Ich habe meine Oma umgebracht

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Gewalt Diebstahl Dummheit

Ich glaube, ich habe meine Oma auf dem Gewissen. Es begann alles vor ungefähr drei Wochen. Mein Bruder brachte überraschend einen Hamster mit nach Hause. Neugierig, wie ich nun mal bin, öffnete ich direkt seinen Käfig um ihn herauszunehmen. Und was machte das blöde Vieh? Es biss mich in den Finger, bevor ich ihn überhaupt erst einmal rausnehmen konnte. So etwas lasse ich mir nicht gefallen, vor allem, weil ich so kleine Viecher eh noch nie leiden konnte. Das dumme Gelache von meinem dämlichen Bruder machte die Sache auch nicht gerade besser - also kam ich auf die tolle Idee, mich an diesem Vieh zu rächen. Ich schlich mich abends an den Schrank meiner Mutter, indem irgendwelche Medikamente lagen. Ich schnappte mir die erstbeste Packung und ging zum Käfig. Dort angekommen gab ich dem Hamster ein paar Tabletten.

Und siehe da, diese Teile zeigten recht schnell ihre Wirkung. Als mein Bruder am nächsten Morgen seinen Hamster begrüßen wollte, lag dieser tot im Käfig. Ich war glücklich und zufrieden, was sich aber dann jedoch schnell wieder änderte, als mir meine Mutter vom plötzlichen Tod meiner Oma berichtete. Sie sagte, sie sei an Herzversagen gestorben. Ich konnte es gar nicht glauben. Sie nahm doch immer regelmäßig ihre Tabletten - ihre Tabletten???!!! Schnell rannte ich an den Mülleimer, in den ich ein paar Tage zuvor die leere Tablettenpackung geworfen hatte und was musste ich feststellen? Es waren die Herztabletten meiner Oma. Sie hatte anscheinend keine Ersatzpackung mehr und dachte sich wohl, einen Tag ohne diese Tabletten auszukommen, das tat sie aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00024637 vom 01.09.2008 um 19:51:52 Uhr (45 Kommentare).

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Mein Leben ohne Emotionenr

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Trägheit Verzweiflung Gewalt Selbstverletzung

Ich (m) war ein dickes, fettes Kind. Meine gesamte Kindheit und Jugend erfuhr ich von wildfremden Menschen, die mir auf der Straße begegneten, Bekannten aus der Schule, Verwandten und Mitgliedern der direkten Familie nur Ablehnung und Herabsetzung. Hinzu kamen die diversen Persönlichkeitsstörungen des Vaters, die er an der Familie auslebte. Seit frühster Kindheit habe ich mich daher emotional derart abgeschottet und von den Menschen entfremdet, dass ich heute (mit 25), wo ich schlank, sportlich und wahrscheinlich nicht völlig unansehnlich bin, derart entseelt bin, dass ich mit Menschen nichts anfangen kann. Also nicht die geringste emotionale Bindung zu ihnen aufbauen kann, was aber die Grundlage für all ihr Treiben zu sein scheint. So gering meine Emotionsfähigkeit ist, so ausgeprägt ist dagegen meine Empathiefähigkeit, was einerseits Überlebensstrategie ist, andererseits aber ein Problem darstellt. Da ich selbst keine echten Gefühle erfahren kann, ist meine Wahrnehmung der Empfindungen der Menschen, mit denen ich zu tun habe, so sehr ausgeprägt, dass ich ihre Befindlichkeiten adaptieren kann und Emotionalität vorgaukele, um meine völlige innere Leere nicht zu offenbaren. Jedoch ist diese Maskerade enorm anstrengend. Umso mehr Menschen, desto stressiger ist es. Dieser Druck führte während meiner gesamten Schulzeit, angefangen bei der ersten Klasse, dazu, dass ich selbstverletztendes Verhalten an den Tag legte, was ich aber entweder gut versteckte und/oder keinen interessierte (mein Vater spöttelte darüber, als er zufällig eine tiefe Fleischwunde sah), so dass es erst mit Beendigung der Schulzeit und meinem völligen Rückzug von den Menschen und sozialen Verpflichtungen aufhörte. Im Grunde erstrebe ich keine Änderung an diesem Zustand, ich leide nicht darunter, ich kann kein persönliches Leid empfinden. Ich warte nur noch, da sein oder nicht sein in meinem Fall keine Rolle spielt. Ich bin kein Selbstmordkandidat. Ich habe keine Todessehnsucht, aber am Leben hänge ich auch nicht. Es ist schlicht egal.

