Haben Sie denn keinen Arzt?

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Ekel Zorn Aggression Gerswalde

Ich leide unter Misophonie - das bedeutet, dass mich alltägliche Geräusche wie Husten, Niesen oder laute Kaugeräusche unglaublich aggressiv machen können. Wenn ich in Bus oder Bahn sitze und jemand permanent rumhüstelt, würde ich am Liebsten mit der Brechstange rübergehen! Schlimm sind auch diese Brüllnieser- alleine bei dem Gedanken läuft es mir schon wieder kalt den Rücken herab. Vor ein paar Tagen war ein Mann im Bus, ein Berufstrinker von der Optik her, der den Bus permanent mit den heftigsten würgenden Hustengeräuschen beschallte. Offensichtlich musste er seine schwer rauchergeschädigte Lunge von einem Pfund Lungenbutter befreien. Ich habe mir das unappetitliche Geröchel fünf Minuten lang angehört, mir lief vor Zorn schon der Geifer aus der Schnauze. Dann konnte ich nicht mehr: "Maaaannnn, haben Sie keinen Arzt? Wissen Sie eigentlich WIE widerlich sich das anhört?" Der Mann war so geschockt, dass er bei der nächsten Station ausstieg. Ich bitte um Absolution, weil ich einen erkälteten Menschen so angeblafft habe - tut mir leid

Beichthaus.com Beichte #00035402 vom 06.04.2015 um 15:36:07 Uhr in Gerswalde (19 Kommentare).

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Die Lockstoffe im Schweiß

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Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/23) bin momentan in einem Austauschjahr in England um Englisch zu lernen. Natürlich wird hier auch gerne jeden Abend kräftig gefeiert. Weil ich deshalb abends spät ins Bett komme, hole ich mein Schlaf am Nachmittag nach, da die Schule morgens so anstrengend ist. Nun mache ich es so, dass ich mein T-Shirt oder Hemd für die Party am Abend bereitlege und darin jeweils nach einer Dusche nachmittags für knapp vier Stunden schlafe. Die Shirts sind teilweise recht durchgeschwitzt, aber riechen danach sehr intensiv und gut nach mir. Weil ich gelesen habe, dass Schweiß Lockstoffe enthält, gehe ich bewusst am Abend in diesen Shirts fort. An den Reaktionen der Damen kann ich auch bereits erkennen, dass diese meinen Eigengeruch mögen. Das Shirt wechsle ich spätestens nach drei Tagen, ich will ja nicht stinken. Ich finde meine Methode nicht schlimm, als ich meinen Trick jedoch meinen Mitschülern hier erzählt habe, ekelten die sich. Darum habe ich erkannt, dass das vielleicht einige Leute befremdlich finden könnten, deshalb beichte ich hier.

Beichthaus.com Beichte #00035159 vom 26.02.2015 um 18:22:34 Uhr (6 Kommentare).

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Wahre Gefühle oder doch nur Einsamkeit?

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Rache Zorn Verzweiflung Lügen Ex

Ich bin Anfang 30, seit einem Monat Single und leide wie ein Hund unter der Trennung. Und hier beginnt auch meine Beichte. Nach über einem, für mich wirklich schönen Jahr, hat mich mein Partner verlassen. Als Auslöser nannte er zunächst die Tatsache, keine Fernbeziehung führen zu wollen, weil er nach langer Arbeitslosigkeit eine Jobzusage ca. 400km entfernt erhalten hat. Sehr kurze Zeit darauf habe ich allerdings von ihm selbst erfahren, dass er schon seit Monaten nicht mehr will und im Grunde zu feige war - seine eigenen Worte - es mir früher zu sagen. Ich muss dazu sagen, dass wir Anfang September eine kleine Krise hatten, die ich einschieben muss, bevor ich weitererzähle. Zwei Wochen lang habe ich gespürt, dass etwas nicht stimmt und auf mein energisches Nachbohren kam dann heraus, dass er sich seiner Gefühle nicht sicher ist ("Ich habe dich lieb, weiß aber nicht, ob dich liebe." Eventuell einfach Angst vor Einsamkeit etc.). Nach diesem Gespräch herrschte eine abgesprochene Funkstille von einer Woche, um Nachdenken zu können, und danach haben wir uns noch mal zusammengerauft und ich war glücklich. Und wie ich dachte, er auch!


