Hoffentlich hat alles bald ein Ende!

20

Verzweiflung Selbstverletzung

Ich muss beichten, dass mein ganzes Leben nur noch ein großer Haufen Müll ist. Seit ich damals - vor mehr als anderthalb Jahren - meine Freundin verloren habe, ist alles einfach nur noch schrecklich. Es liegt nicht prinzipiell an ihr oder so, aber seitdem verspüre ich nur noch eine innere Leere. Mein Studium (letztes Semester, schreibe gerade an meiner Diplomarbeit) nervt nur noch. Jeden Tag hoffe ich aufs Neue, dass es endlich mal wieder besser wird, aber es ändert sich nichts. Mir fehlt einfach die Kraft für alles. Ich habe keine Motivation mehr, bin unglücklich und weine fast jeden Tag. Wenn ich mit dem Auto fahre, überlege ich des Öfteren, doch einfach mal im passenden Moment die Spur zu wechseln und in einen entgegenkommenden LKW zu rauschen, dann wäre dieser Mist endlich zu Ende. Auch meine positive Einstellung ist komplett verloren gegangen. Früher habe ich alles Kommende gespannt erwartet, heute weiß ich schon vorher, dass es nichts wird. Ich habe keine Lust mehr, das alles so zu ertragen.

Beichthaus.com Beichte #00023960 vom 04.06.2008 um 03:19:13 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das einzige Mittel gegen Heroin-Sucht

29

Drogen Lügen Sucht Gewalt

Ich kenne meinen Kollegen gerade mal seit drei Jahren (beide 18), aber wir verstanden uns von Anfang an blendend. Wir haben viel Scheiße gebaut, wie z. B. kleinere Einbrüche, Schlägereien (auch gegeneinander) und extreme Sauf- und Drogeneskapaden. Am Anfang haben wir noch sehr viel zusammen unternommen, doch dann hatte ich eine Freundin, für die ich viel Zeit aufopferte, die mir nach einiger Zeit den Kontakt zu ihm verbot - weil wir echt viel Scheiße gebaut haben, unter anderem auch ein paar Mal Besuch von der Polizei bekommen haben, etc., und sie das alles sehr verletzt hatte (was ich auch nachvollziehen kann). Kontakt hielten wir trotzdem durch Chatten und gemeinsames Online-Gaming, etc., aber auch durch einige Treffen, wenn die Perle es mir mal erlaubt hatte oder sie bei uns war. Der Kontakt ging also nie in die Brüche. Wie es aber so ist, ändern sich Menschen und man geht in verschiedene Richtungen. So ist es auch ein klein wenig mit uns geschehen. Dass wir beide jegliche Arten von Drogen nahmen und massig viel Alkohol tranken (P.S.: ich hab ein 2er Abi bekommen, nicht dass man denkt, wir wären wegen den Drogen dumm) verband uns schon immer.

Das Problem ist, dass ich immer meine Grenzen kannte und er dazu neigte, ein klein wenig aus der Reihe zu tanzen, aber auch viel mehr Erfahrungen hatte als ich. Beide haben schon sehr viele Drogenarten ausprobiert (er ein paar mehr), hängengeblieben waren wir aber beide nie (höchstens einmal ein kurzer Entzug von GBL) und einig darüber, dass Drogen wie Crack und Heroin ein echtes Tabu sind, waren wir uns auch immer. Für uns galten immer nur GBL, Weed, Nasen, Alkohol, gelegentlich eine E und halluzinogene Drogen. Leider ändern sich Menschen, wie gesagt. Und ich weiß echt nicht, was ihn geritten hat, ob es falsche Freunde waren oder andere Umstände. Zum Ende hin ging der Kontakt für mehrere Tage ganz verloren, d. h. kein Chatten, Zocken, Telefonieren etc., weil ich ihn einfach nicht mehr erreichen konnte. Am PC war er nicht mehr, zu Hause auch kaum noch. Ich dachte mir: Egal. Nach einiger Zeit war er wieder da und wir haben uns wie zuvor unterhalten und auch etwas zusammen unternommen.

Dann hat er mir gebeichtet, dass er sich gelegentlich was spritzt. Unfassbar. Ich hätte nie gedacht, dass er so etwas jemals bringen würde. Keine Ahnung, wie er dazu kam, fragen wollte ich auch nicht, weil ich mich einfach nur angeekelt gefühlt habe. Erst war ich eine Zeit lang wütend und hatte auch kein Bock mehr auf ihn, dann habe ich mir überlegt, dass ich mal mit ihm darüber reden sollte, damit er die Scheiße sein lässt. Darauf kamen nur Antworten wie "Ja, klar, habe auch kein Bock mehr darauf" oder "Jaja, passiert schon nichts, vertrau mir". Ich habe es mal so hingenommen, weil ich genau wusste, dass der Junge nicht auf den Kopf gefallen ist und immer auf sein Leben klarkam. Getroffen haben wir uns auch noch und da wirkte er normal.
Nach einiger Zeit hat er mich angerufen und gefragt, ob ich ihm 100 Euro leihen könnte. Da kamen mir schon ein paar Zweifel, weil er mich sowas noch NIE gefragt hat und 100 Euro schon verdächtig sind, bei den Umständen, in denen er sich befand. Ich gab ihm das Geld. Die Frage, wozu er es brauche, ersparte ich mir, weil darauf eh keine richtige Antwort kommen würde.

