Wie schmelzen die Fettpolster?

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Ignoranz Verzweiflung Trägheit Sport

Ich (w/24/1,65m/70kg) beichte, dass ich es trotz Übergewicht aufgegeben habe, abnehmen zu wollen und mich jetzt nur noch gehen lasse - kein Sport, essen so viel und was ich will - nur weil ich mit den ganzen Abnehm-Philosophien und deren Widersprüchen untereinander überfordert bin. Ich dachte immer, das sei ganz einfach und ich hätte Ahnung von gesunder Ernährung und Sport. Aber nein, überall liest man etwas anderes. Die Einen sagen, Joggen ist der beste Sport zum Abnehmen, weil da am meisten Fett verbrannt wird und alle Muskeln beansprucht werden. Die Anderen sagen wiederum, Joggen sei sogar kontraproduktiv und würde Fettpolster gar fördern, weil der Körper dann bei den Mahlzeiten bunkert. Woanders habe ich zudem gehört, beim Joggen würden zuerst die Muskeln wegschmelzen und dann erst das Fett und man sähe dann zwar dünn, aber unförmig und undefiniert aus. Man solle daher hauptsächlich Krafttraining machen. Krafttraining mache ich zwar gerne, aber nur für den Bauch und den Po, denn ich weiß aus Erfahrung, dass ich Arme und Beine wie Hulk kriege, wenn ich die trainiere, weil ich von Natur aus schon recht muskulöse und breite Arme und Beine habe.


Ich will hauptsächlich an Rücken, Armen, Schultern und Beinen dünner werden, aber nicht noch mehr Muskeln dort bekommen. Wie soll das bitte mit Krafttraining gehen? Also doch Joggen? Aber das fördert doch Fettpölsterchen? Also lieber gar nicht joggen?? Ich bin bis vor ein paar Tagen immer täglich 20 Minuten joggen gegangen, was ziemlich anstrengend für mich war, aber ich war motiviert. Danach habe ich immer ein ausgiebiges Krafttraining für Po und Bauch gemacht. Jeden Tag. Zudem habe ich mich gesund ernährt, drei Mahlzeiten am Tag, die letzte ohne Kohlenhydrate und spätestens um 19 Uhr. Ich dachte, das sei ein guter Plan. Nach einer Woche habe ich dann allerdings angefangen, mich zusätzlich im Internet zu informieren, bin dabei auf die oben genannten widersprüchlichen Informationen gestoßen und bin nun komplett verwirrt und demotiviert. Ich habe in der einen Woche mit meinem Ernährungs- und Sportplan auch nur 0,5 kg abgenommen, was ja nicht gerade viel ist. Wenn ich mal eine Woche weniger esse (ohne Sport), nehme ich normalerweise mindestens 1 kg ab. Irgendwas scheint an meinem Plan also tatsächlich falsch zu sein. Aber ich bin überfordert damit, rauszufinden, was. Ich beichte, dass ich trotz Notwendigkeit nicht mehr abnehmen will, nur weil mich diese ganze Abnehm-Branche ankotzt und ich zu dumm bin, zu wissen, wem ich glauben soll.

Beichthaus.com Beichte #00035939 vom 16.06.2015 um 13:39:22 Uhr (48 Kommentare).

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Massengrab für Fliegen

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Engherzigkeit Mord Aggression Tiere

Ich (m/20) veranstalte zurzeit einen kleinen Holocaust bei mir in der Wohnung. Bei uns treiben sich zurzeit nicht gerade wenig Fliegen rum und ich habe mir schon als Kind beigebracht, diese kleinen Biester mit der Hand zu fangen und danach wieder freizulassen. Seit […]
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Beichthaus.com Beichte #00035904 vom 11.06.2015 um 19:14:02 Uhr (10 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Von der Vergangenheit eingeholt

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Maßlosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Falschheit Partnerschaft Berlin

Ich (m/21) möchte an dieser Stelle beichten. Ich komme von ganz unten und habe viel krasse Scheiße hinter mir, die viele in den Wahnsinn getrieben hätte. Dadurch bin ich eine absolute Kämpfernatur geworden und will zwanghaft alles ändern und verbessern, was mich stört. Und hier kommt der Knackpunkt, denn das ist auch bei Menschen so. Ich denke immer nur zum nächsten Fick, denke immer nur an die kurze Bestätigung sexueller Natur. Und dabei bin ich nicht wählerisch, mein Ziel ist es immer nur, es einem Menschen so zu besorgen, dass er mich nie vergisst. Das bezieht sich sowohl auf Männer als auch auf Frauen. Das geht bis in härteste SM/BDSM Bereiche hinein, meine sexuelle Geltungssucht ist mir selbst zuwider. Ich hatte mit meinen jungen Jahren ungefähr 400 Frauen und 200 Männer. Zum Glück bin ich, wie durch ein Wunder, von STI und HIV verschont geblieben und habe jetzt eine Partnerin. Ich wünsche mir eigentlich nur dieses Standardglück. Haus, Frau, Kinder, Job, kleines Auto. Daran arbeite ich hart, gehe nicht fremd und versuche sie auf Händen zu tragen, auch wenn ich im Bett mehr als dominant bin.

