Warum muss ich an sie denken?

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte hier einen Gewissenskonflikt beichten, in dem ich mich befinde. Ich (m/26) bin seit zweieinhalb Jahren mit meiner absoluten Traumfrau zusammen. Zu mir: Ich habe mich eigentlich nie für Frauen interessiert, die ich auf normalem Wege (Freunde etc.) kennengelernt habe, da eigentlich fast nie Frauen dabei waren, die meinem Geschmack entsprechen, von meiner Ex abgesehen. Nach meiner ersten Beziehung begann ich dann, aktiv auch Frauen in der Öffentlichkeit kennenzulernen, was zumindest fast immer zu netten Gesprächen, manchmal auch zu Dates geführt hat. Vor allem in letzteren Fällen sind mir die Damen meistens vorher schon einmal aufgefallen. So habe ich meine jetzige Freundin beim Einkaufen kennengelernt, sie ist mir so schon vorher einige Male aufgefallen, ist genau mein Typ, und als sich die Gelegenheit ergab, lernten wir uns kennen und es wurde mehr daraus. Die Beziehung ist auch echt schön und ich liebe meine Freundin wirklich sehr und meine größte Angst ist es, sie zu verlieren.


Jetzt zur Beichte: Vor einigen Wochen ist mir eine Frau begegnet, die ich doch irgendwie wieder besonders niedlich fand. Danach habe ich sie noch ein, zwei Mal im Vorbeilaufen auf der Straße gesehen, eigentlich nur bemerkt, also nichts Besonderes. Neulich stieg sie dann mit mir in die gleiche Bahn ein, vier Leute konnten dort in einer Reihe nebeneinander Platz nehmen und die beiden äußeren waren von etwas korpulenteren Leuten belegt, sodass wir die mittleren Plätze einnahmen und so auch recht nah nebeneinander saßen. Und irgendwie hatte ich dort wieder so ein richtig angenehmes Gefühl, wir haben uns dann auch beim Ein- und Ausstieg kurz angelächelt und als Single hätte ich sie wohl auch sofort angesprochen und vielleicht auch nach einem Date gefragt. Tja, ich hatte den Rest des Tages auch ziemlich gute Laune und seitdem musste ich auch täglich an sie denken. Nur frage ich mich: Wieso?


Ich bin glücklich mit meiner Freundin und sie zeigt mir auch ständig, wie wichtig ich ihr bin. Wieso kann dann eine andere, mir unbekannte Frau in mir überhaupt solche Gedanken auslösen? Im Idealfall sehe ich sie nicht so schnell wieder, sie wohnt zumindest nicht auf meinem regulären Heimweg, ich hoffe, das legt sich dann nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Oder ich sehe sie mit ihrem Freund, das hat mich auch immer zum Glück schnell kuriert. Aber was ist, wenn sie mir morgen schon wieder einfach so über den Weg läuft? Ich hab echt Angst, irgendetwas Dummes zu tun. Und dabei rede ich mir schon ein, dass sie vielleicht einen total komischen Charakter haben könnte - oder merkwürdige Ansichten. Es tut mir leid, dass ich diese zerrissenen Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00037439 vom 19.01.2016 um 23:51:00 Uhr (11 Kommentare).

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Rausch auf der Reeperbahn

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Gewalt Last Night

Ich (m/Ende 20) habe vor einem Jahr total die Kontrolle verloren. Auch wenn die Sache nun offiziell zu den Akten gelegt wurde, muss ich es loswerden. Rückblende: Februar, nachts auf der Reeperbahn, ich bin mit Freundin und Freunden von einem Konzert auf dem Heimweg und voll wie eine Haubitze. Besoffen ist jeder mal, aber Suff kommt nicht gut in Verbindung mit Medikamenten. Später nach einer hitzigen Diskussion mit meiner Freundin an den Treppen zum S-Bahnhof Reeperbahn bin ich voller Wut und wie von Sinnen losgerannt. Ich weiß nur noch, wie ich ein paar Mal gefallen, aufgestanden und weitergerannt bin. Alles noch okay.


