Der 20-Mark-Schein

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Diebstahl Lügen Schule Hamburg

Damals in der dritten oder vierten Klasse habe ich in der Sandkiste des Schulhofes während der Pause einen 20-Mark-Schein im Sand gefunden. Er schaute nur zu einem kleinen Teil aus dem Sand. Da aber gerade viele andere Kinder um mich herum standen, hab ich ihn schnell wieder eingebuddelt. Ich hätte ihn auch an mich nehmen und damit prahlen können, hab mir aber gedacht, wenn ich das tue, verlangen meine Mitschüler bestimmt, dass ich den Schein beim Hausmeister abgebe bzw. das Geld mit ihnen teile. Als die nächste Unterrichtsstunde begann und alle wieder in ihren Klassenräumen waren, meldete ich mich und fragte unsere Klassenlehrerin, ob ich mal auf die Toilette gehen dürfte, was sie bejahte. In Wahrheit bin ich aber nicht auf Klo gegangen, sondern bin auf den menschenleeren Schulhof gegangen, um in der Sandkiste den Geldschein zu suchen. Da ich mir die Stelle ziemlich genau gemerkt hatte, fand ich ihn nach wenigen Sekunden. Ich steckte ihn ein und ging wieder ins Schulgebäude. In zweiten Stock angekommen, ging ich noch schnell auf die Toilette, um mir die Hände zu waschen, damit es so aussieht, als wäre ich wirklich nur pinkeln gewesen. Niemand hat etwas gemerkt. Von dem Geld kaufte ich mir ein Spiel für den Gameboy (Pokemon).

Beichthaus.com Beichte #00028825 vom 13.04.2011 um 15:15:25 Uhr in Hamburg (Ahrenshooper Staße) (21 Kommentare).

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Mein Liebesverhältnis

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Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/47) bin seit 29 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder (30/26). Bei meinem ersten Kind (ein Sohn) wurde ich ungewollt schwanger und meine Eltern bestanden darauf, dass ich den Vater meines Kindes heiraten müsste. Dass mein Mann mich häufig allein lies und betrunken nach Hause kam gefiel mir zwar nicht, aber die Liebe über meine Kinder heilte dies. Mein Mann stellte sich aber immer mehr als Trinker heraus und wenn er nach Hause kam, musste ich die Beine breit machen. Ich lies es über mich ergehen, ich war ja selbst Schuld, dass ich mir von ihm ein Kind andrehen lies. Mein Mann hat einen jüngeren Bruder, der uns häufig besuchte. Ich freute mich immer über seinen Besuch, da er sich mit mir unterhielt und für meinen Sohn sorgte. Eines Abends, mein Mann war wieder trinken, verführte ich meinen Schwager. Wir begannen ein Liebesverhältnis, das seit 27 Jahren andauert, ohne dass es mein Mann merkt.

Beichthaus.com Beichte #00028822 vom 13.04.2011 um 00:39:16 Uhr (39 Kommentare).

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Faxe gelöscht

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Boshaftigkeit Faulheit Kollegen Arbeit Krefeld

Bei uns in der Firma steht das Faxgerät im Flur vor dem Großraumbüro. Eben musste ich dringend was wegschicken, aber es waren noch neun Aufträge vorher im Speicher. Ich hatte aber keine Lust zu warten und habe daher alle gelöscht. Fand ich prima und nun, wenn ich darüber nachdenke, welche Arbeit das jetzt meinen Kollegen macht, regt sich das schlechte Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00028819 vom 12.04.2011 um 13:54:55 Uhr in Krefeld (18 Kommentare).

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Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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Du kriegst den Arsch voll!

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Ungerechtigkeit Zorn Hochmut Kinder Wiesbaden

Als ich (w) ein freiwilliges soziales Jahr auf der Kinderstation eines Krankenhauses gemacht habe, habe ich an einem Tag vor einem Fahrstuhl gewartet bis dieser kommt. Neben mir stand eine circa 30-jährige Frau mit einer circa 5 Jahre alten Tochter, die auch beide auf den Fahrstuhl warteten und offenbar jemanden besuchen wollten. Das kleine Mädchen war ein wenig verheult und sagte immer wieder, dass sie nach Hause möchte und dass sie es im Krankenhaus gruselig findet. Die sehr genervte Frau giftete ihr Kind daraufhin an "Mir reichts! Benimm dich jetzt oder du kriegst den Arsch voll!". Das kleine Mädchen tat mir schon ziemlich Leid. Als der leere Fahrstuhl daraufhin kam, ging ich schnell rein und sagte zur Frau, sie könne leider nicht mitfahren. "Warum das denn?" fragte sie. Ich drückte derweil den Knopf für die Etage, in die ich wollte, drückte dazu noch den Knopf, wodurch sich die Fahrstuhltür schneller schließen ließ und entgegnete "Wenn ich im Fahrstuhl bin, kriegt kein Kind den Arsch voll." Ich sah nur noch das empörte Gesicht von ihr. Im ersten Moment hatte ich etwas Bammel, dass sie mein Namensschild gesehen haben könnte und mich verpfeifen würde, aber andererseits tat mir meine Reaktion auch nicht besonders Leid. Ich habe nur gehofft, dass die Mutter ihren Frust nicht an dem Kind auslassen würde. Eine Beschwerde ist jedoch nie eingegangen und ich habe die besagte Frau auch kein weiteres Mal gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00028813 vom 11.04.2011 um 11:32:55 Uhr in Wiesbaden (Sankt Josefs-Hospital Wiesbaden, Beethovenstr 20) (29 Kommentare).

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