Nicht bezahlt ohne Absicht

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Diebstahl Geiz Prostitution Ungerechtigkeit

Ich möchte beichten, dass ich eine junge Hobby-Hure geprellt habe. Ich hatte sie über ein Internetportal für Hobby-Huren kennengelernt und mit ihr ein Treffen ausgemacht. Sie war erst 19 und ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es ein Fake ist und ich verarscht […]
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Beichthaus.com Beichte #00030197 vom 23.08.2012 um 08:13:50 Uhr (21 Kommentare).

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Herpes auf der Unterlippe

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Unreinlichkeit Gesundheit Last Night

Vor einiger Zeit hatte ich (w) mal wieder das Vergnügen, dass eine Fieberblase (falls ihr den Ausdruck nicht kennt, es ist Herpes) meine Unterlippe zierte. Durch eine tolle Creme war nach zwei Tagen Gott sei Dank nicht mehr viel von ihr zu sehen obwohl sie natürlich immer noch ansteckend war. Als ich am Abend mit ein paar Kollegen ausging, kam jemand auf die Idee, ich könnte doch versuchen so vielen Leuten wie möglich ebenfalls Herpes zu verpassen. Gesagt, getan. Es vergingen nicht mal 5 Minuten und schon fand ich den ersten kuss-willigen Kandidaten. In meinem schon längst nicht mehr nüchternen Zustand verbrachte ich dann den Großteil des Abends auf der Suche nach Kerlen denen ich einen ordentlichen herpes-virus-infizierten Schmatzer aufdrücken konnte. Am besten noch mit Zunge damit sich die Bakterien schön verteilen können.Schnell fand ich meinen Spaß daran und machte natürlich weiter. Auf der Heimfahrt zog ich dann Bilanz und fand, dass 11 Kerle kein schlechtes Ergebnis sind. Im Nachhinein komme ich mir doch ziemlich mies vor, aber allein der Gedanke daran, dass ich entscheide wer vielleicht schon nächste Woche mit einer fetten Fieberblase herumlaufen muss, ist toll.

Beichthaus.com Beichte #00030185 vom 19.08.2012 um 13:28:15 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Jeder ist seines Glückes Schmied

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Ungerechtigkeit Zwietracht Schule

Als ich noch in der Grundschule war, war in unserer Klasse ein Junge ausländischer Herkunft. Er war wohl erst kürzlich nach Deutschland gezogen und konnte die Sprache so irgendwie reden. Er war jedoch sehr arm. Um mal ein Beispiel zu nennen, er trug ein T-Shirt etwa eine Woche, dann kam das andere. Ebenso hatten seine Klamotten die besten Tage hinter sich, sie waren verwaschen und ausgeleiert, jedoch immer sauber und anständig. Auch hat er sich nie bei Schulausflügen, welche extra Geld kosten beteiligt und nie irgend einen Luxus z.B. Essen in der Cafeteria oder Snacks am Automaten gegönnt, weil er es sich nicht leisten konnte. Hinzu kommt noch, dass er ziemlich pummelig war und zu allem Übel sehr schüchtern und dementsprechend keine Freunde hatte. Schlimmer noch, er wurde regelmäßig verarscht, seine Sachen (Schuhe, Turnsäckchen, Bücher, Stifte, Lineal) wurden von Mitschülern oft geklaut, versteckt, kaputt gemacht oder er wurde auch mal erpresst. Als Gruppenarbeiten in der Schule angesagt waren, wollte niemand mit ihm zusammenarbeiten.


Er saß alleine in der letzten Ecke des Raumes und alle anderen an Gruppentischen. In den Pausen durfte er bei keinem der Gesellschaftsspiele oder Sportspiele mitspielen. Alle Tage wieder stand er im Mittelpunkt des allseits beliebten Schubskreises. Wenn er denn mal krank war, hat natürlich niemand seine Arbeitsblätter mitgenommen ebenso wollte ihn auch kaum einer die Hefteinträge auch vor Ort abschreiben lassen. Kaum zu glauben, wie grausam Kinder sein können und das in der Grundschule in einer ländlichen bayerisch konservativen Provinz. Heute würde man sagen, er wurde gemobbt, doch es war viel mehr als nur das.
Als er dann irgendwann weggezogen ist, glaubten die meisten Leute, vor allen Dingen seine Peiniger und diejenigen, die nichts dagegen getan haben, ebenso wenig die Lehrer Belegschaft oder der Werte Herr Rektor, vermutlich, aus diesem kleinen Wicht würde nichts werden, er ist ein hoffnungsloser Fall. Irgendwie schien diese Passivität mancher Lehrer sogar dahingegend umzuschlagen, dass ein paar sadistische Lehrer den armen auch damit aufzogen, dass er einen unaussprechlichen Namen Osteuropäischer Herkunft hat, sowie aus einem Land kam, wo der Krieg herrschte. Zum Beispiel wurde er vor der Klasse von einer älteren Lehrerin gefragt, wo er denn herkomme. Jugoslawien war die Antwort. Die Frau entgegnete mit Spott, dass es dieses Land seit 1991 nicht mehr gäbe und, dass dort "unten" sowieso nur Proleten und Kriegsverbrecher wohnen, welche sich gegenseitig die Köpfe einschlügen. Die Lehrerin und auch andere Lehrer stellten ihn auch bloß, indem sie immer wieder vor der Klasse sich nach den Jobs seiner Eltern erkundigten, welche um es hier mal absichtlich abwertend auszudrücken minderwertig waren. Seine Mutter arbeitete als Altenpflegerin und sein Vater für so ziemlich alles was der Arbeitsmarkt hergab. Das Geld reichte so eben zum Leben, jedoch mit den oben genannten Abstrichen.