Aber nicht okay ist es, wildfremde Menschen aggressiv anzurempeln und später wie wild anzugreifen. Aus dem Polizeibericht erfuhr ich später: Ich habe zwei Frauen geschlagen und einen sitzenden Schlafenden ins Gesicht getreten. Gedanklich zu mir gekommen bin ich auf der Polizeistation, immer noch wirr, aber ansprechbar und umringt von Polizisten. Meine "Aufpasser" mussten sich leider um mich kümmern, bis der Arzt (Prellungen etc.) kam - ich habe irgendwas von "Morphium" und "Ende" gefaselt. Irgendwann kam noch meine Freundin, die total geschockt von meinem Erscheinungsbild war. Sie sollte dann nach Hause fahren und meine Medikamente durchgeben. Am nächsten Morgen hat sie mich abgeholt und erst einmal erzählt, was passiert war und was die Polizisten ihr beim Rauchen erzählt hatten.


Lange Rede, kurzer Sinn: An dem Abend lief in mir gefühlsmäßig ein Fass über - alkohol- und sertralinbedingt - und ich verlor jegliche Kontrolle. Ich habe mich zwar bei den drei Opfern entschuldigen und mich über einen TOA verantworten dürfen, sowie eine 10-wöchige Therapie hinter mir, aber trotzdem belastet mich die Geschichte immer noch sehr stark. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und ich möchte endlich abschließen und um Entlastung bitten. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann, meine Scham gegenüber meiner Freundin zu glätten und ihre entstandene Abneigung und Verachtung gegenüber der Reeperbahn zu glätten. Meine Tat(en) bereue ich, ich habe mich in Therapie begeben und mich schließlich auch bei den Opfern entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00037435 vom 19.01.2016 um 16:36:32 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich kann nicht mit Frauen reden!

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Verzweiflung Peinlichkeit Begehrlichkeit Feigheit Dating

Ich (m/24) bin durch und durch Beta und sorge damit besonders bei den Frauen für Kopfzerbrechen. Zu meiner Schulzeit hatte ich leider wenig Erfolg bei den Frauen und wurde lediglich als "bester Freund" abgestempelt, weil ich so ein netter Kerl und Zuhörer bin. Jedes Mal, wenn ich eine Frau kennenlernte, die ich ins Herz geschlossen habe, wurde ich zurückgewiesen. Mein Ego war dementsprechend bald im Eimer und ich verlor ausnahmslos das Interesse an Frauen. Fünf Jahre habe ich ohne jegliche Nähe zu Frauen verbracht. In der Uni konnte ich, wegen meines Studienfaches (Informatik) und dem Umzug in eine andere Stadt, auch nicht sonderlich viel Kontakt zu Frauen aufbauen. Partys und Ausgehen standen auch nicht oft an, dafür aber im Keller hocken und sich wie blöd aus der Welt schießen. Das ging dann irgendwann so weit, dass ich depressiv wurde und mental zu einem ein Wrack mutierte. Ich war nichts anderes als ein Geist in der Gesellschaft, der von niemandem mehr wahrgenommen wurde.


Irgendwann hatte ich genug von der ganzen Situation und beschloss etwas zu ändern. Ich meldete mich im Fitnessstudio an und versuchte, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Nach zwei Jahren läuft mein Studium nun endlich wieder besser und ab und an lerne ich neue Leute kennen. Das Ganze fühlt sich einfach nur schön an, endlich wieder bemerkt zu werden und sich einen Platz in der Welt zu erschaffen. Mein größtes Problem ist nun aber, dass ich durch die versäumte Zeit keinerlei Erfahrung mit Frauen habe und weder Flirten kann, noch weiß, wie ich mich verhalten soll. Durch die Zeit im Fitnessstudio habe ich eine Statur aufgebaut, für die mich die meisten Männer wohl beneiden würden und das führt zu einem weiteren Problem. Die Frauen, die ab und an Interesse zeigen, spielen in der Liga, von der ich früher nur geträumt habe. Sobald ich angelächelt oder angetanzt werde, setzt bei mir echt alles aus. Ich kriege kein vernünftiges Wort aus dem Mund und fühle mich total überfordert.


