Die Hinterlassenschaften des Freundeskreises

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Ekel Rache Zorn

Einer meiner Kumpels (20) ist manchmal richtig eklig. Da er eine ziemlich seltene Lebensmittelallergie und dadurch auch einen etwas "sonderbaren Stuhl" hat, begibt er sich sehr oft auf seinen Porzellanthron und verrichtet dort über mehrere Minuten lang seine Geschäfte. Da er in einer kleinen Wohnung mit dünnen Wänden wohnt, hört man auch sein Gestöhne, wenn er sich gerade wieder einen Lehmklumpen aus dem Kreuz drückt. Oft meinte er auch, wenn keiner aus meinem Freundeskreis bei ihm zu Besuch ist, uns beim "Geschäft" anrufen oder uns Sprachnachrichten schicken zu müssen, wo man sein Gestöhne hört und Satzbrocken wie "Ach du..." oder "Hui, jetzt geht es los..." zu vernehmen sind, gefolgt von einfach nur ekligen Geräuschen des "Vorgangs". Und nicht nur mir und meinen Freunden schickte er so etwas als Privatnachrichten, auch in unsere Chat-Gruppen schickte er diese Sprachnachrichten. Letztens erreichte er allerdings den Zenit, als er mir nachts um halb vier verschiedene Bilder seiner Hinterlassenschaften schickte und wissen wollte, was ich dazu sage. Auch auf meine mehrfachen Hinweise, dass mich seine Geschäfte nicht im Geringsten interessieren, ging er nicht ein und machte munter weiter.


Also haben ich und ein paar meiner Kumpels uns zusammengetan, einen Karton und verschließbare Plastikbeutel besorgt und wir haben alle einen feuchtfröhlichen braunen Bob in die Tüten abgeseilt. Anschließend haben wir noch einen Brief dazugelegt, in dem steht, dass er es endlich mal lassen soll. Da er nicht genau weiß, wer ihm das Paket vor die Tür gestellt hat, erhielten wir letzte Woche in all unseren Chat-Gruppen die Nachricht "Welch Spross einer im horizontalen Gewerbe arbeitenden Dirne hatte die Dreistigkeit, mir ein Paket mit etwas fragwürdigem Inhalt zu senden?" von ihm, natürlich die nicht jugendfreie Version des eben gelesenen. Da nur ich und meine drei Kumpels Bescheid wussten, war die Verwirrung natürlich groß und es wurde heftigst darüber gelacht und so ziemlich jeder trug einen Witz über Fäkalien dazu bei. Auch wenn er bis heute nicht weiß, wer ihm das Paket vor die Tür gestellt hat, scheint es bei ihm Klick gemacht zu haben und wir haben seit über einer Woche keine Bilder oder Sprachnachrichten mehr von ihm gekriegt, während er gerade ein halbes Kind herauspresst. Trotzdem tut es mir etwas leid, dass wir uns auf sein Niveau herabgelassen haben, allerdings mussten wir ihm endlich mal zeigen, wie es ist, wenn man unverhofft mit den Hinterlassenschaften anderer konfrontiert wird.

Beichthaus.com Beichte #00034906 vom 19.01.2015 um 17:01:13 Uhr (6 Kommentare).

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Köttbullar mit Soße und Chips

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Verschwendung Dummheit Engherzigkeit Shopping Weyhe

Mein Vater und ich haben etwas gemacht, was man nicht machen sollte. Es war im Einkaufsladen vor ein paar Wochen. Wir hatten Langeweile, also beschlossen wir, eine Mutprobe zu machen. Wir haben immer Teile genommen, die einen sehr hohen Wert hatten, also z.B. ein Parfum. Dieses haben wir dann in einen unbeaufsichtigten Einkaufswagen gelegt. Es war immer spannend und witzig, da wir natürlich nicht erwischt werden wollten. Nach ein paar Teilen habe ich mir ein Päckchen Köttbullar ausgesucht, das knapp 17 Euro kostete. Dieses Paket legte ich dann in den Einkaufswagen eines älteren Mannes. Den Mann haben wir dann noch öfters im Laden gesehen und mein Vater gönnte ihm noch eine schöne Soße für sechs Euro. Weil er die ganze Zeit nichts bemerkt hatte, haben wir ihm noch eine Packung Chips für drei Euro reingelegt. Als wir später dann an der Kasse standen, haben wir den Mann mit dem Köttbullar-Paket, der Soße und den Chips im Wagen an der Kasse nebenan gesehen. Mein Vater und ich haben richtig gelacht, und als der Mann dann auch noch alles bezahlte, konnten wir uns nicht mehr einkriegen.

