Schlappschwanz ohne Joint

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Falschheit Lügen Verrat Feigheit Drogen

Schlappschwanz ohne Joint
Ich (m/20) habe meine Freundin ein zweites Mal hintergangen. Sie erlaubt mir das Kiffen nicht. Ich habe nach dem Verbot weitergemacht, jedoch konnte ich es nicht ohne Kiffen überstehen, da jeder meiner Freunde ebenfalls Gras konsumiert. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und konfrontierte sie damit. Jedoch brach sie in Tränen aus und sah es als Vertrauensbruch an. Ich versprach ihr, damit aufzuhören - ein zweites Mal. Doch wieder fing ich an zu rauchen. Obwohl sie mir drohte, die Beziehung zu beenden, schreckte mich das nicht ab. Nur um das klarzustellen: Ich liebe meine Freundin über alles, nur ich verstehe nicht, warum sie etwas gegen das Kiffen hat. Sie selbst hat nichts dagegen, wenn ich mir mit Alkohol die Leber kaputtmache oder Tabak rauche. Ich fühle mich schlecht deswegen, aber ich will auch nicht aufhören - bzw., wenn ich aufhöre, werde ich von meinen Freunden als Schlappschwanz bezeichnet und habe Angst, dass ich ausgeschlossen werde.

Beichthaus.com Beichte #00038252 vom 18.05.2016 um 22:44:34 Uhr (31 Kommentare).

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Mit Kopftuch in der Schule

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Vorurteile Ignoranz Engherzigkeit Schule

Ich (w/20) habe in den letzten Jahren meine Lebenseinstellung ziemlich verändert. Mein großer Grundsatz ist jetzt, dass jedes Leben wunderschön und wertvoll ist und die Welt ein besserer Ort wäre, wenn wir uns alle gegenseitig akzeptieren und wertschätzen würden. Früher habe ich nicht so gedacht, ehrlich gesagt war ich ein ziemliches Arschloch. Zwar habe ich nie jemandem wehgetan, aber ich schäme mich für so einige Gedanken. Es gibt eine Erinnerung, die mich einfach nicht loslässt. Es muss so ungefähr in der achten Klasse gewesen sein. Da haben wir über Kleidung in der Schule, Schuluniformen, etc. im Englischunterricht gesprochen.

Es waren im Buch einige Kleidungsstücke abgebildet, von denen wir entscheiden sollten, ob es angebracht ist, sie in der Schule zu tragen. Eines davon zeigte eine Gruppe Mädchen mit Kopftuch. Wie gesagt, heutzutage würde ich mich fragen, warum das für jemanden ein Problem sein sollte. Aber damals habe ich mich ernsthaft gemeldet und vor der ganzen Klasse meiner etwas schockierten Lehrerin gesagt, dass ich das absolut unpassend finde, und dass sie das doch wenn überhaupt zu Hause tragen sollen. Zwar finde ich heute immer noch, dass es ein Unding ist, dass Frauen in manchen Kulturen gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen, und könnte mir auch selbst nie vorstellen eines zu tragen, aber wenn sie es aus freier Entscheidung tun und damit glücklich sind, hat niemand das Recht etwas dagegen zu sagen. Keine Ahnung, was mich damals geritten hat, aber ich hoffe von Herzen, dass sich keiner meiner damaligen Klassenkameraden daran erinnert!

Beichthaus.com Beichte #00038248 vom 18.05.2016 um 10:08:38 Uhr (40 Kommentare).

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Sex für den Weltfrieden!

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Begehrlichkeit Vorurteile Fremdgehen

Ich (w/26) könnte mir nie eine Partnerschaft ohne Sex vorstellen. Wenn ich schon höre, dass meine Freundinnen ihre Männer nur mit viel Wohlgefallen ranlassen... Soll sich doch keiner wundern, dass die Männer früher oder später fremdgehen. Ich überrasche meinen Freund regelmäßig und durch unsere Vereinbarung, dass jeder Sex kriegt, wann er oder sie will, soll der Sexflaute im Alter vorgebeugt werden. Ich bin davon überzeugt, dass Barney Stinsons Theorie zum Weltfrieden zum Teil auf Fakten beruht.

