Beim Klauen erwischt

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Diebstahl Dummheit Shopping

Ich (m/19) habe vor kurzem eine große Dummheit begangen. Ich wollte eine Marken-Winter-Haube (Billabong oder so) in einem lokalen Sportgeschäft klauen und habe mich dabei erwischen lassen.
Es ist ja nicht so das das das erste Mal wäre das ich etwas stehle, angefangen hat das mal mit einem Schraubenzieher, weil ich kein Geld mit hatte. Es war auch weder das Teuerste oder Größte was jemals mit gegangen ist. Dumm war ich trotzdem.
So ist es passiert: Ich war mit einem Freund noch kurz einkaufen weil wir uns eigentlich eine Winterjacke kaufen wollten. Leider waren die in dem Geschäft alle nicht sehr schön oder viel zu unpassend geschnitten und so wollten wir wieder gehen. Kurz vor dem Ausgang hingen an einem Ständer einige Mützen (Hauben) herum. Mein Freund sah sie sich genauer an und aus welchem Grund auch immer habe ich beschlossen das ich eine haben will. Also Mütze in die Hand, eine Runde durch das Geschäft gehen und dabei unauffällig Sicherung und Etikett entfernen. Alles kein Problem, schon fast zu einfach. Dann unter die Jacke gesteckt und ab zum Ausgang. Ich habe noch extra drauf geachtet das die Verkäufer auch nichts von allem mitbekommen und war recht erleichtert das kein Alarm oder ähnliches losging (wer weiß ob ich nicht doch einen Fehler gemacht habe oder so, ein bisschen Angst bleibt immer) und freute mich über die schöne Mütze. Plötzlich berührt mich ein Mann auf der Schulter und meint das ich stehen bleiben soll. Als nächster fragt er ob ich weiß worum es geht. Ich hab mal ja gesagt und bin die 5 Schritte wieder zurück in den Laden gegangen. Dort streckt er die Hand aus, ich gebe ihm die Mütze. Er reicht sie der nächsten Verkäuferin. Die sagt nur: "Oh. Danke" und dreht sich wieder weg. Er dann zu mir: "Wenn ich dich noch einmal dabei sehe gibts eine Anzeige"
Ich war so was von erleichtert als er das gesagt hat, hab gesagt es kommt nie wieder vor und bin gegangen. Kurz habe ich auch überlegt ob ich es schaffe nie wieder etwas mitgehen zu lassen. Ich glaube das wird nicht funktionieren.

Meine eigentliche Beichte ist das ich viel zu leichtfertig an die Sache herangegangen bin und das ich nicht auf die umstehenden "Kunden" geachtet habe. Mein Freund hat mir im Nachhinein erzählt das ihm die 2 Leute vorher schon verdächtig aufgefallen sind und sich nichts dabei gedacht haben.
Was habe ich daraus gelernt? Ich bin in Zukunft vorsichtiger, achte mehr auf die Menschen um mich herum, stehle nur wenn ich mir das wirklich nicht leisten kann (ist doch schon mal ein guter Ansatz, oder?) und packe in Zukunft nur mehr in Umkleidekabinen etwas ein!

Beichthaus.com Beichte #00027106 vom 13.10.2009 um 23:19:51 Uhr (39 Kommentare).

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Der Karabiner

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Neugier Diebstahl Waghalsigkeit Kinder

