Student ohne Geld

9

anhören

Verzweiflung Neid Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/27/Master-Student) möchte beichten, dass ich ziemlich unzufrieden mit meinem Leben bin und mich ständig, bewusst und unbewusst, mit anderen vergleiche. Ich habe während meines Studiums mein eigenes kleines Unternehmen gegründet und beschäftige auch eine freie Mitarbeiterin. So kommt es, dass ich ständig absolut blank bin und so gut wie kein Geld für mein Privatleben zur Verfügung habe. Da mir die Banken keinen Cent an Unterstützung geben, weil ich noch Student bin, bezahle ich alles aus meiner eigenen Tasche und bin ständig im Minus. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal sehr depressiv macht. Meine Freunde sind alle durchaus erfolgreich und international viel unterwegs. Einer meiner besten Freunde arbeitet in den USA und verdient sehr viel, ein anderer ist vor zwei Jahren nach Südostasien ausgewandert und hat sich dort im Immobiliensektor selbstständig gemacht. Er hat bis jetzt seine erste Immobilie renoviert und wird sie für gutes Geld verkaufen können. Ich hingegen habe mich damals für das Studium entschieden - erst meinen Bachelor beenden und dann meinen Master beginnen - und ich weiß nicht wirklich, ob es die richtige Entscheidung war. Ich lebe teilweise wie ein Penner und war seit Ewigkeiten nicht mehr im Urlaub, sondern muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Ich möchte erstens gestehen, dass ich neidisch und auch eifersüchtig auf meine erfolgreichen Freunde bin. Zweitens möchte ich gestehen, dass ich innerlich sehr viel herumjammere und mich ständig frage, warum das Schicksal mich so "hasst." Und das ist der springende Punkt! Denn ich weiß, dass es verdammt viele härtere Schicksale und Lebenswege gibt und mein Gejammere wirklich unangebracht ist.


Ich versuche, mich auf die vielen kleinen positiven Dinge zu konzentrieren, und mich wieder aufzurichten. Das geht auch gut - so lange, bis wieder eine Rechnung ansteht und ich weiß, dass ich nächsten Monat wieder kaum etwas unternehmen kann. Neben meinem Studium und meiner Unternehmensgründung habe ich versucht, diesen Sommer einen Sommerjob zu bekommen. Es war grauenhaft. Die einzige gute Stelle wollte mich gleich für 12 Monate "verpflichten" und hat mir daraufhin abgesagt, weil ich nicht versprechen konnte, auch wirklich so lange im Voraus für einen Minijob planen zu können. Der Rest war echt unter aller Sau. Zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, die einen in Schichtdienst mit 6,25 Euro pro Stunde stecken wollen. Hier versteckt sich ebenfalls eine kleine Beichte. Ich habe mich nie auf irgendwelche "Service" oder Kellnerjobs beworben. Ich kann einfach nicht im Service arbeiten, es ist nichts für mich. Also möchte ich auch noch beichten, dass ich ein zu großes Ego habe, was mir im Weg steht, einen "normalen" Minijob anzunehmen. Keine Ahnung, ob das hier irgendjemand nachvollziehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033877 vom 03.09.2014 um 19:00:04 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Ex des besten Freundes

21

anhören

Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Werlte

Vor einigen Jahren trennte sich mein bester Freund von seiner Frau, wir waren alle so um die 25. Es lief zwischen den beiden schon eine ganze Zeit nicht mehr. Als es noch gut lief, haben wir zu dritt öfters etwas unternommen, zum Beispiel eine DVD gesehen. Ich weiß, es war nicht richtig, aber manchmal, wenn wir so zu dritt im Bett lagen und TV guckten, oder wenn sie das Kind gestillt hat und ich ihre wohlgeformten Brüste sah, wurde mir ganz anders zumute, wenn ihr versteht. Dann kam eines Tages die Trennung - durch meinen Freund - und sie zog bald darauf in eine andere Wohnung. Sie fragte mich dann, ob wir nicht mal reden könnten, die Trennung hätte sie so fertiggemacht. Okay, dachte ich, kein Problem, und so verabredeten wir uns zum Essen bei ihr in der Nähe in einem gemütlichen kleinen Restaurant und redeten. Danach fragte sie, ob ich noch mit zu ihr kommen will, eine DVD schauen. Okay, das war schon etwas seltsam, aber ich dachte, warum nicht.


