Fernbeziehung & Fremdgehen

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Fremdgehen Partnerschaft

Ich habe meinen Freund mehrmals betrogen. Genau drei Mal mit drei verschiedenen Männern. Um ehrlich zu sein, habe ich im Nachhinein erfahren, dass er dasselbe getan hat, mit Frauen natürlich. Es war eine Fernbeziehung und uns trennten tausende von Kilometern. Er hat mich so oft angelogen, Zwangshochzeit, mehrmals von Trennung geredet. Aber ich konnte nicht loslassen. Dann habe ich mir das Gefühl, begehrt zu werden, halt woanders geholt. Im Nachhinein fühle ich mich ganz schlecht. Ich habe ihm nie davon erzählt. Das ist mehr als zwei Jahre her und wir haben uns vor Kurzem getrennt.

Beichthaus.com Beichte #00035556 vom 25.04.2015 um 12:18:51 Uhr (8 Kommentare).

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Ferienjob im Bauunternehmen

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Vandalismus Rache Arbeit Baumholder

Ich (m/20) beichte, dass ich mir jeden Abend richtig die Birne zukiffe! Ich gebe im Monat zwar nicht viel für Dope aus, aber da ich es immer vor dem Schlafen nehme, habe ich in den drei Jahren eine starke Schlafstörung entwickelt. Ich bin morgens total verknautscht und brauche knapp zwei Stunden zum Aufstehen. Ich habe deswegen auf der Arbeit schon zwei Abmahnungen bekommen. Ich sitze gerade übrigens auch auf der Arbeit und habe wieder keinen Bock zu arbeiten. Meine Eltern wissen nichts davon, eigentlich niemand aus meiner Familie und meinem Freundeskreis. Das Problem ist, dass ich gar keine Lust habe, aufzuhören. Ich habe Angst, dadurch mein wirklich tolles Leben und meine wahrscheinlich sehr gute Zukunft zu versauen.

Alles was ich jetzt schreibe, ist knapp vier Jahre her. Ich war damals auf der Realschule und es stand gerade ein Schuljahreswechsel von der 9. in die 10. Klasse bevor. Weil ich in den Sommerferien Geld brauchte, habe ich nebenbei bei meinem Onkel in der Firma gearbeitet. Seine Firma hat sich vor allem auf das Verputzen und Streichen von Häuserfassaden spezialisiert und gehört in der Branche zu den regional größten Betrieben. Ich fuhr immer bei seinem besten Kumpel und Arbeitskollegen (35) mit, da er nur zwei Häuser weiter wohnte. Er war ein richtig cooler Typ, mit dem man auch richtig Scheiße bauen konnte.

Eines Morgens waren wir unterwegs zu einem Kunden, bei dem wir die Fassade seines Hauses streichen sollten. Das Haus war sehr schön, aber die Fassade war recht alt und vergilbt. Wir gingen davon aus, dass wir es an dem Tag auch fertigstellen werden, was wir dem Kunden morgens auch sagten. Zu Feierabend hatten wir gerade mal zwei Drittel geschafft. Wir haben uns bei dem Kunden, einem Jung-Unternehmer, der alles geerbt hatte, natürlich entschuldigt und sagten ihm, dass am nächsten Morgen alles fertig sein würde. Darauf hin ist er total ausgerastet, hat uns als Drecksunternehmen beschimpft und uns sehr persönlich angegriffen, zum Glück nur verbal.

Wir sind entspannt geblieben, als wir jedoch im Sprinter der Firma saßen, haben wir Rachepläne geschmiedet. Mir fiel ein, dass mein Onkel eine Wasserbombenschleuder besitzt, mit der man ohne Probleme 200 Meter weit schießen kann. Wir haben sie ausgeborgt und mussten nur noch gute Ideen für eine Füllung haben. Unsere Wahl viel auf Urin, brauner Lack für Holzoberflächen und auf ein widerliches Hundekot-Wasser-Gemisch. Nachts war es dann so weit, wir fuhren in die ruhige Siedlung, wo der Kunde wohnte und dann ging es los. Wir feuerten circa sieben große Ballons auf die Fassade ab und machten schnell die Biege. Es sah alles nicht sehr schlimm aus, deswegen hatten wir auch kein schlechtes Gewissen. Am nächsten Morgen stand die Polizei schon mit dem Kunden auf dem Hof. Dieser war außer sich vor Wut und war kaum zu bändigen. Er hatte das Geschehen vom Vortag anscheinend vergessen, da er bei der Polizei einen Anderen beschuldigte.

Er beauftragte uns direkt mit dem Reinigen der Hauswand. Es war alles deutlich schlimmer als erwartet. Das Schlimmste war der Lack. Man konnte ihn nicht überstreichen, weil er richtig tief eingezogen war. Daraus ist dann ein Auftrag im fünfstelligen Bereich geworden, da die Fassade komplett neu verputzt werden musste. Als mein Onkel von der Sache mitbekommen hat, konnte er noch nicht ahnen, dass wir das waren. Ich habe es ihm im Vertrauen erzählt und er war zum Glück nicht sauer. Er hat sich tierisch über den guten Auftrag gefreut und mir noch 150 Euro Taschengeld extra gegeben. Im Nachhinein tut mir das leid, auch wenn die Versicherung den Großteil wahrscheinlich übernommen hat. So etwas ist normalerweise nicht meine Art, da ich fremdes Eigentum eigentlich sehr respektiere.

Beichthaus.com Beichte #00035549 vom 24.04.2015 um 14:19:09 Uhr in Baumholder (7 Kommentare).

