Wechselgeld vom Pizzalieferanten

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Selbstsucht Habgier Morallosigkeit

Zu Zeiten, als gerade der Euro frisch eingeführt wurde, habe ich mir mal eine Pizza liefern lassen und mit einem Zehner (der rote Schein) bezahlt. Der Trottel von Pizzalieferant dachte aber wohl, es wäre ein Fuffi (orange) und hat mir über 40 Euro rausgegeben. Ich habe es zwar sofort bemerkt, aber nichts gesagt, ihm noch einen schönen Abend gewünscht und meine Pizza genossen. Eine Stunde später kam dann ein Anruf von der Pizzeria mit der Frage, ob es sein könne, dass ich zu viel Wechselgeld wiederbekommen hätte. Da ich aber das Geld schon im Kopf verplant hatte, habe ich gesagt, dass alles korrekt verlaufen sei und wieder aufgelegt. Ich wette, der Lieferant musste für den Schaden aufkommen, aber selbst Schuld, wenn er zu blöd ist, rot von orange zu unterscheiden. Ich bereue nichts, habe aber nie wieder was bei der Pizzeria bestellt aus Angst, dass "unerwünschte Körperausscheidungsprodukte" auf meinem Essen landen könnten.

Beichthaus.com Beichte #00006022 vom 06.03.2006 um 19:06:39 Uhr (5 Kommentare).

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Brust-Fetisch

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Fetisch Begehrlichkeit

Ich kann meine Augen nicht aus dem Dekollete einer Bekannten (E-Cup) raus bekommen, wenn ich mit ihr rede - ich meine, die wandern von selber runter! Ich will ein Baby sein und an denen nuckeln!

Beichthaus.com Beichte #00006010 vom 06.03.2006 um 05:12:13 Uhr (7 Kommentare).

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Der Misanthrop

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Hass Ignoranz Selbstverletzung Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich für diese Welt und das Leben darin ungeeignet bin. Bevor jetzt jemand eine "endgültige Selbstschädigungsgefahr" sieht, dass habe ich definitiv nicht (mehr) vor. Ich war immer schon Außenseiter, weil ich nicht zu den Rowdys gehörte, sondern der ruhige, vernünftige Typ war. Nach der Grundschule war ich der Einzige, der sich für das Gymnasium entschieden hat, sodass ich alleine war und ich wurde gemobbt, sie liefen vor mir weg und beleidigten mich. Ich klammerte mich an ein paar Personen und redete mir alle schlechten Gefühle aus. Durch Zufall fand ich 1-3 Freunde, die ich tatsächlich gut leiden konnte und mit denen ich auch eine schöne Zeit verbringen konnte, aber ich merkte mit der Zeit, dass die Freundschaft nur von mir ausging, heißt ich musste fragen, ob wir was unternehmen und ich musste mich dazustellen, zu mir kam niemand. Ich zog mich weiter zurück.


Seit 2 Jahren kann ich meine Gefühle nicht mehr ignorieren. Ich bat meinen besten Freund (andere sahen auch, dass wir beste Freunde waren) um Hilfe, aber er machte totalen Mist. Da er jedoch auch das Zentrum der Gruppe war, gingen andere auch lieber zu ihm, sodass ich nun wirklich alleine war. Seit dem ist es Fakt, dass mich niemand wirklich leiden kann. Wenn ich sehe, dass andere genau dahin gehen, wo ich nicht bin und Leute mir, obwohl sie wissen, wie schlecht es mir geht und ich sie um Hilfe bitte, nicht helfen, gibt es nichts schön zu reden. Ich habe nun so viele einsame Wochenenden und Pausen verbracht, so viele herbe Enttäuschungen erlebt, dass ich nur noch resigniere und auf Autopilot durch die Tage "lebe". Wenn jetzt irgendwelche Stufenfeiern oder so was sind, überlege ich stundenlang ob ich gehe, aber entscheide mich immer für die Einsamkeit. Ich kann es nicht mehr, ich kann es nicht. Meine einzigen Freuden entstehen durch Musik, welche von Depri bis aggressiven Industrial reicht und einer Rasierklinge. Meine anderen Gefühle sind Hass, Wut und Melancholie.


