Die begehrten Fensterplätze

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Aggression Boshaftigkeit Zwietracht

Letze Woche im Kaufhausrestaurant: Meine Mutter und ich hatten einen schönen Platz am Fenster ergattert. Diese Plätze sind immer sehr beliebt. Wir haben unsere Jacken schon mal über die Stühle gelegt, damit jeder weiß: Hier ist bereits besetzt und sind zurück in die Kantine gegangen, um uns Essen auszusuchen. Ich bin dann schon mal eher zurück zum Platz, um dort auf meine Mutter zu warten und den Platz zu besetzen. Als ich ankam, stand dort jedoch ein älterer Mann mit Kinderwagen. Ich habe mich hingesetzt, und er fragte, ob hier noch drei Plätze frei sind. Nein, habe ich gesagt. Der Tisch hatte vier Plätze, zwei für meine Mutter und mich, dann hätte er nur zwei und keine drei Plätze. Die Diskussion ging los, während wir diskutierten bat ich ihm den Fensterplatz neben unserem an, wo nur ein Herr alleine saß. (Also drei Plätze frei.)

Nungut, er saß dann ziemlich schnell an unserem Tisch und wurde immer unfreundlicher. Die anderen Menschen haben alle schon geguckt. War mir aber egal. Ich dachte mir, so nicht mein Lieber! Ganz freundlich und ruhig, antwortete ich auf seine reine Provokation, sich einfach hinzusetzen und zu diskutieren, damit, dass ich ihm anbot, doch bitte sitzen zu bleiben, weil ich es als Missverständnis sah. Ich dachte er hätte drei Plätze zu besetzen, da ich jetzt aber verstand, er braucht nur zwei Plätze (für seine Frau und ihn, das Kind bleibt ja im Kinderwagen). Was für ein hohler Mann, sagt mir erst dass er drei Plätze benötigt. Tja, mit so einer Reaktion von einer jungen Dame hatte er nicht gerechnet. Er erwartete absolute Gegenprovokation. Da er diese nicht bekam, konnte er auf einmal doch aufstehen, seine Frau kam, fragte was los wäre, und er sagte ihr: "Ach, diese Göre da. Lange habe ich nicht mehr so eine freche Göre gesehen." Ich habe laut losgelacht, ihm gesagt, dass er wohl seinen starken Schwanz verloren hat, weil er nicht mit so einer Nettigkeit ihm gegenüber gerechnet hat, und nun leider den Platz verlassen hat.

In Gedanken sagte ich mir noch, man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Meine Mutter kam, wir aßen und ich erzählte ihr von dem netten Mann. Als wir weiter shoppen gingen, sah ich, dass er mit seiner Frau an einem Fensterplatz saß. Dieser Tisch war nicht besetzt gewesen, als er sich an unseren setzte. Es tut mir nicht leid, was ich zu dem Mann gesagt habe, mich plagt jedoch mein Hassgefühl solchen Menschen gegenüber! Der hat doch nur so einen Aufstand gemacht, weil er gesehen hat: "Ohhh da wollte sich jemand den Platz reservieren, wische ich denen mal eins aus."

Beichthaus.com Beichte #00025513 vom 05.01.2009 um 14:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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Telefonterror der etwas anderen Art

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Rache Hass Engherzigkeit Telefon Ex Villingen-Schwenningen

Ich (w/25) hatte mich nach einem Jahr endlich von meinem blöden Ex getrennt. Der Typ war einfach nur negativ, alles war schlecht, nichts machte ihm Spaß. Ich bin total lebenslustig, liebe es zu tanzen. Das war in der Zeit mit ihm kaum möglich. Kaum hatte ich mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00025512 vom 05.01.2009 um 13:42:51 Uhr in Villingen-Schwenningen (16 Kommentare).

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Der Unfall mit der Maus

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Gewalt Zorn Tiere Warendorf-Milte

Ich bin männlich, 21 Jahre alt, gehe jede Woche 5 mal ins Fitnessstudio und bin somit bei 185cm und 90kg Muskeln ein ziemlicher Brocken, stehe fest im Leben, muss eigentlich nie weinen, außer bei einer Sache. Mein traumatisches Erlebnis ist mir passiert als ich ungefähr […]
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Beichthaus.com Beichte #00025509 vom 05.01.2009 um 02:32:34 Uhr in Warendorf-Milte (58 Kommentare).

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Wir besuchen meine Oma nie!

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Faulheit Ungerechtigkeit Engherzigkeit Familie 50+ Königsmoos

Meine Oma verrottet in einem Altersheim, weil weder meine Eltern, meine Schwester oder ich Bock haben, sie zu besuchen. Der Einzige, der sich überhaupt noch um sie kümmert, ist mein Onkel. Immer, wenn wir mal zu ihr fahren, gucken wir bloß kurz rein, trinken einen Kaffee und machen uns dann schnell wieder vom Acker - und ich fühle mich nachher fürchterlich, weil wir ihr wenigstens regelmäßige Besuche schulden. Sie ist 87, dement und seit ihr Mann gestorben ist, ist sie einsam. Jetzt möchte ich beichten, dass ich sie zwar echt bedauere und mich jedes Mal mies fühle, wenn wir wieder aus dem Heim verschwinden, aber trotzdem freiwillig nie meinen Arsch hochkriegen würde, wenn es zu ihr geht. Sorry Oma, aber ich bin einfach eine faule Sau.

Beichthaus.com Beichte #00025506 vom 03.01.2009 um 17:39:51 Uhr in Königsmoos (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Als ich im Koma lag

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Rache Schamlosigkeit Gesundheit Oschatz

Als ich im Koma lag
Vor sechs Jahren lag ich nach einem Unfall im Koma. Ich bekam aber fast alles in meiner Umgebung mit. Besonders nervte mich eine blöde, 19 Jahre alte, blondierte Lernschwester, die erstens immer, aber wirklich immer einen auf Kill Bill machen musste und es unglaublich einzigartig fand, die Melodie zu pfeifen. Zweitens ständig mich und meinen Zimmerkollegen beleidigte. Als sie einmal vier Tage nicht im Dienst war, bin ich wieder wach geworden und habe es dank meines Arztes und der Physio geschafft, relativ schnell einen Teil meiner Bewegungsfähigkeit zurückzuerlangen. Als Schwester Blödblond dann wieder im Dienst war, wusste sie das wohl nicht, denn Akten lesen oder bei der Übergabe zuhören waren wohl nicht ihr Fall. Jedenfalls kam sie kurz vor der Chefarztvisite wieder mal ins Zimmer und beleidigte drauf los. Ich richtete mich langsam auf, und als sie sich umdrehte, zog ich ihr ihre Hose mitsamt dem Slip bis zu den Knöcheln herab. Schreiend und ihren schön getrimmten Landestreifen über der Pussy präsentierend rannte sie aus dem Zimmer, dummerweise genau in die Arme der Visite, die zum Zwecke der Wunddokumentation mit Digitalkameras ausgestattet war. Ich habe zwar tierisch Ärger bekommen, aber denke gern an das blonde Blödchen ohne Hose und mit aufgerissenen Augen zurück.

Beichthaus.com Beichte #00025502 vom 03.01.2009 um 05:27:55 Uhr in Oschatz (34 Kommentare).

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