Ich würde am liebsten sofort mit ihr zusammenziehen und Kinder kriegen. Aber ich habe wahnsinnige Angst, dass sie mich verlässt. Ich lasse ihr alle Freiheiten, die sie möchte, und bemühe mich wirklich perfekt zu sein. Ich habe Angst, sie zu verlieren, weil sie der erste Mensch ist, der sich mehr als nur oberflächlich für mich interessiert. Sie weiß, dass ich mit vielen Menschen Sex hatte, kennt aber nicht das gesamte Ausmaß. Wir haben beide dieselbe Vorstellung von Glück und Zukunft. Ich habe ihr versprochen, ihren Glauben zu übernehmen und zu konvertieren, auch wenn ich bisher eher antireligiös war. Das allerdings unter der Prämisse, dass das mit uns hält und wir eine Familie gründen. Ich fühle mich scheinheilig, bzw. völlig falsch, da ich bisher fast jedes Gebot gebrochen habe. Ich kann mir keinen Gott vorstellen, der einem Menschen solch ein Leben aufbürdet, auch wenn mir im Moment alles wie eine göttliche Fügung vorkommt. Zusammengefasst möchte ich meine Wollust, meine Gier, meine Aufmerksamkeitssucht, mein Misstrauen und meine Gottlosigkeit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00035902 vom 11.06.2015 um 14:30:12 Uhr in 10179 Berlin (Heinrich-Heine-Straße) (6 Kommentare).

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Perfekte Partnerschaft mit Schattenseiten

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Familie Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit meiner Halbschwester verheiratet bin. Zugetragen hat sich die ganze Sache folgendermaßen: Mit 20 Jahren zog ich vom Land in die Stadt, zum Studium. Ich fand nicht gleich so den Anschluss, da ich zwar nicht direkt eigenbrötlerisch bin, aber dennoch ein ziemlicher Einzelkämpfer. In meiner WG wohnten außer mir nur Nerds, die ihre jeweiligen Zockerhöhlen so gut wie nie verließen. Einer meiner Mitbewohner war jedoch ein Fitnessfreak und Waffennarr, der, wenn er nicht gerade virtuelle Aliens, Zombies oder gegnerische Soldaten abknallte, beim MMA-Training oder im Fitti anzutreffen war. Aus reiner Langeweile und Neugier kam ich einfach mal zu einem Probetraining mit, und wider Erwarten gefiel es mir sowohl im Fitnessstudio als auch beim MMA ganz gut. Als ich nach zwei Jahren einen Nebenjob suchte, sprach mich mein Trainer in besagtem Fitnessstudio an, ob ich denn mit dort arbeiten wollen würde, um zum Beispiel den Anfängern die Geräte zu erklären, oder ihnen einfache Pläne auszuhändigen.


Natürlich sagte ich dazu nicht Nein, denn das war leicht verdientes Geld, und man lernte eine Menge hübsche Mädels kennen, mit denen sich ab und an etwas ergab. Eines Tages betrat eine wunderschöne junge Frau das Studio. Ihr Haar hatte denselben dunklen Braunton wie meines, ihre Statur war ähnlich der, die ich besaß, bevor ich regelmäßig trainierte, unsere Augenfarbe war ebenfalls das gleiche Braun, und wir hatten in etwa dieselbe Kopfform. Menschlich gesehen lagen wir voll auf einer Wellenlänge, sie studierte ebenfalls. Als wir dann noch herausfanden, dass wir ursprünglich aus derselben Gegend stammten, und daheim auch einige gemeinsame Bekannte hatten, war das natürlich ein weiterer Pluspunkt. Schließlich kamen wir fest zusammen. Die anderen Trainer nannten uns von Anfang an immer Brüderlein und Schwesterlein, weil wir uns so ähnlich sahen. Außerdem machten über unsere Herkunftsgegend bald einige Inzestwitze die Runde. Natürlich lachten wir nur darüber. In den Semesterferien fuhren wir nach Hause und stellten uns unseren jeweiligen Eltern vor. Meine Eltern freuten sich zwar zunächst für uns, aber als mein Vater ihren Nachnamen erfuhr, begann er unruhig auf seinem Stuhl hin- und herzurutschen und wurde recht schweigsam.