Beichthaus.com Beichte #00038239 vom 16.05.2016 um 15:38:36 Uhr (16 Kommentare).

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Der Tod meines Mobbingopfers

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gewalt Tod Schule

Mein Gewissen hat mich hergebracht und nun möchte ich euch meine Sünde erzählen. Damals, in der Grundschule, habe ich immer wieder ein Kind geärgert. Er war ein kleiner, pummeliger Junge, der auch sonst nichts zu lachen in der Klasse hatte. So wie ich es damals mitbekommen hatte, war die Mutter Alkoholikerin und der Vater ein stadtbekannter Fremdgeher, der wohl schon die halbe Gegend durchgehämmert hatte und dabei auch die eine oder andere Krankheit bekam, die er dann auch wieder fleißig weitergab. Der Junge selbst war genau die Sorte Opfer, welche man sich unter dem Begriff Mobbing vorstellen kann und ich war einer der Haupttäter. Ich habe ihm sein Brot weggenommen, seinen Ranzen ins Waschbecken gelegt und nass gemacht, ihn mit Papierkugeln beschossen, ihn angespuckt und ihn gepiesackt, wo es nur ging - und das war noch lange nicht alles. Für mich war das einfach nur ein netter Zeitvertreib und ich habe mir nie Gedanken über die Gefühle oder die Lage dieses Jungen gemacht. Dadurch bekam ich von der Klasse die nötige Aufmerksamkeit und Applaus, die sich wohl jedes Kind wünscht.

Aber jeder Mensch hat seine Grenzen und diese waren auch bei ihm erreicht. In unserer Schule gab es damals einen großen Dachgarten, der für die Bepflanzung von Gemüse, Obst und Blumen den einzelnen Klassen zur Verfügung standen. Normalerweise durfte man nur in Begleitung eines Lehrer dort hinauf, aber es gab einen Blumendienst, dem es auch so erlaubt war. Die mussten da immer gießen und mal drüber gucken, ob alles in Ordnung war. Dieser Job war ziemlich unbeliebt, gerade auch, weil das in den Pausenzeiten geschehen musste. Also wurde natürlich das Klassenopfer dazu ausgewählt. In der Pause geschah es dann! Das Erste, was ich hörte, war ein fürchterliches Gekreische. Dann erschrockene Rufe und rennende Füße. Es scharrte sich eine Menge zusammen und ich drückte mich durch, bis ganz nach vorne und da sah ich ihn. Ein kleiner dicker Körper, der deformiert und blutig auf dem Schulhof lag. Seine Augen waren noch offen und seine Beine lagen in einem unheimlichen Winkel.

Ich war so geschockt in dem Moment, dass ich gar nicht reagieren konnte. Ich starrte ihn einfach an. Die Lehrer kamen und befahlen uns in die Klassen zu gehen. Die ganze Schule wurde daraufhin beendet und die Kinder nach Hause geschickt. Wir bekamen sogar zwei Wochen frei. Später sagte man uns, dass er einen Unfall hatte und niemand mehr alleine da oben hochgehen durfte. Aber ich wusste es besser. Ich habe es in seinen Augen gesehen, denn auch wenn in diesem Moment nichts mehr in ihm war, konnte ich immer noch diese unendliche Traurigkeit wahrnehmen. Ich hasse mich dafür, dass ich einen erheblichen Teil dazu beigetragen habe, dass sich ein kleiner Junge das Leben nahm. Mittlerweile bin ich erwachsen und kläre in diversen Einrichtungen darüber auf, was Mobbing anrichten kann. Ich engagiere mich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche die Opfer wurden und jetzt sich wieder ins Leben zurückkämpfen. Auch meinen Kindern sage ich immer wieder, wie sie sich richtig verhalten und dass sie jeden Menschen respektieren müssen. Mein Sohn trägt sogar den Namen des Jungen, den ich in den Tod getrieben habe. All das ist zwar gut, aber trotzdem wird mein Gewissen niemals beruhigt sein und das ist auch gut so. Niemals will ich vergessen, was ich getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00038231 vom 13.05.2016 um 20:09:06 Uhr (24 Kommentare).

