Wechsel der Religionen

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Unglaube Falschheit Verrat

Wenn Europa einmal vom Islam überrannt wird, werde ich der Erste sein, der konvertiert. Ich glaube nicht an irgendwelche Glaubenssachen, die ganzen Religionen gehen mir am Arsch vorbei. Ich will nur meine Ruhe vor den Spinnern. Ich werde noch einige Zeilen aus dem Koran auswendig lernen, falls ich danach gefragt werde.

Beichthaus.com Beichte #00035231 vom 10.03.2015 um 15:05:10 Uhr (14 Kommentare).

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Wie das Leben spielt...

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Neid Falschheit Morallosigkeit Lüneburg

Ich (w/29) habe vor zehn Jahren, zugegeben sehr überstürzt, meinen Mann geheiratet. Der Hauptgrund war eigentlich, dass wir gegen unsere Eltern rebellieren wollten. Denn sie hielten nichts von unserer Beziehung. Wir zogen damals dann in eine kleine Wohnung, ich hatte gerade mein Abitur gemacht und fing ein FSJ an, er war da schon ausgelernter Bürokaufmann und arbeitete in Festanstellung. Aber unsere Ehe ist gar nicht das Thema dieser Beichte, viel mehr unsere Freunde. Nach dem FSJ studierte ich, entsprechend war es finanziell immer sehr eng bei uns. Wir waren bald als das arme Ehepaar verrufen, die nie in Urlaub fuhren und vielleicht ein, zwei Mal im Monat mit auf Partys kamen, dann aber auch nur zusammen an einem Cocktail schlürften. Und natürlich waren wir beide etwas neidisch, wenn wieder Urlaubsbilder von Malle oder New York rumgezeigt wurden. Dazu muss man sagen, dass die meisten Freunde von uns noch bei Mama wohnten. Nach fünf Jahren wirklich harter Arbeit, war ich dann fertig mit meinem Studium und Referendariat und kam bei einer Privatschule unter, mit entsprechendem Verdienst.

Etwa Mitte meines Studiums kam unser Freundeskreis auf die grandiose Idee, endlich mal zu Hause auszuziehen. Dazu muss ich sagen, dass ich von einem Kern von 3-4 Leuten spreche, die die besten Freunde meines Mannes waren, seit der Kindheit. Sie waren alle in befristeten Verhältnissen und zwei noch in der Ausbildung, zwei brachten noch ihre Freundin mit und sie mieteten sich in ein wirklich schönes Loft ein. Sie fragten uns auch, ob wir nicht Bock darauf hätten, aber ich brauchte meine Ruhe. Ich nahm mein Studium sehr ernst und wollte meinem Ehemann nicht unnötig lang auf der Tasche liegen. Aber trotzdem kamen wir regelmäßig vorbei und feierten dort auch so manche Party mit. Nach zwei Monaten ging dann der Streit los. Keiner wollte sich an den Putzdienst halten, es verschwanden Sachen und auch viele der neuen Möbel waren nach kurzer Zeit ganz schön ramponiert, was nicht zum Frieden beisteuerte. Bald hatten wir regelmäßig jemanden bei uns sitzen, der sich bei meinem Mann auskotzte.

Der Höhepunkt kam aber erst ein Jahr später, als es eigentlich schon wieder harmonisch geworden war. Einer der Kumpels meines Mannes hatte eine Banklehre gemacht, wurde aber nicht übernommen. Zwar bekam er etwas Arbeitslosengeld, aber nicht genug, um den Anteil seiner Miete zu zahlen und auch die Unterstützung seiner Eltern wurde eingestellt. Also zog er aus. Keine zwei Wochen später trennte sich das eine Pärchen, beide zogen aus und die Miete wurde pro Kopf zu hoch. Wir wurden förmlich angebettelt, einzuziehen, aber für uns war die Miete zu teuer. Und auch die Suche nach neuen Mitbewohnern gestaltete sich als schwierig. Da wir in einer Studentenstadt leben, meldeten sich eben auch nur Studenten und für die war die Miete pro Kopf auch zu hoch. Schließlich kündigte der Hauptmieter, ohne den Anderen etwas zu sagen, den Mietvertrag und stellte sie drei Monate später vor vollendete Tatsachen.