Wenn ich sehe wie glücklich andere sind, zieht mich das noch weiter runter, andererseits freue ich mich, wenn anderen etwas Schlechtes passiert und mein Zynismus wird auch immer schlimmer. Ich glaube, ich werde Misanthrop, obwohl ich das eigentlich nicht will, doch die Menschen um mich rum lassen mir keine Wahl. Es tut mir so unendlich Leid, wenn ich mittlerweile auch Leuten vor den Kopf stoße, die es nicht verdient haben und auch dass sich meine Eltern solche Sorgen um mich machen müssen, tut mir Leid, aber ich komme mit dem Leben einfach nicht klar. Bevor jetzt jemand Therapie sagt, ich hatte schon einige Gespräche, aber man muss mir nicht sagen, dass nicht alle Menschen scheiße sind, man muss es mir zeigen und das kann kein Therapeut. Das einzige was mich davon abhält alles hinzuschmeißen, ist der Funke Hoffnung, dass einmal Glück, ein Zufall alles verändern kann. Alles was ich mir wünsche ist ein bester Freund oder eine beste Freundin, die für mich da ist und für die ich da sein kann.

Beichthaus.com Beichte #00005998 vom 06.03.2006 um 00:32:05 Uhr (5 Kommentare).

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Ich bin anstrengend

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Eifersucht Misstrauen Liebe Berlin

Ich (w) möchte beichten, dass ich ein sehr anstrengender Mensch bin. Ich mache meinem Freund manchmal das Leben echt schwer. Ich bin krankhaft eifersüchtig und fühle mich immer schlecht, sobald mein Freund etwas von anderen Mädchen erzählt. Er weiß natürlich nicht wirklich wie weh mir das manchmal tut, da er so eine Eifersucht und Rumgespinne nicht wirklich ernst nehmen kann und eher immer sofort total sauer wird, wenn ich ihn dann auf mein Empfinden bzw. die Eifersucht anspreche. Ich kann mich ja selbst nicht mal richtig ernst nehmen und würde mir nichts mehr wünschen, als dass dieses komische Bauchgefühl und die Traurigkeit aufhört. Ich traue meinem Freund auch nicht zu, dass er mich betrügen würde, aber das Gefühl ist jeden Tag da, das macht mich langsam krank. Auch sonst bin ich sehr anstrengend und mache oft aus einer Fliege einen Elefanten, dabei wünsche ich mir so sehr, dass ich nicht anstrengend und kompliziert bin, sondern einfach nur gelassen sein kann. Ich habe auch keine Ahnung an was das liegt, dass ich so empfindlich und besitzergreifend bin, ich hatte eine tolle Kindheit und wurde nie verletzt oder verlassen.

Was ich damit eigentlich beichten möchte, es tut mir leid, dass ich anstrengend bin. Und danke an meinen Freund, dass er so viele Nerven für mich mitbringt. In Zukunft werde ich versuchen mich zu bessern, obwohl ich das schon lange tue!

Beichthaus.com Beichte #00005855 vom 02.03.2006 um 20:55:09 Uhr in Berlin (2 Kommentare).

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Die Zahnbürsten-Rache

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Ekel Unreinlichkeit Rache Ex

Als mein Ex damals nicht aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen wollte und er mich auch sehr schlecht behandelt hat, fing ich an, jeden Morgen auf seine Zahnbürste zu pinkeln. Und mittags fuhr ich dann mit derselbigen unter den Toilettenrand, um das Klo zu säubern. Darüber erfreue ich mich auch heute, nach drei Jahren, noch.

Beichthaus.com Beichte #00005813 vom 01.03.2006 um 22:27:04 Uhr (2 Kommentare).

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