Tagträume beim Lernen

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Trägheit Studentenleben

Ich (m/24) bin Jurastudent in der Examensvorbereitung. Demzufolge verbringe ich die meiste Zeit am Schreibtisch und löse Klausuren oder sonstige Fälle. Insbesondere in den eher trockenen Fächern, wie AGB-Recht und Kommunalrecht, schweife ich sehr häufig mit den Gedanken ab. In meinen Tagträumen male ich mir meistens die kühnsten Szenarien aus, beispielsweise wie ich später als Staatsanwalt Plädoyers halte und dabei sehr souverän und abgebrüht rüberkomme oder wie ich mit ein paar Zwillingsmädels aus dem weiteren Freundeskreis eine wilde Ehe in einem großen Haus führe. Gerne überlege ich mir auch, welches Auto ich fahren möchte, was dann nicht selten in einer intensiven Recherche endet.

Natürlich ist mir dabei klar, dass alle diese Träume nie wahr werden, wenn ich den ganzen Tag in Gedanken schwelge, anstatt zu lernen. Manchmal vergeht eine Stunde, die ich so vertrödle. Ich habe auch schon versucht, in der Bibliothek zu lernen, aber selbst dort erwische ich mich dabei, wie ich längere Zeit gedankenverloren an die Decke starre und träume. Außerdem muss ich einräumen, dass ich keine Lust habe mir ein Hemd anzuziehen, nur um dem Standard meiner spießigen Kommilitonen gerecht zu werden und lieber zu Hause in Jogginghose und T-Shirt lerne. Ich hoffe, dass diese Beichte mir dabei hilft, meinem Laster der Tagträumerei abtrünnig zu werden!

Beichthaus.com Beichte #00037466 vom 24.01.2016 um 14:55:14 Uhr (25 Kommentare).

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Fauxpas auf der Karriereleiter

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Peinlichkeit Dummheit Studentenleben Berlin

Ich (w/23) habe vor einiger Zeit einen studentischen Job im Organisationsteam eines großen mehrtägigen Kongresses ergattert. Der Deal war, dass wir ungefähr drei Stunden am Tag arbeiteten. Ich habe beispielsweise Aufgaben bekommen wie Evaluationsbögen auszuteilen, die Manager auf den nächsten Vortrag hinzuweisen oder allgemein am Empfang für Fragen zur Verfügung zu stehen. Im Gegenzug konnten wir kostenlos in einem Standardhotel schlafen, die Vorträge anhören und in einem 5-Sterne-Hotel essen. Ich habe noch nie so gutes Essen gegessen, obwohl es "nur" ein Buffet gab und alles Drumherum ist einfach der Wahnsinn gewesen. Alles in allem waren diese vier Tage beinahe die besten meines Lebens.


Diese Vorgeschichte war nötig, um zu erkennen, dass ich mit Geschäftsführern oder Personen in hohen Positionen zu tun hatte. Ich hatte Pause und habe mir noch einen Nachtisch beim Buffet gegönnt. Dafür habe ich mich an einen Tisch mit Managern gesetzt, um auch Kontakte zu knüpfen, da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe. Ich spreche also einen Herrn an und möchte mich mit ihm unterhalten. Er verrät mir sein Unternehmen und dass er Geschäftsführer dieser Firma sei. Mir sagte der Name des Unternehmens nichts und fragte ihn, in welcher Branche er sei. Er hat es mir leicht pikiert erzählt und nach zwei Sätzen hat er sich sofort mit jemand anderen unterhalten. Ich fand es zu dieser Zeit reichlich unhöflich. Anstandshalber hätte er sich ja noch zwei Minuten mit mir unterhalten können. Im Nachhinein war mir aber klar, dass ich ihm gehörig auf den Schlips getreten bin.


Wie jeder Teilnehmer hatte auch er ein "Namensschild" am Revers und ich habe am Abend sein Unternehmen gegoogelt. Dabei kam heraus, dass das Unternehmen eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ist und das diese Person selbst auch recht bekannt war. Ich hätte im Erdboden versinken können. Nachdem ich andere Studenten gefragt hatte, ob sie das Unternehmen kennen, konnten mir die meisten genau erzählen, was dieses Unternehmen herstellt und so weiter. Meine Beichte? Ich habe aus Unwissenheit einen Geschäftsführer mehr oder weniger beleidigt, weil ich dieses Unternehmen nicht kannte. Normalerweise bin ich recht aufmerksam, habe sehr gute Noten im Studium und hätte gedacht, dass ich gut informiert wäre. Wenn ich mich bei diesem Unternehmen bewerben sollte, werde ich mich wohl nicht auf dieses Gespräch berufen. Nichtsdestotrotz war es, bis auf diesen Fauxpas, ein voller Erfolg, und ich habe gute Kontakte geknüpft. Mit einem anderen hohen Tier habe ich mich zum Beispiel gut 20 Minuten bei einem Kaffee locker unterhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037460 vom 23.01.2016 um 12:50:12 Uhr in 10787 Berlin (Budapester Straße) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alle nutzen mich nur aus!