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Die rosa Brille meines besten Freundes

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Feigheit Vorurteile Faulheit Engherzigkeit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einem meiner besten Freunde nicht die Meinung sagen kann. Es fing alles damit an, dass sich seine Frau am Anfang des Jahres von ihm überraschend getrennt hat. Die beiden haben seit einem Jahr ein Kind zusammen und waren schon seit der Mittelstufe miteinander liiert. Er war also auch entsprechend am Boden, hat aber jegliche Hilfe von seinen Freunden abgelehnt. Er war zu diesem Zeitpunkt seit knapp drei Wochen arbeitssuchend, hat allerdings bereits vier Wochen später wieder eine Anstellung gefunden. In dieser Zeit hat er viel unternommen, um seine Frau zurückzugewinnen, nach einiger Zeit hat er sich aber mit der Situation arrangiert, da seine Frau auch bereits einen anderen Partner hatte. Nun fing er an, Kontakt zu Frauen auf bekannten App-Plattformen zu suchen, was auch zu einigen Dates geführt hat. Er hat uns natürlich immer über seine neuen Bekanntschaften informiert und uns um Rat gefragt. Anscheinend stieß das aber irgendwann bei ihm auf taube Ohren und er hat sich entgegen unserer Empfehlungen mit einer Frau getroffen und ist mit ihr nun seit zwei Monaten zusammen.

Die beiden sind nun letzte Woche in eine gemeinsame Wohnung gezogen und als guter Freund hilft man natürlich - auch beim Auszug der neuen Freundin aus ihrer alten Wohnung. Genau da hat mich dann der Schlag getroffen! Ich war bereits zwei Mal bei dieser Freundin und schon da ist mir der Zustand der Wohnung aufgefallen: unaufgeräumt, staubig, insgesamt nicht so blitzeblank. Eben wie man sich eine klassische Singlewohnung eben vorstellt. Als die Möbel allerdings von uns demontiert und aus der Wohnung geschafft wurden, wollte ich nur noch nach Hause und duschen: Unter dem Sofa und an den Teilen des Sofas wimmelte es nur so vor Hundehaaren. Dazu kamen noch eine gewaltige Staubansammlung, Kronkorken und Scherben. Mir dämmerte, dass die Frau es nicht so genau nimmt mit der häuslichen Hygiene. Der Grund stellte sich auch schon kurze Zeit später heraus: Sie war bereits erledigt, als sie 10 Kisten aus der Wohnung in den Flur trug und ihre 45-qm-Wohnung fegen und wischen musste. Genauso ging es beim Einzug weiter.

Den größten Teil der Schlepparbeiten haben wir gemacht, während von ihr und anderen die Kisten in die entsprechenden Räume gebracht werden sollten. Die meiste Zeit wurde aber mit Rumlaufen und Schauen verbracht. Anfang der Woche habe ich die beiden besucht und mein Freund hat mir erzählt, er sei nun wegen schwacher Auftragslage bei seiner neuen Stelle gekündigt worden. Die Woche zuvor hat er wegen des Umzugs von seinem neuen Chef eine Woche Auszeit erbeten. In der Probezeit. Wir in seinem Freundeskreis vermuten nun, dass er uns auch bereits da angelogen hat und alles nur noch durch eine rosa Brille sieht. Diese Frau tut ihm nicht gut, aber wir haben einfach nicht den Mut dazu, es ihm zu sagen, aus Angst unsere Freundschaft könnte zerstört werden.

Beichthaus.com Beichte #00038224 vom 12.05.2016 um 17:05:53 Uhr (4 Kommentare).

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