Diese Liste könnte sich noch länger so fortführen lassen, aber um es auf den Punkt zu bringen, ihm wurde absolut nichts geschenkt, es wurde vielmehr versucht ihm auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung zu nehmen. Heute, knapp 20 Jahre später hat er ein Master Diplom in Betriebswirtschaft/Management und ist mit knapp 30 Jahren ziemlich weit oben an der Karriereleiter, er ist einer der Geschäftsführer einer Maschinenbau GmbH mit fast 700 Mitarbeitern und mehreren Standorten. In diesen vielen Jahren kämpfte er sich auch vom einfachen Büroarbeiter über den Posten des Abteilungsleiters und des Personalleiters hoch zu dem oben erwähnten. Natürlich war es eine Genugtuung als er mit dem Posten des Personalleiters, später als Geschäftsführer viele Bewerber persönlich interviewt und auch mal der eine oder andere bekannte "Kamerad" dabei war, diesen wurde dann auf der höchsten professionellen Ebene eine Absage erteilt. Er sprach die Bewerber nie darauf an, aber ihre Blicke verrieten, dass sie peinlich gerührt seien und obwohl sich ausnahmslos jeder absichtlich unwissend stellte, wussten doch beide, dass dies nicht so ist.
Nun wie kommt es dazu, dass ich die Geschichte mit all den Details so ausschweifend erzähle? Ganz einfach, ich bin dieser Mensch. Danke fürs Lesen und an alle Menschen da draußen in der weiten weiten Welt, egal wie schwer das Leben ist, oder egal wie aussichtslos manche Situationen erscheinen, man muss sich einen Weg durchs Leben bahnen. Das was mich angetrieben hat durch die Jahre, war der Wunsch nach einem besseren Leben und nichts desto trotz ausgleichender Gerechtigkeit durch, wenn ihr so wollt eine höhere Instanz wie des vielfach zitierten Schicksals. Kopf Hoch und ab ins kalte Wasser, jeder ist seines Glückes Schmied.

Beichthaus.com Beichte #00030138 vom 03.08.2012 um 10:02:36 Uhr (79 Kommentare).

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Klein bestückt

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Wollust Habgier Falschheit Ungerechtigkeit Intim

Ich (w/32) habe seit circa zwei Monaten einen ganz lieben Freund, bin sehr verliebt und er ist wirklich sehr nett und rücksichtsvoll. Habe eine schwierige Beziehung hinter mir, lebe in Scheidung, habe eine kleine Tochter aus der Ehe. Aber nun zu meinem eigentlichen […]
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Beichthaus.com Beichte #00030122 vom 26.07.2012 um 13:12:48 Uhr (37 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bauschutt auf Vaters Mercedes

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Vandalismus Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Auto & Co.

Ich (m/21) war damals 16 Jahre alt. Wir hatten Praktikumszeit in der Schule. Mein Erzfeind hatte bei einer Baufirma Praktikum gemacht, die gerade unser Haus sanierte. Unsere Garagen sind auf Kellerebene. Jedenfalls stand damals der brandneue Mercedes meines Vaters vor den besagten Garagen. Eines Nachmittags als niemand da war, habe ich einen Haufen Bauschutt vom Dachgeschoss aus dem Fenster geschmissen. Der Schutt ist auf der Frontscheibe des Autos gelandet und hat einen großen Schaden angerichtet. Ich möchte beichten, dass ich damals alles auf meinen Erzfeind geschoben habe und er mächtig Ärger bekommen hat. Seine Eltern zwangen ihn jeden einzelnen Cent abzuarbeiten. Ich fand es tierisch lustig, nur jetzt wird mir langsam klar, dass es ziemlich fies und unreif war.

Beichthaus.com Beichte #00030110 vom 20.07.2012 um 15:43:01 Uhr (19 Kommentare).

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