Neben dem Stress der Wohnungssuche kam der Streit über die Gemeinschaftsmöbel hinzu. Die hatten sie grandioserweise zusammengekauft und konnten sich nicht einigen, wem was gehört. Es war wirklich eine turbulente Zeit, auch weil oft versucht wurde, uns auf bestimmte Seiten zu ziehen. Ich versuchte mich zwar rauszuhalten, aber mein Mann litt in der Zeit sehr viel unter dem Streit seiner besten Freunde, sodass ich auch immer mitgerissen wurde. Ich hatte zu der Zeit gerade mein Referendariat angefangen, also eigentlich auch mehr als genug eigenen Stress, versuchte dann aber trotzdem zu schlichten und kam durch Studienkontakte zu einigen WG-Angeboten für die Freunde. Wie gesagt, es war wirklich stressig für mich und ich machte drei Kreuze, als ich meine zweite Prüfung bestand und auch sofort zum neuen Schuljahr eine Anstellung fand.

Es ging also bei uns bergauf, bei unseren Freunden bergab. Ich kann nicht mal mehr sagen, wer von ihnen es war, doch von heute auf Morgen tauchte ein Blog im Internet auf - über die WG. Und es waren echt krasse Dinge darin zu lesen und noch krassere Bilder. Der Link wurde an alle verschickt, Vermieter, Kollegen, Mitbewohner. Wer auch immer es war, er hat also auch sein Leben zerstört. Und hier komme ich zu meiner ersten Beichte: Ich habe es richtig genossen, als ich sah, wie die Freundschaften zerbrachen. Und dafür schäme ich mich sehr, irgendwie waren es ja auch meine Freunde. Aber wir haben uns immer viel Kritik über unseren Lebensstil anhören müssen - früh heiraten, obwohl man kein Geld hat. Ich studiere, arbeite aber nicht nebenbei. Und dann auch noch Grundschullehramt, obwohl es ein Grundschulsterben gibt. Ob ich deswegen so eine Genugtuung empfand, kann ich nicht sagen. Gesprochen habe ich darüber mit niemandem. Meine zweite Beichte ist, dass ich einen dieser Freunde extra sabotiert habe. Sein Neffe sollte unbedingt bei uns auf die Schule gehen, also bat er mich, ein gutes Wort einzulegen. Als Privatschule haben wir strenge Auswahlverfahren und alles wird bei richtigen Konferenzen besprochen. Als es zu seinem Neffen kam, sprach ich mich gegen ihn aus. Ich nannte zwar keinen Grund, aber meist reicht ein Nein aus, damit jemand aussortiert wird. Als die Absage bei seiner Schwester ankam, rief er mich an. Ich sagte, dass ich alles gegeben hätte, er aber nicht unseren Ansprüchen genügt hätte.

Mittlerweile bin ich schwanger und wir sind vor einigen Wochen in ein großes, spießiges Reihenhaus gezogen, allerdings nur zur Miete. Bei dem Umzug waren auch einige dieser Freunde anwesend und sie rissen sich sogar richtig zusammen. Trotzdem merkte man ihnen an, wie neidisch sie sind. Das Krasseste war jedoch, als einer von ihnen fragte, wie ausgerechnet wir uns denn so eine Bude leisten können. Mir fiel wirklich alles aus dem Gesicht, aber auch hier sagte ich, wie viel zu oft schon, nichts. Meine dritte Beichte ist also, dass ich immer noch nicht verstehen kann, wie man so oberflächlich und dabei so blöd - oder eher naiv - sein kann. Und ich verstehe mich selbst nicht, dass ich diese Typen immer noch so in mein Leben lasse, obwohl ich seit meiner Hochzeit nur Frust und Ärger mit ihnen hatte und meinem Mann immer noch nicht gesagt habe, dass es nicht infrage kommt, dass einer dieser Idioten Patenonkel meines Kindes wird.

