Meine kreativen Stunden

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Diebstahl Habgier Ungerechtigkeit Selbstsucht Schule

In meinen beiden letzten Schuljahren am Gymnasium bekamen wir die Materialien für den Kunstunterricht von der Schule gestellt. In einem Nebenraum der Kunsträume konnte man sich für die jeweilige Stunde eine riesige Vielfalt an Materialien ausborgen und damit kreativ sein. Manchmal, wenn man am Ende der Stunde nicht fertig wurde, durfte man sich die Materialien ausleihen, um zu Hause am Bild weiterzuarbeiten. Ich möchte beichten, dass ich über die besagten zwei Jahre hinweg immer nur das fertige Bild abgab, wenn ich daheim daran gearbeitet hatte, aber niemals die Materialien zurückstellte. Die Schule nahm immer viel zu hohe Kopierkosten, von denen nie etwas kam, weil Material im Internet nachgeschaut werden sollte oder über ein schulinternes Netz verteilt wurde! Nun stehen hier Graukreiden, bunte Pastellkreiden sowie ein hochwertiger Aquarellkasten. Es tut mir ein wenig leid für die Kinder, denen dieses Material vielleicht fehlt. Aber es hat mir zu Hause viele kreative und tolle Stunden beschert.

Beichthaus.com Beichte #00031676 vom 31.07.2013 um 17:44:22 Uhr (10 Kommentare).

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Der peinliche Bewerbungszusatz

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Ekel Peinlichkeit Dummheit Arbeit

Ich (w/24) hatte vor einer Weile ein Bewerbungsgespräch bei einer Firma, deren Job mich wirklich ansprach. Da sich auch viele andere auf die Stelle beworben hatten, war es sozusagen eine "Ehre", dass ich in die engere Auswahl kam. Ich sollte zum Gespräch meinen Lebenslauf, Qualifikationen und Ähnliches mitbringen und habe diese am Abend davor noch schnell ausgedruckt und die Bewerbungsmappe in meinem Schlafzimmer liegen lassen. Am nächsten Morgen bin ich hoch motiviert zu meinem Vorstellungsgespräch gefahren. Es lief auch super, der Chef war mir sympathisch und ich glaube, er war von mir auch ganz positiv überrascht. Ich wähnte mich schon im Arbeitshimmel, bis wir zur Besprechung des Lebenslaufs kamen. Die Mappe hatte ich natürlich dabei, der Mann schlug sie auf - und da war es. Ein unglaublich kringeliges, dunkles Schamhaar. So etwas Peinliches ist mir in meinem Leben noch nicht passiert. Peinlich berührt hat mein Gesprächspartner das Haar weggewischt und das Gespräch weitergeführt. Zwei Wochen später bekam ich eine Absage. Hiermit beichte ich, dass ich mir durch meine Unordentlichkeit zu Hause einen wirklich tollen Job versaut habe. Ich weiß, dass ich eigentlich niemandem etwas getan habe, aber das Ganze war mir so peinlich, dass ich es bisher noch keinem erzählt habe und es musste jetzt einfach mal raus.

Beichthaus.com Beichte #00031674 vom 31.07.2013 um 10:45:58 Uhr (16 Kommentare).

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Racheakt im Kostüm

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Rache Engherzigkeit Stolz Boshaftigkeit Schule

Während meiner Schulzeit besuchte ich eine kleine Realschule in Niederösterreich. An unserem letzten Schultag bot sich mir eine Gelegenheit, auf die ich schon lange gewartet hatte. Bei uns war es so, dass jede Klasse einen Klassenchef hatte, der sich mit anderen beriet und neue Ideen entwickelte. Diese beschlossen, der Schulleitung einen Kostümtag vorzuschlagen, der an besagtem, letzten Schultag stattfinden sollte. Irgendwie schafften sie es, die Schulleitung von diesem Plan zu überzeugen und so wurden Wahlzettel für die Themen ausgeteilt. Jede Klasse sollte ihr eigenes Motto wählen. Damit auch jeder mitmachte, wurde uns angekündigt, dass jeder, der sich nicht dem Thema entsprechend kleiden würde, dafür "bestraft" wird.


