Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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Die nervigen Extrawünsche

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hochmut Ignoranz Arbeit

Ich (m/23) arbeite als Mitarbeiter in einem bekannten Fast-Food-Restaurant und es war hier mein letzter Arbeitstag. Es war noch recht früh, als die ersten Kunden kamen: eine ältere Frau (ca. 60) und ein ungefähr 18 jähriges Mädchen. Zuerst bediente ich die ältere Dame, deren Extrawünsche mir ziemlich schnell auf die Nerven gingen. Solche Kunden hasse ich generell. Wieso gehen die sich ihr Frühstück nicht woanders holen, wenn sie jede Kleinigkeit anders haben möchten?! Doch mit ihrer Sojamilch und ihrem Süßstoff, die ich extra holen musste, war es lange noch nicht genug! Sie verlangte noch ein Glas Wasser für ihre Medikamente! Spätestens da platzte mir der Kragen und ich ging genervt zur Kaffeemaschine. Kaum ist die Hälfte des Kaffeebechers mit Wasser gefüllt, höre ich diese Stimme hinter mir, die sagte: "Aber es sollte kaltes Wasser sein". Ich war fassungslos, und bevor ich etwas sagen konnte, mischte sich diese Göre ein und fragte frech: "Sag mal, bist du so blöd, oder tust du nur so?". Ich nahm mir vor, ruhig zu bleiben, und ließ die alte Frau zahlen. Das Mädchen, das nach ihr an die Reihe kam, wollte einen Kaffee. Nachdem ich diesen zubereitet hatte, behauptete ich, dass keine Deckel mehr da wären, und ich schnell einen holen gehen müsste. Sie bemerkte zu meinem Vorteil nicht, dass ich den Kaffee mit in die Küche nahm. Noch besser war es, dass meine Kollegen noch nicht da waren. Ich spuckte ein Dutzend Mal in den Kaffeebecher rein, machte unendlich viel Salz rein und bediente mich letztendlich an der Chilisoße. Es war mir egal, ob sie wieder kam, um sich zu beschweren, denn es war sowieso mein letzter Arbeitstag.

Beichthaus.com Beichte #00031535 vom 29.06.2013 um 14:58:04 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Das unbezahlte Fischbrötchen

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Feigheit Diebstahl Zorn

Ich (m) bin Kassierer bei einer Warenhauskette. Als ich letzten Samstag dort gearbeitet habe, stellte sich ein Vater mit seinem Sohn, etwa zehn Jahre alt, an meiner Kasse an. Der Sohn aß gerade ein Fischbrötchen aus unserer Frischetheke, und als der Kunde vor ihnen dran war, hörte ich ihn, knapp einen Meter von mir entfernt, sagen: "Legs net drauf, des checkt er doch eh net". Der Vater sagte nur, er solle still sein, und stopfte etwas in seine Tasche. Als sie dran kamen, war keine Fischbrötchenverpackung zu sehen, und ich bin richtig sauer geworden. Aber statt irgendwas zu sagen, die Security im Haus zu alarmieren, oder wenigstens das Fischbrötchen einfach so abzukassieren, habe ich gar nichts gemacht, sondern ganz normal abkassiert. Ich beichte nun, dass ich zu feige war, etwas gegen die Diebe zu unternehmen, weil ich Angst hatte, mich zu blamieren, wenn es doch ein Missverständnis gewesen wäre. Außerdem beichte ich, dass ich mir wünsche, dass Gott sie an meiner Stelle bestraft.

Beichthaus.com Beichte #00031534 vom 29.06.2013 um 13:45:39 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Rache als Clown

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Rache Engherzigkeit Fremdgehen Boshaftigkeit Ex

Meine Rache als Clown
Meine Ex-Freundin hat ein jahrelanges Doppelleben geführt. Sie hat mich benutzt, damit ich ihr Pferd finanziere, und ist mir hinter meinem Rücken mit der gefühlten halben Uni fremdgegangen. Durch einen fatalen Organisationsfehler bei ihrer Fremdgeh-Planung hat sie sich jedoch schließlich verraten. Ich war geschockt und am Boden zerstört, als ich das ganze Ausmaß ihrer dahin gehenden Aktivitäten erfahren habe. Sie war zu mir immer sehr liebevoll und eine wahre Traumfrau. Ich hätte nie erwartet, dass sie überhaupt in der Lage wäre, mich dermaßen zu hintergehen. Nun gut, die Fakten waren unumstößlich. Ich litt sehr lange wegen der Trennungsumstände und war schließlich sogar in therapeutischer Behandlung. Kaum dachte ich jedoch, darüber hinweg zu sein, bekam ich Post von einem Anwalt. Anbei eine Forderung über knapp 5.000 Euro von meiner Ex.