Beichthaus.com Beichte #00034905 vom 19.01.2015 um 16:33:29 Uhr in 28844 Weyhe (Kirchweyher Straße) (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Pinkel-Unfall im Supermarkt

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Ekel Peinlichkeit Peinlichkeit Shopping

Ich (w/Ende 20) muss etwas beichten, was mir unglaublich peinlich ist. Ich war heute in der Stadt unterwegs, um noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Schon ab der Mitte meines Rundgangs bemerkte ich ein Bedürfnis zu pinkeln, verschob es aber, weil ich dachte, so lange wäre ich ja nicht mehr unterwegs und anhalten kann ich ja auch. Ich wollte ein Abendessen vorbereiten und auf dem Heimweg noch schnell im Supermarkt die restlichen Zutaten holen. Im Laden angekommen wurde das Gefühl fast unerträglich, aber ich schwor mir, mich zu beeilen und sofort auf die Toilette zu gehen, wenn ich zu Hause ankomme. Es wurde immer schlimmer, doch ich stand an der Kasse und konnte bezahlen.


Beim Zusammenräumen meiner Sachen passierte dann das Unvorstellbare: Während ich schon krumm stehend versuchte, meine Blase im Zaum zu halten, lief es los. Hinter den Kassen, es war voll. Ich konnte auch nicht mehr anhalten, ich musste so dringend, dass es mir die ganzen Beine hinablief. Ich hatte tierisches Glück, dass niemand etwas mitbekommen hat - wohl auch wegen meiner schwarzen Leggins, durch die man keine Farbveränderung feststellen konnte. Ich schmiss schnell meine Einkäufe in den Beutel, ließ den Einkaufswagen samt einem Euro darin stehen und flüchtete nach Hause, wo ich mir sofort die Klamotten vom Leib gerissen und in die Waschmaschine befördert habe. Danach ging ich duschen, doch die Scham ließ sich nicht wegwaschen. Welcher erwachsenen Frau passiert so etwas denn schon?! Ich dachte immer: "Hey, das macht nichts, dann hält man halt mal an, man ist ja kein Baby." Weit gefehlt! So etwas wird mir sicher nie wieder passieren und ich werde immer rechtzeitig zur Toilette gehen. Ich bitte hier um Vergebung für den leicht eingesauten Supermarkt-Boden, und dass ich in aller Öffentlichkeit uriniert habe - und das in meine Hose! Ich schäme mich sehr.

Beichthaus.com Beichte #00034904 vom 19.01.2015 um 14:57:16 Uhr (9 Kommentare).

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Lange Wegstrecken beim Amt

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Faulheit Trägheit Vorurteile Arbeit Berlin

Ich (w/26) beichte, dass ich auf der Arbeit zu faul war,, um 100 Meter zum Fahrstuhl zu laufen und von dort aus dann nach oben zu fahren, nur um dieselbe Strecke in einer anderen Etage wieder zurück latschen zu müssen und sogar noch 50 Meter weiter bis zu meinem Bürozimmer. Also biss ich in den sauren Apfel und bin in den dritten Stock gelaufen, nur um die 200 Meter zum Fahrstuhl und wieder zurück zu sparen. Denn oben von der Treppe aus habe ich nur die 50 Meter bis zu meinem Zimmer. Ach ja, ich arbeite übrigens beim Amt. 

Beichthaus.com Beichte #00034903 vom 19.01.2015 um 09:51:28 Uhr in 12099 Berlin (Tempelhofer Damm) (10 Kommentare).

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Schweizer beim Einkaufen in Deutschland

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Hass Gesellschaft Shopping Geld

Schweizer beim Einkaufen in Deutschland
Ich (Schweizer/24) habe einen Hass gegen meine Landsleute, welche das Gefühl haben, sie müssen in Deutschland ihre Einkäufe tätigen. Seitdem der Schweizerfranken gestiegen ist, wird auch mein Hass größer. Häufig sind genau diese Leute im Service oder im Verkauf […]
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Beichthaus.com Beichte #00034902 vom 19.01.2015 um 09:42:42 Uhr (17 Kommentare).

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