Der Karabiner
Meine Sünde liegt schon viele Jahrzehnte zurück: In den 1960ern war der Großvater eines Freundes von mir an Demenz erkrankt. Heute würde man sagen Alzheimer, damals kannten wir das Wort noch gar nicht. Er war Landwirt und die Familie konnte überhaupt nicht mit der Sache umgehen. Der Großvater war nicht mehr klar im Kopf, machte nachts Feuer im Ofen und schloss die Ofentüre nicht und ähnliches. Deshalb wurde er in den Altenstift gegeben. Die Frau des Großvaters war einige Jahre zuvor bereits gestorben und so stand die Schlafkammer der Großeltern leer und wurde nicht mehr betreten nachdem der Großvater weg war. Eines Tages schlichen wir uns tagsüber, als alle ihrem Tagesgeschäft nachgingen, in das Zimmer und guckten neugierig alles durch. Da fanden wir das ganze Zeug: zwei Pistolen und einen abgesägten Karabiner, alles Kriegswaffen. Der Großvater musste als Unteroffizier noch in den Krieg, trotz Hof, und hat den Kram irgendwie zur Seite geschafft, vielleicht sogar um zu wildern. Dafür spricht der abgesägte Karabiner, den man unterm Mantel verstecken konnte. Für die Pistolen war keine Munition da, aber beim Karabiner lagen noch einige Clips mit Munition. Wir wollten natürlich schießen, haben uns aber nicht getraut. Erst ein oder zwei Jahre später, der Großvater war gestorben und ich dachte das Thema sei jetzt erledigt, da kam der Freund wieder auf mich zu und erzählte was er damals getan hatte: er hatte den Karabiner gestohlen und versteckt. Die Pistolen waren nach dem Tod des Opas gefunden worden. Aber das Gewehr eben nicht. Wir nahmen die Waffe nachts mit in den Tunnel einer alten Passstraße in der Nähe. Dort war im Umkreis von zwei Kilometer kein Haus, die moderne Straße lief jetzt anders und wir dachten es sei der richtige Platz um die Waffe auszuprobieren. Im Tunnel versuchten wir die Waffe zu laden, bekamen die Munition zuerst nicht geladen, irgendwie ging es dann doch. Mein Freund drückte ab, zum Glück stand ich einige Meter abseits und hielt mir die Ohren zu, denn der Knall war höllisch laut. Mein Freund erlitt einen Hörschaden und zu allem Überfluss hörte ich im Moment darauf Hundegebell: Ein Jäger musste in der Umgebung auf dem Hochsitz gewesen sein zur Jagd. Dass der jetzt alles daran setzen würde uns zu kriegen, war klar. Wir rannten als ginge es um unser Leben. Mein Freund heulte trotz seiner fünfzehn Jahre Rotz und Wasser auf dem ganzen Weg ins Dorf, er hatte starke Schmerzen. Natürlich hatten wir die Waffe vergessen, er hatte sie vor Schreck fallen gelassen. Am Tag drauf war es das Thema im Dorf und auch in der Zeitung: bei uns wird wieder gewildert! Mein Freund versuchte noch zwei Tage lang seine Verletzung zu verbergen, aber die Mutter merkte es bald. Woher die Verletzung kam, war klar, der Sohn wurde in die nächste Stadt ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn es bald alle wussten, dass er dort war, wusste ja keiner was ihm fehlte. Gerüchte gab es aber mehr als genug und es schien mehr als unwahrscheinlich, dass jetzt die Kinder schon wildern. Ich vergesse es ihm nie, dass er mich nicht reinziehen wollte, auch wenn es sich die Eltern bestimmt denken konnte. Auf jeden Fall kühlte das Klima zwischen seinen Eltern und mir merklich ab, wenn ich ihn besuchen kam. Die Waffe wurde unbrauchbar gemacht (zugeschweißt) und steht bis heute im Gemeindehaus in einer Vitrine als letzte Waffe eines Wilderers in der Gegend. Eigentlich ging die Sache noch gut aus, nur mein Freund hörte auf einem Ohr immer schlecht. Er starb zwölf Jahre nach diesem Ereignis an Muskeldystrophie und noch immer besuche ich an seinem Geburtstag sein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00027061 vom 02.10.2009 um 12:02:33 Uhr (15 Kommentare).

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Notebook for free

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Diebstahl Habgier Arbeit

Vor etwa 1,5 Jahren arbeitete ich (m) in einem Computer Shop welcher mehrere Filialen in Deutschland hat. Die Arbeitszeiten hatten es in sich, die Bezahlung war menschenunwürdig. Wenn man den ganzen Tag hinter dem Tresen steht, von neuster Hardware umgeben ist und seinen Arbeitgeber hasst, überlegt man sich schon mal wie man am besten etwas feines entwenden könnte. Als Mitarbeiter wusste man, dass die angebliche elektronische Sicherung der Ware nicht vorhanden war, und dass die Kameras nicht aufzeichneten. Zudem haben immer irgendwelche Teile gefehlt. Es musste also ein Plan geschmiedet werden, wie man so etwas bewerkstelligen konnte. Auf die Art und Weise möchte ich jedoch nicht näher eingehen. Die Masche wird noch in 20 Jahren funktionieren, sofern die Firmen nicht all zu viel Wind davon bekommen. Mein Arbeitgeber hat mir also für meine guten Leistungen ein Notebook und noch weiteren Kleinkram "spendiert". Bereuen tue ich davon nichts. Schließlich macht die Firma das große Geld und die Leute in den Filialen bekommen einen Hungerlohn. Hätte ich mich nur mehr beschenken lassen!

Beichthaus.com Beichte #00027033 vom 25.09.2009 um 08:44:41 Uhr (20 Kommentare).

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Briefkastenräuber

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Diebstahl Peinlichkeit Nachbarn

Ich (m) war damals mit 12 Jahren ein Briefkastenräuber. Ich habe alle Briefkästen in der näheren Nachbarschaft ausgeleert, soweit ich rankam. Im Wald habe ich diese dann geöffnet und durchgelesen, darunter auch Briefe für einen Computerfachmann, wobei ich erwähnen muss, dass bei seinem Kasten immer der Schlüssel steckte. Ich habe das dann alles zu hause gehortet, bis eines Tages mein Vater in meinen zimmer eine Computerzeitschrift fand, die wir gar nicht abonniert hatten. Ich bekam dann mächtigen Ärger und musste mich bei allen, die ich beraubt hatte persönlich entschuldigen und alles zurückgeben. Man war das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00027009 vom 18.09.2009 um 20:52:38 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Poesiealbum

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Diebstahl Feigheit Schule

Ich (w/24) beichte, dass ich in der Grundschule ein Poesiealbum einer Klassenkameradin weggeschmissen habe. Ich wollte einen besonders schönen Eintrag gestalten und habe mich total verkünstelt - damals habe ich versucht mit Lidschatten & Schminke ein schönes Bild zu malen, aber irgendwie sah das Bild dann total scheiße aus. Da hab ich das Poesiealbum einfach weggeschmissen. Irgendwie tat es mir Leid - da auch sehr schöne Einträge in dem Poesiealbum vorhanden waren. Zum Glück hat mich damals niemand verdächtigt.

Beichthaus.com Beichte #00027007 vom 18.09.2009 um 14:45:58 Uhr (14 Kommentare).

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