Insbesondere im Dezember war ich mir seiner Gefühle sicher. Zwar sprach er nie die berühmten drei Worte und war diesbezüglich auch sonst eher wortkarg, aber ich dachte mir, er zeigt es auf seine Weise. Drei Tage vor der Trennung sah er mich an, lächelte und nannte mich "Schnuffel." Ein purer Moment des Glücks, wo er es doch so selten in Worte gefasst hat! Und hier komme ich wieder zum Ausgangspunkt: die Trennung. Das Argument mit der Fernbeziehung war, wie gesagt, eine Ausrede, weil er schon lange nicht mehr wollte und mir auch gestanden hat, schon seit Langem mit anderen rummachen zu wollen. Einige für mich offene Fragen beantwortete er nur widersprüchlich. Nach diesem zweiten Gespräch nach der Trennung brach für mich eine Welt zusammen, dachte ich dummerweise wirklich, den richtigen Menschen für eine gemeinsame Zukunft gefunden zu haben. Es ist zu großen Teilen eine Farce gewesen und er hat mir die ganze Zeit etwas vorgespielt.


Da Verwandte von ihm mich kontaktiert und mir gut zugeredet haben, doch noch nicht ganz aufzugeben, wie ich es eigentlich wollte, fing ich an zu kämpfen. Eine Woche nach dem zweiten Gespräch habe ich eine Party besucht, auf welcher wir immer zusammen gewesen sind, und wollte meine Antworten bekommen, weil er besoffen gefühlsduselig wird. Dafür habe ich mir etwas Schickes zum Anziehen gekauft und mich auch sonst wirklich toll hergerichtet. Der Versuch war, im Grunde auch klar, ein Riesenflop und es fielen gemeine Worte von seiner Seite. Da meine Freunde ihn größtenteils noch nicht kannten, und mir somit nicht helfen konnten, nahm ich die Angebote seiner Freunde, mit denen ich mich auch gut verstand, an, drüber zu reden. Ich habe immer erzählt, was genau alles vorgefallen ist, aber gleichzeitig meinen Respekt seiner Person gegenüber deutlich gemacht, weil ich trotzdem an etwas Gutes in ihm geglaubt habe.


Ich kürze es jetzt mal ab. Im Nachhinein sind viele Lügen und Widersprüche seinerseits herausgekommen, da er auch andere Leute ähnlich wie mich behandelt hat, die verschiedene Verhaltensweisen bestätigen konnten. Die Art und Weise, wie ich es zum Teil herausbekommen habe, im Grunde alleine die Tatsache, dass ich mich so sehr von der Verzweiflung und Rachegefühlen habe leiten lassen, und immer mehr erfahren wollte, ist mir im Nachhinein echt peinlich. Zumal dieser Mensch es eindeutig nicht wert gewesen ist. Ich habe ihn, auch wenn nur die Wahrheit angesprochen wurde, bei einigen seiner Freunde und seiner Familie schlecht gemacht und mich ausgeheult, weil ich mich vor lauter Trauer und Wut nicht mehr im Griff hatte. Diesen Aufwand zu betreiben und ihn bei seinen Leuten dermaßen schlecht zu machen, hätte echt nicht mehr sein müssen. Daher bitte ich um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035031 vom 06.02.2015 um 21:57:19 Uhr (6 Kommentare).

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Bruder vor Luder

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Dummheit Verzweiflung Verrat Partnerschaft

Ich (m) war vor fünf Jahren (damals 17) schwer über beide Ohren in ein Mädchen aus meiner Nachbarschaft verliebt. Und wie das in der Pubertät ist, tut man so ziemlich alles, um das Mädchen seiner Träume auf sich aufmerksam zu machen. Auch hatte ich bis dahin noch nie eine Freundin und war allgemein ziemlich schüchtern im Umgang mit Mädchen. Da ich sie schon seit meiner Kindheit mehr oder weniger kannte, war es für mich allerdings nicht sonderlich schwer, Kontakt zu ihr aufzubauen. Wir haben uns bis dahin zwar schon seit ungefähr zehn Jahren gekannt, hatten allerdings nicht viel miteinander zu tun. Auch wirkte sie nach außen hin ziemlich schüchtern und lieb. Allerdings, und das musste ich erschreckend zur Kenntnis nehmen, war sie in Wahrheit ein ziemlich eingebildetes Miststück, das es sich nicht nehmen lässt, andere herumzukommandieren. Doch bei der ersten großen Liebe sind einem solche "Macken" ziemlich egal und man versucht trotzdem sein Bestes. Irgendwann wurden wir dann doch ein Paar und - wie sollte es anders sein - sie hatte mich ziemlich unterm Pantoffel. Sprich: Sie hatte in unserer Beziehung die Hosen an.


