Nackt im Schwimmunterricht

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Engherzigkeit Ignoranz Schule

In der Schule hatten wir oft Schwimmunterricht. Dort waren zwei große Umkleidekabinen für die Jungen und für die Mädchen direkt nebeneinander. Diese waren allerdings nicht komplett getrennt. Natürlich war eine Mauer dazwischen, allerdings ging diese nicht ganz bis zur Decke. Ich fand es damals unglaublich witzig, zu warten, bis eine Mitschülerin ausgezogen war und gerade in ihren Badeanzug schlüpfen wollte. In diesem Moment riss ich ihr den Badeanzug aus der Hand, nahm auch ihre Tasche mit den ganzen Sachen und warf sie über die Wand zu den Jungs. Sie wusste erst gar nicht, wie ihr geschah, als sie plötzlich nackt und schutzlos in der Umkleide stand. Da sie nicht sehr beliebt war, lachten die anderen eher noch, als ihr zu helfen. So blieb ihr nichts anderes übrig, als splitternackt in die Umkleide der Jungen zu gehen und ihre Sachen zurückzuholen. Heute tut es mir sehr leid, dass ich sie so blamiert habe und alle Jungs unserer Stufe das Mädchen nackt gesehen haben.

Beichthaus.com Beichte #00032166 vom 03.11.2013 um 15:38:45 Uhr (24 Kommentare).

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Der Haufen für die Klofrau

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Holzminden

Ich beichte, dass ich vor wenigen Wochen sehr darüber verärgert war, dass man in einem Warenhaus für die Benutzung der Toilette bezahlen musste. Die Klofrau saß auf ihrem Höckerchen, hielt einfach die Hand auf und sagte, man müsse etwas dafür bezahlen. Daraufhin habe ich einen riesigen Haufen in die Toilette gesetzt und ihn einfach liegen lassen! Ich hätte gerne ihr Gesicht gesehen, als sie den Haufen entdeckte, trotzdem tut es mir inzwischen leid.

Beichthaus.com Beichte #00032161 vom 03.11.2013 um 19:39:12 Uhr in 37603 Holzminden (Neue Straße) (13 Kommentare).

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Der Wunsch, ein Normalo zu sein

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Betrug Neid Boshaftigkeit Falschheit Geld

Ich muss gestehen, dass ich mich zu großen Teilen zu einem sehr schlechten Menschen entwickelt habe. Ich wurde stets so erzogen, ganz genau aufzupassen, dass ich nirgendwo übervorteilt werde und immer meinen Teil von allem bekomme und ja nie irgendwo benachteiligt bin. Das typische Einzelkind sagt das Klischee. Aber das ist leider nicht alles, ich bekam sehr früh mit, also noch im Grundschulalter, dass meine Eltern sich belügen, Affären haben und sich um große Summen betrügen. Ich kenne eigentlich keinen anderen Zustand als diesen. Inzwischen sind meine Eltern komplett getrennt - seit ich das Gymnasium besuchte - allerdings lebe ich jetzt schon seit über zwanzig Jahren mit Lügen, gegenseitigen Lästereien und den Versuchen, mich auf die Seite eines Elternteiles zu ziehen. Aber auch sonst war meine Kindheit nicht toll - körperliche Züchtigung gehörte schon mal dazu. Wir hatten zwar immer alles, meine Eltern - jeder für sich - haben viele Immobilien, die tollsten Autos und einen Haufen Schotter, aber es war trotzdem alles andere als perfekt. Nun bemerke ich, wie ich mich genau zu einem Ebenbild von ihnen entwickle, und schaffe es nicht, mich dagegen zu wehren.