Das führt dann dazu, dass ich auf Durchzug schalte und versuche, das Ganze einfach nur auszusitzen. So habe ich einmal ein 3-stündiges Konzerte nicht mitbekommen, weil solch eine süße Maus an mir klebte und tanzte. Meine ganze Welt drehte sich zu diesem Zeitpunkt nur um sie und ich konnte sie nicht einmal nach ihrem Namen fragen, weil ich kein Wort rausbekommen habe. Nach dem Konzert habe ich nur ihren enttäuschten Blick gesehen und durfte dann einige Gemeinheiten ihrer Freunde über mich ergehen lassen. Noch schlimmer wird es, wenn die Damen nicht alleine sind, sondern mit einer Freundin oder einer Gruppe. Ich habe dann so fürchterliche Angst, mich vor ihr und ihren Freunden zu blamieren, dass ich es dann nicht einmal versuche. Vielleicht wird es sich ja irgendwann ändern und ich kann euch die Aufmerksamkeit und das Interesse widmen, das ihr euch erhofft. Aber bis dahin will ich euch wissen lassen, dass es mir leidtut - es liegt nicht an euch, sondern am mir. Beta as fuck!

Beichthaus.com Beichte #00037417 vom 17.01.2016 um 13:50:11 Uhr (17 Kommentare).

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Liebe Moralapostel, denkt doch mal nach!

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Ignoranz Ungerechtigkeit Zorn Gesellschaft

Ich möchte hiermit beichten, dass manche selbst ernannten Moralapostel solche Gewaltfantasien in mir (m/25) auslösen, dass es mich doch manchmal selbst erschreckt. Folgendes hat sich gestern zugetragen: Ich saß in der Straßenbahn, habe an eine Sitcom denken müssen und an Dummheiten, die ich als Teenager gemacht habe und darüber einen kleinen Lachanfall bekommen, zumindest konnte ich mir einige Stationen das Kichern nicht verkneifen. Mir gegenüber saß eine Rollstuhlfahrerin mit Begleitung, die aber eine Station vor mir ausgestiegen sind.


Als ich dann ausstieg, stieg ein Mann mit mir aus, und als wir an einer Ampel standen, schnauzte er mich an, was mir doch einfiele, die Kleine im Rollstuhl auszulachen. Ich war zunächst erst einmal sprachlos über diese Unterstellung, habe dann erklärt, dass ich überhaupt nicht die Person vor mir meinte, sondern an etwas Lustiges denken musste, doch dann schimpfte er nur noch, wie armselig ich sei. Da ich selbst ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderungen arbeite, wollte ich das nicht auf mir sitzen lassen und das mit ihm ausdiskutieren, doch er machte nur eine abweisende Geste und ist weggegangen. Das hat mich persönlich richtig aggressiv gemacht und das Einzige, was mich noch davon abhielt, ihm nicht hinterherzulaufen und ihm eine reinzuhauen, war der Gedanke, dass das solche Leute nur noch weiter in ihrem Weltbild bestätigen würde.


Ich glaube, mittlerweile verstehe ich ganz gut, warum der rechte Mob hier in Deutschland wieder so stark ist, denn damit, anderen Leuten, besonders aus anderen Kulturkreisen, falsche Unterstellungen zu machen, macht man es sich sehr, sehr einfach. Ich glaube, ich habe gestern noch gegen die eine oder andere Mülltonne getreten. Ich bin froh, dass mir nicht noch irgendjemand begegnet ist, denn da war ich schon sehr geladen. Tja, vielleicht liest das derjenige sogar und erkennt sich wieder, wenn ja möchte ich ihm nur noch sagen: Pauschalisieren und Unterstellungen verbreiten, das ist einfach! Das macht die rechte Szene so, und wenn einem dann Argumente einfach mal egal sind, dann ist man keinen Deut besser. Also, und das gilt an alle: Denkt zwei Mal nach, bevor ihr einfach jemandem Böswilligkeit attestiert. Und ich hoffe, ich begegne diesem Mann so schnell nicht noch einmal, denn dass ich dann noch ruhig bleibe, das kann ich leider nicht garantieren.

