Mein Freund, das Muttersöhnchen

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Zorn Verzweiflung

Seit mehr als 1,5 Jahren bin ich (Mitte 20) nun mit meinem Freund (Anfang 30) zusammen und mit ihm und dank ihm auch überglücklich. Ich war sehr lange allein und habe auch nicht die einfachste Vergangenheit - ich hätte nie damit gerechnet, dass mir einmal solch ein Mann begegnet, der - für mein Empfinden - schlichtweg perfekt ist. Nun sollte für mich langsam der Schritt des Zusammenziehens kommen, denn das finde ich nach diesem Zeitraum legitim und er ist auch nicht abgeneigt. Und wieso sollte man die Chance nicht ergreifen? Aber hier kommen wir zu meinem "Problem": Er bewohnt eine Ein-Zimmer-Wohnung die seinem Vater gehört, sodass er keine Miete bezahlen muss. Deshalb kommt für ihn im Falle eines Auszugs nur eine Eigentumswohnung infrage, welche man ja auch erst einmal finden und finanzieren muss, aber das steht auch wieder auf einem anderen Blatt. Seine Eltern, die wirklich sehr nett sind und mich auch gut im Kreise der Familie aufgenommen haben, wohnen im selben Haus wie er. Da sind mehrere Parteien drin und sie eben auch.


Dadurch, dass er ein Einzelkind ist und sonst kaum noch Verwandtschaft hat, steht er seinen Eltern sehr nahe. Das finde ich aber auch gut so. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Familie ist, und habe meiner auch einiges zu verdanken. Nun fallen aber immer mehr Dinge vor, die mich doch etwas "stutzig" machen. Ich kann mir das auch nicht erklären, vielleicht sehe ich auch "nur" schwarz und übertreibe maßlos, aber seine Mutter ist sehr extrem, was ihn angeht. Sobald wir irgendwie in ihrer Nähe sind, "umgarnt" sie ihn total. Sie drängt sich ihm und dann auch in gewisser Weise uns beiden, förmlich auf. Sie knuddelt ihn, kneift ihm in die Wangen, schmiert ihm beim Frühstück die Marmelade von der Lippe, wenn da was ist, und so weiter. Neulich waren wir in einem Restaurant und da fragt sie ihn in einer Seelenruhe, als wäre es das Normalste der Welt, was er trinken möchte und nennt ihn dabei "Mausi" - so etwas sage noch nicht einmal ich zu ihm! Letztes Jahr waren wir einer Feierlichkeit wegen in unserer Stammkneipe und die Eltern waren auch dabei, ebenso seine Clique: Sitzen da in der Runde beisammen, quatschen und erfreuen uns am Leben, da steht seine Mutter plötzlich auf, kommt auf ihn zu und setzt sich ohne ein Wort auf seinen Schoß - mitten in der Bar im Beisein seiner Leute. Ich kann es bis heute nicht glauben. Hinzukommt, dass er das damals total in Ordnung fand und als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er noch, dass sie das öfter machen würde und dass da gar nichts dabei wäre - das sind aber nur einige Dinge.


Versteht mich bitte nicht falsch: Ich bin heilfroh, dass er solch ein Familienmensch ist und alles, aber sind die oben angesprochenen Situationen nur für mich abnormal? Liegt es wirklich "nur" daran, dass er diese emotionale bzw. räumliche Distanz einfach bis heute nicht erlernen konnte, die man beim Verlassen des Elternhauses mitnimmt? Ich will ihn auch nicht drängen und er macht mir ja auch immer wieder Hoffnung und auch Andeutungen, was eine gemeinsame Wohnung angeht, aber manchmal hege ich das Gefühl, dass ich da - solange die Eltern im Spiel sind - noch ewig warten kann und das macht mir aber auch Angst. Wie alt will er beim Auszug sein? 35? 40? Ich möchte ihn auf keinen Fall verlieren und möchte auch keinen Streit mit seiner Mutter herbeiführen - zumal mir schon klar ist, dass ich in diesem potentiellen "Machtkampf" sang- und klanglos untergehen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034785 vom 05.01.2015 um 23:30:26 Uhr (12 Kommentare).

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Geduscht wird nur an Heiligabend!

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich (38) muss gestehen, dass ich mich vor meinem Mann ekele und es mir auch in manchen Situationen peinlich ist, mit ihm aufzutauchen, weil seine Einstellung zur persönlichen Pflege einfach anormal ist. Er duscht und putzt sich die Zähne nicht öfter als zwei Mal im Monat. Das ist eine Gewohnheit, die er schon sein ganzes Leben hat und er hat keine Lust, daran etwas zu ändern. Ich dachte, ich könnte ihn umerziehen, aber da ist alle Mühe vergebens. Er sagt, er würde alles für mich tun, außer zu duschen. Es ist manchmal wirklich schlimm, wenn er zum Beispiel viel geschwitzt hat. Er überschüttet sich dann mit Aftershave, sodass man nicht riecht, dass er sich nicht wäscht, aber das hilft auch nur begrenzt und außerdem verdeckt es die fettigen Haare nicht. Dazu kommt, dass er sich auch nicht täglich frische Unterwäsche anzieht. Wenn ich ihm sage, dass er seine Boxershorts und sein T-Shirt schon drei Tage trägt, dann sagt er, er wirft es morgen früh in die Wäsche. Wenn er dann aber morgens aufsteht, vergisst er es dann, weil er immer erst zehn Minuten, bevor er zur Arbeit muss, aufsteht.


