Die Familien-Zerstörerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Fremdgehen

Ich (w/33) hasse glückliche Paare - oder solche, die es vorgeben zu sein. Es fing schon mit ca. 25 Jahren an, als eine damals gute Freundin von mir nichts anderes tat, als mit ihrem "Schatzi" eine untrennbare Einheit zu bilden. Egal wann und wo, ob bei Feiern im Freundeskreis oder einfach nur mal privat, er war immer dabei. Ich selbst war damals auch in einer Beziehung, diese war allerdings schon in den letzten Zügen und wir warteten im Grunde nur noch, dass einer von uns den ersten Schritt in Richtung Trennung machen würde.

Bei eine Mädelsabend war sie (man staune) auch allein anzutreffen, doch seilte sie sich nach ein paar Stunden ab, mit der Begründung, sie müsse etwas erledigen. Mit meiner Genervtheit in diesem spezifischen Fall war ich nicht alleine und so verbrachten wir restlichen Abend damit, über sie, ihren Freund und ihre Beziehung zu lästern. So erfuhr ich, dass er ihr zwar bisher treu war, aber dennoch selbst kein unbeschriebenes Blatt war, was Fremdgeherei angeht und es niemanden wundern würde, wenn er nicht irgendwann schon die Nächste anlügen würde.

In mir reifte der Gedanke (wenn auch alkoholunterstützt), die traute Zweisamkeit zu beeinträchtigen. Ich besuchte ihn regelmäßig freitagnachmittags. Sagte ihm, ich würde auf sie warten und unterhielt mich mit ihm. Erst ungezwungen allgemein, bei späteren Treffen lenkte ich das Thema schon auf speziellere Ziele. Meine Beziehung war währenddessen vollends vorbei. So konnte ich dem Typen vorjammern, wie einsam man doch jetzt wäre, usw. Dabei wechselte meine Garderobe von normal über Offenherziger bis hin zu aufreizend sexy. Ich bot mich ihm fast schon als leichte Beute an und er nahm den Köder gierig an. Wir trafen uns dann immer freitagnachmittags bei mir, da er wohl Angst hatte, dass sie mal früher heimkommt. Ich hielt die Affäre länger als geplant aufrecht (10 Wochen), da er nicht unbedingt der Untalentierteste im Bett war und ich auch meinen Spaß haben wollte. Danach beschloss ich aber, es meiner Freundin zu beichten.

Ich bat sie, zu mir zu kommen und gestand ihr mit Unterstützung von reichlich Krokodilstränen, dass ihr Freund sie seit Wochen mit mir betrüge. Ich ließ es allerdings so aussehen, dass alles von ihm ausgegangen wäre, ich jetzt aber nicht mehr in den Spiegel schauen könne und alles so furchtbar bereuen würde. Ich ließ ihren Gefühlsausbruch, inkl. Heulkrampf, über mich ergehen, sogar eine Ohrfeige ertrug ich dafür. Nach ihrer Szene bei mir wütete sie bei ihnen zu Hause wie eine Furie. Sie setzte ihn noch am selben Abend vor die Tür. Er fuhr direkt zu mir nach Hause, um mich zur Rede zu stellen. Ich rief meinen Ex-Freund an, dass ich belästigt werden würde. Er ist zwar kein gewalttätiger Mensch, eher ruhig und besonnen, aber er ist groß, stark und hat, was Gewalt gegenüber Frauen angeht, eine sehr bestimmte Position. Er hat den Ex meiner Freundin regelrecht von der Treppe des Hauses, in dem ich wohnte, auf die Straße geworfen.

Natürlich musste ich mich ihm erklären und tischte ihm dieselbe Geschichte auf, die er, gutgläubig wie er eben ist, auch schluckte. Er war ein wenig böse auf mich, er fühlte sich aber auch wegen unserer Trennung ein wenig schuldig an der Situation. Er vergab mir relativ schnell, meine Freundin brauchte, verständlich, länger um mich wieder zu akzeptieren. Andere Freundinnen erzählten ihr aber von der Vergangenheit ihres Ex. Mittlerweile hat sie mir weitestgehend verziehen, auch wenn ich nicht mehr zur selben Zeit alleine im selben Raum sein darf wie ihr Ehemann. Aber ich denke, dass ich damit leben kann, da die Beziehung der beiden nicht ansatzweise so nervig ist, wie die mit dem anderen zuvor.