Hier fängt meine Beichte an, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Denn wie so viele war ich in ein Mädchen verliebt. Sie war sozusagen meine erste Schwärmerei, allerdings aus einer Parallelklasse. Zum Glück war es die Klasse mit den wenigsten Schülern und aus irgendeinem Grund war sie tatsächlich das einzige Mädchen dort. Ich glaube, ich habe es so verbockt, weil ich keine Ahnung von Frauen hatte. Aber ich hatte sie damals einfach während einer Pause zur Seite genommen und ihr meine Liebe gestanden. Natürlich konnte das nichts werden, und die Folge war, dass sie mich von da an ignorierte. So weit, so gut, kein Grund, eine Racheaktion zu planen, aber sie hat die Sache nicht für sich behalten, sondern es jedem erzählt, der es hören wollte. Und wie das so ist, verbreitete sich das virusartig und ich wurde noch einige Wochen dafür verspottet. Natürlich wuchs Gras über die Sache, aber meine Schmach saß zu tief, um einfach vergessen zu werden. Um das Folgende erklären zu können, müsst ihr wissen, dass ich aus einer recht wohlhabenden Familie stamme. Um meine Rache auszuführen, erzählte ich den Jungs in ihrer Klasse jede Einzelheit unserer Vorgeschichte und wir einigten uns auf eine Summe, die man fast mit einem Bestechungsgeld gleichsetzen kann. Und das nur, damit ich mir das Kleiderthema ihrer Klasse auswählen konnte. Nachdem alles geplant war, hatte ich Glück und es war an dem großen Kostümtag warm, denn das Thema, dass ich mir ausgesucht hatte, war "Bademode". Die Jungs hatten damit kein großes Problem, sie kamen einfach in Badehosen in die Schule, doch meine Zielperson hat sich, da sie die einzige Frau der Klasse war, geweigert, einen Bikini anzuziehen und kam normal gekleidet zur Schule.


Genau das wollte ich natürlich, denn bei der Strafe, das wurde zuvor schon gesagt, durfte jeder mitmachen, der ein Kostüm trug. Und ich war im Geschäftsanzug dort, da unser Thema Business war. Die "Opfer" wurden mit Klebeband gefesselt auf den Pausenhof gebracht und waren soweit noch guter Laune, da niemand wusste, wie die Strafe genau aussehen würde. Erst, als einige Jungs mit Eimern und Schläuchen ankamen, wurde klar, was passieren würde und mein Ex-Schwarm verstummte regelrecht bei deren Anblick. Das war die geilste Pause aller Zeiten. Ich leerte so viele Eimer über dem Mädel aus, wie ich nur konnte. Sie beschimpfte mich aufs Übelste, doch dabei blieb es auch. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr, aber ich glaube, sie fand nie heraus, dass ich hinter der Bikini-Wohl steckte. Sobald ich an das Erlebnis zurückdenke, fügt sich alles wie ein Kopfkino zusammen. Es hat mir hinterher schon leidgetan und heute bereue ich es erst recht. Ich habe mich auf ein unglaublich tiefes Niveau heruntergelassen, weil mir dieses typisch mädchenhafte Verhalten fremd war. Ich bitte die Leser mit dem ehrlichen Grund, dass ich keine Erfahrung mit Liebe und Frauen hatte, um Verzeihung. Mittlerweile bin ich übrigens verheiratet und habe zwei wundervolle Töchter. Und das genügt mir bereits an Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00031673 vom 30.07.2013 um 22:50:47 Uhr (17 Kommentare).

