es aber ernst, hatte Mitleid und gab mir dann erstmal 20 Euro fürs Reden, 5 Euro zum Bier holen, 30 Euro damit ich einkaufen konnte, 50 Euro damit ich nach Hause gehe und mich nicht prostituiere und nochmal 10 Euro für Zigaretten. Angefasst hat er mich nicht, nur genervt. Und Geld gegeben.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht mit einem Mega-Schädel und dachte darüber nach, ob das ein Traum war. Ich ging also an meine Tasche und sehe darin knapp 100 Euro Bargeld, zwei Schachteln Zigaretten und eine Handynummer mit dem Namen "Michael". Und das nächste was ich gemacht habe, war laut zu lachen. Wie dämlich der doch war! Im Nachhinein tut es mir irgendwie Leid, weil ich meine, keiner kann Geld kacken, aber so hat er sich wenigstens ein paar Krankheiten erspart, die er bestimmt bekommen hätte, wenn er auf dem Straßenstrich an eine Nutte gekommen wäre. Von dem Geld habe ich übrigens meine Schulden bei Bekannten bezahlt und es nicht für irgendwelchen Schwachsinn ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00028601 vom 04.02.2011 um 12:56:56 Uhr in Hannover (Am Marstall) (34 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Nagel Hammer Liebeskummer

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Selbstverletzung Verzweiflung Lügen Liebe Gesundheit Hannover

Meine Freundin und ich haben uns nach 11 Monaten Beziehung in Freundschaft getrennt. Das Problem ist, ich Liebe sie nach wie vor über alles. Nun zu meiner Beichte, ich kann seit Tagen nicht aufhören zu weinen egal was um mich herum passiert und habe mir deswegen vor drei Tagen einen Nagel in den Fuß gehauen damit ich krank geschrieben bin und sie nicht sehen kann. Der Arzt denkt natürlich ich bin aus Versehen auf den Nagel getreten, wie der Rest meines Umfeldes auch. Auf jeden Fall weine ich seit knapp 5 Tagen ohne Pause und weiß einfach nicht was ich machen soll und werde deswegen meine 2 Wochen, die ich noch krank geschrieben bin in eiskalter Einsamkeit verbringen und innerlich die grausamsten Tode sterben.
Bitte Gemeinde helft mir ich schaffe das nicht alleine.

Beichthaus.com Beichte #00028570 vom 26.01.2011 um 23:58:13 Uhr in 30659 Hannover (40 Kommentare).

Gebeichtet von martina.maier
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