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Mit den Fingern essen

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Manie Ernährung

Ich (w/25) lebe seit drei Jahren in einer glücklichen Beziehung, wir wohnen aber nicht zusammen, sondern vier Straßen voneinander entfernt. Wir sehen uns täglich, übernachten natürlich auch ständig beim anderen, genießen aber unseren Rückzugsraum. Meine Marotte: Wenn ich alleine zu Hause bin, esse ich alles mit den Fingern. Alles, wirklich alles. Es bedeutet mir viel, es schmeckt tausend Mal besser. Ich wasche mir dann natürlich gründlich meine Pfötchen. Es könnte daran liegen, dass in meiner Kindheit penibel darauf geachtet wurde, eben nicht mit den Fingern zu essen. Ansonsten waren meine Eltern sehr liebe und gelassene Menschen, aber in Sachen essen konnten wir schon im Alter von etwa zwei Jahren sehr gut mit Messer und Gabel umgehen. Ich weiß noch, wie ich es damals genossen habe, mal die Pommes mit den Fingern zu essen, wenn die Eltern nicht dabei waren. Und heute esse ich, wenn ich ganz alleine zu Hause bin, alles mit den Pfötchen. Spaghetti Bolognese, Kartoffeln mit Spinat und Rührei, Gemüsepfanne. Lediglich bei der Suppe mache ich eine Ausnahme.

Beichthaus.com Beichte #00035544 vom 23.04.2015 um 21:01:21 Uhr (18 Kommentare).

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Heißer Flirt mit meiner Kollegin

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Begehrlichkeit Arbeit Kollegen

Ich (m/30) habe vor einem halben Jahr in einer neuen Firma angefangen. In den letzten Wochen hat sich der Kontakt zu einer bestimmten Kollegin verfestigt. Ich schicke gleich vorweg: Ich bin verheiratet und habe mit meiner Frau ein Kind. Wo die Beichte ist? Nein, ich habe mit der Kollegin kein Verhältnis oder Ähnliches. Es ist mehr ein interessantes Flirten. Da wir uns gerade auch persönlich besser kennenlernen. Es ist einfach schön, mal wieder dieses Gefühl des Entdeckens zu haben. Und gerade das ist das Problem. Ich merke irgendwie, dass sie doch etwas mehr will. Sie weiß, dass ich Frau und Kind habe, und scheint es auch zu respektieren. Allerdings will ich diesen Flirt nicht zu weit gehen lassen. Dafür liebe ich meine Frau und unser gemeinsames Leben zu sehr. Denn ein schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber habe ich schon irgendwie. Meine Kollegin hat jetzt erst mal zwei Wochen Urlaub. Ich hoffe, bis dahin hat sich alles etwas abgekühlt.

Beichthaus.com Beichte #00035540 vom 23.04.2015 um 16:52:34 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Traummann aus dem Supermarkt

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Verzweiflung Begehrlichkeit Missbrauch Lügen Partnerschaft

Mein Freund und ich hatten ein erfülltes Liebesleben, in dem ich mich begehrt fühlte und ihm meine geheimsten Wünsche mitteilen konnte. Die Intensität und Leidenschaftlichkeit hat aber rapide abgenommen, seitdem ich im siebten Monat mit unseren Sohn schwanger war. Jetzt ist unser Sohn fünf Monate alt und der Beischlaf läuft immer nach dem gleichen, fantasielosen Muster ab. Wehe, ich äußere mal einen Wunsch wie: "Küsse meinen Hals" oder ähnlich Unverfängliches, denn dann versagt sofort seine Manneskraft und das Unterfangen wird abgebrochen. Ich bin frustriert und traurig. Ich habe schon mehrere Male mit ihm drüber gesprochen und er hat dann jedes Mal gesagt, es wird wieder besser, aber das ist es bisher nicht. Letztens, als er dann von einer Reise kam, fragte ich ihn, ob er sich etwas Erotisches im Internet reingezogen hätte. Er verneinte und sagte, ich solle ihm glauben und vertrauen. Als ich dann etwas völlig anderes an unserem Tablet machen wollte, bekam ich bei der Suchmaschine plötzlich viele Vorschläge für Seiten die sich nur ums Kopulieren drehen. Zu meinem Entsetzen waren die Damen, nach denen er suchte, das Gegenteil meiner Äußerlichkeit.

Ich war tief verletzt und fühlte mich billig, als er versuchte, mit mir zu verkehren. Letztendlich hat er mich so lange bedrängt, bis ich nachgab, obwohl ich öfters deutlich gesagt habe, dass ich das nicht möchte. Die Art und Weise wie er versucht hat, zu seinem Ziel zu kommen, war auch alles andere als romantisch. Er hat mir einfach die Beine auseinandergedrückt und mich festgehalten. Als ich meinte: "Küss mich wenigstens", antwortete er: "Wenn ich dich küsse, bekomme ich dann was ich will?" Ich hatte den Eindruck, dass er sich nach sieben Tagen Konsum von solchen Seiten einfach abreagieren wollte. Als ich ihn dann darauf ansprach, sagte er, das sei Quatsch. Eine Woche später waren wir dann in einem Supermarkt und ich bemerkte, dass mich ein großer, kräftiger Mann beobachtet. Ich wich seinen Blicken aus, aber ich spürte sein Interesse. Als mein Mann und ich dann ein paar Tage später miteinander schliefen, kam mir plötzlich ganz unvermittelt das Bild dieses Mannes in den Kopf und ich stellte mir vor, auf ihm zu sitzen. Es erregte mich so sehr, dass ich sofort kam. Seitdem stelle ich mir immer vor, wie mein Traummann so wäre, denn mein Mann behandelt mich nicht wie früher. Und seit dem unfreiwilligen Mal denke ich auch immer öfter darüber nach, mich von ihm zu trennen.

Beichthaus.com Beichte #00035529 vom 22.04.2015 um 16:02:29 Uhr (23 Kommentare).

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