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Baguette-Diebstahl im Krankenhaus

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Diebstahl Völlerei Maßlosigkeit Last Night Arbeit

Baguette-Diebstahl im Krankenhaus
Ich bin Krankenpfleger und habe bei meiner letzten Arbeitsstelle in einem, an das Krankenhaus angeschlossene, Wohnheim gewohnt. Da ich meine Ausbildung recht früh abgeschlossen habe, fand ich dort schnell Anschluss an die Schwesternschüler und -Schülerinnen, und wir feierten recht oft und heftig, nicht nur mit Alkohol, sie vergriffen sich gerne auch mal an den Medikamenten, die sie eigentlich entsorgen sollten. Zur Erklärung: Tropfen und offene Tablettenschachteln werden in vielen Krankenhäusern aus Hygienegründen vernichtet. Allerdings hielt ich mich da eher zurück, ich rauche lieber mal etwas. Eines Abends ging uns das Bier aus, doch am, baulich bedingten, offenen Kaffee des Krankenhauses befindet sich ein Getränke-Automat. Auf dem Weg dorthin stellten wir fest, dass wir Hunger hatten, doch um vier Uhr morgens findet sich in einer Provinzstadt kein Lieferservice, auf Wurstbrote hatten wir keinen Bock, um richtig zu kochen waren wir zu stramm und der nächste Fast-Food-Tempel wäre nur per Auto erreichbar gewesen, da wir aber nicht die Seiten wechseln wollten, sprich Patienten oder Schlimmeres sein wollten, kam das absolut nicht infrage, von der Gefährdung anderer mal abgesehen. Naja, als wir uns in der Cafeteria umsahen, entdeckten wie den Kühlschrank, in dem sich eine große Menge Pizzabaguettes und Ähnliches befanden. Wir dachten nicht groß nach, sondern packten das Zeug und machten uns mit vollen Armen wieder davon. Im Wohnheim angekommen heizten wir den Herd an und futterten so viel wir konnten, den Rest teilten wir auf.

Allerdings begegnete ich am nächsten Tag der Chefin der Cafeteria, welche einen sehr traurigen Eindruck machte. Als ich sie fragte, was los sei, sagte sie, dass irgendwer ihr Waren im Wert von 200 Euro gestohlen habe, und da sie als Pächterin selbst einkaufen müsse, bliebe sie auf dem Schaden sitzen. Und alles nur, weil sie vergessen hatte, den Kühlschrank abzusperren. Da das Geschäft auch nicht gut läuft, könnte ihr diese Summe das Genick brechen. Denn den Ersatz der Ware konnte sie sich wohl einfach nicht leisten. Ich war ziemlich geschockt, was wir da aus Blödsinn angestellt haben und redete mit den anderen Beteiligten. Wir beschlossen dann, zusammenzulegen und ihr einen Brief mit 250 Euro darin zu schreiben, natürlich anonym. Den Mehrwert als Entschuldigung für den Stress. Sie war sichtlich verwundert, als sie ihn erhielt, aber auch sehr erleichtert. Obwohl ziemlich schnell Gerüchte aufkamen, wer die Diebe wohl gewesen sein müssen, bekamen wir aufgrund dieser Geste keinerlei Ärger, und wenn ich seitdem feiere, stelle ich vorher sicher, dass ich alles habe, das ich vielleicht brauchen könnte. Bevor ich wieder einmal aus Ignoranz und Dummheit anderen schade oder gar wieder fast eine Existenz zerstöre, passe ich lieber auf.

Beichthaus.com Beichte #00031659 vom 28.07.2013 um 05:00:12 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Plantage im Wald

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Drogen Falschheit Diebstahl Maßlosigkeit Morallosigkeit Gilserberg

Vor ungefähr 20 Jahren habe ich noch gekifft. Immer mit Genuss, und Bongrunden mochte ich auch nie besonders. Ich habe immer gefragt, ob dann jemand einen Joint mit mir rauchen mag, und bin dann mit den Leuten lieber rausgegangen. Eines Abends war ein Mädchen da, welches ich flüchtig kannte, und das meinte, dass sie auch keine Lust auf Bong habe. Wie es so kam, verabredeten wir uns für den nächsten Tag bei mir, und nach etwa einer Woche wurden wir ein Paar. Allerdings fiel mir anfangs ihre Kiff-Gier nicht auf. Sie hatte eine Bong am Bett und ließ abends immer genug Mischung für mindestens zwei Töpfe übrig, die sie morgens gierig wegzog, um dann erst mal Kaffee zu trinken. Der Sex war großartig, weil ich auf Gras ähnlich reagiert habe, wie andere auf Viagra, und soweit passte es auch. Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass meine Vorräte (Ich war Craver, das heißt ich mußte immer größere Mengen da haben um nicht in Panik zu geraten) rapide schwanden, und zwar immer gleich vier bis fünf Gramm und mehr. Als ich sie drauf ansprach, sagte sie mir, sie hätte Geldprobleme gehabt und es verkauft, aber würde damit aufhören, weil die Sache auch erledigt sei.