Ich führe eine Beziehung mit einer sehr lieben Frau, der all diese Sachen fremd sind. Ich habe einen tollen Job und mit einem Kompagnon eine eigene Firma gegründet, den ich auch übervorteile und hintergehe - da ich stets in der Angst lebe, er tue weniger als ich für unser Geld. Ich lüge oft, um mich besser darzustellen, die "Notlüge" gehört für mich fast schon dazu. Bei jeder Gelegenheit bediene ich mich irgendwelcher Geschichten, um mich besser darzustellen. Das hat beruflich großen Erfolg mit sich gebracht, ich habe es auch zu einem großen Vermögen, Häusern und Autos gebracht. Ich renne nur in den teuersten Anzügen herum, fahre Porsche und tue teure und dumme Dinge, um mir eine kurzzeitige Bestätigung und Glücksgefühle zu holen. Ich wünschte mir aber, ich wäre ein ganz normaler Typ, der irgendwo als normaler Angestellter arbeiten geht, eine Familie gründen kann, ohne stets in der Angst leben zu müssen, dass wieder irgendeine Story "auffliegt". Ich beichte hiermit, dass ich eigentlich alle materiellen Voraussetzungen hätte, ein total erfülltes und glückliches Leben zu führen - und doch betrüge ich, belüge alles und jeden, nur, um noch mehr zu bekommen und noch reicher zu werden. Auch habe ich Angst, dass die Menschen mich als "Normalo" nicht mehr mögen würden. Ich nehme mir oft vor, einfach ganz normal zu sein, und offen und ehrlich zu werden - wenn ich dann aber in einer Situation bin, in der es darum geht, mich zu präsentieren oder anderen etwas einzureden, falle ich jedes Mal in andere Muster zurück. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal die Eier entwickele, dass ich mal ohne Lügen meinen Mann stehen kann. Ich bitte um Absolution, da ich die sehr guten Voraussetzungen meines Lebens nicht sinnvoll nutze und vielen Menschen, die mir vertrauen, dreist ins Gesicht lüge.

Beichthaus.com Beichte #00032158 vom 02.11.2013 um 15:26:36 Uhr (13 Kommentare).

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Nervige Postboten

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Rache Boshaftigkeit Aggression Thurnau

Ich beichte, dass ich unsere Postboten ärgere und provoziere. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in welchem sich die Briefkästen im Hausflur befinden und somit von außen nicht zugänglich sind. Fast jeden Samstag um 8 Uhr morgens reißt mich das plötzliche und eindringliche Klingeln eines Postboten an der Haustür aus dem Schlaf. Ich bin dann von der Nachtschicht immer noch ganz kaputt und danach kann ich nicht wieder einschlafen - der Tag ist für mich also gelaufen. Es regt mich total auf, dass diese Trottel sich keinen Hausschlüssel organisieren und ich verstehe auch nicht, warum die immer bei mir klingeln. Nur, weil mein Klingelschild ganz oben ist. Um sie zurückzuärgern, warte ich erst eine Weile und drücke dann plötzlich so kurz auf den Türöffner, dass sie es nicht schaffen, in der kurzen Zeit die Tür aufzumachen. Sie klingeln dann erneut und ich wiederhole das Spiel. Ich bin immer voller Schadenfreude, wenn ich nach dem Türöffner-Geräusch ihr Rütteln an der Haustür höre. Das Spiel wiederholt sich manchmal mehrere Male, dann klingeln sie woanders. Tut mir leid, aber nach nicht einmal drei Stunden Schlaf bin ich leider etwas gereizt.

Beichthaus.com Beichte #00032151 vom 31.10.2013 um 12:28:59 Uhr in Thurnau (20 Kommentare).

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Der beste Hotel-Chef Deutschlands

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Aggression Boshaftigkeit Selbstsucht Ungerechtigkeit Arbeit

Wenn ich nächstes Jahr - nach dem Hotelmanagementstudium - in die Selbstständigkeit starte, werde ich meine Mitarbeiter knechten bis zum Erbrechen. Ich werde mir alle Vorteile eines Arbeitgebers zunutze machen. Der Mindestlohn und 400 Euro Verträge werden an der Tagesordnung sein. Ich nutze die Abhängigkeit von Studenten genauso aus, wie es bei mir gemacht wurde. Wenn einmal das Wort Urlaub oder Vergleichbares fällt, werde ich Verträge zerreißen wie andere Leute Tempos beim Schnäuzen. Des Weiteren werde ich das Augenmerk nur auf das Wohl meines Unternehmens legen und Bewerbungen von Unmotivierten, Sonderfällen, Faulpelzen oder Aushilfsgangstern, die es wagen, sich bei mir zu bewerben, schnell vom Schreibtisch wehen. Lieber Arbeitsmarkt, ich bitte um Nachsicht.

Beichthaus.com Beichte #00032146 vom 31.10.2013 um 23:43:13 Uhr (37 Kommentare).

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