Ich könnte jetzt am Ende sein, aber ich hatte an der Methode gefallen gefunden, und da mich beim Ausgehen auch des Öfteren verheiratete Männer anbaggerten, beschloss ich, es zu wiederholen. Ich suche mir ein "Opfer", dem besonders etwas daran liegt, vor seiner Frau den Schein einer glücklichen Ehe zu wahren. Ich schlafe mit ihm, lasse mich evtl. von ihm aushalten, um ihm das Gefühl zu geben, er müsse mich verdienen. Dabei finde ich seine privaten Details heraus: Adresse, Telefonnummer, andere Gespielinnen, sammle Beweise - und überreiche sie ab einem gewissen Zeitpunkt in anonymer Form der Ehefrau.

Ich habe bis heute erfolgreich fünf intakte Beziehungen torpediert oder in die Brüche gehen lassen. Dabei nehme ich die Wutausbrüche der betrogenen Frauen gerne hin, auch die aufgestochenen Reifen oder den zerkratzten Lack an meinem Auto. Ich möchte beichten, dass ich meinen Ex-Freund, meine Freundin und ihren Ex ausgenutzt und angelogen habe und mit Absicht (nach außen hin) glückliche Familien zerstöre. Die Frauen tun mir immer leid. Für die Männer, die ihre Frauen mit mir oder anderen betrügen, tut es mir allerdings nicht leid, ich finde, ein ehrlicher und treuer Mann würde nie in die Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00038740 vom 20.09.2016 um 15:45:47 Uhr (52 Kommentare).

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Warum ich einen Einkaufswagen mopste

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Peinlichkeit Falschheit Faulheit Shopping

Ich habe im Baumarkt Kopfsteinpflaster-Steine zum Basteln holen wollen, hatte aber kein Kleingeld oder Chip, um einen Einkaufswagen auszuleihen. Ich dachte, die 5 Steine schafft man doch auch so. Aber denkste... jeder der Steine war nicht nur scharfkantig, sondern wog dazu auch noch eine gefühlte Tonne, also entwendete ich einen der unbeaufsichtigt geparkten Einkaufswagen aus einem der Gänge. Ich war zu faul zur Kasse zu gehen, mir den 50-Euro-Schein in Kleingeld wechseln zu lassen und mir dann doch einen Wagen zu holen. Den Wagen zu mopsen war viel bequemer und den Euro wollte ich auch einstecken.

Meine Steine bekam ich noch bis an die Kasse, wo der Kaufhausdetektiv, zwei sehr stinkige Kunden und eine angefressene Marktleiterin auf mich warteten. Man behandelte mich wie eine 5-jährige Blage und drohte mir mit Hausverbot. Ob ich denn kein Benehmen hätte, wurde ich auch gefragt, ebenso wie: "Sie wissen wohl nicht, wie man sich in der Öffentlichkeit verhält? Das ist nicht lustig, sondern geschäftsschädigend!" Ich habe mir ein Loch gewünscht, in dem ich hätte verschwinden können. Meine Beichte? Ich habe die Geschichte später zum Besten gegeben und war bei meinen Leuten der Held des Tages. Ich bereue es nicht wirklich, da ich keinem wirklich geschadet habe. Aber sehr peinlich war es schon, daher mache ich es bestimmt auch nicht wieder.

Beichthaus.com Beichte #00038736 vom 18.09.2016 um 21:19:33 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Ich glaube, ich liebe meinen Lehrer

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Schule Münster

Ich bin seit ungefähr vier Jahren in einen meiner Lehrer verliebt. Ich bin zurzeit Anfang 20 und dieser Lehrer ist wahrscheinlich Mitte 40-50. Nüchtern betrachtet ist er wohl nicht wirklich heiß, er ist auch nicht beliebt oder wirklich freundlich - zumindest nicht zu anderen. Ja, er hat mich von Anfang an extrem bevorzugt behandelt, und ich glaube, diese "besondere Stellung" von mir hat erst überhaupt dazu geführt, dass ich Gefühle für ihn entwickelt habe. Ich glaube, er mag mich, weil wir dieselben Interessen und Hobbys haben und er mich vielleicht im Gegensatz zu meinen Mitschülern respektiert, weil ich 2-3 Jahre älter bin als die meisten. Wir haben oft die gleichen Ansichten und diskutieren manchmal einfach zusammen über Politik oder Wirtschaft, was mir immer ziemlich viel Freude bereitet. Auch schreibt er mir nette Kommentare unter meine Klausuren und Tests, schaut oft zu mir herüber und gibt mir grundsätzlich immer bessere Noten, selbst wenn ich sie nicht unbedingt verdient habe.

