Lehrer in der Zwickmühle

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Begehrlichkeit Wollust Verzweiflung Schule

Ich (27) bin Lehrer an einer Realschule. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich der Überzeugung bin, dass Schule wichtig ist, zumal man ohne Abschluss sowieso keine oder ganz geringe Chancen hat. Ich möchte einfach, dass die Schüler was bei mir lernen. Ich gehe […]
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Beichthaus.com Beichte #00027433 vom 21.01.2010 um 18:06:59 Uhr (84 Kommentare).

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Die selbstbräunergebadete Weichhirnsflunze

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Rache Vandalismus Schule Pirna

Zu meinen unrühmlich geendeten Schulzeiten saß vor mir in Mathe das perfideste Miststück von einem Mädchen, was man sich vorstellen kann. Sie lästerte über alles und jeden, hänselte gnadenlos Mitschüler und war grenzenlos selbstverliebt. Besonders eingebildet war sie auf ihr langes haselnussbraunes Haar, was sie immer offen zur Schau trug. Eines Tages titulierte sie mich und meinen Banknachbarn (einen großen, breiten grimmig dreinblickenden Metaller) als "Möchtegernrocker" und "langhaarige Halbaffen".

Wir ignorierten sie geflissentlich, aber unsere Rache lies nicht allzulange auf sich warten. Einige Wochen später nämlich fing sich mein Banknachbar eine fiese Erkältung ein. Er nieste seinen Schnodder die gesamte Mathestunde lang über die Bank und natürlich auch volle Kanne in das über die Stuhllehne wallende Haar der vor uns sitzenden erkenntnisfreien selbstbräunergebadeten Weichhirnsflunze. Zum krönenden Abschluss hustete er noch ein paar grünliche Schleimbatzen hoch, die er ohne mit der Wimper zu zucken mit dem Ärmel ihres teuren pinken "Ich bin ja sooo stylisch"-Strickjäckchens aufwischte, das über ihrem Stuhl hing. Natürlich ganz diskret, versteht sich.
Ich machte mir während der gesamten Stunde fast in die Hose vor unterdrücktem Lachen, vor allem wegen des dezenten blassgelben Schleimfilmes an ihren antisplissbehandelten Haarspitzen. Das Beste war allerdings, dass sie unsere spezielle, perfekt zu ihr passende Schönheitsbehandlung nicht gleich bemerkte, sondern erst in etwa eine Stunde später, was ihrerseits in einem entsetzten, wahnsinnigem Urgeheul resultierte. Sie fehlte anschließend eine Woche lang in der Schule, hatte danach eine Bobfrisur und sah sich in der Mathestunde mit an Paranoia grenzender Regelmässigkeit um, nur um in unsere grinsenden Unschuldsmienen zu blicken. Ansonsten waren wir für sie Luft und sie nahm sich zumindest uns gegenüber nichts mehr heraus.

Beichthaus.com Beichte #00027420 vom 19.01.2010 um 12:53:10 Uhr in 01796 Pirna (Pillnitzer Straße 13a) (46 Kommentare).

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Meine Schulbrote

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Verschwendung Feigheit Ekel Schule Kinder Rotenburg

Ich habe als kleiner Junge meine Schulbrote, die mir meine Mutter jeden Tag mit Liebe schmierte, nie gegessen. Doch statt sie gleich in der Schule zu entsorgen, stopfte ich sie zu Hause in meine Spielzeugtonne. Deckel auf, Brote (noch in Alufolie verpackt) rein, Deckel zu. Das ging über Jahre. Eines Tages hatte ich Hunger und kam in meiner kindlichen Dummheit auf die Idee, diese verstauten Brote zu verzehren. In meinem Kopf schien das logisch. Sie waren ja in Folie verpackt und konnten nicht schlecht werden - dachte ich. Als ich den Deckel der Blechtonne öffnete erschien mir der Geruch schon seltsam, auch dass sich die Folienklumpen irgendwie warm anfühlten ließ mich stutzig werden. Als ich das erste "Brot" auswickelte, kam nur eine gräulich-grüne Masse zum Vorschein, die mich schlagartig begreifen ließ, dass das Brot komplett vergammelt ist. Da nicht auffliegen durfte, dass ich das Brot nie gegessen hatte, zerrte ich die Tonne eines Tages, als ich alleine daheim war, auf den Dachboden. Dort suchte ich mir in der hintersten Ecke eine Stelle, an der ich diese komische gelbe "Wärmedämmwolle" anhob, die einfach nur unterhalb der Dachziegel lose aufgelegt war, und stopfte alle Gammelpäckchen darunter. Ich weiß nicht, ob sich das alles mittlerweile schon abgebaut/zersetzt hat, wir sind ein paar Jährchen später umgezogen.


