Bürospiele: Bist Du eine Schlampe?

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Faulheit Trägheit Arbeit Schwepnitz

Bürospiele: Bist Du eine Schlampe?
Es gibt nicht viel zu tun und dann vertreibt man sich die Zeit mit Unsinn. Ausnahmsweise gab es heute, wie in den letzten Tagen, viel zu tun. Die Arbeit im Postfach stapelt sich und mir ist bewusst, dass ich vieles zu erledigen hätte. Dennoch spielte ich im Internet, habe gechattet und unsinnige Fragebögen wie: "Wie hoch ist Dein IQ?", oder "Bist Du eine Schlampe?" beantwortet. Wenn niemand zuschaut, nehme ich mir meist eine Tüte Gummibärchen und vernichte sie im Laufe des Tages, anstatt dass ich meiner Arbeit nachgehe. Es tut mir leid, dass wir in meinem Bereich nicht weiterkommen. Die Faulheit ist einfach zu groß, um wirklich etwas zu erledigen. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032744 vom 19.02.2014 um 16:17:33 Uhr in Schwepnitz (13 Kommentare).

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Der Hund mit dem Assi-Namen

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Peinlichkeit Familie Tiere

Ich (m) habe die besten Eltern der Welt und bin auch wahnsinnig stolz auf sie. Meine Eltern haben lange und hart gearbeitet, um sich den Traum von einem eigenen Häuschen im Grünen zu erfüllen, seit einem viertel Jahr wohnen wir in einer ruhigen Gegend am Stadtrand. Da ich noch in der Ausbildung bin und nicht so viel verdiene, lebe ich bis zu meiner Gesellenprüfung noch bei ihnen und bin dafür sehr dankbar. So weit, so gut. Meine Mutter hat sich neben einem eigenen Häuschen immer einen Hund gewünscht, also dachte ich, dass ich ihr diesen Wunsch zum Geburtstag erfülle und nach längerer Suche und einigen Vorbereitungen war es dann so weit: Eine kleine Mops-Dame zog bei uns ein, keine drei Monate alt. Meine Mutter war die glücklichste Frau der Welt und liebte die Kleine vom ersten Augenblick an. Sie hatte nicht damit gerechnet und konnte es kaum fassen. Noch am gleichen Abend meinte meine Mutter euphorisch, sie nenne die Kleine Chantall. Zuerst dachten mein Vater und ich an einen Scherz. Schließlich konnte meine sonst so bodenständige Mutter ihren Hund nicht ernsthaft Chantall nennen?! Doch, sie konnte es. Wie sie ausgerechnet auf diesen Namen kam, ist mir ein absolutes Rätsel, aber seit mittlerweile zwei Wochen müssen mein Vater und ich mit einer "Chantall" zusammenleben, der Hund reagiert schon auf den Namen und ist sogar bei der Stadt als "Chantall" registriert.


Ich liebe die Kleine genauso sehr wie meine Mutter, aber immer, wenn meine Mutter mit ihr im Garten tobt und durch die ganze Gegend diesen Namen ruft, möchte ich am liebsten im Erdboden versinken. Wenn ich mit "Chantall" Gassi gehe, andere Hundebesitzer treffe und die fragen, wie mein Hund heißt, vermeide ich es, die Wahrheit zu sagen und lasse mir schnell einen anderen Namen einfallen. Meine Mutter bleibt stur, sie hat sich für Chantall entschieden und Fertig. Langsam habe ich das Gefühl, die Nachbarn machen sich schon über uns lustig, wenn meine Mutter mal wieder quer durch den Garten "Chantall, komm mal her!" ruft. Mein Vater und ich versuchen sie weiter zu überreden, doch noch einen anderen Namen für "Chantall" auszusuchen, nur irgendwann wird es sicher schwierig, einen Hund wieder an einen komplett neuen Namen zu gewöhnen. Ich beichte also, dass ich mich, obwohl ich meine Mutter wirklich sehr liebe und achte, für den Namen unseres Hundes schäme. Mama, verzeih mir, aber wie konntest du uns und dem Hund das antun?

Beichthaus.com Beichte #00032743 vom 19.02.2014 um 15:09:07 Uhr (28 Kommentare).

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Von der Judenfeindlichkeit geprägt

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Vorurteile Lügen Verzweiflung Gesellschaft Freudenstadt

Ich habe etwas ziemlich Außergewöhnliches zu beichten. Ich (w/27) verheimliche meine Identität vor einigen Menschen. Dazu muss ich etwas ausholen: Ich bin das Kind jüdischer Eltern. Ich bin so erzogen worden, dass ich mir meiner Herkunft bewusst bin und darauf auch stolz sein kann. Bis zu meinem vierzehnten Lebensjahr wussten die wenigsten meiner Mitschüler, dass ich Jüdin bin. Man entwickelt ja erst als Jugendliche/r seine Identität bzw. ist sich seiner Identität bewusst. Eher beiläufig erzählte ich einer Mitschülerin, dass ich Jüdin sei, da wir das Thema Holocaust im Unterricht durchnahmen. Ich dachte mir natürlich nichts dabei, es war eben eine einfache Information. Am nächsten Schultag erlebte ich jedoch mein blaues Wunder: Es begann ein Spießrutenlauf. Mir wurden Judenwitze ins Gesicht geschleudert, ein selbst gebastelter Judenstern auf mein Pult gelegt, Bemerkungen zum Holocaust gemacht und alle anderen erdenklichen Geschmacklosigkeiten, die man sich vorstellen kann. Das Schlimme war, dass dies die nächsten Jahre immer wieder aufkochte. Ich zog mich immer mehr zurück, da ich inzwischen beinahe täglich damit konfrontiert wurde, ich wurde einfach in den Dreck gezogen. Natürlich vertraute ich mich auch einer Lehrerin an, die jedoch eher ratlos als hilfsbereit war. Meinen Eltern erzählte ich nichts - mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und meine Mutter war jahrelang mit seiner Pflege beschäftigt. Ich wollte niemanden belästigen, außerdem dachte ich dummerweise, ich müsse das als Fast-Erwachsene alleine lösen.