Als er mich einige Zeit später das zweite mal nach Geld fragte, platzte mir aber der Kragen. Ich habe ihn angeschrien und fertiggemacht. Er hat mir gebeichtet, dass er das Geld natürlich für Hero brauchte, er aber auf dem guten Weg der Genesung sei etc., so ein Geschwafel halt. Also kam er zu mir vorbei um das Geld abzuholen. Was mich überkam, weiß ich gerade nicht, dass es die richtige Entscheidung war, weiß ich aber ganz genau. Zum Glück hatte ich gerade eine Bierflasche in der Hand, die ich ihm mit voller Wucht gegen seine Birne dreschte, sodass er zu Boden fiel. Ich habe einen Kollegen angerufen, der in meiner Nachbarschaft wohnt und eine eigene Bude hat, und ihm meinen Plan erklärt. Ich liebe den Kerl für seine Loyalität und Hilfe. Den Kopf von dem anderen habe ich notdürftig verbunden und zusammen mit dem Kollegen haben wir ihn zu ihm in die Wohnung geschleppt. In seinem Schlafzimmer haben wir ihn an die Heizung gefesselt und geknebelt und jetzt erstmal da liegen gelassen. Das war vor ungefähr 8 Stunden.

Mit dem Kollegen, dem die Wohnung gehört, habe ich erstmal lange geredet und alles besprochen. Ich will den anderen für ein paar Tage da gefesselt lassen, bis das Hero aus seinem Körper raus ist. Ich hoffe, er würde so etwas auch für mich mal tun, also denke ich mal, dass er nicht so sauer auf mich sein wird. Ich weiß nämlich ganz genau, dass er froh darüber sein wird, nicht mehr von so einem lebensgefährlichen Scheiß abhängig zu sein. Ich glaube, ich würde mich mit so etwas strafbar machen, aber er wird nie im Leben Anzeige gegen mich erstatten. Es werden nur ein paar qualvolle Tage sein. Da ich zurzeit frei habe, kann ich mich um ihn gut kümmern. Eigentlich wollte ich jetzt im Internet nachlesen, wie lange so ein Entzug dauert, leider bin ich aber bei Beichthaus hängen geblieben, und fühlte mich dazu berufen, erst einmal meine Beichte abzulegen. Undzwar erst einmal die Aktion mit dem Kollegen und dann, dass ich hier Zeit verschwende, anstatt mich über den Entzug zu informieren.

Beichthaus.com Beichte #00023959 vom 04.06.2008 um 03:07:35 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Gesundheit eines Penners

20

Faulheit Feigheit Engherzigkeit

Ich war mal im Park am Lernen. Dabei sah ich, wie ein Mann plötzlich neben einer Bank auf dem Boden lag und am Zucken war. Da ich bei Weitem nicht der Einzige war und gerade keine Schuhe anhatte, dauerte es eine Weile, bis ich mich dazu bewegen konnte, mal nach ihm zu sehen. Auf dem Weg konnte ich dann erkennen, dass es ein Penner war und daneben auf der anderen Bank noch ein anderer lag. Da er auch zu zucken aufhörte, war es mir egal, ich drehte mich um und konnte endlich in Ruhe weiter lernen. Kurz danach fing er aber wohl wieder an. Dieses Mal hat sich aber ein anderer aufgerafft und einen Krankenwagen gerufen. Die Sanitäter haben den dann irgendwann weggetragen. Hätte ich schon vorher den Krankenwagen gerufen, hätte er sicher bessere Chancen gehabt. Aber ich dachte mir, dass die Leute schon so dumm genug geguckt hatten und ich mich nicht getraut habe, so einen anzufassen. Das war mir seine Gesundheit nicht wert. Ihm war sie ja auch nichts wert, warum sollte ich da was riskieren. Ich beichte, dass ich feige war.

Beichthaus.com Beichte #00023952 vom 03.06.2008 um 23:59:59 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

