Pilgerfahrt zum Nageln

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Ekel Schamlosigkeit Boshaftigkeit WG

Es fing alles damit an, dass meine damalige Mitbewohnerin ihr Studium beendete und ich mir einen neuen Mitbewohner suchen musste. Alle BewerberInnen schienen ganz nett und ich entschied mich für die scheinbar Unkomplizierteste. Einen Monat war es ruhig um sie, danach schien sie ihre Macken auszuleben. Oft, während ich alleine oder sogar mit Freunden kochte, kam meine Mitbewohnerin direkt nach der Dusche an den Esstisch und schnitt ihre Finger- und Fußnägel, feilte, wie ich leider feststellen musste, ihren Nagelpilz ab und verschwand dann, ohne sauber zu machen in ihr Zimmer. Ich besorgte mir vorsorglich eine Creme und sprach sie hinsichtlich der abgeschnittenen Fußnägel auf dem Küchenboden an, die sie doch lieber in ihrem Zimmer hinterlassen solle. Es kam die Antwort, dass sowieso jede Woche einmal in der Küche geputzt würde. Sie änderte ihre Gewohnheit also nicht. Ihr kündigen konnte ich nicht, da sie einen separaten Vertrag mit dem Vermieter abgeschlossen hatte. Mir eine andere Wohnung suchen wollte ich auch nicht, da ich in ein paar Monaten mein Bachelorstudium beendete und in eine neue Stadt ziehen wollte.


Ich sprach mit meinen Freunden über dieses Problem. Wir kamen auf die eigentlich irrsinnige Idee, die Nägel einzusammeln und bei meinem Auszug einen Schuhkarton voll mit ihren Nägeln auf dem Tisch zu hinterlassen. Damit der Karton auch voll wurde, sammelten alle ihre eigenen. Sieben Monate später, einige hatten bis zum Schluss durchgehalten, war der Karton leider nicht ganz so voll wie erhofft. Ich änderte meine Taktik und warf einige Wochen vor meinem Auszug einen Brief in den Briefkasten. Der Umstand, dass sie mit ihrem Ex Schluss gemacht hatte, kam mir zugute, sodass der Verdacht nicht auf mich fiel. Sie öffnete den Brief und fand ein zusammengefaltetes Blatt. Sie nahm dieses heraus und alle Nägel fielen auf den Boden. Ein lauter Schrei hallte durch die Wohnung.


Ich wiederholte diese Prozedur noch sechs Monate nach meinem Auszug und nahm dafür sogar eine Stunde Zugfahrt in Kauf. Später auch mit Freunden und Gott sei Dank kostenlos durch das Semesterticket. Jedes Mal schrieb ich einen anderen Absender auf den Brief, damit sie ihn nicht wegwarf. Eines Tages schrieb sie öffentlich auf das Facebook-Profil ihres Ex-Freundes, was denn dieser Müll soll, schließlich wisse er von ihrem Nagelproblem und dass sie dafür doch nichts kann. Außerdem, dass sie ihn wegen seines Stalkings anzeigen werde, wenn er nicht aufhört. Sie zog um und angezeigt hat sie ihn auch nicht. Es tut mir leid, dass der Ex den Ärger abbekommen hat, und dass ich mich so infantil verhalten habe, schließlich hätte ich diese Aktion von Anfang an unterlassen können, auch wenn die Pilgerfahrt zum monatlichen "Nageln" in meinem Freundeskreis regelrecht gefeiert wurde.

Beichthaus.com Beichte #00035338 vom 27.03.2015 um 13:06:43 Uhr (4 Kommentare).

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Warum ist der Flugzeugabsturz für alle so schlimm?

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Zorn Ungerechtigkeit Flug & Co. Lisberg

Ich möchte etwas beichten, für das ich mich sehr schäme. Nach dem tragischen Flugzeugunglück vor Kurzem, bei dem 150 Menschen umgekommen sind, eskalieren die Medien förmlich. Überall ist das Unglück präsent. Ob im Radio, Internet oder im Fernsehen. Normales Fernsehprogramm wird unterbrochen, damit die Nachrichten dieselben Infos wie vor einer Stunde noch mal senden können. Ein bekannter deutscher Comedian hat seine Show am Tag des Unglücks abgesagt, weil "es an so einem Tag nichts zu lachen gäbe". Ich persönlich finde dieses Unglück sehr grausam und ich fühle mit den Hinterbliebenen und Familien sehr mit. Was mich jedoch total ankotzt, ist diese fürchterliche Doppelmoral. Ganz Deutschland berichtet wie bescheuert über dieses Unglück. So weit, so gut. Die anderen Flugzeugunglücke, die es in letzter Zeit gab, wurden aber nicht annähernd so viel beachtet, wie das jetzige. Natürlich, dieses Mal war es ja eine deutsche Maschine mit 72 Deutschen an Bord.


