Blinden zum Sehen verdonnert

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Aggression Peinlichkeit Bahn & Co.

Blinden zum Sehen verdonnert
Eines Abends wartete ich an der Haltestelle auf den Bus, als mich ein Passant fragte, wann der Bus kommt. Da ich schon vorher ziemlich genervt war, sagte ich nur "Schau doch selbst nach". Der Herr antwortete nur "Soll das ein Witz sein?!". Wütend schaute ich zu ihm rüber und bemerkte, dass er einen Blindenstock hatte. Das war mir so peinlich, dass ich mich tausend Mal entschuldigte habe und ihm beim Ein- und Aussteigen half. Es tut mir immer noch schrecklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00026498 vom 11.06.2009 um 22:05:22 Uhr (49 Kommentare).

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Hass auf Fastfood-Restaurant

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Lügen Ungerechtigkeit Hass Restaurant USA

Hass auf Fastfood-Restaurant
Ich (m/31), bin Maitre de cabine bei einer größeren Airline und komme dadurch ziemlich viel herum. Wenn ich kurze Aufenthalte habe oder noch vor der Fahrt zum Hotel meinen Hunger stillen will, geh ich sehr oft zu einer FastFood-Kette die der größte Konkurrent von McDoof ist. Einfach weil es da besser schmeckt.
Bis auf einen einzigen Besuch habe ich immer nur Probleme mit den Filialen. Entweder ich krieg nicht das was ich haben möchte, weil z.B. die Eismaschine defekt ist oder ich sage 2 Long Chicken und die tippen nur 1 ein. Das machte mich immer öfter sauer, aber meinen Frust behielt ich für mich. Würde mir so eine Fehlerquote vorgeworfen werden, wäre ich meinen Job los. Gut, jeder hat mal einen schlechten Tag, nur kann ich mir nicht vorstellen das immer bei mir die Leute plötzlich unfähig sind ihren Job zu erledigen. Zumal ich sehr verständnisvoll bin und nicht sofort ein Riesenfass aufmache.
Doch gestern platzte mir der Kragen. Ich war mit einer Kollegin in Atlanta in besagter FastFood-Kette. Sie bestellte sich einen CrispyChicken und der Mann hinter der Kasse tippte LongChicken ein. Sie war geduldig und ließ den Mann den Fehler korrigieren. Es war noch nicht zu spät. Ich bestellte an der Kasse nebenan bei einer Dame 2 Pommes, einen LongChicken und 1 Tüte OnionRings. Sie tippte das alles auch so korrekt ein. Wow! Endlich mal bei der Bestellaufnahme alles richtig aufgenommen.
Denkste! Ich nehme die Tüte entgegen und lauf mit meiner Kollegin zusammen in Richtung Terminal-Ausgang. Ich greif rein in die Tüte und wollte eine Pommes ergattern. Aber nix da. Keine Pommes drin. Diesmal reichte es mir. Wir sind wieder zurück zu dem Laden. Mussten uns hinten anstellen. Die Schlangen waren so lang, dass wir 10 Minuten warten mussten. Aber sei es drum. Ich erklärte dann der Dame, dass sie mir zwar die Pommes berechnet habe, aber keine rein getan hatte. Sie unterstellte mir daraufhin, dass ich die Pommes schon gegessen hätte und ich mir nur neue Pommes erschleichen wollte. Ja, hallo? Geht es noch? Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch ordentlich Geld in der Tasche und meine Kreditkarte. Ich wäre überaus zahlungsfähig gewesen.
Nach einer Diskussion mit einem Supervisor entschieden wir uns dann zu gehen, denn dieser führte die Unterstellungen noch weiter aus. Wir drehten uns um und gingen raus. Ich war so stocksauer. Definitiv das letzte Mal, dass ich ein Kunde dieser Kette war. Kurz vor der Tür drehte ich mich noch um und ließ die Bemerkung fallen (sinngemäß ins deutsche übersetzt): "Im übrigen hab ich Sie verpfiffen das letzte Mal wegen den Kakerlaken und den komischen Krümeln in den OnionRings!" Wie vom Blitz getroffen verließen daraufhin gut 2/3 der Leute in der Warteschlange den Laden. Ich weiß. Es ist irgendwie nicht ganz gerecht dieses Verhalten. Aber ich war so stocksauer. Den Laden wird es natürlich weiterhin geben. Hoffe die junge Dame wurde wegen mir nicht gekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00026494 vom 11.06.2009 um 18:01:09 Uhr in USA (Airport Blvd, Atlanta, GA 30337) (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pinguine im Anzug

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Rache Ignoranz Aggression Zorn Arbeit Zürich

Pinguine im Anzug
Ich bin Azubine bei einer recht vornehmen Firma. Somit watscheln an meinem Arbeitsplatz haufenweise dieser hochnäsigen Anzugspinguine herum, welche schon am frühen Morgen diesen "ich bin gestresst und sehr beschäftigt"-Blick im Gesicht tragen. Nun, das ist jedoch nicht der Grund, weshalb ich hier meine Beichte ablege, sondern eher die Tatsache, dass diese Menschen sich nicht einmal einen Ruck geben können, um am Morgen, wenn ich ihnen jeweils ihre Post nachtragen darf, meinen Gruß zu erwidern. Nein, sie ignorieren mich allesamt. Dies bewirkt, dass sich tief in meinem Inneren eine gewisse Aggression gegenüber diesen Angebern anstaut. Als ich dann eines schönen Tages von einem solchen Schnösel beauftragt wurde, ihm doch einen Kaffee zu machen, war es mit meiner eigentlich sonst gut ausgeprägten Beherrschung am Ende. Also ging ich zur Kaffeemaschine und machte mich daran, diesem Objekt einen Kaffee in seine I-love-you-Tasse einzulassen. Jedoch habe ich vorher den Filter nicht richtig in die Kaffeemaschine eingesetzt und somit sah das Trinkresultat so aus, dass sich all das hässliche Kaffee-Pulver-Zeugs am Tassenboden gesammelt hat. Als ich ihm seinen Kaffee auf den Tisch gestellt habe, während er wie immer mit einem konzentriert-starren Blick auf seinen Bildschirm gestarrt hat. Ein Dankeschön war natürlich nicht zu erwarten. Seit diesem Tag wurde ich von diesem Herren nie wieder gebeten, ihm doch einen Kaffee zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00026491 vom 11.06.2009 um 12:56:59 Uhr in Zürich (26 Kommentare).

