Hygiene nach dem Toilettenbesuch

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Unreinlichkeit Verschwendung Falschheit WG Offenbach am Main

Ich (m/25) wohne mit drei Frauen und einem Mann in einer WG. Ich halte es für komplette Zeitverschwendung, sich nach bloßem Pinkeln die Hände zu waschen. Meine Nudel ist vermutlich eh das reinlichste Objekt hier im Haus. Was glauben Frauen - dass wir uns systematisch über die Hände strullen? Absurd. Dafür kommen meine Mitbewohnerinnen auch mitten in der Erkältungssaison nach Hause, haben schön im Bus alles angefasst und schreiten direkt zum Kühlschrank. Das ist widerlich, aber sozial akzeptiert. Nun wohnt die größte Sagrotaneule direkt im Zimmer neben dem Bad und hört nach, was man da so treibt. Um dieses System der Unterdrückung und Absurdität zu umgehen, drehe ich also nach dem Spülen den Wasserhahn auf und puste in den Strahl, damit es nach Waschen klingt. Zudem bleibt beim Pinkeln die schwere Holzklobrille als Schalldämpfer unten, was die Geräuschkulisse dem Sitzpinkeln ähnlich werden lässt. Offensichtlich erkennt man es ja doch nicht an irgendwelchen Verschmutzungen. In der WG gelte ich als der hygienischste Mitbewohner und die Pingeltanten lieben mich. Ich beichte somit, dass ich unnötigen Aufwand und Wasserverschwendung betreibe, um mich einem offenen Konflikt mit meinen pseudoreinlichen Mitbewohnerinnen zu entziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035838 vom 01.06.2015 um 21:11:32 Uhr in 63069 Offenbach am Main (Starkenburgring) (12 Kommentare).

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Schleimer werden nicht befördert!

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Zorn Rache Ungerechtigkeit Kollegen

Ich bin Abteilungsleiter eines kleinen, mittelständischen Konzerns. Zwar ist der Weg bis zum Vorstand noch sehr weit, dennoch bin ich Oberhaupt einer nicht unansehnlichen Anzahl an Mitarbeitern. Meine Beichte? Meinen Posten musste ich mir sehr hart erkämpfen und nicht selten musste ich in jungen Jahren miterleben, wie Schleimer und Nichtskönner vor mir befördert wurden, weil diese zufällig dieselbe Sportart wie der Chef angefangen haben, oder regelmäßig in derselben Raucherecke standen und stets Kippen verteilten. Gebrandmarkt durch diese Erlebnisse habe ich eine richtige Allergie gegen solche Menschen entwickelt und habe es mir zur Angewohnheit gemacht, in internen Meetings schlechte Witze zu erzählen und mir gedanklich zu notieren, wer am lautesten lacht. Diese Leute kommen bei mir dann auf eine "no promotion list". Meist wechseln diese dann binnen kurzer Zeit die Abteilung, wenn sie merken, dass mit ihrer Art bei mir nicht viel läuft.

Beichthaus.com Beichte #00035830 vom 31.05.2015 um 13:41:45 Uhr (15 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Work and Travel in Neuseeland

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Begehrlichkeit Verzweiflung Falschheit Gesellschaft Neuseeland

Deutschland gibt mir (m/23) nichts mehr. Momentan befinde ich mich auf einem Work-and-Travel-Trip in Neuseeland und arbeite auf einer Milchfarm. Als ich Deutschland verließ, unterschrieb ich einen Ausbildungsvertrag bei einer großen renommierten Firma und sollte im September wieder zurück nach Deutschland, um meine Ausbildung zu beginnen. Mir wurden hier allerdings die Augen geöffnet, die Menschen hier gehen so locker und fröhlich miteinander um. Alle sind viel offener für Neues, und wenn man mal irgendwo in der Stadt ist, kann man sich mit Fremden über Gott und die Welt unterhalten. Die Regierung finde ich auch viel besser, da sie viel Geld in den Erhalt der Natur und Wanderwege so wie MTB-Parks steckt, gegen Atomkraft und das Rauchen ist. Und das Beste ist, man zahlt weniger Steuern. Und wenn ich daran denke, dass ich bald wieder in einer Firma arbeiten muss, wo jeder über jeden lästert, sobald man der Person den Rücken zudreht, fängt mein Magen an zu drücken.


Das Problem ist, dass alle meine Freunde und Familie erwarten, dass ich zurückkomme und dann wieder nach dem Schema F verfahre. Und gerade meine Eltern wären dermaßen enttäuscht von mir, sie sind halt die typischen Deutschen und ihre Werte sind ein BMW und gepflegtes Eigenheim. Alles, was nicht christlich und konservativ ist, kann nichts Gescheites sein. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben, dass ich hier bleiben könnte, ich will aber irgendwie niemanden enttäuschen. Es tut mir leid, dass ich so zwiegespalten bin!

Beichthaus.com Beichte #00035828 vom 31.05.2015 um 00:41:40 Uhr in Neuseeland (Auckland) (25 Kommentare).

