Verliebt in den Verlobten einer Anderen

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Begehrlichkeit Selbstsucht Verzweiflung

Ich bin ein Arschloch. Ein weibliches Arschloch. Ich sehe ganz gut aus, bin schlagfertig, unterhaltsam und intelligent. Es war für mich schon immer ein leichtes Spiel, Typen den Kopf zu verdrehen - Betonung auf "Spiel." Es machte mir Spaß, solange zu flirten, bis mir jeder Typ verfallen war. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Typ oder ich vergeben war, jede Herausforderung war mir recht. Natürlich ließ ich die meisten Typen, sobald sie all ihren Mut zusammengenommen haben und mir ihre Liebe gestanden, wie einen heißen Sack Kartoffeln fallen - Spiel gewonnen. Schlechtes Gewissen hatte ich dabei selten. Ich hatte auch drei längere Beziehungen, in denen ich "körperlich" zwar nie fremdging, aber trotzdem mein kleines Spiel weiterspielte und mit anderen Typen flirtete, schrieb und mich traf, nur um sie zu verarschen. Stolz darauf war ich nie, es reizte mich aber zu sehr, um damit aufzuhören.

Als ich auf einer Bildungsreise der Universität war, lernte ich einen Studenten kennen. Er ist älter als ich und stand damals kurz vor dem Abschluss. Es war sehr schnell um mich geschehen. Er sah nicht halb so gut aus wie viele andere, aber er verdrehte mir den Kopf. Er war wahnsinnig witzig, sehr intelligent und gebildet, aber bewundernswert bescheiden und gutmütig. Der Haken aber war, dass er bald heiraten würde. Ein neues Spiel beginnt - konnte man meinen. Er flirtete nicht wirklich mit mir, er machte mir nur ein paar Komplimente, die eher wie Tatsachenbehauptungen klangen. Er und seine Art beeindruckten mich nachhaltig. Als wir von der Reise zurückkamen, meldete ich mich bei ihm. Wir haben uns geschrieben und ein paar Mal getroffen. Aus kleinen Verabredungen wurden fünf-stündige Treffen mit viel Gelächter aber auch ernsten Themen. Seine Verlobte wusste nichts von mir, wie mein Freund nichts von ihm wusste. Eine gute Basis um ein neues Eroberungsspiel zu beginnen. Aber ich wollte nichts spielen, ich wollte bei ihm sein. Oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir uns auch körperlich näher gekommen wären, oder wie er seine Verlobte vor dem Altar stehen lassen würde und wir durchbrennen. Ich hatte mich Hals über Kopf in ihn verliebt.

Und dann kam es so weit, er erzählte mir, dass er an seiner Verlobung zweifle, er nicht wisse, was er tun solle. Dass er noch nie eine Frau wie mich kennengelernt hätte und ich ihn aus dem Konzept gebracht habe - Worte, die ich schon sehr oft gehört hatte. Aber bei ihm trafen sie direkt in mein Herz. Es schlug schneller, am Liebsten hätte ich ihn geküsst und ihm gesagt: "Lass uns gehen und die Welt erobern." Ich hatte ja, wie immer, nichts zu verlieren. Aber er hatte viel zu verlieren. Das erste Mal in einer solchen Situation habe ich wirklich überlegt und mich in seine Lage versetzt. Ich wollte ihm das nicht antun, ich wollte ihm MICH nicht antun. Dieser Mann ist zu gut für mich. Bis über beide Ohren verliebt, sagte ich ihm, er solle seine Verlobte heiraten. Wie gut sie doch zusammenpassen würden und was für eine umwerfende Frau sie sei. Dass es wohl normal wäre, dass er kurz vor der Hochzeit kalte Füße bekomme und dass ich ihm nicht im Weg stehen wolle. Während ich all diese Dinge sagte, hätte ich am liebsten losgeheult und ihn gebeten, doch einfach mich zu heiraten.

