Das Schutzritual

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Neugier Schule

Das Schutzritual
Mit circa 15 Jahren war ich unglaublich verliebt und scharf auf eine Schulkameradin und Heimkollegin von mir. Allerdings hatte sie zwar mit einigen Jungs der Gruppe geschlafen, ich hatte allerdings keinerlei Chancen bei ihr. Dennoch waren wir sehr eng befreundet und sie saß viel bei mir, vor allem, weil sie ihr Zimmer nicht mochte. Angeblich hat sich jemand dort umgebracht.

Jedes Heim hat so einen Hausgeist oder sonstige Geschichten. Irgendwann redeten wir darüber, ob Geister von jemandem Besitz ergreifen könnten und kamen zu dem Schluss, sie könnten es wohl. Wir sprachen auch über Möglichkeiten, so etwas zu verhindern, Rituale. Irgendwann kam ich auf eine verrückte Idee: Ein von mir erfundenes Schutzritual. Ich sagte ich hätte es aus dem siebten Buch Mose, das damals auch rumging. Zu dem Buch hieß es, jeder kann darin etwas anderes sehen. Egal. Zum Ritual: Dazu müsse sie sich komplett nackt auf mein Bett legen und meine Hände müssten eine Art Schutzzauber um sie legen, wofür ich sie natürlich überall berühren müsse, und wenn ich einmal angefangen habe, dürfe ich sie nicht loslassen, sonst müsste man von vorne beginnen. Und sie müsse die Augen schließen. Kurz gesagt hab ich sie extrem befummelt und mich dabei selbst befriedigt. Aber es ging noch weiter, am Ende soweit dass ich in sie eindringen durfte, aber mich nicht bewegte.

Jahre später, als mir mein Gewissen sagte, dass das glasklar Missbrauch war, beichtete ich ihr alles und stellte ihr auch frei, mich anzuzeigen. Ich hätte trotz Verjährung auch gestanden, weil es mich wirklich belastete. Daraufhin lachte sie nur und meinte, ob ich sie für so dumm gehalten habe, mir zu glauben, dass es dabei um Schutz vor Geistern ginge. Aber der Gedanke am ganzen Körper gestreichelt zu werden habe ihr gefallen und so habe sie sich eben von mir ohne Verpflichtungen verwöhnen lassen. Ich solle mir keinen Kopf machen, da trotz meiner Lüge alles freiwillig geschehen sei. Sie sagte, ich hätte damals die Sache ruhig zu Ende bringen können, so hätten doch beide was davon gehabt. Ich bin froh darüber, allerdings schleichen sich die Bilder seither wieder in meine Fantasien ein. Insbesondere weil sie optisch, heute nach fast 20 Jahren, immer noch genauso gut aussieht. Total hübsch. Naja, in der Jugend macht man Mist, aber ob viele so einen Aufwand betreiben, nur damit sich die Traumfrau auszieht, weiß ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031781 vom 21.08.2013 um 13:59:41 Uhr (18 Kommentare).

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Nur das Beste für meine Frau

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Fremdgehen Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft Berlin Wilmersdorf

Ich bin nun schon ein älterer Mann und habe eine Frau, die zehn Jahre jünger ist. Vor 20 Jahren hat es (noch) gepasst. Aber inzwischen geht bei mir nichts mehr - der Schlaffi ist eingekehrt. Und meine Frau sagt mir, sie habe noch sooo viel Lust. Ich habe den Eindruck, sie leidet darunter. Wer Viagra oder eine andere Art dieser Chemie vorschlagen möchte, lasse sich gesagt sein, dass ich kein solches Mistzeug einnehmen will, weil ich der Pharmaindustrie nicht vertraue. Zumal ich andere Medikamente einnehme und ich nicht weiß, ob die Chemikalien sich gegenseitig beeinflussen. Mit Sicherheit kann das leider auch mein Arzt nicht sagen. Aber ich hoffe, dass ich eine Lösung gefunden habe: Ich treffe am Dienstag einen sehr aufrichtigen jüngeren Mann und werde herausfinden, ob die "Chemie" stimmt. Nein, ich selber will nichts Sexuelles von ihm. Aber vielleicht schnackelt es ja zwischen ihm und meiner Frau. Grundsätzlich, das habe ich in Nebenbemerkungen verstanden, ist meine Frau nicht abgeneigt. Und ich wünsche ihr, dank unserer Liebe, nur das Beste!