Beichthaus.com Beichte #00035217 vom 08.03.2015 um 09:57:56 Uhr in Lüneburg (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kostenloses Fast Food

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Betrug Geiz Falschheit Ernährung Langenzenn

Ich möchte hier beichten und um Absolution bitten, da ich mich jahrelang durch eine bestimmte Fast-Food-Kette geschnorrt habe. So konnte ich praktisch ein halbes Jahr umsonst dort Essen. Wie ich das angestellt habe? Da ich in meiner Ausbildung und auch späteren Arbeitsstelle als Einkäufer gearbeitet habe, lernte ich, stets die Angebote von Firmen sowie Ketten genau zu verfolgen. Gesagt getan, ich habe eine gewisse Zeit Coupons von allen möglichen Läden gesammelt - sauber abgeheftet in eigenen Ordnern. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann Regelmäßigkeiten in den Gutscheinen entdeckt, da dem Gutschein immer ein Code und Menü zugeordnet war. Als ich dann einen Gutschein für ein Gratis-Essen gefunden habe, es war ein Willkommensgeschenk aus einer Zeitschrift, der aber nur einen Tag gültig war, habe ich den Gutschein dank Photoshop auf jedes Datum im Jahr gesetzt. Das Witzige an der Sache war, dass die Gutscheincodes nie von der Fast-Food-Kette aus dem System genommen wurden. So konnte ich ein halbes Jahr lang für bestimmt 500 Euro Freunde und Familie durchfüttern. Ich bitte daher um Verzeihung, da ich damals sogar die Mitarbeiter des Fast-Food-Ladens angemotzt habe, wenn man behauptete, den Gutschein gäbe es nicht. Beim Scannen hat es immer funktioniert.

Beichthaus.com Beichte #00035193 vom 04.03.2015 um 15:54:11 Uhr in Langenzenn (11 Kommentare).

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Sport ist wichtiger als der Freund

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Falschheit Lügen Partnerschaft Sport

Ich (w/25) beichte, dass ich meinen Freund belüge, indem ich behaupte, dass ich viel für eine Klausur lerne. Diese Klausur gibt es tatsächlich, aber ich sagte ihm, dass ich deswegen in den nächsten zehn Tagen keine Zeit haben werde, um ihn zu sehen. Das mache ich aber nur, damit ich nachmittags - quasi als Lernpause - ganz entspannt zum Sport gehen kann. Fünf Mal die Woche, was er natürlich nicht weiß. Ich beichte, dass mir mein Sport wichtiger ist als mein Freund.

Beichthaus.com Beichte #00035165 vom 28.02.2015 um 14:51:11 Uhr (5 Kommentare).

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Von hinten nach vorne

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Lügen Falschheit Peinlichkeit Feigheit Gesundheit

Ich habe die letzten Wochen meine Freundin belogen. Ich habe die Gewohnheit, mich nach meinem großen Geschäft von hinten nach vorne abzuwischen - wenn ich es wie normal nach hinten mache, fühle ich mich unsauber. Bisher hat es auch immer geklappt, aber es kam der verhängnisvolle Montag. Ich hatte Stress und Durchfall und schon wieder wurde nach mir gerufen - pflichtbewusst unterbrach ich meine Tätigkeit, wischte mir ohne nachzudenken den Hintern ab und ging meiner Arbeit nach. Abends dann der Schock, an meinen Kronjuwelen klebte Scheiße und mein kleiner bester Freund war entzündet. Am nächsten Mittag ging ich zum Arzt und ich bekam eine Augensalbe verschrieben. Ich musste in die Apotheke, da war eine nette junge Dame, die mich aus Fürsorge fragte, für was ich diese Creme brauche - meine Augen seien ja nicht entzündet. Und da begann der Lügenbaum. Ich log ihr etwas vor und zu Hause wendete ich die Salbe an, ohne die Packungsbeilage zu lesen. Es kam, wie es kommen musste, und meine Freundin hatte Lust auf Sex. Ich wollte ihr aber auf keinen Fall von meinem Missgeschick erzählen und so erfand ich etwas. Es war völlig absurd, aber sie fraß die Lüge. Das ging noch geschlagene zwei Wochen so weiter, bis mein kleiner Freund wieder bereit war. Es tut mir leid, dass ich sie belogen habe, aber sollte ich ihr wirklich von Scheiße an den Kronjuwelen erzählen? Ich glaube nicht. Also Leute - wischt nach hinten ab, sonst geht es euch wie mir!

Beichthaus.com Beichte #00035157 vom 26.02.2015 um 08:38:04 Uhr (16 Kommentare).

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