Eines Tages kam ich wieder zu meiner Runde, und mich sprach ein Bekannter an. Ob ich wirklich mit XX zusammen sei und ob ich auch merke, dass sie mein Zeug klauen würde. Er fragte, ob ich einen Geheimvorrat hätte, als ich dies bejahte, meinte er, sie hätte diesen gewiss schon geplündert und ich sollte mich, wenn ich sie anspreche, auf etwas gefasst machen. Das Ganze sei eine Masche, hinter der ihr Bruder und ihr Cousin, zwei Kampfkiffer und Dealer ständen, die selber anbauen würden und so die Zeit zwischen zwei Ernten überbrücken, um kein Geld ausgeben zu müssen. Tatsächlich hatte ich in der Kühltruhe im Keller über 150 Gramm aus einem erfolgreichen Anbau, den ich eigentlich aus Jux begonnen hatte, aufbewahrt. Ich ging, okay ich rannte eher, heim und sah nach: Alles weg. Ich hatte ihr nie davon erzählt, aber diese Methode ist jetzt auch nicht gerade unbekannt und der Kellerschlüssel war im Schlüsselschränkchen zugänglich. Als ich sie zur Rede stellte, machte sie sofort Schluss, lachte mich aus und drohte mir, die beiden Jungs würden mein Gesicht zu Brei machen, wenn ich nur ein Wort davon irgendwo verlauten ließe. Nun, ich habe erstens keine Angst vor zwei Losern, die es nötig haben, andere zu beklauen, und zweitens wusste ich ungefähr, wo ihre Pflanzen stehen, da meine "Freundin" sich einmal verplappert hatte. Ich packte mir zwei Plastiktüten, ein halbes Kilo Salz und eine Rosenschere in meinen Wanderrucksack und zog los. Nach etwa einer Stunde hatte ich die Plantage in voller Blüte gefunden, sie war allerdings ziemlich gut versteckt und ich entdeckte sie nur zufällig. Ich schnitt die Blüten ab, packte sie ein, legte die Pflanzen um und streute das Salz darüber, damit dort nie mehr etwas wachsen sollte. Dann ging ich nach Hause, legte einen Baseballschläger bereit und harrte der Dinge, die da kommen mussten.


Etwa sechs Stunden später schlug es heftig gegen meine Tür, es war wohl ein Versuch, sie einzutreten, aber ich hörte nur ein "Au, fuck" und ging zu Tür. Dann öffnete ich sie und brüllte die beiden Halbaffen an, dass sie sofort verschwinden sollten, wenn ihnen ihre Gesundheit lieb wäre. Und dass sie ihre Hintern nie mehr auch nur in die Nähe meines Hauses schleppen sollten. Da ich ziemlich sauer aussehen kann, laut bin und einen Baseballschläger in der Hand hatte, flohen sie panisch und stolperten dabei noch übereinander. Absolut filmreif! Zufrieden schloss ich die Tür und sichtete meine Beute. Eine Menge, die mehrere Jahre reichen sollte, was dann auch so war. Nach fast zwei Jahren schenkte ich den Rest einem guten Freund. Mittlerweile habe ich fast völlig aufgehört, kriege aber ab und zu mal einen Joint zugesteckt. Die drei Klaugetiere wurden kategorisch aus der Runde ausgeschlossen und vorsorglich damit bedroht, dass wir alle gegen sie aussagen würden, falls sie auf die Idee kämen, zu den Cops zu laufen, denn damit würden sie selbst als Großdealer hingehängt werden. Es war schon eine wilde Zeit und in einem schlechteren Freundeskreis hätte ich richtig Ärger mit dem Gesetz bekommen können, aber ich bereue es absolut nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031649 vom 25.07.2013 um 16:17:51 Uhr in Gilserberg (42 Kommentare).

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