Aber er stimmte mir zu, wiederholte erneut, wie toll seine Verlobte eigentlich ist und wir entschieden uns dazu, den Kontakt besser abzubrechen. Ich litt wie ein Hund, vermisste ihn unglaublich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht mal kurz lächelnd oder auch weinend an ihn dachte. Drei Jahre später habe ich eine Karte bekommen, die beiden sind glückliche Eltern eines wunderschönen und gesunden Sohnes geworden. Ich werde nie erfahren, wie ein "wir" gewesen wäre, und oft bereue ich, dass ich nicht seine Hand genommen und mit ihm die Welt erobert habe. Aber ich weiß, dass er glücklich ist und dass er und seine Familie das verdient haben. Ich beichte, dass ich in den Verlobten einer anderen verliebt war und das auch noch heute bin. Nur hat er inzwischen eine Familie gegründet und ist glücklich - während ich dasselbe traurige Arschloch geblieben bin.

Beichthaus.com Beichte #00034274 vom 07.11.2014 um 02:20:40 Uhr (17 Kommentare).

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Gestörte Sexualität

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Masturbation Schamlosigkeit Fetisch Internet Sex

Ich (w/21) hätte eigentlich eine ganze Menge zu beichten. Doch das alles in eine Beichte zu quetschen, würde den Rahmen wohl sprengen. Ich fange heute einmal damit an, dass ich eine völlig gestörte Sexualität habe. Ich masturbiere regelmäßig zu den seltsamsten Pornos. Ich stehe unheimlich darauf, mir Videos anzuschauen, wo Frauen vergewaltigt werden - oder zumindest vorgegeben wird, dass das geschieht. Ich liebe Videos, in denen Frauen während des Sex getötet werden. Ich schaue mir Pornos an, in denen Männer vergewaltigt werden. Ich schaue Pornos, in denen Frauen und Männer Sex mit Tieren haben. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass mich solche Dinge derart anmachen. Ich bin mit 15 Jahren unfreiwillig entjungfert worden. Ich schaffe es bis heute nicht, eine anständige Beziehung aufrechtzuerhalten. Immer, nachdem ich das erste Mal mit meinem neuen Freund geschlafen habe, verlasse ich ihn, weil ich es nicht aushalte, dass er öfters Sex haben will. Ich hasse Oralverkehr. Ich würde niemals Analverkehr akzeptieren. Ich muss die absolute Horror-Frau eines jeden Mannes sein.


Ich fühle mich unfähig, zu lieben. Ich verliebe mich, ja, aber das hält ein paar Tage, danach möchte ich ihn nicht öfters als nötig in meiner Nähe haben. Ich hasse es, wenn ein Mann mich anfasst - auch wenn es bloß harmloses Kuscheln vor dem Fernseher ist. Ich hasse es, wenn mich ein Mann beim Einschlafen umarmen will. Und trotzdem masturbiere ich mit voller Hingabe vor dem Computer zu allen Perversitäten, die das Internet so bietet. Ich fühle mich dreckig und verschmutzt. Fühle mich wie das letzte Stück Dreck, das auf diesem Planeten existiert. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034269 vom 06.11.2014 um 19:40:21 Uhr (20 Kommentare).

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Die Rache eines Mobbingopfers

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Rache Zorn Schule

Ich erinnere mich an eine Geschichte aus meiner Vergangenheit, die mir heute sehr leidtut. Früher war ich an einer Hauptschule. Zu Beginn der siebten Klasse fing ein Mitschüler an, mich immer weiter zu mobben. Es fing an mit solchen Sachen, dass er jedem Arbeitsblätter austeilte und nur mir keines gab, damit ich es unter dem Gejohle der Klasse vom Tisch vorne holen muss. Dann beleidigte er mich oder fing an, laut und verächtlich über mich zu reden, wenn ich in der Nähe war. Er trieb das Spiel immer weiter und ich hatte kaum noch Lust, in die Schule zu gehen. Bescheuert, wie die in der Klasse damals waren, hat sich das Blatt sofort gewendet, als er sich seltsam benommen hat. Er fing an, sich die Beine zu rasieren, die Augenbrauen zu zupfen und hatte sogar Kataloge für Männerunterwäsche in seinem Rucksack.