Beichthaus.com Beichte #00037394 vom 13.01.2016 um 22:26:20 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Auf Männerfang im Chat

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Diebstahl Lügen Ex Dating Internet

Ich (m/37) möchte heute beichten, dass ich meiner Ex einen für sich sehr wichtigen Account im bekannten lila Chat gestohlen habe und sie daraufhin ausgeflippt ist. Aber was heißt da Ex? Lasst mich erklären: Madame hat mich vor 11 Monaten, im Februar 2015, in diesem Chat angeschrieben. Obwohl ich sie zu Beginn eher, sagen wir, schlicht fand, wurde das Schreiben bald recht intensiv, da Madame angab, sich, wie ich, für BDSM zu interessieren. Laut ihrer Aussage war sie damals frisch getrennt und ihr Noch-Mann aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Nachdem Madame aber mehrere Treffen bei ihr mit sehr fadenscheinigen Begründungen ablehnte bzw. teils absagt hat, als ich schon zum hiesigen Bahnhof unterwegs war, gestand sie mir, dass ihr Mann noch in der Wohnung lebt, ein Gewalttäter sei und sie Angst habe und unter seiner Kontrolle stünde. Kurz darauf hat er sich auch auf dem damals verwendeten Account gemeldet. Ich schlug ihr daraufhin vor, einen neuen Account unter einem Namen, den ich aussuchte, anzulegen, und diesen ausschließlich für Kontakt mit mir zu verwenden.

Gesagt getan, Madame legte einen Account an. Den sie wie gesagt nur für mich verwenden wollte. Eines Tages gab sie mir ihr Passwort, weil ein Kerl ihr übel auf den Senkel ging, damit ich ihn auf ihre Blacklist setzen konnte. Ich tat das und wollte dann in ihrem Postkasten nachsehen, was der denn so geschrieben habe. Als ich den Postkasten öffnete und nach ihm suchte, traf es mich wie eine Faust in den Magen. Nackte Kerle ohne Ende. Naja, dachte ich, das kann in Chats ungefragt passieren, doch ich klickte dann auch auf ihren Postausgang. Und da kickte es mich richtig. Bilder von ihr an ebendiese Kerle, nackt, in allen Posen, mit Fingern und anderen Gegenständen in ihrem Schmuckkästchen.

Sofort rief ich sie an und konfrontierte sie. Sie fing an zu weinen und meinte, keiner der Typen bedeute ihr was, nur ich, ich solle doch nachsehen, was da stünde. Und tatsächlich, da gab es zwar jede Menge Sexchats aber keine netten, liebevollen, wie zwischen uns. Sie meinte, nach 13 Jahren Ehehölle wäre die Aufmerksamkeit der Kerle und das Wissen, dass sie für andere noch ansehnlich sei, alles, worum es ihr gegangen wäre und gelobte Besserung. Sie meinte auch, ich könne gerne in Zukunft nachsehen. Lange passierte nichts mehr, und irgendwann ließ ich es sein. Madame hat mich, muss man dazu sagen, in der Zeit 19 Mal auf sie warten lassen und ich fuhr zwei Mal zu ihr, um sie abzuholen, wobei es einmal zum Sex kam, mitgekommen ist sie aber trotzdem nicht. Ich sah bei beiden Treffen nichts als Liebe in ihren Augen und jedes Mal sagte sie mir, mich zu sehen sei das Höchste für sie gewesen. Ich vermute inzwischen aber, dass sie das bei Weitem nicht nur zu mir gesagt hat.