Wir lagen also auf ihrem Bett und schauten die DVD. Als diese vorbei war, sagte sie "Ich fühle mich so allein, kannst du mich mal in den Arm nehmen" und ich dachte: "Scheiße, was mache ich jetzt?" Einerseits fand ich sie recht attraktiv und wusste von anderen aus der Schule damals, dass sie eine Granate im Bett ist. Andererseits war sie frisch von meinem besten Freund getrennt und der wäre sicher nicht begeistert. Naja, ich legte also den Arm um sie. Kurze Zeit später küssten wir uns und ich muss sagen, dass sie das richtig gut konnte. Dann zogen wir uns aus und hatten Sex. Es war einfach nur der Hammer! Seltsamerweise hatte mein Freund mit ihr lange keinen Sex mehr gehabt und ich verstand einfach nicht, warum. Ich sollte dann bei ihr schlafen, aber ich wollte nicht, dass die Kinder oder sonst jemand es merkt, und bin schnell gegangen. Dabei blieb es dann, später zog sie in eine andere Stadt. Ich denke, sie wollte sich auf eine Art an meinem Freund rächen, der sie verlassen hatte und andererseits fühlte sie sich verlassen und einsam. Ich beichte also, dass ich mit der frisch getrennten Ex meines besten Freundes Sex hatte, und bin nicht stolz darauf. Ich war Sklave meiner Hormone.

Beichthaus.com Beichte #00033876 vom 03.09.2014 um 13:55:16 Uhr in Werlte (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ungeduscht und in Dreckwäsche

18

anhören

Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Familie Braunsbach

Ich muss einfach mal etwas loswerden: Mir ist meine Familie peinlich! Aber zuerst einige Informationen vorweg: Unsere Familie besteht aus meinem Vater, meinem achtzehnjährigen Bruder und mir (w). Unsere Mutter ist vor zwölf Jahren bei einem Autounfall gestorben. Seitdem sind wir zu dritt. Eigentlich klappt auch alles ganz gut, wenn das leidige Thema mit der Sauberkeit nicht wäre. Mein Vater hält nicht viel vom Duschen. Er geht höchstens einmal in der Woche duschen, eher weniger. Vielleicht zweimal in drei Wochen. Mich lacht er manchmal aus, weil ich alle zwei Tage dusche: "Typisch Frau" heißt es dann. Aber ich fühle mich einfach eklig, wenn ich so verschwitzt und klebrig bin. Mein Vater hat jetzt keinen Job, in dem er stark schwitzt, aber trotzdem merkt man es, wenn er mehrere Tage nicht geduscht hat, zumal er auch nur nach dem Duschen frische Sachen - inklusive Unterhose - anzieht.


Die Kollegen, die ihn jeden Tag sehen, merken doch auch, dass er jeden Tag dasselbe anhat und an den Haaren sieht man ja auch, dass er sie nicht wäscht. Und bei meinem Bruder ist es das Gleiche. Teilweise schafft er es sogar, zwei Wochen nicht zu duschen, und manchmal riecht er echt auffällig nach altem Schweiß. Mir ist es einfach in vielen Situationen peinlich mit den beiden. Ich meine, ich liebe sie und sie sind auch immer für mich da, aber trotzdem gibt es Situationen, in denen ich mich mit ihnen schäme. Zum Beispiel letztes Jahr bei meiner Konfirmation: Mein Vater hat es zwar fertiggebracht am Abend vorher zu duschen, aber dann hat er einfach irgendein weißes Hemd aus der Schmutzwäsche angezogen, weil kein Frisches mehr im Schrank war. Hätte ich vorher kontrollieren sollen. Dazu die Jeans, die er schon ein paar Wochen anhatte. Mein Bruder hat natürlich nicht einmal geduscht. Hätte ich auch nicht erwartet. Er ist am Abend vorher noch mit Kumpels um die Häuser gezogen und war am Sonntagmorgen eh kaum aus dem Bett zu kriegen. Es war mir peinlich vor meinen Freundinnen und auch vor deren Eltern. Und solche Situationen gibt es immer wieder. Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033875 vom 03.09.2014 um 10:02:16 Uhr in Braunsbach (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nickerchen im Kino

17

anhören

Falschheit Faulheit Selbstsucht Kinder Familie

Ich möchte beichten, dass ich meine vier Kinder jeden Dienstag dazu zwinge, ins Kino zu gehen. Da ist die Vorstellung günstiger und ich habe nachmittags frei. Ich tue das nur, damit ich im Sessel 90 Minuten pennen kann, während es so aussieht, als würden wir etwas Schönes unternehmen. Im Auto lasse ich mir dann den Film erzählen und wir sind alle zufrieden. Aber ein bisschen asozial ist das schon.

Beichthaus.com Beichte #00033874 vom 03.09.2014 um 09:10:47 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Der böse Staat ist schuld!

21

Aggression Gewalt Hass Zorn

Ich hasse die Schwester (25) meiner Freundin abgrundtief und ich würde ihr liebend gerne - obwohl ich Gewalt verabscheue - mal das Gesicht polieren. Sie ist eine arbeitslose Mutter, die andauernd über den Staat meckert, Ausländer abgrundtief hasst und überall Verschwörungen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033872 vom 02.09.2014 um 21:11:32 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge