Ungesunde Diätmethode

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Drogen Gesundheit Wien

Ich habe, nach 8 Monaten Rauchpause, wieder mit dem rauchen angefangen, damit ich schneller abnehmen kann. Mit Rauchen verbrennt man rund 200 kcal am Tag. Ich weiß, dass das nicht gut ist, aber es wirkt.
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Beichthaus.com Beichte #00028085 vom 23.08.2010 um 14:59:24 Uhr in Wien (46 Kommentare).

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Von Zwängen geleitet

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Zwang Peinlichkeit Verzweiflung Auto & Co.

Ich werde tagtäglich von Zwängen geleitet. Früher war es nur der erneute Gang von der Kinokasse zum Parkhaus, weil ich dachte, mein Auto wäre noch offen. Heute stehe ich manchmal nachts nochmal auf, um Handbremse, Gangschaltung, Kofferraum, Türen und seit neustem auch die Motorhaube zu kontrollieren. Fragt mich nicht wieso!<br /> Wenn ich meinen morgendlichen Klogang absolviere und merke, dass ich unter Zeitdruck gerate, muss ich manchmal minutenlang abwischen, weil ich immer glaube, dass gerade noch ein Stückchen rausgekommen ist. Oft stehe ich mehrfach auf, ziehe die Hose hoch und lasse sie dann doch wieder runter, weil irgendein Gefühl mich dazu verleitet.<br /> Wenn ich dann irgendwann aus dem Haus gehe, kontrolliere ich alle Türen und Fenster meiner Wohnung. Aber nicht nur einmal, nein mindestens drei mal. Lustigerweise auch z.B. die Tür zum Badezimmer oder zur Abstellkammer.<br /> Beim Autofahren muss ich jeden Meter meines Weges mitkriegen, da ich panische Angst davor habe, einen Unfall zu bauen ohne es zu merken oder gar jemanden anzufahren. Manchmal fühle ich mich dabei so unter Druck gesetzt, dass ich das vierfache meines eigentlichen Bedarfs an Zigaretten verrauche. Von Zeit zu Zeit fahre ich dann nochmal zurück, um mich zu vergewissern, wenn ich das Gefühl nicht unterdrücken kann. So brauche ich für eine Strecke von 8 km auch gerne mal 20 Minuten bei freier Strecke.<br /> Wenn ich mich dann abends irgendwann ins Bett lege, schaue ich bei jedem meiner 6 Wecker (PC, Handys, Funkwecker) nach ob ich auch wirklich die richtige Zeit eingegeben habe und ob sie nicht vielleicht auf Wochenende stehen. Das dauert manchmal bis zu 10 Minuten, da ich anscheinend glaube, dass eine böse Macht die Wecker wieder verstellen könnte, nachdem ich sie kontrolliert habe.<br /> <br /> <br /> Das ganze ist nicht weiter schlimm und behindert auch nicht großartig im täglichen Leben. Allerdings zwingt es einen dann doch manchmal zu kleinen Notlügen. Zum Beispiel, wenn die Freundin fragt, warum man denn schon wieder eine halbe Stunde zu spät ist. "Entschuldige Schatz, ich musste mir mit einer ganzen Rolle Klopapier den Hintern abwischen, dann die kurze Strecke Autobahn 3 mal hin- und herfahren, weil ich dachte, ich hätte einen Fuchs überfahren, habe dann meiner Handbremse nicht vertraut, dass sie angezogen bleibt und die Motorhaube ist auch ein hinterhältiges Stück. Gewöhne dich schon mal dran."<br /> <br /> Ich glaube bevor ich das sage, gebe ich mir die Kugel.<br /> <br /> Woher auch immer diese Angewohnheiten, Zwänge, Triebe oder wie man sie auch nennen mag, herkommen. Ich hoffe es gibt da nicht noch mehr. Irgendwann könnten sie wirklich lästig werden, aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Danke fürs Lesen, ich glaube das Aufschreiben könnte ein wichtiger Schritt gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00028082 vom 22.08.2010 um 18:00:32 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Seife mit Schuss

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich muss beichten, dass ich eines deprimierenden Morgens auf die geniale Idee kam in den Seifenspender auf der Bürotoilette zu schiffen. Gesagt getan: Ich knackte das Schloss schraubte den Behälter mit der Seife auf und strullte genüsslich rein. Was mich besonders freute war, dass so ein richtiger Spaten aus meiner Abteilung sich mit der Brühe sehr gründlich die Hände wusch, roch an seinen Flossen und versuchte neuerlich den Pissemock von seinen Händen zu kriegen. Also logische Schlussfolgerung: noch mal waschen! Ich muss sagen, im Nachhinein tut es mir Leid. Die Pisse war fast ein halbes Jahr später noch da, was mir die Frage stellt, ob unsere Putzfrau wirklich so gut im Arbeit vortäuschen ist.

Beichthaus.com Beichte #00028076 vom 19.08.2010 um 22:51:08 Uhr (35 Kommentare).

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Ich bin ein komischer Mensch

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Feigheit Ekel Eitelkeit Rostock

Ich glaub ich bin ein sehr komischer Mensch. </br><br /> 1. Ich hasse Zahnpasta, teilweise kriege ich das würgen dabei. Aber was solls, Zähne putzen muss sein und das zwei mal am Tag. Mich graut es immer schon davor.</br><br /> 2. Ich kann keine Gläser, die frisch aus dem Geschirrspüler kommen anfassen. Das geht mir durch den ganzen Körper.</br><br /> 3. Ich kann teilweise auch kein Papier anfassen. In der Schulzeit war dies der Horror. Hatte ich keine Creme dabei, wodurch ich das Gefühl hatte, dass noch eine Schicht zwischen mir und dem Papier ist, habe ich teilweise nichts mitgeschrieben.</br><br /> 4. Das ekeligste ist allerdings Styropor. Ich kann es nicht sehen, nicht anfassen, und auch nicht hören, wenn man es mit der Hand anfässt. <br /> Ich bin schon ein komischer Mensch...

Beichthaus.com Beichte #00028073 vom 19.08.2010 um 20:17:41 Uhr in 18106 Rostock (Maxim-Gorki-Straße) (43 Kommentare).

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“35.000

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Einbrecher gedeckt

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Lügen Diebstahl Polizei

Meine schlimmste Lüge verdränge ich immer wieder, so sehr, dass ich selber manchmal fast vergesse, dass das, was ich an diesem Abend erzählt habe, eine Lüge war. Ich hatte während meines Austauschjahres einen Freund, in den ich unglaublich verschossen war. Er war arbeitslos und ich ahnte, dass er ab und zu ein paar krumme Dinger drehte, um etwas Geld zu verdienen. Diese dunkle Ahnung verdrängte ich aber immer. Eines Abends war ich bei ihm, und die Polizei stand plötzlich vor der Tür. Am vorhergehenden Abend war in ein Elektrogeschäft in der Nähe eingebrochen worden, und es war ein sehr hoher Sachschaden entstanden. Sie fragten meinen Freund, wo er an diesem Abend gewesen sei, was mir große Angst einjagte. Mein Freund zögerte kurz, schaute mich an und sagte: "Ich war mit ihr zusammen." Mir blieb fast das Herz stehen, denn es stimmte nicht. Ich war daheim geblieben an jenem Abend, weil er mir gesagt hatte, er hätte keine Zeit. Die Polizisten sahen mich fragen an. Ich sagte ja, er war mit mir zusammen. Mit meiner Lüge hatte ich einen Verbrecher gedeckt. Bis heute verdränge ich diese dunkle Seite dieses Jungen, den ich nach meinem Austauschjahr nie mehr sah.

Beichthaus.com Beichte #00028071 vom 19.08.2010 um 01:17:57 Uhr (21 Kommentare).

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