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Jungfräuliche Lehrerin

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Masturbation Engherzigkeit Wollust Partnerschaft

Mit 49, kurz nach der Trennung, lernte ich eine Frau kennen, mit der ich gut zurechtkam. Einmal in der Woche kochte ich für sie und wir quatschten über alles, so ziemlich ohne Tabus, auch über Sex. Da merkte ich, dass sie doch irgendwie verquer war. Lehrerin, 46, nie verheiratet, nie eine feste Beziehung, wohl auch nie Sex mit einem Mann. Mir war es ganz recht. Nur als sie mir erzählte, dass sie auch Sexualkunde unterrichtet, habe ich erst einmal nichts dazu gesagt. Dann rief sie mich an und hatte eine Woche in der Türkei für uns gebucht, im Doppelzimmer. Am nächsten Tag fand ich sie völlig fertig vor - eine Freundin hatte ihr dringend abgeraten, weil doch Männer auch Sex haben wollen. Ich habe sie beruhigt. Es ging gut mit den Tagen im Doppelbett, auch wenn ich mich ganz schön zurückhalten musste. Irgendwann hatten wir dann doch Sex, oder zumindest das, was sie dafür hielt. Sie war halt eine geübte und sehr schnelle Masturbatin. Mir sagte sie, dass meine Finger Gold wert seien und man sie hoch versichern müsse.

Nun mag ich Sex zu sehr, um auf diese herrliche Variante lange zu verzichten, also sollte dann meine Zunge versichert werden. Mich zu befriedigen schaffte sie nicht, ich machte das dann selbst. Der Verkehr war sehr mühsam, denn es tat ihr immer ein bisschen weh. Und da wir Kondome benutzten, konnte ich ihr auch recht leicht einen Orgasmus vorgaukeln. Mit Sex soll man nur anfangen, wenn man auch auf dem gleichen Level liegt. Ohne wären wir heute bestimmt noch gute Freunde. So ging es dann gar nicht mehr. Für sie sicherlich eine große Enttäuschung. Aber sie ist ja wirklich nicht die einzige Frau, die eine so verquere Einstellung zur Sexualität hat. Ein Jammer, wie viele gute Beziehungen daran zerbrechen. Aber bevor ich sie kennenlernte, dachte ich immer, man sei auf der sicheren Seite, wenn eine Frau zugibt, sich gerne und oft selbst zu befriedigen. Das weiß ich nun auch besser.

Beichthaus.com Beichte #00026486 vom 10.06.2009 um 23:47:29 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Prügel auf dem Klo

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Gewalt Aggression Eifersucht

Heute hat meine Freundin mir erzählt, dass sie pausenlos von so einem Macker vollgesabbelt wurde, den sie erst ein paar Stunden kannte. Er meinte, er will sie unbedingt einmal treffen. Der Typ lief gerade an uns vorbei, als sie das sagte, und ging auf die Toilette. Ich sagte zu ihr, dass ich auch mal austreten müsse. Ich bin also hinter ihm her und habe ihn erst mal zur Rede gestellt und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass er sie in Ruhe lassen soll, da sie gerade eine sehr schlimme Zeit durchgemacht hat - was auch wahr ist. Er hat natürlich nur einen auf Macker gemacht und da ist mir einfach eine Sicherung durchgebrannt. Ich habe ihn am Nacken gepackt und an die Wand gedrückt. Ich bin nicht besonders muskulös, habe aber dafür ein paar Pfunde mehr drauf, was zusammen mit der Wut unvorstellbare Kräfte in mir weckte. Also drücke ich ihn an die Wand und habe ihm im ruhigen, aber strengen Ton noch mal klar gemacht, dass er sie gefälligst in Ruhe lassen soll.

Als er sich immer noch wehrte, habe ich seinen Kopf mehrmals gegen die geflieste Wand geschlagen, seinen Körper gedreht und ihm noch mehrmals auf den Torso geschlagen, ihn zu Boden geworfen und ihm noch einen Tritt gegeben. Dann sagte ich ihm nur noch, dass er sich meine Bitte lieber zu Herzen nimmt und sie nie wieder anspricht und wenn er jemandem über diesen Vorfall erzählt, würde er das nächste Mal nicht so gut davonkommen. Ich habe mich dann aus dem Staub gemacht. Ich war wirklich überrascht, dass ich so etwas überhaupt machen konnte, da ich normalerweise absoluter Pazifist bin und mich niemals mit jemandem schlage. Jetzt sitze ich hier und habe Panik, dass er mich anzeigt, was ja durchaus berechtigt wäre. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich im Ernstfall doch die nötigen Kräfte aufbringen kann aber hoffe trotzdem, dass ich so etwas nie wieder tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00026485 vom 10.06.2009 um 19:30:25 Uhr (40 Kommentare).

Gebeichtet von Rodrigo
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