Fliegende Hähnchen

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Diebstahl Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich (w) habe vor Kurzem meine Einzelhandelsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ich habe eine schlecht bezahlte Festanstellung erhalten, genau wie meine beiden gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen. Wir wurden in das kleine Restaurant, in dem es fertige Speisen gibt, verfrachtet. Dort arbeiten wir meist in der Nachmittagsschicht. Abends, wenn alles geputzt ist, nehmen wir die nicht verbrauchten Speisen mit nach Hause, obwohl es verboten ist. Unser Abteilungsleiter ist dann allerdings schon längst im Feierabend und in die Mülltonne, wo das Zeug rein sollte, schaut er nie.


Wir müssen dann immer die Hähnchen für den nächsten Tag aus dem Kühlraum holen und zum Auftauen in einen anderen Raum bringen. Wir machen uns einen Scherz daraus und bilden dann praktisch immer eine Kette. Die erste von uns ist im Kühlraum, schmeißt das Hähnchen heraus, die Zweite versucht zu fangen und wirft es dann der Dritten zu. So gut wie jedes zweite oder dritte Hähnchen landet eben auf dem Boden und das mindestens einmal. Natürlich nimmt von uns keine ein Hähnchen mit, oder isst auch nur davon. Irgendwie ist es aber immer hammermäßig lustig, die Kunden zu beobachten, wenn sie die Hähnchen verschlingen oder welche für zu Hause mitnehmen. Uns hilft dieser Spaß ein wenig, die schlechte Bezahlung zu vergessen oder eben das Lustigste daraus zu machen. Aber der Diebstahl der unverbrauchten Speisen ist wohl doch eine Beichte wert.

Beichthaus.com Beichte #00037279 vom 22.12.2015 um 18:05:25 Uhr (21 Kommentare).

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Sie hat mich einfach rausgeschmissen!

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Boshaftigkeit Rache WG Partnerschaft

Vor Kurzem wurde ich von meiner Freundin und Vermieterin eigentlich grundlos abserviert und hinausgeworfen. Ich hatte ein günstiges WG-Zimmer gesucht und war auf eine Zeitungsanzeige gestoßen. Noch am selben Tag hatte ich einen Besichtigungstermin und es stellte sich heraus, dass die Besitzerin der Wohnung selbst dort wohnt, in meinem Alter war und wir noch dazu in einigen identischen Fächern inskribiert hatten. Sie hatte die Wohnung von ihren Großeltern geerbt und vermietete einige Räume weiter, weil sie für sie alleine zu groß wäre.


Ich bekam die Zusage und konnte schon wenige Tage später einziehen. Das Verhältnis zu meiner Vermieterin war blendend und es kam, wie es kommen musste und nach zwei Wochen landeten wir im Bett. Obwohl mich eine weitere WG-Bewohnerin davor gewarnt hatte, etwas mit der Frau zu beginnen, konnte ich mich nicht zurückhalten. Aber nachdem wir kurz zusammen waren, änderte sich das Verhalten meiner Freundin merklich. Ihre Laune ging immer mehr ins Negative und an gemeinsame Unternehmungen oder gar Sex war überhaupt nicht mehr zu denken. Dafür zog sie immer öfter alleine los und sperrte ihr Zimmer ab, sodass ich alleine in meinem eigenen Bett übernachten musste. Eines Morgens lag ein Zettel vor meiner Zimmertür, auf dem stand, dass ich mein Zimmer zu räumen hätte und zum Ende der Woche Geschichte sein sollte.


Ich verstand die Welt nicht mehr. Doch die andere Mitbewohnerin klärte mich darüber auf, dass sie diese Masche schon mehrmals so durchgezogen hatte und ich nicht der erste Mann wäre, dem es so gegangen war. Keine Ahnung was meine Ex damit bezweckte, Männer bei sich wohnen zu lassen und dann in den Wind zu schießen, aber ich musste mich rächen! Ich wusste, dass sie in der Wohnung einen Ersatzschlüssel zu ihrem Zimmer versteckt hatte. Diesen organisierte ich mir, und als ich alleine in der Wohnung war, betrat ich damit ihr Zimmer. In eine große Anzahl ihrer Bücher schmierte ich Klebstoff. Ich ließ einen Großteil ihrer Unterwäsche mitgehen, welche ich dann gewinnbringend übers Netz verkaufte. Ihre Kondome durchlöcherte ich allesamt. Und da sie ein großer Fan von Analsex war und Gleitmittel daheim hatte, füllte ich in das Fläschchen etwas Saft einer Habanero, welchen ich zuvor in der Küche mit Latexhandschuhen und mittels einer Knoblauchpresse ausgepresst hatte.