Ein Teil meines Freundeskreises lachte, ein Teil wandte sich deswegen sogar von mir, einige wenige sagten, ich solle durchhalten. Sich komplett zu lösen sei schwer, stehe ihr bei, dann schafft ihr das. Dies, die Hoffnung auf eine Ende der Einsamkeit und ihre Liebesschwüre hielten mich bei der Stange. Trotzdem merkte ich oft, dass sie was verschweigt und teils auch lügt. Denn sie ist nicht gut darin und verheddert sich schnell in Widersprüche, kann es aber trotz vieler Überführungen nicht lassen. Ja, ich war so dumm, ihr Chance um Chance zu geben, weil ich verliebt war und sie extrem begehrt habe. Das eine Mal Sex mit ihr war unglaublich intensiv und schön. Aber sogar an Freunde von mir machte sie sich, zwar vorsichtig, ran. Doch einem, zu dem ich derzeit kaum Kontakt habe, erzählte sie sogar, es sei aus mit uns. Der arme Kerl steckt selber in einer Krise, die sie noch verschlimmert hat. Zum Glück fragte er irgendwann doch noch nach. Und ich Idiot glaubte weiter an sie. Es sei ein Missverständnis gewesen und er habe ihr zuerst gesagt, er sei leicht verliebt, was er sogar bestätigt hat, also dachte ich, okay.

Doch letzten Sonntag hatte sie den Bogen überspannt. Es gab kurz vorher wieder einen Kontakt in ihrem Postfach, vom Inhalt her zwar grenzwertig, aber tolerierbar. Es ging nur allgemein um Vorlieben beim Sex, ohne konkreter zu werden. Sonntag wollte sie dann auch ein letztes Mal zu mir kommen. Als ich sie auf einmal nicht mehr erreichte, schaute ich, ob sie online war, und fand die Nachricht "Wo bist du? Ich warte hier, verdammt!" von ebendiesem Kerl. Sie hatte also zwei Kerle gleichzeitig auflaufen lassen. Ich sagte ihr, dass es das war. Und seitdem lasse ich sie auch abfahren. Doch stellte ich den Account aus Neugier so um, dass ich nicht nur ihr Postfach, sondern alle Gespräche der Vergangenheit nachlesen konnte. Aus allen Wolken fallen? Ich weiß jetzt, was das bedeutet. Denn Madame hatte nicht weniger als 151 Kontakte, die sexuellen Inhaltes waren, um die 20, die ernsthafterer Natur waren und davon abgesehen noch einmal mindestens 10, mit denen sie über Beziehung und neues Leben bei ihnen sprach, wie bei mir.

Jedenfalls habe ich gestern Abend die Mailadresse und das Passwort dieses Accounts geändert. Und mal getestet, ja, Madame hatte dasselbe Passwort auch im anderen Account, aber ich habe mir das Lesen erspart und diesen Account nicht weiter angerührt, er geht mich nichts an. Aber den für mich gemachten Account habe ich gekapert und zur Löschung angemeldet. Sie verlangte mehrmals massiv die Herausgabe der Login-Daten und drohte, sich an die Admins zu wenden, aber ich lachte nur. Dort interessiert so etwas keinen, wenn es nicht um eine schwere Straftat geht. Fake-Accounts und Accounthandel kommen dort täglich hundertfach vor. Aber ich gestehe ihr nicht das Recht zu, mit dem für mich gemachten Account buchstäblich hunderte arme Kerle zu verarschen, nur weil in ihrem Kopf offenbar irgendwas nicht stimmt. Ich habe den Account auch inhaltlich geleert und nur reingeschrieben, dass dieser Account deaktiviert wird und schreiben zwecklos sei. Ich will ihr trotz allem nicht schaden, aber sie lernt daraus wenigstens, dass nicht alles straflos geht und ihr fehlen jetzt einige Kontakte.

Was ich hier beichten will? Dass ich ein gutmütiger Trottel bin, der sich mal wieder hat verarschen lassen und jedes Mal stirbt innerlich ein Stück mehr von mir ab. Eines weiß ich, in diesem Chat trifft man nur kaputte Menschen, wenn auch manche Kontakte von dort bis heute auf positive Weise bestehen. Aber auf mehr werde ich mich nach dieser Nummer, die mich fast ein Jahr meines Lebens gekostet hat.

Beichthaus.com Beichte #00037389 vom 13.01.2016 um 02:13:52 Uhr (21 Kommentare).

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