SMS Sex

21

Boshaftigkeit Dummheit Habgier Telefon

Ich bin Student und arbeite nebenbei bei einem SMS-Anbieter mit erotischen Inhalten. Wir fangen unsere Kunden auf die übelste Art und Weisen, z.B. schalten wir Anzeigen in kostenlosen Web-Marktplätzen. Das Vorgehen ist immer gleich: junge, willige Sie sucht jetzt sofort - bitte schicke mir schnell eine SMS! Ihr glaubt gar nicht, wie viele Typen darauf reinfallen. Die erste SMS, die wir dann verschicken, ist der Hinweis auf die Kosten (pro SMS 1,89) und dann schreibe ich gleich hinterher versaute Sachen. Die meisten kapieren es nach 2-3 Antworten und schreiben dann Dinge wie: Lass mich in Ruhe, ich will den Dienst abbestellen, ich möchte nicht mehr belästigt werden usw. Jetzt beginnt aber erst der eigentliche Spaß. Ich antworte dann jedes Mal mit offen Fragen, sodass sie sich gezwungen fühlen, zu antworten. Und das machen die Trottel dann auch noch so einige Male. Selbstverständlich bekommen wir ein geringes Fixum und eine gute, erfolgsabhängige Prämie. Ich bin verdammt gut da drin und kann es kaum fassen, wie bescheuert so viele Typen sind. Meine Beichte: Wenn ich das nötige Kleingeld zusammenhabe, baue ich mir eine eigene Firma auf, die SMS-Dienste mit erotischen Inhalten anbietet. Ich weiß ja jetzt, wie es geht. Geld verdienen ist so einfach, solange es so dumme Typen gibt!

Beichthaus.com Beichte #00023948 vom 03.06.2008 um 22:29:56 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Zechpreller im Taxi

30

anhören

Aggression Rache Arbeit Auto & Co.

Ich (Student/23) fahre aushilfsweise Taxi, um nicht auf den Staat angewiesen zu sein. Man verdient echt nicht schlecht. Aber es gibt Dinge - vor allem am Wochenende - die nehmen einem echt die Lust am Fahren. Nörgelnde Fahrgäste, besoffene und laut rumschreiende Hohlbratzen, die jeden 08/15-Möchtegernhit aus der Schlagerparade nicht mal unfallfrei zum Besten geben, kotzende Kiddies, Besserwisser, Leute, die einen auf hart machen, indem sie sagen, dass sie mich gleich überfallen - dabei schreckt sie nicht mal ab, dass ich von meiner Statur kaum in ein Taxi passe. Leute, die an jeder Ecke stehen und sofort in der Zentrale anrufen, wenn sie der Meinung sind, dass ich zu schnell gefahren bin und das ist in 100 Prozent der Situationen der Fall. Leute, die es nicht verstehen, dass Großraumtaxen nur auf acht Fahrgäste ausgelegt sind. Und zu guter Letzt: Zechpreller. Dieses dreckige Gesindel, asoziales Pack. Mir fallen noch mehr Ausdrücke ein, aber ich spare mir das, um auf den Punkt zu kommen. Es ist nicht allzu lange her, müsste Anfang März gewesen sein. Ich stand in der Nacht von Samstag auf Sonntag an einer Jugenddisco und habe auf Fahrgäste gewartet. Zudem sei erwähnt, dass ich vorwiegend Großraumtaxen fahre. Auf einmal kamen genau acht junge Leute. Vier Typen, vier Mädels. So weit, so gut. Sollte nur einmal in einen nahegelegenen Stadtteil gehen, die Mädels wollten bei einem namentlich nicht erwähnten Schnellrestaurant aussteigen.

Nachdem dies erledigt war und wir uns unserem Ziel näherten, fingen die Typen an irgendetwas zu murmeln. Davor haben sie Werbeplakate von den Scheiben des Busses runtergerissen und somit zogen sie meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich ließ die Aktion natürlich nicht unkommentiert. Hätte ich sie schon zu dem Zeitpunkt erschlagen. Nun ja, es kam, wie es kommen musste. Sie wollten, dass ich sie kurz vorm Ortsschild rauslasse und da geriet ich schon ins Grübeln. Ich hielt an, sie rissen die Tür auf und sind auf und davon. Das habe ich mir nicht gefallen lassen. Natürlich haben sich diese feigen Bastarde aufgeteilt. Aber was für Augen zwei von den gemacht haben, als ich mit meinem großen Bus hinter ihnen hergefahren bin. Einen habe ich mit dem Außenspiegel rasiert, das hat vielleicht gerummst. Den anderen habe ich mit der Stoßstange erwischt. Die hatten wahrscheinlich so einen Adrenalinkick, dass sie wohl keine Schmerzen gespürt und sich im Gebüsch versteckt haben. Musste sogar anschließend Blut vom Außenspiegel entfernen. Nun ja, bin dann von Dannen gezogen, waren zwar nur knapp 8 Euro, aber so etwas bleibt nicht ungesühnt. Die Mädels haben dann natürlich, als ich sie gestellt habe, überhaupt nichts gewusst und natürlich kannte kein Mädel keinen Einzigen. Zum Schluss noch eines: Ihr Mistkerle wähnt euch in Sicherheit, aber unsere Stadt ist nicht allzu groß und ich bin ziemlich überzeugt davon, dass wir uns irgendwann mal wiedersehen. Dann lernt ihr meine Fäuste kennen und die sind nicht so zimperlich wie Außenspiegel! Das soll übrigens auch allen anderen Zechprellern eine Warnung sein!

Beichthaus.com Beichte #00023944 vom 03.06.2008 um 22:17:47 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000