Damit sich dieses Drama nicht wiederholt, habe ich dann alle meine Brote unangetastet am Ende des Schultages in den Mülleimer des Klassenzimmers geschmissen. Das Ende vom Lied: mein bester Freund erzählte meiner Mutter, dass ich die Brote immer in den Müll werfe. Sie schmierte mir dann keine Brote mehr. War auch besser so. Tut mir Leid, Mutti! Zum Glück weiß niemand, was mit den anderen Broten geschehen ist.

Beichthaus.com Beichte #00027401 vom 12.01.2010 um 07:58:19 Uhr in 27356 Rotenburg (Hindenburgstraße) (24 Kommentare).

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Die Rache mit dem Zirkel

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Rache Gewalt Missbrauch Schule

Ich (m) wurde vor ca. drei Monaten von meiner Freundin angerufen. Sie heulte Rotz und Wasser und erzählte mir, sie sei gerade vergewaltigt worden. Ich radelte natürlich sofort zu ihr. Sie war leichenblass und total fertig. Sie erzählte mir, ihr Vergewaltiger sei […]
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Beichthaus.com Beichte #00027393 vom 10.01.2010 um 13:27:48 Uhr (73 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Amokdrohung an der Schule

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Feigheit Waghalsigkeit Vandalismus Schule Heidelberg

Als ich noch zur Schule ging, plagte mich ein enormer Hass auf meine Mitschüler. So beschloss ich ihnen etwas Angst einzujagen. Nach dem Unterricht achtete ich darauf, dass eines der Fenster in meinem Klassenzimmer gekippt blieb (Erdgeschoss) und so stieg ich Nachts ein. Ich hatte wohl enormes Glück, dass unser Hausmeister die Tage krank war und sein Ersatz scheinbar keinen Lust auf Arbeit hatte. Mit Edding und Sprühfarbe bewaffnet, beschmierte ich Tische, Stühle, Schränke und Wände mit Worten wie "Ihr werdet sehr bald sterben". Nicht als Drohung, einfach um ihnen Angst zu machen. Als mein Werk getan war, ging ich ohne Spuren zu hinterlassen und freute mich auf den nächsten Morgen. Die ganze Schule war in Aufruhr, Amoklauf, Morddrohungen, da ich merkte, dass mein Werk das bezweckte, was ich wollte, konnte ich mein Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht bekommen bis... ja bis die Polizei aufkreuzte und meine Klasse befragte. Natürlich sagte ich, dass ich die Nacht schlief und selbst meine Mutter hätte dies wohl bestätigt, da sie dachte ich würde in meinem Bett liegen und dies wurde mir auch abgekauft. Ich dachte damit wäre die Sache gegessen, doch ein paar meiner Mitschüler verwiesen auf einen Außenseiter, der wohl in seiner Freizeit Ego Shooter spielte. Er wurde dermaßen in die Mangel genommen, dass es mir Angst und Bange wurde und ich mich nicht traute zu sagen, dass es meine Idee war und das ich auch keinen Amoklauf plane, sondern mir einen Scherz erlaubt hatte. Nach einer Woche wurde mein Mitschüler endlich von der Polizei in Ruhe gelassen. Den genauen Grund weiß ich nicht mehr, aber auf alle Fälle musste der arme Kerl (bzw. seine Eltern) die chemische Reinigung von Wänden, Tischen und Stühlen bezahlen und das restliche Schuljahr Hofdienst machen. Ich bin wohl ein echtes Weichei, dass ich ihm das angehängt habe, aber ein gutes hatte es wohl, seit diesem Tag hatten meine Mitschüler so große Angst vor ihm, dass sie ihn nicht mehr mobbten.

Beichthaus.com Beichte #00027392 vom 10.01.2010 um 00:02:31 Uhr in Heidelberg (27 Kommentare).

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