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Hass Zorn Aggression Lügen Internet

Ich habe momentan solche Mordfantasien, ich könnte den Nächstbesten, der mir wieder blöd kommt, glatt erschlagen. Das ganze Leben bin ich echt nur verarscht worden, weil ich immer zu schüchtern und gutmütig war. Ganz besonders Kerle haben das ausgenutzt. Ich habe […]
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Beichthaus.com Beichte #00037453 vom 22.01.2016 um 10:26:49 Uhr (31 Kommentare).

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Ich mache Karriere!

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Hass Hochmut Eitelkeit WG Studentenleben

Ich (w/29) beichte, dass ich meine WG-Mitbewohnerin (24) überhaupt nicht leiden kann und ihr Enthaarungscreme in ihr Shampoo gemischt habe. Aber von Anfang an. Sie ist einfach ein arrogantes und verwöhntes Miststück, die mit ihrem Blick auf andere herabschaut. Sie […]
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Beichthaus.com Beichte #00037450 vom 22.01.2016 um 00:48:11 Uhr (36 Kommentare).

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Warum muss ich an sie denken?

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte hier einen Gewissenskonflikt beichten, in dem ich mich befinde. Ich (m/26) bin seit zweieinhalb Jahren mit meiner absoluten Traumfrau zusammen. Zu mir: Ich habe mich eigentlich nie für Frauen interessiert, die ich auf normalem Wege (Freunde etc.) kennengelernt habe, da eigentlich fast nie Frauen dabei waren, die meinem Geschmack entsprechen, von meiner Ex abgesehen. Nach meiner ersten Beziehung begann ich dann, aktiv auch Frauen in der Öffentlichkeit kennenzulernen, was zumindest fast immer zu netten Gesprächen, manchmal auch zu Dates geführt hat. Vor allem in letzteren Fällen sind mir die Damen meistens vorher schon einmal aufgefallen. So habe ich meine jetzige Freundin beim Einkaufen kennengelernt, sie ist mir so schon vorher einige Male aufgefallen, ist genau mein Typ, und als sich die Gelegenheit ergab, lernten wir uns kennen und es wurde mehr daraus. Die Beziehung ist auch echt schön und ich liebe meine Freundin wirklich sehr und meine größte Angst ist es, sie zu verlieren.


Jetzt zur Beichte: Vor einigen Wochen ist mir eine Frau begegnet, die ich doch irgendwie wieder besonders niedlich fand. Danach habe ich sie noch ein, zwei Mal im Vorbeilaufen auf der Straße gesehen, eigentlich nur bemerkt, also nichts Besonderes. Neulich stieg sie dann mit mir in die gleiche Bahn ein, vier Leute konnten dort in einer Reihe nebeneinander Platz nehmen und die beiden äußeren waren von etwas korpulenteren Leuten belegt, sodass wir die mittleren Plätze einnahmen und so auch recht nah nebeneinander saßen. Und irgendwie hatte ich dort wieder so ein richtig angenehmes Gefühl, wir haben uns dann auch beim Ein- und Ausstieg kurz angelächelt und als Single hätte ich sie wohl auch sofort angesprochen und vielleicht auch nach einem Date gefragt. Tja, ich hatte den Rest des Tages auch ziemlich gute Laune und seitdem musste ich auch täglich an sie denken. Nur frage ich mich: Wieso?


Ich bin glücklich mit meiner Freundin und sie zeigt mir auch ständig, wie wichtig ich ihr bin. Wieso kann dann eine andere, mir unbekannte Frau in mir überhaupt solche Gedanken auslösen? Im Idealfall sehe ich sie nicht so schnell wieder, sie wohnt zumindest nicht auf meinem regulären Heimweg, ich hoffe, das legt sich dann nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Oder ich sehe sie mit ihrem Freund, das hat mich auch immer zum Glück schnell kuriert. Aber was ist, wenn sie mir morgen schon wieder einfach so über den Weg läuft? Ich hab echt Angst, irgendetwas Dummes zu tun. Und dabei rede ich mir schon ein, dass sie vielleicht einen total komischen Charakter haben könnte - oder merkwürdige Ansichten. Es tut mir leid, dass ich diese zerrissenen Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00037439 vom 19.01.2016 um 23:51:00 Uhr (11 Kommentare).

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