Beichthaus.com Beichte #00024549 vom 20.08.2008 um 22:01:54 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich verliere den Verstand

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Selbstverletzung Trägheit Verzweiflung

Ich glaube, dass ich langsam den Verstand verliere. Oft liege ich stundenlang im Bett und denke an gar nichts. Wenn ich dann den Mut finde, mich selbst zu fragen, was geschehen ist, blicke ich auf meinen Arm, der übersät ist mit Narben der Vergangenheit. Dann fällt es mir wieder ein, warum ich diese Leere spüre. Dabei scheint mir die Realität wie Wasser aus den Händen zu gleiten. Beichten möchte ich jedoch, dass ich aufgrund dieses Verhaltens eine Art Wall um mich selbst errichtet habe. Dies führt dazu, dass ich nicht immer der gefühlsvolle, nette Junge von nebenan bin, sondern eher das Gegenteil. Alles ist eine Farce, aufgebaut von mir.

Ich verschleiere mich selbst, lasse niemanden an mich heran und habe deswegen schon öfters Menschen, die mir wichtig sind, geschadet. Ich spüre aber keine Reue, keine Scham, kein Mitgefühl, sondern nur diese Leere, die mich innerlich auffrisst und mich halb zäh wieder ausspuckt. Ich kann nicht genau sagen, was mit mir passiert ist und warum, aber das interessiert mich auch nicht. Wenigstens konnte ich in den vergangenen Tagen der Leere eins mit Sicherheit feststellen, ich bin allein, und werde es wohl immer bleiben

Beichthaus.com Beichte #00024538 vom 20.08.2008 um 18:04:13 Uhr (28 Kommentare).

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Bierflasche mit Kondom

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Peinlichkeit Masturbation

Es würde mich mal interessieren, was sich meine Oma gedacht hat, als sie vor zwei Tagen - beim Aufräumen meines Zimmers - eine leere Bierflasche über deren Hals ein Kondom gezogen war und ein Sektglas, das durch Hilfe von reingestopftem Toilettenpapier ein Vaginaloch formte, entdeckte. Die Beichte umschließt diese zwei Gegenstände, da ich denke, dass selbst wenn die Bierflasche für eine Frau gedacht gewesen wäre, das sicher nicht Gottes Wille ist.

Beichthaus.com Beichte #00024420 vom 01.08.2008 um 18:34:45 Uhr (38 Kommentare).

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Masturbation im Zugabteil

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Masturbation Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

Vor etwa 15 Jahren war ich privat viel mit der Bahn zwischen Osnabrück und Hessisch Oldendorf unterwegs, da musste ich immer so lange über die Dörfer fahren und im Zug war nie etwas los. Da ich dann auf einer dieser langen einsamen Fahrten auch schon mal geil wurde, habe ich mir öfters im leeren Großraumabteil der Regionalbahn so richtig schön einen gekeult, meist bei der Stelle, an welcher die Bahn so richtig schön langsam an einem Bahnübergang an wartenden Autos und Fahrradfahrern vorbei fuhr, sodass mich alle sehen konnten. Ich habe mich meist auf die Polstersitze ergossen.

Beichthaus.com Beichte #00024399 vom 01.08.2008 um 11:52:49 Uhr (19 Kommentare).

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