Sie wollte das Geld für die Hälfte der Einrichtung unserer Wohnung und die Hälfte des Autos, obwohl das Auto zur Gänze mir gehört, und sie von der Einrichtung nur vielleicht ein knappes Fünftel bezahlt hatte. Argumentation war, dass wir ja jahrelang in einer Ehe ähnlichen Zugewinngemeinschaft gelebt hätten. Natürlich war das, rein rechtlich, vollkommener Schwachsinn, aber man kann es ja mal versuchen, hat sie sich dabei sicherlich gedacht. Dazu kamen dann Drohanrufe ihres Vaters, die Familie würde sich das Geld schon wiederholen. Ich löste das Problem, indem ich einen der Anrufe aufzeichnete und dann einfach meinen Anwalt und die Polizei in die Spur schickte, sowie ihm unmissverständlich klar machte, dass ich auch sehr gerne gewillt wäre, das Problem auf sehr persönliche Art ohne das Eingreifen Dritter zu regeln, und zwar so, dass er sich für immer gewisse Anstandsregeln einprägt.

Dennoch war meine Geduld am Ende, diese Frau hatte mich psychisch fast ruiniert, und wollte dafür am Ende auch noch bezahlt werden, obwohl ich ihr ja schon jahrelang die Kohle für den Gaul in den hübschen Hintern geschoben hatte. Ich überlegte hin und her, wie ich ihr einen Denkzettel verpassen konnte, an den sie sich auch noch in mehreren Jahren erinnern würde, und der vor allem nicht strafbar war. In einer Runde mit meinen Kumpels kamen wir auf die Idee, sie einfach zu stalken, und zwar auf lustige Art und Weise. Wir mieteten uns unterschiedliche Clowns-Kostüme und verfolgten sie immer einzeln durch die Stadt. Jedes Mal, wenn sie uns bemerkte, starrten wir sie nur eine Weile wortlos an und verschwanden dann in der Menge. Manchmal verschenkten wir auch einfach Luftballons an Kinder in ihrer Nähe und sahen dabei trotzdem unentwegt sie an. Bald begann sie regelrecht halb panisch vor uns zu flüchten, und das war auch gut so, denn das ganze Theater kostete eine Menge Zeit. Alleine das Schminken dauerte fast eine halbe Stunde. Wir setzten dem Ganzen die Krone auf, als wir schließlich nachts um halb drei an ihrer Wohnungstür klingelten, einer von uns sich mit einem einzelnen Luftballon unter eine Straßenlaterne stellte und mit einer hässlich geschminkten Fratze einfach nur zu ihrem Fenster hochsah. Den Schrei konnte man sogar durch das Glas hören. Danach hörten wir auf, und schickten ihr nur immer mal Postkarten mit Clown-Kostümen. Mittlerweile ist das Ganze vier Jahre her, und ich finde es, retrospektiv betrachtet, ziemlich kindisch und unreif, dennoch hat es mich auch irgendwie von einer Art inneren Last befreit. Momentan bin ich glücklich vergeben, aber immer ein Stück misstrauisch. Das werde ich wohl leider nie mehr ganz ablegen können.

Beichthaus.com Beichte #00031533 vom 28.06.2013 um 11:19:44 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Geräusche der Aliens

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Feigheit Peinlichkeit Dummheit

Es geschah vor ungefähr zwei Jahren. Im Fernsehen kam eine Sendung über Aliens. Ich (w/19) muss dazu sagen, dass ich ein ziemlicher Schisser bin. Trotzdem habe ich mich sehr dafür interessiert und musste diese Sendung unbedingt sehen. Ich erfuhr, dass die Aliens sich per "Klicker"-Geräusche verständigen. Ich habe die Sendung bis zum Schluss verfolgt, und als ich dann den Fernseher ausmachte, um zu schlafen, überkam mich ein schauriges Gefühl. Ich habe es richtig bereut, diese Sendung geguckt zu haben. Ich lag also völlig verkrampft in meinem Bett. Als ich dann noch diese ähnlich klingenden Klicker-Geräusche gehört habe, die sicherlich von meiner Heizung kamen, war es vorbei bei mir. Ich schmiss die Bettdecke zur Seite, riss die Tür auf und flog regelrecht die Treppen runter. Ich kann mich nicht mehr erinnern, dass ich die Stufen benutzt habe. Ich stürmte völlig ängstlich in das Zimmer meines kleineren Bruders, den ich mit meinem Poltern geweckt hatte. Ich musste ihm die Geschichte erzählen, und natürlich habe ich diese noch etwas ausgeschmückt, damit ich nicht alleine Angst haben muss, und als verrückte Schwester dastehe.

Beichthaus.com Beichte #00031507 vom 25.06.2013 um 14:39:49 Uhr (10 Kommentare).

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