Sie schrieb mir vor, was ich zu tragen hatte, wann ich bei ihr sein hatte und wie ich sie im Bett befriedigen sollte. Das Ganze ging ungefähr ein Jahr lang gut und ich war glücklich mit ihr, was ich mir heute überhaupt nicht erklären kann. Auch in meinem Freundeskreis wurden die Köpfe geschüttelt, wenn gesehen wurde, wie sie mich herumkommandiert. Dann allerdings, aus heiterem Himmel, verbat sie mir den Kontakt zu meinen Freunden, da sie ihrer Meinung nach einen schlechten Einfluss auf mich hatten. Meine anfänglichen Proteste wurden von ihr im Keim erstickt und ich wurde vor eine - für mich damals schwierige - Wahl gestellt: entweder sie oder meine Freunde. Natürlich entschied ich mich für sie, da ich verliebt war. Mein bester Freund war davon überhaupt nicht begeistert und zeigte sich erschrocken, als er erfuhr, dass ich nichts mehr mit ihm zu tun haben dürfe. Da sie auch meine SMS-Verläufe in meinem Handy kontrollierte, konnte ich ihm nicht antworten und irgendwann brach er wütend und enttäuscht den Kontakt zu mir ab.


Mit der Zeit fiel mir allerdings auf, dass mich die ganze Geschichte physisch und psychisch immer mehr auslaugte. Ich hatte in ein paar Wochen drei Kilo abgenommen und fühlte mich auch absolut unwohl in meinem neuen Umfeld, das aus ihrem Freundeskreis bestand. Nach intensivem Nachdenken beschloss ich dann doch, ihr den Laufpass zu geben, wovon sie natürlich nicht begeistert war und mir mit allem Erdenklichen drohte. In meiner Wut war mir das egal und ich ließ sie bei strömendem Regen in der Straße stehen. Auf ihre Anrufe und Nachrichten reagierte ich nicht. Noch am selben Abend besuchte ich meinen besten Freund und entschuldigte mich dafür, dass ich eine dahergelaufene blöde Kuh ihm vorgezogen habe und deswegen unsere Freundschaft darunter gelitten hat. Bis heute hält unsere Freundschaft an und wir sind enger zusammengewachsen als je zuvor.


Nach der verrückten Bitch, die mich übrigens noch wochenlang nach unserer Trennung gestalkt und erst nach einer Drohung mit der Polizei damit aufgehört hat, war erst mal Schluss mit Frauen und ich konzentrierte mich auf die Freundschaft mit meinem besten Freund. Ich beichte hiermit, dass ich irgendeine dahergelaufene blöde Kuh meinem besten Freund vorgezogen und unsere Freundschaft für ein paar Mal Sex aufs Spiel gesetzt habe. Macht nicht denselben Fehlern wie ich und denkt immer dran, wer in den dümmsten Situationen hinter euch steht. Meistens sind es die besten Freunde, die man schon sein Leben lang hat. In diesem Sinne: Bros before Hoes! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034787 vom 06.01.2015 um 02:12:11 Uhr (10 Kommentare).

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Fehlverhalten in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit Gesellschaft Telefon

Ich muss beichten, dass ich eine Aversion gegen aufdringliche Jugendliche habe. Am heutigen Tag habe ich in der U-Bahn eine kleine Gruppe mit türkischer Abstammung erblickt, die sich durch auffallende Ausdrücke und soziopathisches Verhalten besonders von der normalen Gesellschaft abspalteten. Als ich mitbekommen habe, dass sie über einen Messenger ihre neuesten "lustigen" Videos bzw. Bilder teilten, wurde ich hellhörig. Einer dieser Abkömmlinge fand höchstwahrscheinlich erst vor Kurzem Anschluss zu diesem höchst intellektuellen Kreis, weshalb die anderen Gruppenmitglieder nicht im Besitz seiner Mobilfunknummer waren. Als er seine Nummer den anderen dann lautstark kundtat, notierte ich mir diese, um meinem Geistesblitz nachzugehen. Jetzt zu meiner Tat, wegen der ich um Absolution bitte. Ich habe dem Jungen alle Videos mit obszönem Inhalt, die ich finden konnte, zukommen lassen. Darunter sind die neuesten Werbematerialien der ISIS, aktuellste Darstellungen der Front in Syrien, Handlungen von kranken Islamisten sowie weitere Ü18-Materialien. Ich hoffe, er findet die nächsten Wochen keine ruhige Nacht mehr und überdenkt seine Verhaltensweise in der Öffentlichkeit. Es tut mir inzwischen leid, aber es hat mich in diesem Moment wirklich befreit.

Beichthaus.com Beichte #00034474 vom 02.12.2014 um 14:54:55 Uhr (10 Kommentare).

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