Mir ist klar, dass diese Aktionen kindisch waren und unter meinem Niveau, aber ich habe sonst keine andere Möglichkeit gesehen, um ihr das Ganze heimzuzahlen. Und auch, wenn ich nicht weiß, wie ihre Reaktion auf meine Taten war, hat es mir Genugtuung verschafft. Ich bitte um Absolution für meine Rache!

Beichthaus.com Beichte #00037275 vom 22.12.2015 um 14:23:04 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich vermisse meine Ex-Freundin

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Zorn Verzweiflung Verzweiflung Ex

Ich (m/23) muss gestehen, dass ich nicht im Geringsten mit der Trennung von meiner Ex-Freundin zurechtkomme. Ich hatte eine schwierige Kindheit, meine Mutter ist eine Säuferin, mein Vater hat sich von ihr scheiden lassen, als ich etwa vier Jahre alt war. Bis dahin hatte sie schon ihre Spuren auf mir hinterlassen. Ich kam in die Grundschule, war auf Anhieb und ohne zu lernen Klassenbester. Dann kam meine Stiefmutter, und weil die ein bisschen geisteskrank ist, hat sie ihre Wut aus ihrer Kindheit an mir und meinem ältesten Bruder ausgelassen. Deshalb ging es in der Schule so langsam bergab und ich kam dann auf die Realschule. Das war für mich das Tor zu einem achtjährigen Höllentrip. Zwei Jahre extremes Mobbing in der Schule, dazu noch meine Stiefmutter. Ich bin dann in eine Psychiatrie eingewiesen worden, ein halbes Jahr danach bin ich von der Schule geflogen - vom Kultusminister höchstselbst der Schule verwiesen. Ich kam auf eine Schule für Erziehungshilfe, da wurde es ruhiger.


Durch meine Intelligenz habe ich es geschafft, bei sämtlichen Schülern und allen Lehrern sehr beliebt zu werden. Ich konnte nun wieder auf eine Regelschule gehen, ich hatte das Glück, dass wir im Nachbarort eine Hauptschule mit extrem guten Lehrern hatten. Die ersten Wochen war es recht ruhig, bis sich meine Anwesenheit an dieser Schule rumgesprochen hat. Um den Rest etwas kürzer zu machen: Ich konnte mich ohne meinen Rottweiler nicht mehr aus dem Haus trauen, die Dorfjugend lauerte mir auf, nie mit weniger als fünf Leuten. Nach der Hauptschule war ich erst einmal arbeitslos, ich habe dann angefangen, Zeitung auszutragen. Erst Wochenzeitung, dann Tageszeitung. Und an diesem Punkt habe ich dann Jenny kennengelernt. Sie war 15, ich 18, aber es hat trotzdem gut gepasst.


Ab dann ging es bergauf, ich hatte einen Job als Verpacker für drei Monate, dann ein Praktikum, noch ein Praktikum und dann eine Lehre als Berufskraftfahrer. Alles schien super zu laufen, nur habe ich Jenny so langsam vernachlässigt. Nachdem ich dann einen schweren Autounfall hatte, bei dem ich dem Tod ziemlich knapp entgangen bin, musste ich wegen meiner Lehrstelle näher an die Firma ziehen, was den Kontakt zu Jenny erschwerte. Nach einiger Zeit sah ich für uns keine Zukunft mehr und habe Schluss gemacht. Das tat ihr sehr weh, mir weniger. Das ist jetzt etwa drei Jahre her, sie konnte mich vergessen, doch ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Ich habe dann Depressionen bekommen, nach etwa 10 Monaten hatte ich die dann so halbwegs im Griff. Fast alle denken, dass ich mit der Trennung zurechtkomme, nur sehr wenige Leute wissen von den Depressionen.


Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr glücklich ist und ich habe noch keine Idee, wie ich damit zurechtkommen soll, dass sie mich nie wieder lieben wird. Mittlerweile bin ich dadurch wohl etwas verbittert, habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und nur einen Freund, mit dem ich aber grundsätzlich nicht über Gefühle spreche. Ich träume mindestens zwei Mal die Woche von Jenny und kratze immer noch am Rande der Depressionen. Ich muss zugeben, dass ich mich für zu intelligent für solche Gefühlsduseleien gehalten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037270 vom 22.12.2015 um 01:00:08 Uhr (10 Kommentare).