Beichthaus.com Beichte #00031761 vom 18.08.2013 um 08:15:01 Uhr in Berlin Wilmersdorf (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alles verzockt

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Diebstahl Sucht Dummheit Lügen Geld

Ich bin 21 Jahre alt und seit meinem siebzehnten Lebensjahr Spiel- bzw. Wettsüchtig. Ich verspielte erst meine Ersparnisse, also knapp 6000 Euro in kürzester Zeit und kam dann auf die Idee, meinem Arbeitgeber Geld zu stehlen. Ich schaffte es irgendwie, innerhalb von zwei Monaten um die 10.000 Euro zu stehlen, was dann natürlich auffiel. Meine Eltern zahlten es zurück, ebenso wie meine Rechnungen, die ich weiterhin ansammelte. Da kamen knapp auch 8000 Euro zusammen, außerdem verbrachte ich noch drei Wochen im Jugendarrest, um meine Straftat abzusitzen. Inzwischen arbeite ich wieder und verdiene ganz gut, mit 1600 Euro netto, aber ich schaffe es einfach nicht, von meiner Sucht wegzukommen. Ich habe schon eine Therapie gemacht, die aber keinen Erfolg hatte. Da ich durch meinen Job in den letzten Wochen weniger Zeit hatte, habe ich verhältnismäßig wenig Geld verloren - aber ich möchte ab heute nicht mehr Wetten. Nun ist Schluss! Ich habe in den letzten vier Jahren nicht nur unglaublich viel Geld verzockt, sondern auch gelogen und sogar meiner Mutter den Schmuck gestohlen um meine Sucht zu befriedigen. Aber ich werde mich bessern.

Beichthaus.com Beichte #00031760 vom 17.08.2013 um 18:09:28 Uhr (11 Kommentare).

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Das verhängnisvolle Schokoladenpapier

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Schule

Als ich (w) noch in der Schule war, war ich eigentlich immer lieb und brav. Auch die jetzige Geschichte entstand nicht aus der Absicht, etwas Böses zu tun. Ich war in der siebten oder achten Klasse, als wir einen neuen Englischlehrer bekamen - in meiner Klasse sollte seine allererste Unterrichtsstunde an der Schule sein. In der Pause vor der besagten Stunde aß ich einen Schokoriegel und warf das Papier von meinem Platz aus in den Papierkorb, in dem es aber nicht landete, sondern direkt vor der Tür auf den Boden. Ich weiß nicht, wie er das geschafft hat, aber er kam rein, rutschte auf dem Papier aus und brach sich den rechten Arm und war dann erst mal für ein paar Wochen krankgeschrieben. Zwar wurde auch rumgefragt, wer denn sein Papier da so achtlos hat rumliegen lassen, aber ich habe mich nicht getraut, mich zu melden. Obwohl ich das Ganze irgendwie amüsant finde, tut es mir doch leid, ihm den Start in der neuen Schule so vermasselt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031759 vom 17.08.2013 um 18:53:00 Uhr (8 Kommentare).

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Mein ungewollter Proviant

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Verschwendung Maßlosigkeit Lügen Ernährung

Ich habe früher, als ich noch in der Schule war, regelmäßig meinen ungewollten Proviant entsorgt. Oft hatte ich einfach nicht genug Hunger oder bekam Sachen mit, die ich nicht mochte. Auf meine Vorlieben wurde grundsätzlich nicht eingegangen, ich bekam eingepackt, was gerade da war, auch wenn es Sachen waren, von denen mir schlecht wurde. Da es aber immer Theater gab, wenn die Dose nicht leer zu Hause ankam, habe ich diese Sachen dann oft einfach weggeworfen, teilweise mitten in die Natur, wenn keiner zusah. So entsorgte ich regelmäßig Joghurts und Brote, die ich nicht mochte, hinter einem Plakat, das von einem kleinen Wäldchen abgeschirmt wurde. Dort verschimmelte das Zeug dann. Immerhin war ich nicht die Einzige, denn irgendwann lagen dort auch Sachen herum, die nicht von mir kamen. Aber dennoch war es natürlich eine Riesenverschwendung. Ich hatte jedes Mal ein schlechtes Gewissen, aber die Bequemlichkeit war stärker. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00031750 vom 15.08.2013 um 21:52:18 Uhr (12 Kommentare).

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