Ich beendete die Schule, fing mein Studium an und merkte, dass ich meine wahre Identität verleugnete. Meine Freunde sind weltoffene und tolerante Menschen und von der Logik her weiß ich absolut, dass ihnen meine Ethnie egal ist. Doch sobald ich auch nur daran denke, ihnen das "Geheimnis" zu offenbaren, kriege ich Schweißausbrüche und Panikattacken und fühle mich in die Schule zurückversetzt. Da mein Nachname nicht "Jüdin" schreit, wissen es die meisten nicht und es ist ihnen auch schlichtweg egal. Ich hatte seit meinem achtzehnten Lebensjahr einen jüdischen Freund, den ich in unserer Gemeinde kennengelernt habe. Daher war es ganz logisch, dass ich kein Geheimnis vor ihm hatte. Doch nach vielen Jahren ging unsere Beziehung in die Brüche. Nun habe ich seit drei Monaten einen nicht-jüdischen Freund und habe beschlossen, dass dieses irre Theater aufhören muss und meine Kindheitstraumata nicht mein Leben bestimmen können. Deswegen habe ich heute einen Termin bei einem Psychologen gemacht, um mich endlich zu befreien und um zu sein, wer ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00032741 vom 18.02.2014 um 23:58:53 Uhr in Freudenstadt (30 Kommentare).

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Mein BDSM-Fetisch

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Fetisch Zwang Sucht

Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung mit einer Frau, die auf BDSM steht. Mir war das Ganze damals völlig neu, ich dachte zuerst sie sei verrückt, aber es dauerte nicht lange, bis mich das dann doch sehr angetörnt hat. Je mehr ich sie erniedrigte (Haare ziehen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032739 vom 18.02.2014 um 18:12:09 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Kind in der Katzenbox

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Internet Kinder

Das Kind in der Katzenbox
Ende November letzten Jahres war ich (w/31/alleinerziehend) zu Besuch bei einer Freundin, welche am Wochenende Geburtstag gefeiert hat. Da sie selbst Kinder hatte und auch andere Eltern mit ihren Kindern da waren, habe ich natürlich meinen vierjährigen Sohn auf die Feier mitgenommen. Die Kinder haben sich auch ganz gut verstanden und zum Ende hin, als fast schon alle gegangen waren, waren nur noch mein Sohn und die Kinder der Gastgeberin übrig. Meine Freundin hat auch eine Katze, und die Kinder fanden es irgendwann schließlich lustig, die Katze nachzuahmen und holten auch eine größere Katzen-Transportbox irgendwo hervor und krabbelten abwechselnd in die Transportbox rein, wir fanden es wirklich amüsant und es war unglaublich niedlich. Meine Freundin hat auch nicht gezögert, schnell ein paar Fotos mit dem Smartphone zu machen, und versprach mir, mir diese später zu senden. Die Kinder hatten da sehr viel Spaß und haben sich immer gegenseitig in die Box eingeschlossen und wieder herausgelassen.

Gegen Abend verließen wir schließlich die Feier und meine Freundin stellte wenig später die Fotos auch in ein bekanntes soziales Netzwerk und markierte mich auch auf der Pinnwand. Die meisten Kommentare waren sehr positiv und es ging ja aus den Fotos von den Kids in der Katzenbox eindeutig hervor, dass das ein Gag war. Aber irgendjemand schien sich daran zu stören, denn Mitte Dezember bekamen meine Freundin und ich fast zeitgleich einen unangemeldeten Besuch vom Jugendamt und auch wenig später eine Vorladung, beim Jugendamt zu erscheinen. Ich war völlig schockiert und wusste nicht, um was es ging, bis ich mit den Fotos von den Kindern in der Katzenbox konfrontiert wurde. Die Frau vom Jugendamt war so eingebildet und stur, dass sie nicht glaubte, dass es nur Spaß war. Sie war der festen Überzeugung, dass hier das Kindeswohl gefährdet ist, und mein Sohn, bzw. die Kinder meiner Freundin von uns unmenschlich, geradezu barbarisch behandelt werden, und drohte mir mit Konsequenzen. Ich fiel aus allen Wolken, konnte mich aber zusammenreißen, gab eine Erklärung ab und für mich war die Sache damit auch geregelt. Heute Morgen erhielt ich einen schönen Brief, dass der Fall weiter bearbeitet wird, und nun der Richter meinen vier Jahre alten Sohn sprechen möchte, da das Verfahren eröffnet wurde. Ich weiß nicht, was ich machen soll, die ganze Situation wirkt so surreal, ich war immer eine gute Mutter und habe mein Kind auch nie misshandelt. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mich von dieser Situation fertigmachen lasse und jeden darauf hinweisen, dass man nicht so dumm sein sollte, alles zu veröffentlichen - vielleicht benutzt es irgendwann jemand gegen euch.

Beichthaus.com Beichte #00032737 vom 17.02.2014 um 12:53:47 Uhr (57 Kommentare).

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