Er erlaubt mir praktisch alles, wo andere Schüler Strafen kriegen, kriege ich nicht mal eine ernst gemeinte Verwarnung. Natürlich gab das Bevorzugen seinerseits schon Stress mit Mitschülern, aber man kann immer dagegen argumentieren. Manchmal weiß ich auch nicht, ob ich überhaupt richtig verliebt bin, oder nur in das Gefühl des "Verliebtseins", aber ich mag diesen Lehrer wirklich unglaublich gerne, er ist extrem intelligent und ich stelle mir oft vor, wie es wäre, ihn zu küssen, mit ihm zu schlafen, etc. Und ich hoffe inständig, dass es dazu kommt - nachdem ich die Schule beendet habe, versteht sich. Natürlich gebe ich ihm Signale durch tiefe Ausschnitte, schönes, dezentes Make-Up und Blicke im Unterricht.

Ich weiß nicht, ob er eine Frau hat, er trägt jedenfalls keinen Ehering und er weicht solchen Fragen (leider) aus, aber ich glaube, ich würde selbst mit ihm schlafen, wenn ich wüsste, dass er vergeben ist. Außerdem nutze ich die Vorteile, die er mir gewährt, aus. Ich glaube nicht, dass er irgendwas Romantisches für mich empfindet, aber dass er einer Affäre mit mir nicht abgeneigt wäre, obwohl er ein ziemlich ehrlicher Mensch ist und ich so ziemlich das Gegenteil davon bin. Vielleicht will er ja auch nur mal Spaß haben.

Beichthaus.com Beichte #00038725 vom 15.09.2016 um 17:58:59 Uhr in 48165 Münster (Geistkamp) (14 Kommentare).

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Was habe ich in dieser Nacht getan?

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night

Ich (m) habe wohl einiges zu beichten, doch ich beschränke mich mal auf das wohl wichtigste Ereignis. Vorneweg, ich lebe in einer eher ländlichen Gegend, von der man aber auch schnell in die Stadt kommt. Eines Samstagabends war ich mal wieder mit ein paar Freunden feiern, wobei wir unsere Adern ordentlich mit Ethanol füllten. Ich erinnere mich nur daran, dass meine Freunde und ich abends noch in eine Disco gegangen sind. Auch, wenn ich ab da einen absoluten Filmriss habe, den Morgen danach werde ich nie vergessen. Ich erwachte und starrte eine mir unbekannte Zimmerdecke an. Mein Kopf brummte wie ein eigenes Konzert und ich brauchte etwas, bis ich bemerkte, dass ich in einem Bett lag. Nackt!

Neben mir lag eine schön anzusehende, junge Frau, die ich, bei Gott, noch nie gesehen hatte. Noch dazu stellte ich fest, dass mein Schritt ungemein in Flammen stand. Trotz der Tatsache, dass ich kaum einen Gedanken fassen konnte, sah ich aus dem Fenster, nur um festzustellen, dass ich das Dorf draußen nicht wiedererkannte. Nach einigen, scheinbar endlosen, Minuten des Stöhnens vor Kopfschmerzen erwachte die junge Dame. Sie hieß Nadja, wie ich bald erfuhr und ich war mir komplett sicher: Die hatte ich noch nie gesehen. Ohne Orientierung, Würde und Klamotten versuchte ich also herauszufinden, was passiert war. Wie es sich herausstellte, lag das Dorf, in dem ich mich befand, nicht allzu weit von zu Hause entfernt, doch es war ein absolutes Kaff und nicht einmal der Name kam mir bekannt vor. Nach Wiedererlangung meiner Kleider und ein paar Gesprächen mit Kaffee und Kopfschmerztabletten war ich dann wieder einigermaßen lebendig.

Heute ist Nadja meine Freundin und wir verstehen uns super. Wenn wir uns auch beide nur an diesen Morgen erinnern konnten. Jedoch ist die Geschichte bis heute immer wieder für einen Lacher gut. Seither habe ich keinen Alkohol mehr getrunken, da so ein Erlebnis dann doch ein Einzelfall bleiben sollte. Ich beichte also einen übermäßigen Alkoholkonsum, den ich nur dank Glück wohl behalten überstanden habe. Allerdings kann ich niemandem auch nur im Ansatz dazu raten, es auch darauf anzulegen.

Beichthaus.com Beichte #00038722 vom 14.09.2016 um 23:10:38 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten

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Gewalt Fremdgehen Eifersucht Ehebruch Gesundheit Berlin

Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten
Ich (w/34) habe vor drei Jahren etwas getan, worauf ich nicht stolz bin. Heute ist der Jahrestag des Ereignisses - ein Tag, den ich nie vergessen werde. Mein Mann stand über Wochen in Verdacht fremdzugehen. Er arbeitete immer öfter ungewöhnlich lange. Im Bett lief […]
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Beichthaus.com Beichte #00038721 vom 14.09.2016 um 20:36:56 Uhr in Berlin (Dahlem) (45 Kommentare).

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