So kommt es vor, dass er die Sachen manchmal eine knappe Woche trägt. Dazu kommt dann noch sein Erscheinungsbild: Durch das seltene Duschen hat er immer sehr fettige Haare und seine Zähne sind in ziemlich schlechtem Zustand. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen, aber er ist stur. Seine Mutter hat mir gesagt, dass sein Vater genauso war und dass sie wenig Hoffnung hat, dass es mit ihrem Sohn je besser wird. Ich muss sagen, dass es wirklich peinlich ist, wenn ich mit meinem Mann irgendwo hingehe. Manchmal bin ich wirklich am Verzweifeln. Zum Beispiel hat er an Heiligabend geduscht, das hatten wir extra so ausgemacht, weil wir am ersten Feiertag bei meiner Familie zum Essen eingeladen waren. Meine Leute wohnen im Hamburg und wissen nicht, dass ich so einen Chaoten geheiratet habe.


Bis jetzt konnten wir das ihnen verheimlichen. Zu Silvester waren wir bei Freunden eingeladen und ich habe ihn gefragt, ob er nicht vorher duschen könnte, aber er weigerte sich, weil er ja erst vor einer Woche geduscht hatte. Es war mir echt etwas peinlich mit seinen fettigen Haaren. Gestern sind wir spazieren gegangen und da habe ich gesagt, er solle doch bitte eine Mütze aufziehen. Das hat er auch gemacht, aber das kann doch nicht die Lösung sein. Ich liebe ihn, aber ich bin auch unglücklich, weil er mir peinlich ist. Aber er ist mein Mann und sollte mir nicht peinlich sein. Andererseits habe ich auch keine Lust, immer so zu tun, als wäre alles in Ordnung.

Beichthaus.com Beichte #00034784 vom 05.01.2015 um 21:58:00 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Mit Minecraft gegen Depressionen

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Geiz Games

Wenn ich (m/19) eine depressive Phase habe, spiele ich Minecraft. Die Musik beruhigt mich irgendwie. Allerdings muss ich beichten, Minecraft gecrackt zu haben, da ich es nicht einsehe, 20 Euro für ein Spiel mit Tetrisgrafik zu bezahlen.

Beichthaus.com Beichte #00034783 vom 05.01.2015 um 21:41:59 Uhr (12 Kommentare).

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Tagträume von Luke Mockridge

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Begehrlichkeit Peinlichkeit

Ich (w/23) bin eigentlich sehr bodenständig, in einer glücklichen Beziehung und oft etwas schüchtern. Ich zähle mich auch nicht zu den Kreisch-Teenies, die ausflippen, sobald ein Promi vor ihnen steht. Aber nun ist es wohl um mich geschehen. Ich tagträume davon, mit Luke Mockridge zu schlafen oder mit ihm auszugehen. Er ist einfach eine geile Sau und ich finde seine Art echt umwerfend, wobei es nicht daran liegt, dass er berühmt ist, sondern daran, wie er sich eben gibt. Ich würde das nie öffentlich zugeben und wenn ich die Chance hätte, ihn ins Bett zu kriegen, würde ich das vermutlich auch nie durchziehen. Zum Einen, weil ich einen tollen Freund habe und zum anderen, weil er mit Sicherheit auch eine Freundin hat, obwohl das aus Imagegründen immer dementiert wird. Dennoch träume ich manchmal in der Vorlesung davon, wie es wäre, von ihm abgeschleppt zu werden und male mir Szenerien aus, wie und wo ich auf ihn treffen könnte. Ich beichte also, dass ich zur Zeit von einem anderen Mann träume, obwohl ich einen wirklich tollen Menschen in meinem Leben habe und Fremdgehen total verabscheue.

Beichthaus.com Beichte #00034782 vom 05.01.2015 um 21:39:16 Uhr (5 Kommentare).

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Zu faul für neues Backpapier

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Bayreuth

Ich (w/25) bin eigentlich ein sehr ordentlicher, wenn nicht sogar etwas neurotischer Mensch. Ich kann Unordnung und Dreck auf den Tod nicht ausstehen. Allerdings macht mir die Faulheit in einer Sache den Garaus - und zwar benutze ich schon seit fast einem Jahr dasselbe Backpapier, weil ich einfach zu faul bin, ein paar Zentimeter vom Ofen entfernt in den Schrank zu fassen und ein Neues zu holen. Mittlerweile ist es schon total verkohlt, zerfetzt und durchgeölt. Wenn ich es sehe, finde ich es selbst eklig, vor allem, weil die kleinen abgerissenen Teile teilweise einfach am Essen kleben bleiben und ich sie entweder abpule oder, wenn sie sehr klein sind, einfach mitesse. Hiermit beichte ich, dass ich einfach zu faul bin, um ein Neues zu holen, und es wohl weiterhin benutzen werde.

Beichthaus.com Beichte #00034781 vom 05.01.2015 um 20:52:10 Uhr in 95444 Bayreuth (Ludwigstraße) (6 Kommentare).

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