Naja, auf jeden Fall habe ich ihn wegen alldem vor der Klasse aufgezogen, ihm permanent blöde Sprüche zugeworfen und ihn verarscht, wo es nur ging. Auf einmal war ich der gefeierte Held und er wurde von der gesamten Klasse ausgelacht. Ich habe dies nicht aus Spaß gemacht, sondern weil ich einfach auf Rache aus war. Ihn genauso demütigen wie er mich, das war mein Ziel und meine Genugtuung. Im Gegensatz zu mir ist er dann nach einiger Zeit heulend zusammengebrochen und war danach für mehrere Monate in einer Psychiatrie. Heute, acht Jahre später, tut mir die ganze Sache leid. Das Einzige, was die Sache gebracht hat, waren zwei Opfer von Mobbing und sonst nichts. Genugtuung bringt Rache zumindest nicht. Inzwischen bin ich gegen Homophobie und gegen Mobbing aktiv und hoffe, mein damaliges Verhalten wenigstens ein bisschen gut machen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00034267 vom 06.11.2014 um 15:01:49 Uhr (11 Kommentare).

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Die Frau aus der Sauna

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Ehebruch Fremdgehen Wollust Sex

Mir ist etwas passiert, das ich unbedingt loswerden muss. Es gibt niemandem, dem ich dies berichten kann, da ich verheiratet bin. Ich bin Ende 40, extrem sportlich und wohne in Baden-Württemberg. Mindestens drei Mal die Woche gehe ich ins Fitnessstudio und an einem Tag im Anschluss in die Sauna, die sich in einer nahegelegenen Therme befindet. Unlängst hatte ich eine Woche Urlaub genommen und war bereits um zehn Uhr morgens in der Sauna. Kurz vor dem Aufguss setzte sich eine Frau neben mich und sprach mich an. Sie meinte, dass ich sehr sportlich aussehe, das wäre ihr bereits vorher aufgefallen. Aber egal, so kamen wir auf jeden Fall ins Gespräch. Sie war etwa Mitte 50, hatte kurze rotblonde Haare, etwas mollig und war ziemlich mit Schmuck behangen. Wir haben uns auch entschlossen, da sie sehr sympathisch und gepflegt wirkte, einen kleinen Mittagsimbiss zu uns zu nehmen. Sie berichtete mir, dass sie sich nach einem schweren Jahr und dem Tod ihres Mannes in der nachbarlichen Kurklinik zur Behandlung befindet. Es handelt sich um eine Klinik für Menschen mit psychischen Problemen. Nachdem meine Zeit abgelaufen war, musste ich um 14 Uhr die Sauna verlassen - sie wartete am Ausgang bereits, wie aus Zufall. Im selben Gebäude befindet sich ein Café, dort wollte sie noch kurz eine Tasse Kaffee mit mir trinken, denn ich hatte ihr erzählt, dass ich freihabe. Jetzt kommt es: Wir saßen an der Theke und sie griff mir völlig unvermittelt zuerst auf die Hose und dann in die Hose. Dabei starrte sie mich nur an. Ich bekam natürlich eine Erektion, was sie dazu veranlasste, noch schneller und kräftiger an mir zu manipulieren. Von dieser Stelle aus waren wir nicht zu beobachten, denn sie schob ihren Rock hoch und bat mich, meine Finger spielen zu lassen. Sie begann zu stöhnen, was mir in diesem Café dann doch extrem unangenehm war.

Deshalb habe ich dann auch schnell um einen Ortswechsel gebeten. Kurzum, ich habe sie in meinem Auto auf einem Parkplatz vernascht, dabei hat sie so laut geschrien, dass ich dachte, es ruft bald jemand die Polizei. Ich habe sie anschließend in die Klinik gefahren, beim Aussteigen war es ihr irgendwie peinlich - und mir auch. Sie hat mich aber zuvor noch um eine Visitenkarte gebeten, die in meinem Geschäftswagen herumlagen. Bereits am nächsten Morgen hat sie mich auf meinem Geschäftshandy angerufen und gefragt, ob wir die Sache gleich nachher wiederholen und noch intensivieren könnten. Ich habe sie dann zuerst in der Klinik besucht, dort musste ich sie eine Ewigkeit auf ihrem Zimmer mit der Zunge befriedigen, sie hat in ihr Kopfkissen hineingestöhnt und war völlig unbeherrscht. Am Vortag hatte sie noch einen ziemlichen Busch zwischen den Beinen, jetzt herrschte Kahlschlag. Als sie mich dann oral befriedigt hat, war sie so gierig, dass nichts daneben ging, obwohl ich kein Interesse hatte, mein Sperma auf diese Art zu vergießen.