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Geschäft im Baumarkt

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Peinlichkeit Ekel Shopping Kinder Mellrichstadt

Geschäft im Baumarkt
Ich möchte heute etwas aus Kindertagen beichten: Ich, damals ein junges Mädchen von fünf Jahren, war nach dem Einkaufen noch mit meiner Mama im Baumarkt, um etwas zu besorgen. Wir waren schon länger unterwegs und so kam es, dass ich dringend einmal aufs stille Örtchen musste. Nicht wissend, was ich da tat, setzte ich mich also auf die nächste Toilette, zum Pech meiner Mama, denn es war ein Ausstellungsklo. Nachdem ich also ausgiebig in die in der Ecke stehende Toilette uriniert hatte, rief ich zudem durch den Laden: "Mama, das Wasser geht ja gar nicht!" Wie sollte es auch, bei einem Ausstellungsklo. Meine peinlich berührte Mama nahm mich also auf dem Arm, trug mich eilig aus dem Laden und wir kamen ohne geplante Besorgungen aus dem Baumarkt wieder nach Hause. Liebe Mama, es tut mir schrecklich leid! ich entschuldige mich natürlich auch beim entsprechenden Mitarbeiter, der das Klo letztendlich wieder reinigen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035825 vom 30.05.2015 um 20:37:18 Uhr in Mellrichstadt (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Freund hat nie Zeit für mich!

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Fremdgehen Eifersucht Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/25) verliere vielleicht meinen Freund (m/29). Wir sind seit fast einem Jahr zusammen und er ist ein wahnsinnig lieber, ruhiger, aber manchmal auch langweiliger Mensch. Ich bin das genaue Gegenteil, gehe viel mit Freundinnen oder Arbeitskolleginnen feiern. Unsere Beziehung war anfangs toll, er verdient viel mehr als ich und überhäuft mich mit Überraschungen und Aufmerksamkeit. Im Bett ist er nicht so erfahren, aber der Sex wurde mit der Zeit immer besser. Er war, bis jetzt, die ganze Zeit glücklich in der Beziehung, aber ich nicht. Alles fing dann vor vier Monaten an. Mein Freund ist seit drei Jahren Assistenzarzt und arbeitet deswegen dauernd, jeden Tag und am Wochenende hat er auch fast nie Zeit für mich. Wenn er dann heimgegangen ist, ist er immer schnell schlafen gegangen, anstatt mal rauszugehen oder gar mit mir wegzugehen! Dann hat ihn auf Facebook so eine dumme Schlampe hinzugefügt, eine Krankenschwester - wie klischeehaft geht es denn noch?! Auf einem Teamfoto lehnt sie sich auch noch bei ihm an.


Ich bin dann wutentbrannt zu ihm und habe ihn ausgefragt. Er stritt alles ab, sagte, es würde auf dem Foto nur so aussehen und sie habe ihm paar Mal geschrieben, aber er habe nie reagiert. Er gab mir dann sein Passwort und sein Handy und sagte, ich könne alles durchsuchen während er duscht, und danach zu ihm in die Dusche kommen, wenn ich das wollen würde. Ich las alles durch, sie hatte ihn tatsächlich leicht angebaggert und er hatte sie abgewiesen. Und trotzdem, dass er so wenig Zeit hat - und wenn er Zeit hätte, trotzdem nicht zwischen den Schichten mit mir feiern geht - hat mich dann so frustriert und fertiggemacht, dass ich einfach nicht mehr konnte. Vor zwei Monaten habe ich einen jungen Mann in der Disco kennengelernt, er hat sich einfach um mich gekümmert und war immer für mich da, wenn mein Freund gearbeitet hat. Erst haben wir zusammen viel gemacht und abgehangen. Dann ging mehr - aber nur einmal! Ich habe den Kontakt zu dem Kerl auch sofort abgebrochen. Gerade eben hat mein Freund mich gefragt, ob ich nicht zu ihm ziehen will und da haben wir uns gestritten. Wir waren bei ihm und haben TV geschaut und gekuschelt, er hatte wieder Tagschicht gehabt und war sehr müde. Dabei kann das doch nicht so anstrengend sein.


Meine beste Freundin schrieb mich dann an, ob wir nicht spontan in die Disco gehen sollten und ich sagte zu. Er war total überrascht und traurig, dass ich so schnell wieder ging, aber er meinte, er wäre zu müde und müsse wieder früh raus. Bla, bla, bla. Aber er würde es verstehen, wenn ich gehen würde. Klar, als ob er das versteht. Im Gespräch fragte er dann, was ich davon halten würde, mit ihm zusammenzuziehen. Da war ich ein bisschen zu aufbrausend - mir ist die Sache mit dem Kerl rausgerutscht und nach einem längeren Gespräch sagte ich ihm, dass die ersten sechs Monate supertoll und aufregend waren, aber mir wäre das Hausfrauen-Leben zu langweilig und ich habe Schluss gemacht. Meiner Freundin habe ich das am Abend natürlich alles erzählt, die schrie mich aber an und fragte, ob ich behindert sei. Ich solle gefälligst aufhören, wie eine 18-Jährige zu denken. Aber es war einfach eine Panikreaktion! Ich bereue es total und habe ihn vorhin auch angerufen, aber er hat mich sofort weggedrückt. Schatz: Falls du das liest, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00035809 vom 28.05.2015 um 22:38:38 Uhr (60 Kommentare).

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