Bei ihren Eltern war es noch schlimmer. Ihr Vater war total entspannt, aber ihre Mutter war die Nervosität in Person. Sie verschüttete den Kaffee, vergaß öfter, was sie sagen wollte, und konnte mir nicht in die Augen sehen. Meine Freundin und ich fanden das alles schon recht komisch, dachten uns aber zunächst nichts dabei. Unsere Beziehung lief danach drei Jahre weiter vor sich hin, ihre Mutter gewöhnte sich an mich und war dann sogar recht nett zu mir und mein Vater war ebenfalls bald wesentlich entspannter in unserer Gegenwart. Nur wenn sich unsere Eltern trafen, herrschte stets eine seltsame Spannung. Eines Tages, im Urlaub, machte ich ihr einen Heiratsantrag. Sie sagte natürlich ja, und so luden wir unsere Eltern zum Essen ein, um das zu verkünden. Wieder herrschte eine seltsam angespannte Stimmung. Nach der Ankündigung verschwanden unsere jeweiligen Eltern recht schnell. Eine Woche später klingelte ihre Mutter bei uns an der Tür, total verheult im Gesicht, und trotz des Faktes, dass sie mit dem Auto unterwegs war, streng nach Alkohol riechend. Sie fragte meine Freundin schluchzend, ob wir denn jetzt auch Kinder wollten. Worauf sie wahrheitsgemäß antwortete, dass das derzeit nicht in Planung sei.


Nach einigem Rumgedruckse die Frage ihres Besuchs betreffend, rückte sie schließlich damit heraus, dass sie eine Affäre mit meinem Vater gehabt hatte, weil meine Mutter wohl nach meiner Geburt nicht mehr mit ihm schlafen wollte. Sie hatten sich kennengelernt, weil er ihr bei einer Autopanne geholfen hatte, waren mehrmals im Bett gelandet, und schließlich war sie schwanger. Ihr Mann hatte glücklicherweise nie Verdacht geschöpft. Wir sahen uns wohl jedoch so ähnlich, dass ihre Mutter das Schlimmste befürchten musste. Meine Freundin und ich entschieden uns jedoch gegen einen Test und für die Ehe, nachdem wir lange darüber geredet haben. Vernünftigerweise werden wir das mit den Kindern allerdings wohl lieber sein lassen. Auf der Hochzeit gab es übrigens gute Miene zum bösen Spiel, von beiden Seiten. Wir führen jetzt seit mehreren Jahren eine glückliche Ehe, von daher hat es sich wohl doch gelohnt.

Beichthaus.com Beichte #00035901 vom 11.06.2015 um 12:28:49 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Stillen in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Vorurteile Dorfen

Ich (w/22) habe etwas Schlimmes getan. Ich habe einer stillenden Mutter meine Meinung gesagt. Zur Situation: Ich sitze mit meinem Freund (25) in einem Café und direkt hinter mir, für ihn gut einsehbar, saß eine junge Mutter, ca. 25 Jahre jung und hatte ihr Baby dabei. Ich saß vor einem Spiegel und konnte das ganze Café überschauen. Nach gut 20 Minuten fing das Kleine an zu brüllen, und die Mutter packte ihre Brust aus. Ich deutete meinem Freund an, sie nicht anzustarren. Erstens macht man das nicht und zweitens ist es das Normalste der Welt, ein Baby mit seiner Brust zu füttern. Doch diese Dame strapazierte meine Nerven ungemein, ihr Kind hatte wirklich Hunger, doch sie zog das Kleine andauernd von der Brust, damit ihr Nippel freilag und man sieht halt ab und an hin - mein Freund auch. Ich dachte mir, der Frau wird das auch schon wehtun, wenn so ein Baby dran saugt, aber nein, sie machte es nur, wenn mein Freund hinsah und Brüste sind für Männer wie Laserpointer für Katzen. Und er bemühte sich, nicht oft hinzusehen und entschuldigte sich bei mir. Und das war pure Absicht. Warum?


Das Kind war noch zu klein für Zähne und konnte nie lange genug saugen damit es was "erwischt". Dann platzte mir meine Wutader und ich schrie sie an, was sie da mache. Sie sagte mit einem feisten Grinsen, dass sie ihr Kind stille und dass ich intolerant sei und sie diskriminiere. Ich beschimpfte sie daraufhin und ich sagte ihr meine Meinung ist Gesicht, dass sie absichtlich das Kind von ihrem Nippel wegzog, damit man hinschauen musste. Sie grinste noch extremer und sagte: "Ja und? Nicht mein Problem, du Schlampe, wenn dein Macker auf meine geilen Brüste glotzen muss, dieser Perversling." Der Cafébesitzer warf mich und meinen Freund dann raus, die arme stillende Mutter. Seit diesem Tag habe ich eine noch extremere Abneigung gegen stillende Mütter. Ich bitte um Absolution! Warum kann mir das nicht einfach egal sein, dass die ihr Kind füttert?

Beichthaus.com Beichte #00035866 vom 05.06.2015 um 17:55:49 Uhr in 84405 Dorfen (Rathausplatz) (39 Kommentare).

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