Ich finde es ungeheuerlich, dass die deutschen Medien anscheinend den Tod von Deutschen mehr betrauern, als den von "Ausländern". Mich kotzt dieser Fakt so unglaublich an, dass ich jedes Mal, wenn ich nur das Wort Flugzeug höre, die Augen verdrehe. Ist denn wirklich der Tod von Deutschen bedeutender, als der von Asiaten? Gibt es tatsächlich etwas zu lachen, wenn ein Flugzeug abstürzt, in dem keine Deutschen saßen? Wenn ich jedes Mal, wenn etwas Schreckliches passiert, meine Comedyshow absagen würde, dann dürfte dieser Mensch theoretisch gar nicht mehr senden, da tagtäglich durch gewisse Terrorgruppen Menschen entführt, gefoltert und getötet werden. Aber das ist ja nicht so wichtig, die sind ja nicht deutsch! Wofür ich mich nun schäme? Langsam aber sicher bin ich sauer, dass diese Menschen gestorben sind. Sie können nichts dafür, aber trotzdem nervt es mich. Und gleichzeitig schäme ich mich sehr dafür, da ich das Ganze wirklich tragisch und meine eigenen Gedanken grauenvoll finde.

Beichthaus.com Beichte #00035337 vom 27.03.2015 um 10:12:18 Uhr in Lisberg (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Jeden Freitag betrunken Auto fahren

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Trunksucht Waghalsigkeit Auto & Co. Last Night

Es kann doch nicht wahr sein, dass mir das jedes Wochenende passiert. Mit meinen Kumpels gehe ich freitags immer auf den Putz hauen. Das heißt, Saufen, bis zum Abwinken. Da ich mit 19 der Älteste in der Gruppe bin, muss ich natürlich fahren. Glücklicherweise gibt es bei uns im Dorf kaum Polizeistreifen, in der nahegelegenen mittelgroßen Stadt allerdings schon. Ich hatte jetzt schon mehrfach Glück, dass ich nicht erwischt wurde, aber es wird langsam eng. Wie kann man so blöd sein, fragen sich jetzt alle. Natürlich will ich nicht fahren, wir könnten auch zusammenlegen und ein Taxi nehmen, aber immer wenn ich voll bin, fahre ich trotzdem. Am nächsten Morgen schlage ich dann die Hände über dem Kopf zusammen. Für eine Taxifahrt hin und zurück fehlt uns ehrlich gesagt das Geld. Die Hinfahrt könnten wir auch mit dem Bus erledigen, allerdings meinen die Jungs, dass das nicht cool wäre. Ich bitte um Absolution für die zurückliegenden Fälle, ab sofort verweigere ich die Fahrt.

Beichthaus.com Beichte #00035336 vom 27.03.2015 um 08:09:33 Uhr (25 Kommentare).

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Masturbation in der Bibliothek

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Masturbation Schamlosigkeit Begehrlichkeit Studentenleben

Seit einigen Tagen bin ich (m/20) in der Universitätsbibliothek meiner Stadt, um in Ruhe zu lernen. Da ich meistens den ganzen Tag dort verbringe, um mit dem Lernstoff voranzukommen, verliere ich zum Abend hin stets meine Konzentration. Meistens schweifen dann meine Gedanken ab und nach kurzer Zeit denke ich ans Masturbieren. Ich sitze immer an einem alleinstehenden Tisch, welcher nur schlecht einsehbar ist. Der Tisch ist etwas in das Mauerwerk eingelassen, sodass nur zwei Personen nebeneinander auf derselben Seite sitzen können. Ich möchte beichten, dass ich nun schon zum zweiten Mal, als eine hübsche Studentin neben mir saß, näher an den Tisch rangerutscht bin, um unter diesem vorsichtig meinen Penis auszupacken und zu masturbieren. Es törnt mich immer enorm an, wenn meine Sitznachbarinnen nur einen Meter neben mir sitzen und (hoffentlich) nichts von der Sache mitbekommen. Ich habe so großen Gefallen daran gefunden, dass ich nun schon immer hoffe, dass sich eine Studentin neben mich setzt.

Beichthaus.com Beichte #00035335 vom 27.03.2015 um 00:16:23 Uhr (20 Kommentare).

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Jungfrau mit Erfahrung

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Falschheit Lügen Peinlichkeit

Ich (m/24) habe meine Jungfräulichkeit erst mit 24 verloren. Niemand weiß es, weder meine Freundin noch meine Freunde. Auch wenn wenn ich schon früher mit Mädchen rumgemacht habe, zum Sex war es nie gekommen. Erst nachdem ich meine jetzige Freundin kennengelernt habe, hatte ich zum ersten Mal Sex. Das Pikante ist: Sie ist knapp sechs Jahre jünger und dachte, ich hätte viel Erfahrung. Ja, ich habe auch Erfahrung, aber eher durch Pornos gewonnen, als durch echten Sex. Kurzum: Um nicht als Jungfrau aufzufliegen, habe ich mir natürlich ein Haufen Geschichten ausgedacht und ihr aufgetischt. Ich denke, es ist ihr nie aufgefallen. Meinem Freundeskreis habe ich nie etwas über den Sex mit ihr oder über meine Bettgeschichten erzählt. Ich beichte, dass ich eigentlich die ganze Zeit meinen Freundeskreis und meine aktuelle Freundin belüge und nicht Manns genug bin, ihnen die wahre Geschichte zu erzählen. Es wäre mir irgendwie zu peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00035334 vom 26.03.2015 um 23:53:22 Uhr (15 Kommentare).

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