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Seit sieben Jahren ohne Sex

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Begehrlichkeit Verzweiflung Masturbation

Ich (w) wurde seit sieben Jahren nicht gefickt. Seit ich 20 bin, bin ich quasi solo unterwegs, hatte davor mitunter großartige sexuelle Erfahrungen mit meinen damaligen Partnern, aber seit ich vom letzten Ex getrennt bin, ist weder beziehungstechnisch noch sexuell großartig etwas passiert. Leider stehe ich so gar nicht auf One Night Stands oder darauf, besoffene Typen im Club mit nach Hause zu schleppen, nur um meine Triebe zu befriedigen - dennoch habe auch ich welche. Ich bin sexuell gesehen eigentlich ziemlich aufgeschlossen - ich gucke wahnsinnig gerne diverse Arten von Pornos und beschäftigte mich mit meinem Spielzeug. Zeitweise bin ich so geil, dass es für nen Mann wohlmöglich gar zu viel werden könnte, denn es kommt vor, dass ich bis zu 7-8 Mal am Tag masturbiere.


So richtig habe ich noch keine Lösung gefunden - denn ich muss gestehen je mehr Männer ich date, desto mehr wird mir bewusst, dass der, den ich gerne ranlassen würde, wahrscheinlich nie dabei sein wird. Denn mir geht es nicht nur ums Ficken. Mir geht es auch um das Drumherum. Aber leider sind meine Ansprüche offensichtlich einfach zu hoch oder die Männer meiner Generation haben einfach alle eine Klatsche weg. Ich beichte also, dass ich mich trotz sieben Jahren Enthaltsamkeit einfach nicht zu einem bedeutungslosen Abenteuer hinreißen lassen kann, weil mir das einfach zu niveaulos erscheint und ich die große Disneygefühlsparade dabei brauche. Wie ein Mädchen. Obwohl es schade drum ist, denn ich glaube, ich könnte echt Spaß im Bett haben. Mich nervt es selbst und ich glaube, irgendwann werde ich das echt bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00037258 vom 21.12.2015 um 00:40:08 Uhr (24 Kommentare).

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“35.000

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Du bist eine Dramaqueen!

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Engherzigkeit Verzweiflung

Ich (m/22) habe einen Menschen schwer verletzt, also seelisch, ohne es zu wollen. Ich hatte einen Bekannten, der dafür bekannt war, ein großes Geheimnis zu haben, von dem nur wenige wissen. Ich wusste es jedenfalls zu dieser Zeit nicht. Eines Tages hatten wir einen Streit. Ich habe so eine gewisse Art, direkten Beleidigungen aus dem Weg zu gehen, indem ich eher zu Vergleichen greife, was teils auch rechtlich einfach sicherer ist. Nun ja, jedenfalls stritten wir und ich war halt der Meinung, dass er aus einer Mücke einen Elefanten machte. Als er dann mal Luft holte und ich zum Sprechen kam, sagte ich wörtlich: "Was ist los mit dir? Du bist so eine Dramaqueen, du führst dich gerade auf wie ein Fötzchen!"


Da wurde er leichenblass, schoss mir eine mit der flachen Hand und rannte aus dem Zimmer. Ein gemeinsamer Bekannter, der davon hörte, schrieb mich später an und meinte, ich hätte das ganz toll gemacht - in eine offene Wunde zu schlagen. Ich verstand nicht. Da sagte mir der Bekannte, dass mein anderer Bekannter, mit dem ich mich gestritten hatte, nicht als Mann auf die Welt gekommen war und es noch dazu - wohl aufgrund von Schwierigkeiten bei der kürzlich erfolgten Geschlechtsangleichenden OP - wohl frühestens in fünf Jahren noch einmal versuchen kann, sich einen Penis formen zu lassen. Ich möchte hiermit sagen, dass es mir leidtut. Er, und er ist in meinen Augen ein Mann, er sieht auch durch Hormone und Brustentfernung so aus und spricht so, redet seitdem kein Wort mehr mit mir. Er denkt, so viel habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich es wusste und mit Absicht so einen Tiefschlag gelandet habe. Das stimmt nicht, er glaubt mir das aber nicht. Ich finde es sehr schade, denn ich hätte mir eine Freundschaft mit ihm gewünscht.

Beichthaus.com Beichte #00037255 vom 20.12.2015 um 03:59:59 Uhr (27 Kommentare).

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