Die nächsten Tage wurden zu den unfassbarsten, die ich sexuell je hatte. Sie wollte wirklich jede Stellung und alle unfassbaren Sauereien erleben. Sie war völlig hemmungslos und unersättlich. Meist fuhr ich mit ihr an Stellen, die niemand groß kennt, wir wurden im Freien allerdings auch einige Male überrascht. Jetzt ist sie wieder nach Norddeutschland abgereist und bei mir kehrte wieder sexueller Alltag ein. Dies liegt jetzt alles etwa zwei Wochen zurück. Sie hat mich einmal angerufen und gesagt, dass ich jederzeit bei ihr vorbeikommen kann, wenn ich beruflich im Norden bin. Ich habe mich jedoch entschlossen, dies nicht zu tun, da ich meiner Frau gegenüber ein sehr schlechtes Gewissen habe. Aber die herrlichen Dinge, die wir getan haben, gehen mir nicht mehr aus dem Kopf.

Beichthaus.com Beichte #00034266 vom 06.11.2014 um 10:04:21 Uhr (14 Kommentare).

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Befreiung durch den Pistazienspender

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Diebstahl Feigheit Zwang Last Night Verden

Seit frühester Kindheit habe ich eine nahezu zwanghafte Ehrlichkeit. Lügen und kleine Diebereien, die sonst gang und gäbe waren, kamen für mich nicht infrage, noch nicht einmal Schwarzfahren war für mich drin. Es war gar nicht mal so, dass ich aus moralischer Überzeugung so grundehrlich war, es war halt eben ein, wahrscheinlich durch Erziehung bedingter, Zwang. Und ehrlich gesagt ging mir meine eigene Kleinkariertheit selbst auf den Sack. Als junger Mann hatte ich eine Stammkneipe und mir fiel schon seit einiger Zeit auf, dass der kleine Pistazienautomat, der auf dem Tresen stand, einfach nicht mehr aufgefüllt wird. Da ich zu der Zeit auch etwas klamm war, überlegte ich, dass da bestimmt eine Menge Taler drin sein müssen - und dass ich die gerne hätte. Es kam also, wie es kommen musste. An einem Abend, die Kneipe war rappelvoll, sagte ich zu einem Freund, der sein Auto um die Ecke geparkt hatte: "Mach mal den Kofferraum auf und warte auf mich." Obwohl es in der Kneipe so voll war, was wahrscheinlich sogar ein Vorteil war, stülpte ich meine Jacke über den Pistazienspender, griff ihn mir, trug in aus der Kneipe und verfrachtete ihn in den offenen Kofferraum.


Wir tranken dann noch in Ruhe eine Gerstenkaltschale und fuhren danach zu mir, um das Teil zu öffnen. Mit einem Knack war es dann auf und es regnete Taler! Übrigens hat die Wirtin erst nach fast zwei Wochen bemerkt, dass das Ding verschwunden ist. Ich weiß, dass das wirklich nicht in Ordnung war, für mich persönlich hatte es aber etwas ungemein Befreiendes, endlich mal etwas richtig Verbotenes zu machen! Das war auch kein Start in eine kriminelle Karriere, sondern ein einmaliger Befreiungsschlag. Danach war und bin ich genauso ehrlich wie zuvor, nur jetzt nicht mehr aus Zwang, sondern vielmehr aus eigener Moral.

Beichthaus.com Beichte #00034262 vom 06.11.2014 um 07:13:26 Uhr in 27283 Verden (Ostertorstraße) (6 Kommentare).

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